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Gute Aussichten auf weiterhin tiefe Hypozinsen - Einschätzung Hypothekarzinsen April 2021

Die dritte Corona-Welle überrollt die Welt. Weitere Konjunkturrückgänge müssen aufgrund der Teil-Shutdowns in vielen Ländern Europas hingenommen werden. Die Schweiz hingegen erlebt seit Anfang März einen kleinen Wirtschaftsboom. Werden keine neuen Einschränkungen nötig, könnte dies der Anfang einer Wirtschaftserholung sein. Dementsprechend haben sich auch die Kapitalmarktzinssätze beruhigt. Der 10-jährige Satz bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei null Prozent, der 5-jährige sinkt um sechs Basispunkte. Die Hypozinsen sind über alle Laufzeiten hinweg bis zu fünf Basispunkte gesunken. Der Richtsatz der 10-jährigen liegt wieder bei 1.25 Prozent, der Top-Satz bei 0.74 Prozent. Wir gehen davon aus, dass sich die Hypozinsen auf dem derzeitigen Niveau einpendeln werden. Ein nachhaltig höheres Zinsniveau erachten wir auch nach der Überwindung der Pandemie als nicht realistisch.

Makroökonomische Lage

Welthandel übertrifft mittlerweile Vorkrisenniveau         

Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IMF) schätzen, dass sich die Ausfuhren an per Schiff verfrachteten Gütern sowohl aus Asien, den Euro-Ländern wie auch aus den USA mittlerweile über dem Vorkrisenniveau bewegen. Dagegen stagnieren die Flugbewegungen seit Sommer letzten Jahres bei rund 60 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.

Weiterhin gedämpfte Wirtschaftslage in Deutschland

Der verlängerte Teil-Shutdown bis am 18. April zeitigt spürbare Auswirkungen: Die «Wirtschaftsweisen» gehen in ihrer neusten Prognose davon aus, dass das BIP im ersten Quartal 2021 um zwei Prozent schrumpfen wird. Zudem ist eine baldige Aufhellung der konjunkturellen Situation auch im zweiten Quartal nicht in Sicht. Noch harziger läuft das Wirtschaftsleben in Österreich. Läden und Schulen sind zwar wieder geöffnet, aber die starke Abhängigkeit vom Tourismus dürfte ein wichtiger Grund für den geschätzten BIP-Rückgang von 5 Prozent in den ersten März-Wochen sein.

Schweiz: Wirtschaftsboom durch Ladenöffnungen

Der Teil-Shutdown in der Schweiz mit Ladenschliessungen hat die konjunkturelle Lage der Schweiz spürbar belastet. Aber mit den Öffnungen anfangs März übersteigt die Wirtschaftsleistung erstmals seit Ausbruch der Pandemie den Vorjahresstand. Echtzeitdaten zeigen, dass die Schweizer viele Einkäufe nachholten und gleichzeitig die Exportindustrie sehr gut läuft. Diese Hauptfaktoren führen zu dieser erstaunlichen wirtschaftlichen Erholung.

Entscheidend für den weiteren Verlauf wird nun sein, ob die Neuansteckungszahlen weitere Öffnungsschritte erlauben oder ob gar Verschärfungen notwendig werden. Dabei ist auch der Impffortschritt von zentraler Bedeutung.

Konsolidierung der Kapitalmarktzinsen

Nach dem sprunghaften Anstieg im Februar haben sich die Kapitalmarktzinsen mittlerweile auf einem neuen, leicht höheren Niveau eingependelt. Die Notenbanken haben signalisiert, dass Leitzinserhöhungen aufgrund der fragilen Wirtschaftssituation in den nächsten Monaten kein Thema sind. Die Mehrheit der Ökonomen geht zwar weiterhin davon aus, dass nach Überwindung der Pandemie eine starke Inflation einsetzen wird. Allerdings lässt das Anrollen der dritten Welle kein rasches Ende der Pandemie erwarten.

Entwicklung der Zinssätze

Beruhigung bei den Hypozinsen

Die Richtsätze, die durchschnittlichen Hypozinsen von 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen, sind nach dem starken Anstieg im Februar nun wieder gesunken – und dies über alle Laufzeiten hinweg. Der 5- und 10-jährige Satz sank je um fünf Basispunkte, die 2-jährige Laufzeit um zwei. Damit ist zumindest bei den mittelfristigen Laufzeiten der temporäre Zinsanstieg vom Februar 2021 bereits wieder wettgemacht.

Richtsaetze-fuer-Hypotheken-1

Datengrundlage: Sätze von über 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen im Durchschnitt. Stand: 29.03.2021

Tabelle

Bandbreite bleibt gross

Die Bandbreite zwischen dem Richtsatz und dem Top-Satz, dem bestverhandelten Satz von MoneyPark, bleibt gross. Die Hypothekaranbieter kämpfen weiterhin um den Zuschlag der Kunden und nehmen dafür bei der 10-jährigen Festhypothek eine im Vergleich zum Vormonat kleinere Marge in Kauf. Der Kampf um die besten Hypothekarangebote hat sich im vergangenen Monat besonders bei den kurz- und langfristigen Festhypotheken bemerkbar gemacht: Der Top-Satz der 2-jährigen Festhypothek ist um acht Basispunkte gesunken, derjenigen der 10-jährigen Hypothek um sechs Basispunkte.

Richt-vs.-Topsatz

Datengrundlage: Sätze von über 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen im Durchschnitt. Stand: 29.03.2021

10-jähriger Swap bei null Prozent

Die Kapitalmarktzinsen verliefen im Laufe des Märzes sehr unruhig und wiesen starke Ausschläge nach oben und unten aus, sind jedoch, wie prognostiziert, nicht mehr weiter angestiegen. Der 10-jährige Swap liegt mit 0.00 Prozent per 29. März auf demselben Niveau wie bereits per Ende Februar. Der Swap für die 5- und 2-jährigen Laufzeiten ist sogar etwas gesunken; der 5-jährige Swap um sechs Basispunkte, der 2-jährige um vier Basispunkte. Damit wurde die Zinskurve auch im März wiederum etwas steiler.

Swap-Satz

Quelle: Refinitiv

Zinsprognose

Höhepunkt erreicht

Die rasche Erhöhung der Kapitalmarktzinsen im Februar hat im Markt für einige Nervosität gesorgt. Die Entwarnung der Notenbanken, dass keine Leitzinserhöhungen geplant sind, hat diese Eskapaden jedoch zu beruhigen vermocht. Dass wir am Anfang einer neuen Epoche mit dauerhaft höheren Preisen und höheren Zinsen stehen, erscheint uns deshalb als wenig wahrscheinlich. Wir erwarten Post-Corona zwar einen stürmischen Aufschwung, welcher sich aber rasch legen wird. Deshalb gehen wir von weiterhin tiefen Inflationsraten und tiefen Zinsen im Bereich des aktuellen Niveaus aus.

Weiterer Zinsanstieg nicht erwartet

Die Entwicklung der Hypozinsen im März zeigt auf, dass der Wettbewerb unter den Hypothekargebern gross bleibt. Sowohl Top- als auch Richtsatz der 10-jährigen Festhypothek sind gesunken, obwohl der Swap-Satz auf dem Niveau von Ende Februar verharrte. Denn: Einige alternative Kapitalgeber wie Pensionskassen und Anlagestiftungen investieren neu in Hypotheken oder planen ihre Bestände in den nächsten Monaten aufzustocken. Dies kurbelt den Wettbewerb an und dürfte gerade bei problemlosen Hypothekarfinanzierungen dafür sorgen, dass ein weiterer Zinsanstieg ausbleibt.

Empfehlungen

  • Es ist derzeit besonders wichtig, die Entwicklung des Kapital- und Hypothekarmarktes zeitnah zu verfolgen und allfällige kurzfristige Opportunitäten zu nutzen. Weder Angst, dass die Hypothekarzinsen stark ansteigen, noch ein Spekulieren auf weiter sinkende Konditionen ist derzeit angebracht.
  • Aufgrund der enorm grossen Bandbreite der Konditionen bleibt es unabdingbar, mehrere Offerten für eine Hypothekarfinanzierung einzuholen.
  • Der Abschluss einer Hypothekarfinanzierung über einen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Erstens ist das Sparpotential massiv; je nachdem mehrere tausend Franken pro Jahr. Und zweitens übernimmt der Intermediär zeitintensive Dossier-Einreichungen und mühsame Verhandlungen bei den einzelnen Hypothekarpartnern.

Die Einschätzung Hypothekarzinsen April 2021 in PDF-Form finden Sie hier.

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Tipps zum Verkauf des Eigenheims

MoneyPark Ratgeber – Viele, die ihr Eigenheim verkaufen möchten, sehen im Verkaufsprozess primär drei Aspekte als problematisch an: die Grundstückgewinnsteuer, die Qualifizierung der Käufer und die Auflösung oder Ablösung der eigenen Hypothek. Laien raten wir, sich Schritt für Schritt in die Thematik einzuarbeiten oder aber einen unabhängigen Experten beizuziehen.

Neben der emotionalen Belastung müssen sich Verkäufer eines Eigenheims oft in einem langwierigen und aufwendigen Verkaufsprozess zurechtfinden. Verkaufspreisschätzung, Erstellen einer Verkaufsdokumentation, Vermarktung, Verkaufsabwicklung sowie das Lösen von Finanzierungs- und Steuerfragen sind nur einige der Aufgaben, die erledigt werden müssen. Mit den richtigen Tipps gelingt es jedoch, die drei grössten Hürden, die sich beim Verkauf des Eigenheims stellen, zu überwinden. Wünschen Sie sich dennoch professionelle Unterstützung, nehmen Ihnen unabhängige Experten wie MoneyPark gerne die ganze Arbeit ab.

Grundstückgewinnsteuer: Gute Vorbereitung lohnt sich

Wenn Sie Ihr Eigenheim verkaufen wollen, lohnt es sich, die wertvermehrenden Investitionen während der Besitzdauer und die Kosten für den Verkauf zusammenzustellen, um sie später bei der Grundstückgewinnsteuer in Abzug zu bringen. Ebenfalls sollte ein Aufschub geprüft werden. Dies ist möglich, wenn der Erlös zum Erwerb oder zum Bau einer gleichgenutzten Ersatzliegenschaft verwendet wird. Eine Schwierigkeit ist, dass jeder Kanton eine eigene Berechnungsgrundlage anwendet und unterschiedliche Abzüge zulässt. Immerhin bieten aber die meisten Kantone einfache Online-Rechner an.

Käufersuche: Finanzierungseinschätzung hilft beim Eigenheim verkaufen

Den richtigen Käufer zu finden, ist oft eine schwierige Aufgabe. Dabei spielt sicherlich die Sympathie eine grosse Rolle, aber auch die finanzielle Qualifizierung der Käufer ist beim Eigenheim verkaufen ein entscheidender Punkt. Letztere lässt sich über eine Finanzierungseinschätzung sicherstellen, welche der Käufer bei einigen Anbietern kostenlos online beantragen kann. Sie zeigt, dass sich der Käufer eine entsprechende Immobilie leisten kann und es einen Anbieter gibt, der die Finanzierung übernehmen würde. So verhindert man zeitraubende Besichtigungstermine mit Interessenten, die sich Ihre Immobilie gar nicht leisten können.

Bestehende Hypothek: Immer alle Optionen prüfen

Lastet auf der zu verkaufenden Immobilie eine Hypothek, ist der Verkäufer zusätzlich gefordert. Im günstigsten Fall übernimmt der Käufer auch gleich die Hypothek oder der Verkäufer hat die Option, die Hypothek auf eine andere Liegenschaft zu übertragen. Letzteres ist eine sehr elegante Variante, während die Übernahme der Hypothek durch den Käufer mit einer Reduktion des Kaufpreises einhergehen kann, wenn die Hypothekarzinsen für den Käufer höher sind als bei einem Neuabschluss. Die Reduktion liegt entsprechend im Rahmen der für den Käufer zusätzlich zu bezahlenden Zinskosten. Der Verkäufer kann bei einer Preisreduktion immerhin von einer geringeren Grundstückgewinnsteuer profitieren, während ein vorzeitiger Ausstieg aus einer Festhypothek in den allermeisten Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung und zusätzliche Gebühren für die Auflösung des Hypothekarvertrages nach sich zieht. Prüfen Sie daher Ihre Optionen sorgfältig und ziehen Sie bei Bedarf einen Experten bei.

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Immobilien, Hypotheken, Eigenheim, Finanzierung & Vorsorge.

 

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MoneyPark trotzt Corona und vergibt 2020 Hypotheken für 3.4 Mia. Franken

MoneyPark, der führende unabhängige Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz, ist 2020 erneut stark gewachsen. Trotz der Corona-Pandemie konnten Hypotheken im Umfang von 3.4 Mia. Franken vergeben werden. Insgesamt weist die MoneyPark Gruppe nun schweizweit 27 Milliarden Schweizer Franken abgeschlossene und gemanagte Hypotheken aus. Zudem hat MoneyPark im vergangenen Jahr seine Geschäftstätigkeit ausgebaut und ist ins Immobiliengeschäft eingestiegen. Neu werden Kundinnen und Kunden auch in allen Fragen rund um den Immobilienkauf, Eigentum und Verkauf beraten. Die dafür entwickelte Immobilienplattform wurde anfangs Jahr für die breite Öffentlichkeit geöffnet und bietet damit erstmals auch potenziellen Käufern und Verkäufern von Wohnimmobilien kostenlosen Zugang zu umfassenden Daten rund um das gesuchte oder das bereits erworbene Eigenheim.

MoneyPark festigt mit der Vergabe von 3.4 Mia. Franken Hypotheken im Jahr 2020 die Nr. 2 Position im Hyponeugeschäft am Markt und bleibt die unangefochtene Nr. 1 unter den professionellen Hypothekarvermittlern. «Wir konnten gegenüber dem sehr starken Vorjahr nochmals zulegen und das stärkste Ergebnis seit Firmengründung erzielen – und das schweizweit breit abgestützt in allen Regionen», freut sich Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, über das trotz Corona-Pandemie sehr erfolgreiche Jahresergebnis. Der Wachstumskurs soll auch 2021 fortgesetzt werden. Die Nachfrage nach einer unabhängigen Hypothekarberatung steigt weiter an. «Wir haben 2020 gesehen, dass gerade im Tiefzinsumfeld durch das professionelle Verhandeln rekordhohe Einsparungen bei den Hypothekarzinsen möglich sind. Noch dazu ist der Traum nach den eigenen vier Wänden für viele Menschen präsenter denn je», kommentiert Stefan Heitmann den Grund für die grosse Nachfrage. Zudem will man 2021 insbesondere auch im Immobiliengeschäft wachsen.

Einstieg ins Immobiliengeschäft
Mit der Lancierung einer öffentlichen, kostenlosen Big Data Immobilienplattform hat MoneyPark anfangs Jahr seinen Einstieg in den Immobilienmarkt zementiert. Die Plattform liefert einerseits hochwertige und detaillierte Informationen über Immobilien und ermöglicht andererseits, Kauf und Verkauf direkt zu initiieren, indem auf die Finanzierungs- und Beratungsexpertise der MoneyPark-Beraterinnen und Berater zugegriffen werden kann. «Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer», ist Stefan Heitmann überzeugt. Bereits im ersten Jahr sollen mehrere Hundert Suchende und Verkäufer einerseits, aber auch Projektentwickler und Investoren andererseits, unabhängig und kompetent begleitet werden. «Der Markteintritt ist klar geglückt und die Dynamik sehr vielversprechend», kommentiert Stefan Heitmann die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Grösstes Hypothekarangebot nochmals stark ausgebaut
MoneyPark konnte 2020 nebst neuen Vertriebspartnerschaften auch durch sein Full-Service-Angebot im Hypothekarbereich diverse gewichtige Finanzierungsgeber gewinnen, welche für den Vertrieb auf MoneyPark setzen und die Servicing-Angebote der Tochtergesellschaft finovo nutzen. Denn insbesondere bei alternativen Kapitalgebern wie Pensionskassen ist die Anlageklasse Hypotheken in den aktuell schwierigen Anlagezeiten sehr gefragt. MoneyPark kann neu auf die Angebote von über 150 Finanzierungsanbietern zurückgreifen und hat damit das mit Abstand breiteste Angebot am Markt im vergangenen Jahr nochmals deutlich ausgebaut. «MoneyPark Kunden stehen neu weitere Milliarden an Hypotheken von alternativen Anlegern zu hochattraktiven Konditionen zur Verfügung», so Stefan Heitmann zu den Kundenvorteilen des stark ausgebauten Angebots.


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3 Tipps auf dem Weg ins Eigenheim

MoneyPark Ratgeber – Der Traum vom Eigenheim ist aktueller denn je. Mit der richtigen Planung sparen Sie beim Eigenheim kaufen nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld.

1) Angebote vergleichen

Beim Thema Hypothek vertrauen viele Hauskäufer blind dem Angebot ihrer Hausbank. Diese bietet jedoch nur selten die günstigste Finanzierungslösung. Holen Sie deshalb unbedingt Offerten von verschiedenen Anbietern ein und berücksichtigen Sie beim Vergleich nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen und Pensionskassen. Die verschiedenen Anbieter unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der offerierten Zinssätze, sondern auch mit Blick auf die Vergabekriterien der Hypothek um Ihr Eigenheim zu kaufen.

2) Vergabekriterien: Welche Vorgaben Sie erfüllen sollten

Finanzierungsinstitute knüpfen die Vergabe von Hypotheken an gewisse Bedingungen hinsichtlich der Vermögens- und Einkommenssituation des Käufers.

In der Regel finanzieren Hypothekargeber bis zu 80 Prozent der Immobilie. Es ist jedoch auch eine höhere Belehnung möglich, wenn Zusatzsicherheiten eingebracht werden. Für Ihren Anteil aus eigenen Mitteln können Sie unter anderem Kontoguthaben, Wertschriften, Vorsorgeguthaben, den Rückkaufswert von Versicherungspolicen sowie Erbvorbezüge einsetzen. Aber Achtung: Mindestens 10 Prozent des Kaufpreises Ihrer Immobilie muss mit Mitteln finanziert werden, die nicht aus der 2. Säule stammen.

Durch die Überprüfung der Tragbarkeit stellen Hypothekargeber sicher, dass die kalkulatorischen Kosten der Immobilie maximal ein Drittel des Haushaltseinkommens der Käuferschaft betragen. Wichtig: diese Faustregel bezieht sich auf die kalkulatorischen, nicht auf die effektiven Kosten. Zu den laufenden Kosten gehören die Hypothekarzinszahlungen, die Nebenkosten und auch allfällige Amortisationszahlungen. Die Hypothekarzinszahlungen werden auch im aktuell niedrigen Zinsumfeld mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund fünf Prozent berechnet. So stellen die Finanzinstitute sicher, dass sich der Käufer die Immobilie auch bei steigenden Zinsen beziehungsweise in einem Hochzinsumfeld leisten kann.

Belehnung und Tragbarkeit sind Richtwerte, bei denen es in der Praxis Spielraum gibt. Wenn Ihnen also ein Anbieter keine Finanzierung gibt, müssen Sie den Traum vom eigenen Zuhause nicht sofort aufgeben. Sprechen Sie mit einem unabhängigen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark: Wir kennen die Anbieter und wissen, bei wem Sie mit Ihren individuellen Voraussetzungen eine gute Chance haben.

3) Vorsorge: Langfristig gut abgesichert

Ohne ausreichende Planung kann Ihr Eigenheim unter Umständen zur finanziellen Belastung werden. Denken Sie deshalb heute schon an morgen und stellen Sie sicher, dass Sie die Immobilie auch mit dem niedrigeren Einkommen nach der Pensionierung oder bei Erwerbsunfähigkeit weiterhin halten können. Mit einer persönlichen Vorsorgelösung sind Sie und Ihre Liebsten gegen alle Eventualitäten abgesichert und die Immobilie bleibt auch im Ernstfall tragbar. Zudem lassen sich Vorsorgelösungen oft mit einer steuerlichen Optimierung in Einklang bringen.

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MoneyPark lanciert öffentliche, kostenlose Big Data Immobilienplattform

MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform für die breite Öffentlichkeit. Damit erhalten erstmals auch potenzielle Käufer und Verkäufer von Wohnimmobilien kostenlosen Zugang zu umfassenden Daten rund um das gesuchte oder das bereits erworbene Eigenheim. In Kombination mit persönlicher Beratung durch Immobilienexperten vor Ort schafft die Plattform für Suchende, Käufer, Eigentümer sowie Verkäufer ein einzigartiges Kundenerlebnis aus datengetriebener Technologie und individueller Beratung. Dank grösserer Transparenz und einfacherem Zugang zu objekt- und lagerelevanten Daten soll mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt gebracht und dadurch mehr Kundinnen und Kunden der Traum vom Eigenheim erfüllt werden.

Online verfügbare Verkaufsanzeigen von Immobilien auf klassischen Immobilienplattformen erfreuen sich in der Schweiz hoher Bekanntheit und Beliebtheit, ihre Form blieb aber seit Jahren unverändert. Dies bricht MoneyPark mit der neu für die Öffentlichkeit zugänglichen Plattform auf. Konsequent auf Big Data-Technologie aufgebaut, liefert die Plattform einerseits hochwertige und detaillierte Informationen über Immobilien und ermöglicht andererseits, Kauf und Verkauf direkt zu initiieren, indem auf die Finanzierungs- und Beratungsexpertise der MoneyPark-Beraterinnen und Berater zugegriffen werden kann. «Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer», ist Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, überzeugt.

Big Data als Entscheidungsgrundlage

Die digitale Plattform aggregiert öffentlich ausgeschriebene Wohnimmobilien und Angebote aus dem eigenen Kundenbestand. Zudem bietet sie Eigentümern von Immobilien auch alle Objekt-, Lage- und wertrelevanten Informationen an einem Ort. So zeigt sie einfach und verständlich jedem Interessenten, wie sich der Wert seiner Immobilie in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Bauvorhaben es in der Umgebung gibt und welche ähnlichen Objekte in der Region zum Verkauf stehen. Für diese detaillierte Charakterisierung stützt MoneyPark die Plattform konsequent auf Big Data und eröffnet Kunden so einfachen Zugang zu einer grossen Menge an visualisierten Immobiliendaten. Ausserdem ermöglicht die Plattform den Zugang zu finanzierungsgeprüften Interessenten – also Käufern, die bereits über eine Finanzierungszusage verfügen und sich die Immobilie dadurch sicher leisten können. Dies vereinfacht und beschleunigt die Suche nach potenziellen Käufern und ermöglicht eine realitätsnahe Einschätzung des Marktes.

Einzigartiges Kundenerlebnis aus Beratung und Technologie

Besteht der Bedarf nach einer persönlich durchgeführten Objektbewertung oder verfestigt sich der Wunsch, die Immobilie zu verkaufen, unterstützen die Immobilienexperten von MoneyPark und begleiten die Verkäufer durch den gesamten Prozess. Das neue, schweizweite Team von Immobilienexperten arbeitet dabei Hand in Hand mit den MoneyPark Hypothekarprofis in den Filialen des Unternehmens zusammen. Kundinnen und Kunden werden in allen Immobilien-Belangen ergänzend zur Plattform persönlich beraten und erhalten so auch bei komplexen Transaktionen einen kompetenten Ansprechpartner. «Die Kombination von modernster Big Data-Technologie und unabhängigen Hypothekar- und Immobilienexperten, die unsere Kunden bei jedem Schritt unterstützen, ist einmalig am Schweizer Markt», erklärt Stefan Heitmann.

Mehr Transparenz dank Daten

Mit der Plattform will MoneyPark den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien erleichtern. Die Plattform wird laufend weiterentwickelt und mit zusätzlichen Features ergänzt. Seit der Gründung des Unternehmens 2012 ist es das erklärte Ziel, den Immobilienmarkt offener und kundenfreundlicher zu machen. Dies ist MoneyPark im Hypothekarmarkt mit dem Zugang zu über 150 Finanzierungsgebern bereits gelungen. Dasselbe Ziel verfolgt MoneyPark mit den neuen Dienstleistungen im Immobilienbereich. «Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen», erklärt Stefan Heitmann.

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Finanzierungs- und Immobilienupdate: Die Preise für Einfamilienhäuser steigen um 2.30%

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen im 2. Halbjahr 2020 um 2.30 Prozent. Die durchschnittliche Rendite für Wohnungen in Schweizer Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent. 78 Prozent der Hypothekarvolumen werden für 10 Jahre und länger abgeschlossen. Der Anteil der Hypothekarabschlüsse bei Banken liegt bei 68 Prozent. Dies und mehr findet sich in der Publikation Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU.    

Das Proptech-Unternehmen PriceHubble und der Hypothekar- und Immobilienspezialist MoneyPark ermöglichen mit dem Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU eine regelmässige und effiziente Markteinschätzung. Dabei werden halbjährlich aktuelle Immobilienindizes nach Objekttyp und Regionen verschiedenen Marktdaten zum Finanzierungsmarkt gegenübergestellt.

Wahl des Hypothekarprodukts

Zehnjährige Festhypotheken nach wie vor beliebt

Wahl Hypothekarprodukt FIMU Jan 21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Die Westschweizer mögen die Hypotheken noch immer längerfristiger als die Deutschschweizer: Während in der Romandie 85 Prozent der Hypothekarvolumen für 10 Jahre und länger abgeschlossen werden, sind dies nur 73 Prozent in der Deutschschweiz. Dort vertrauen die Hypothekarnehmer vermehrt auch auf Laufzeiten zwischen 5 bis 9 Jahren sowie auf Libor-/Saron-Hypotheken.

Vor allem mittelfristige Laufzeiten profitieren

Laufzeiten FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Im 2. Halbjahr 2020 haben die ultralangen Laufzeiten schweizweit an Beliebtheit eingebüsst. Nur noch rund 20 Prozent der Hypothekarvolumen wurden für 11 Jahre und länger abgeschlossen – dies zu Gunsten von Laufzeiten zwischen 5 bis 10 Jahren. Stabil geblieben sind hingegen die
Abschlüsse bei der Libor- oder Saron-Hypothek. Der Abwärtstrend dieses Produkts scheint somit bei rund 4 Prozent des Hypothekarvolumens gestoppt worden zu sein.

Wahl des Hypothekaranbieters

Banken nach wie vor beliebteste Anbietergruppe

Hypothekaranbieter FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Rund 70 Prozent aller Hypothekarabschlüsse wurden schweizweit an eine Bank vermittelt. Bei den alternativen Kreditgebern vertrauen die Deutschschweizer mit 20 Prozent eher einer Pensionskasse, während sich Westschweizer Hypothekarnehmende vermehrt an eine Versicherung wenden (24 %).

Banken bauen ihre Vormachtstellung aus

BankenBauenVormachtstellungAus
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Banken waren im 2. Halbjahr 2020 schweizweit wieder stärker als Hypothekargeber gefragt: 10 Prozentpunkte stieg der Anteil der an Banken vermittelte Hypothekarvolumina zu Lasten der Versicherungen und Pensionskassen. Auch haben Banken im 2. Halbjahr vermehrt Sonderkonditionen gewährt, um ihr Hypothekarportfolio ausbauen und sich gegen die wachsende Konkurrenz wehren zu können.

Massives Einsparpotenzial

Für Hypothekarnehmende lohnt es sich in jedem Fall, verschiedene Hypothekaranbieter miteinander zu vergleichen und mehrere Offerten einzuholen. Der durchschnittliche Richtsatz für eine zehnjährige Festhypothek lag im zweiten Halbjahr 2020 bei 1.18 Prozent. Die effektiv abgeschlossenen Zinssätze nach Verhandlung ermöglichten es Kundinnen
und Kunden von MoneyPark in der Deutschschweiz eine Einsparung von bis zu 47 Basispunkten pro Jahr beim Abschluss einer Hypothek bei einer Pensionskasse. Dies ergibt bei einem Hypothekarvolumen von 750 000 Franken eine Einsparung von über 35 000 Franken über die gesamte Laufzeit. In der Westschweiz konnten beim Abschluss bei einer Pensionskasse bis zu 30 Basispunkte eingespart werden. Der regionale Unterschied resultiert daraus, dass nicht alle Hypothekargeber Finanzierungen für die gesamte Schweiz anbieten und teilweise regional konzentriert sind.

EinsparpotenzialFIMUJan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

PriceHubble Immobilienpreisindizes

Weiterer Preisanstieg für Einfamilienhäuser und Wohnungen

PreisanstiegWohnungHausFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Die Preise für Eigentumswohnungen sind seit dem 30. Juni 2020 schweizweit um 1.50 Prozentpunkte gestiegen. Im gleichen Zeitraum steigen auch die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 2.30 Prozentpunkte.

Preise für Einfamilienhäuser steigen schweizweit klar weiter

PreisanstiegHausFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Der positive Trend bei den Preisen für Einfamilienhäuser setzt sich schweizweit fort: In der Deutschschweiz erhöhen sich die Preise im
zweiten Halbjahr 2020 um 2.20 Prozentpunkte und auch in der Westschweiz steigen die Preise um 1.90 Prozentpunkte.

Abflachender Trend bei den Wohnungen in der Romandie

AbflachenderTrendWohnungenRomanideFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Auch die Preise der Wohnungen entwickeln sich in der ganzen Schweiz in eine positive Richtung. Während jedoch in der Westschweiz in der zweiten Jahreshälfte 2020 nur ein leichter Anstieg (plus 0.20 Prozentpunkte) verzeichnet wurde, stiegen die Wohnungspreise in der Deutschschweiz um 1.50 Prozentpunkte.

Rendite und Amortisationsdauer für Wohnungen in Schweizer Gemeinden

RenditeUndAmortisationsdauerFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Mittlere Renditen für Wohnungen in den Schweizer Gemeinden variieren zwischen 1.99 Prozent und 3.97 Prozent (99 %- und 1 %-Quantile), was Amortisationsdauern zwischen 25 und 50 Jahren entspricht, wobei
der Spitzenwert bei 4.73 Prozent (Gemeinde Berolle) und der niedrigste Wert bei 1.68 Prozent (Gemeinde Sils im Engadin/Segl) liegt.

Die mittlere Rendite über alle Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent, ist also im zweiten Halbjahr 2020 weiter gesunken (H1 2020: 3.22 %). Auf Ebene der Kantone beobachten wir mit unter 2.49 Prozent weiterhin die geringsten Renditen in Zug, Basel-Stadt und Obwalden. Die höchsten Renditen sehen wir mit über 3.26 Prozent in den Kantonen Jura, Wallis und Solothurn.
Bei Bedarf erstellen wir Ihnen gerne regionale Rendite-Analysen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: media@pricehubble.com.

Hier können Sie die Analyse als PDF downloaden.


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Tipps zum Verkauf des Eigenheims

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Neben der emotionalen Belastung müssen sich Verkäufer eines Eigenheims oft in einem langwierigen und aufwendigen Verkaufsprozess zurechtfinden. Verkaufspreisschätzung, Erstellen einer Verkaufsdokumentation, Vermarktung, Verkaufsabwicklung sowie das Lösen von Finanzierungs- und Steuerfragen sind nur einige der Aufgaben, die erledigt werden müssen. Mit den richtigen Tipps gelingt es jedoch, die drei grössten Hürden, die sich beim Verkauf des Eigenheims stellen, zu überwinden. Wünschen Sie sich dennoch professionelle Unterstützung, nehmen Ihnen unabhängige Experten wie MoneyPark gerne die ganze Arbeit ab.

Grundstückgewinnsteuer: Gute Vorbereitung lohnt sich

Wenn Sie Ihr Eigenheim verkaufen wollen, lohnt es sich, die wertvermehrenden Investitionen während der Besitzdauer und die Kosten für den Verkauf zusammenzustellen, um sie später bei der Grundstückgewinnsteuer in Abzug zu bringen. Ebenfalls sollte ein Aufschub geprüft werden. Dies ist möglich, wenn der Erlös zum Erwerb oder zum Bau einer gleichgenutzten Ersatzliegenschaft verwendet wird. Eine Schwierigkeit ist, dass jeder Kanton eine eigene Berechnungsgrundlage anwendet und unterschiedliche Abzüge zulässt. Immerhin bieten aber die meisten Kantone einfache Online-Rechner an.

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Den richtigen Käufer zu finden, ist oft eine schwierige Aufgabe. Dabei spielt sicherlich die Sympathie eine grosse Rolle, aber auch die finanzielle Qualifizierung der Käufer ist beim Eigenheim verkaufen ein entscheidender Punkt. Letztere lässt sich über eine Finanzierungseinschätzung sicherstellen, welche der Käufer bei einigen Anbietern kostenlos online beantragen kann. Sie zeigt, dass sich der Käufer eine entsprechende Immobilie leisten kann und es einen Anbieter gibt, der die Finanzierung übernehmen würde. So verhindert man zeitraubende Besichtigungstermine mit Interessenten, die sich Ihre Immobilie gar nicht leisten können.

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Lastet auf der zu verkaufenden Immobilie eine Hypothek, ist der Verkäufer zusätzlich gefordert. Im günstigsten Fall übernimmt der Käufer auch gleich die Hypothek oder der Verkäufer hat die Option, die Hypothek auf eine andere Liegenschaft zu übertragen. Letzteres ist eine sehr elegante Variante, während die Übernahme der Hypothek durch den Käufer mit einer Reduktion des Kaufpreises einhergehen kann, wenn die Hypothekarzinsen für den Käufer höher sind als bei einem Neuabschluss. Die Reduktion liegt entsprechend im Rahmen der für den Käufer zusätzlich zu bezahlenden Zinskosten. Der Verkäufer kann bei einer Preisreduktion immerhin von einer geringeren Grundstückgewinnsteuer profitieren, während ein vorzeitiger Ausstieg aus einer Festhypothek in den allermeisten Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung und zusätzliche Gebühren für die Auflösung des Hypothekarvertrages nach sich zieht. Prüfen Sie daher Ihre Optionen sorgfältig und ziehen Sie bei Bedarf einen Experten bei.

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Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IMF) schätzen, dass sich die Ausfuhren an per Schiff verfrachteten Gütern sowohl aus Asien, den Euro-Ländern wie auch aus den USA mittlerweile über dem Vorkrisenniveau bewegen. Dagegen stagnieren die Flugbewegungen seit Sommer letzten Jahres bei rund 60 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.

Weiterhin gedämpfte Wirtschaftslage in Deutschland

Der verlängerte Teil-Shutdown bis am 18. April zeitigt spürbare Auswirkungen: Die «Wirtschaftsweisen» gehen in ihrer neusten Prognose davon aus, dass das BIP im ersten Quartal 2021 um zwei Prozent schrumpfen wird. Zudem ist eine baldige Aufhellung der konjunkturellen Situation auch im zweiten Quartal nicht in Sicht. Noch harziger läuft das Wirtschaftsleben in Österreich. Läden und Schulen sind zwar wieder geöffnet, aber die starke Abhängigkeit vom Tourismus dürfte ein wichtiger Grund für den geschätzten BIP-Rückgang von 5 Prozent in den ersten März-Wochen sein.

Schweiz: Wirtschaftsboom durch Ladenöffnungen

Der Teil-Shutdown in der Schweiz mit Ladenschliessungen hat die konjunkturelle Lage der Schweiz spürbar belastet. Aber mit den Öffnungen anfangs März übersteigt die Wirtschaftsleistung erstmals seit Ausbruch der Pandemie den Vorjahresstand. Echtzeitdaten zeigen, dass die Schweizer viele Einkäufe nachholten und gleichzeitig die Exportindustrie sehr gut läuft. Diese Hauptfaktoren führen zu dieser erstaunlichen wirtschaftlichen Erholung.

Entscheidend für den weiteren Verlauf wird nun sein, ob die Neuansteckungszahlen weitere Öffnungsschritte erlauben oder ob gar Verschärfungen notwendig werden. Dabei ist auch der Impffortschritt von zentraler Bedeutung.

Konsolidierung der Kapitalmarktzinsen

Nach dem sprunghaften Anstieg im Februar haben sich die Kapitalmarktzinsen mittlerweile auf einem neuen, leicht höheren Niveau eingependelt. Die Notenbanken haben signalisiert, dass Leitzinserhöhungen aufgrund der fragilen Wirtschaftssituation in den nächsten Monaten kein Thema sind. Die Mehrheit der Ökonomen geht zwar weiterhin davon aus, dass nach Überwindung der Pandemie eine starke Inflation einsetzen wird. Allerdings lässt das Anrollen der dritten Welle kein rasches Ende der Pandemie erwarten.

Entwicklung der Zinssätze

Beruhigung bei den Hypozinsen

Die Richtsätze, die durchschnittlichen Hypozinsen von 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen, sind nach dem starken Anstieg im Februar nun wieder gesunken – und dies über alle Laufzeiten hinweg. Der 5- und 10-jährige Satz sank je um fünf Basispunkte, die 2-jährige Laufzeit um zwei. Damit ist zumindest bei den mittelfristigen Laufzeiten der temporäre Zinsanstieg vom Februar 2021 bereits wieder wettgemacht.

[caption id="attachment_21145" align="alignnone" width="661"]Richtsaetze-fuer-Hypotheken-1 Datengrundlage: Sätze von über 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen im Durchschnitt. Stand: 29.03.2021[/caption]

Tabelle

Bandbreite bleibt gross

Die Bandbreite zwischen dem Richtsatz und dem Top-Satz, dem bestverhandelten Satz von MoneyPark, bleibt gross. Die Hypothekaranbieter kämpfen weiterhin um den Zuschlag der Kunden und nehmen dafür bei der 10-jährigen Festhypothek eine im Vergleich zum Vormonat kleinere Marge in Kauf. Der Kampf um die besten Hypothekarangebote hat sich im vergangenen Monat besonders bei den kurz- und langfristigen Festhypotheken bemerkbar gemacht: Der Top-Satz der 2-jährigen Festhypothek ist um acht Basispunkte gesunken, derjenigen der 10-jährigen Hypothek um sechs Basispunkte.

[caption id="attachment_21151" align="alignnone" width="647"]Richt-vs.-Topsatz Datengrundlage: Sätze von über 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen im Durchschnitt. Stand: 29.03.2021[/caption]

10-jähriger Swap bei null Prozent

Die Kapitalmarktzinsen verliefen im Laufe des Märzes sehr unruhig und wiesen starke Ausschläge nach oben und unten aus, sind jedoch, wie prognostiziert, nicht mehr weiter angestiegen. Der 10-jährige Swap liegt mit 0.00 Prozent per 29. März auf demselben Niveau wie bereits per Ende Februar. Der Swap für die 5- und 2-jährigen Laufzeiten ist sogar etwas gesunken; der 5-jährige Swap um sechs Basispunkte, der 2-jährige um vier Basispunkte. Damit wurde die Zinskurve auch im März wiederum etwas steiler.

[caption id="attachment_21149" align="alignnone" width="614"]Swap-Satz Quelle: Refinitiv[/caption]

Zinsprognose

Höhepunkt erreicht

Die rasche Erhöhung der Kapitalmarktzinsen im Februar hat im Markt für einige Nervosität gesorgt. Die Entwarnung der Notenbanken, dass keine Leitzinserhöhungen geplant sind, hat diese Eskapaden jedoch zu beruhigen vermocht. Dass wir am Anfang einer neuen Epoche mit dauerhaft höheren Preisen und höheren Zinsen stehen, erscheint uns deshalb als wenig wahrscheinlich. Wir erwarten Post-Corona zwar einen stürmischen Aufschwung, welcher sich aber rasch legen wird. Deshalb gehen wir von weiterhin tiefen Inflationsraten und tiefen Zinsen im Bereich des aktuellen Niveaus aus.

Weiterer Zinsanstieg nicht erwartet

Die Entwicklung der Hypozinsen im März zeigt auf, dass der Wettbewerb unter den Hypothekargebern gross bleibt. Sowohl Top- als auch Richtsatz der 10-jährigen Festhypothek sind gesunken, obwohl der Swap-Satz auf dem Niveau von Ende Februar verharrte. Denn: Einige alternative Kapitalgeber wie Pensionskassen und Anlagestiftungen investieren neu in Hypotheken oder planen ihre Bestände in den nächsten Monaten aufzustocken. Dies kurbelt den Wettbewerb an und dürfte gerade bei problemlosen Hypothekarfinanzierungen dafür sorgen, dass ein weiterer Zinsanstieg ausbleibt.

Empfehlungen

  • Es ist derzeit besonders wichtig, die Entwicklung des Kapital- und Hypothekarmarktes zeitnah zu verfolgen und allfällige kurzfristige Opportunitäten zu nutzen. Weder Angst, dass die Hypothekarzinsen stark ansteigen, noch ein Spekulieren auf weiter sinkende Konditionen ist derzeit angebracht.
  • Aufgrund der enorm grossen Bandbreite der Konditionen bleibt es unabdingbar, mehrere Offerten für eine Hypothekarfinanzierung einzuholen.
  • Der Abschluss einer Hypothekarfinanzierung über einen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Erstens ist das Sparpotential massiv; je nachdem mehrere tausend Franken pro Jahr. Und zweitens übernimmt der Intermediär zeitintensive Dossier-Einreichungen und mühsame Verhandlungen bei den einzelnen Hypothekarpartnern.

Die Einschätzung Hypothekarzinsen April 2021 in PDF-Form finden Sie hier.

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3 Tipps zur Hypoverlängerung

MoneyPark Ratgeber - Bei der Ablösung oder Verlängerung Ihrer Hypothek können Sie mit einem Anbieterwechsel in der Regel tausende Franken sparen. Eine Hypothek verlängern bei einem neuen, günstigeren Anbieter, ist einfacher als oft vermutet. Aufpassen sollten Sie aber bei den Kündigungsfristen.

1: Angebote vergleichen und verhandeln

Auch wenn Ihre Hausbank Ihnen bei Abschluss der Neufinanzierung attraktive Konditionen angeboten hatte: Es ist sehr selten, dass sie auch bei der Verlängerung die günstigsten Zinsen offeriert. Zudem ist die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Richtsatz und dem besten Angebot im Markt signifikant. Holen Sie deshalb mindestens drei Vergleichsofferten für denselben Stichtag bei unterschiedlichen Anbietern ein. Wollen Sie sich den mühsamen Weg von Bank zu Versicherung zu Pensionskasse sparen? Dann beauftragen Sie am besten einen unabhängigen Hypothekarspezialisten mit Ihrem Dossier und lassen Sie ihn für Sie verhandeln.

2: Kündigungsfristen im Auge behalten

Auch wenn Ihre Hypothek eine feste Laufzeit hat, müssen Sie den Hypothekarvertrag offiziell kündigen, damit Sie den Anbieter wechseln und Ihre Hypothek verlängern können. Die Kündigungsfristen sind in Ihrem Vertrag vermerkt. Üblich ist eine Frist von drei Monaten, bei einigen Anbietern sind es sechs Monate. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie idealerweise eine neue Hypothek abgeschlossen haben. Denn die administrative Abwicklung des neuen Vertrags benötigt etwas Zeit. Lassen Sie die Kündigungsfrist verstreichen, legt Ihnen Ihre jetzige Bank wahrscheinlich Steine in den Weg − und Sie bleiben an den bisherigen Anbieter gebunden. Einige Anbieter wandeln bei Auslaufen des Kreditvertrags die Hypothekarschuld auch automatisch in eine teure variable Hypothek um.

Deshalb: Notieren Sie sich die Kündigungstermine im Kalender. Und kümmern Sie sich am besten 18 bis 24 Monate im Voraus um eine Ablösung oder Verlängerung der Hypothek.

3: 24 Monate vor Ablauf der Hypothek Konditionen beobachten

Über eine sogenannte Forward- oder Terminhypothek ist es möglich, sich die aktuellen Zinsen bis zu zwei Jahre im Voraus für die Verlängerung zu sichern. Erwarten Sie in den nächsten Monaten einen starken Zinsanstieg, können Sie sich die Zinsen fixieren lassen. Damit sichern Sie sich gegen den erwarteten Zinsanstieg ab. Diese Sicherheit hat allerdings ihren Preis: Sie zahlen einen gleichwohl moderaten Forward-Aufschlag gegenüber den regulären Zinsen für eine Festhypothek. Dieser Aufschlag ist aber nicht zwingend, denn in unserem Netzwerk mit über 150 Finanzierungspartnern sind auch Anbieter, die den Forward-Aufschlag erlassen: Dann können Sie sich die aktuellen Zinsen ohne Zusatzkosten sichern und davon profitieren, wenn Sie Ihre Hypothek verlängern.

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Filiale MoneyPark Zug in Entstehung

MoneyPark Tour de Suisse in Zug: Unser Beratungsmodell passt perfekt hierhin

Von unserer Filiale in Genf reisen wir in die Zentralschweiz nach Zug. Dort entsteht gerade eine neue, grosszügige Filiale an sehr zentraler Lage. Seit 2014 ist MoneyPark in der Zentralschweiz präsent, bislang aber in Baar. Der Umzug in eine grössere und zentralere Filiale schafft Platz für mehr Beratungszimmer und mehr Arbeitsplätze. Ungeachtet von der Corona-Pandemie ist MoneyPark auch 2020 stark gewachsen. Wir werfen mit Anna Niendorf, Filialleiterin Baar/Zug und ihrem Team einen ersten Blick auf die sich im Bau befindende Filiale und klären, was der Umzug von Baar nach Zug für MoneyPark bedeutet.

Anna, du packst gerade die letzten Kisten, um schon bald in Zug zu arbeiten. Wie kam es zum Umzug und auf was freust du dich?

Primär freue ich mich auf rund fünfmal mehr Fläche, bis zu zwölf Arbeitsplätze und vor Allem auf die vier grosszügigen Beratungszimmer, in denen wir schon bald für all unsere Kunden unser Bestes geben können. Die Filiale in Baar platzt aus allen Nähten. Wir sind zu viert auf den Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilie und haben bisher nur ein Beratungszimmer. Im Mai wird eine neue, zusätzliche Kollegin zu uns stossen und spätestens dann würde es in Baar vom Platz her nicht mehr gehen. Und dann wäre da noch die Seesicht, aber pssst, sonst werden die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Filialen neidisch. (lacht)

Neben Humor – was macht euer Team aus? Und worin unterscheidet sich die Zentralschweiz von anderen Regionen in der Schweiz?

Wir haben einen äusserst guten Zusammenhalt im Team. Claudio Schmidig, Oliver Haberthür, Roger Stalder und ich sind wie eine Familie. Wir wohnen und leben in der Region und beraten vom Freiamt bis in die Innerschweiz. Somit ist unsere Region sehr vielfältig und das umfassende Beratungsmodell von MoneyPark kommt nirgendwo besser zur Geltung als in unserer Region. Wir verwirklichen Wohnträume für junge Konkubinats-Paare, wo klar die gegenseitige Absicherung und nachhaltige Tragbarkeit im Vordergrund steht. Auf der anderen Seite bieten wir mit unserem Anbieteruniversum auch viele Vorteile für sehr vermögende Kunden und Family Offices. Es braucht für die Breite der Kundenbedürfnisse verschiedenste Fähigkeiten und gute Kontakte zu lokalen Partnern.

Welche Vorteile ergeben sich durch einen Wechsel nach Zug?

Das Geschäftsleben in Zug ist sehr stark international geprägt. Gerade die zahlreichen Expats sind sehr affin für unser Geschäftsmodell, werden doch im Ausland die Mehrheit der Hypotheken über Broker initiiert. Hier bieten wir oft einen grossen Know-How-Transfer, um unseren internationalen Kunden die Schweizer Finanzierungs- und Vorsorgelandschaft näher zu bringen. Zudem ist die Stadtlage auch sehr attraktiv, um neue Mitarbeitende anzuziehen und nicht zuletzt erhöhen wir mit der neuen Filiale an zentraler Lage unsere Visibilität. Potenzielle Kundinnen und Kunden aber auch die Konkurrenz wird uns vermehrt wahrnehmen und daraus werden sich sicherlich auch neue Opportunitäten für die Zusammenarbeit ergeben.

Was habt ihr euch für das laufende Jahr vorgenommen?

Neben einem erfolgreichen Tagesgeschäft mit vielen Wohnträumen, die wir erfüllen wollen, legen wir dieses Jahr einen starken Fokus auf B2B-Partnerschaften. Zudem wollen wir personell weiterwachsen. Wir stehen aber nicht unter Druck, sondern können Zuschlagen, wenn sich eine tolle Kandidatin oder ein toller Kandidat mit ausgewiesener Expertise im Bereich Hypotheken oder Immobilien meldet.

 

MoneyPark Team in Zug

Anna_Niendorf_weiss Claudio-Schmidig Oliver-Haberthuer Roger-Stalder

Anna Niendorf
Filialleiterin Baar/Zug
Hypothekar- und Immobilien-expertin

Claudio Schmidig
Hypothekar-experte

Oliver Haberthür
Hypothekar-experte

Roger Stalder
Vorsorgeexperte


Titelbild Tragbarkeit

Nie wieder an der Finanzierung scheitern

Was müssen Sie tun, damit Sie nie wieder an der Finanzierung scheitern? Wenn Käufer und Verkäufer bei einer Immobilientransaktion auf eine Finanzierungseinschätzung von MoneyPark setzen, vermeiden sie auf der einen Seite die Enttäuschung eines geplatzten Wohntraums und auf der anderen Seite «leere» Hausbesichtigungen. Der Kaufinteressent kennt aufgrund der Finanzierungseinschätzung seine Kaufpreisspanne sehr genau und der Verkäufer gewinnt an Gewissheit, dass er einen Käufer vor sich hat, der sich das Objekt leisten kann.

Potentielle Eigenheimkäufer können sich bei uns online ein Zertifikat ausstellen lassen, das ihre Kaufpreisspanne für die eigenen vier Wände unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten aufzeigt. Das Zertifikat beinhaltet eine erste Finanzierungs­einschätzung, die dafür sorgt, dass der Traum vom Eigenheim nicht bereits bei der ersten Besichtigung platzt. Der Kaufinteressent weiss anhand der Einschätzung bereits vorab, ob er sich die Wunsch-Immobilie inklusive Nebenkosten auch wirklich leisten kann. Die ausgewiesene Preisspanne hilft ihm zudem bei einem allfälligen Bieterverfahren, seinen finanziellen Spielraum einzuschätzen.

Auch dem Verkäufer macht das Zertifikat das Leben einfacher. Er gewinnt an Gewissheit, dass sich der Interessent vorinformiert und die finanzielle Situation abgeklärt hat. «Leere Visiten» und geplatzte Reservationen können damit vermieden werden.

Mit einer Finanzierungsbestätigung von MoneyPark sparen beide Parteien wertvolle Zeit. Ausserdem haben sie die Gewissheit, dass der Handwechsel nicht an der Finanzierung scheitert.

Jetzt in wenigen Minuten online eine Finanzierungseinschätzung erhalten und nie wieder an der Finanzierung scheitern.

Falls wider Erwarten eine andere Käuferschaft den Zuschlag erhält und somit für den Kaufinteressenten die Traumimmobilie «verloren» geht, sollte er keinesfalls aufgeben. Der Hypothekar- und/oder Immobilienspezialist verfügt oft über gute Kontakte und hat allenfalls weitere Objekte exklusiv im Verkauf.


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3 Tipps auf dem Weg ins Eigenheim

MoneyPark Ratgeber - Der Traum vom Eigenheim ist aktueller denn je. Mit der richtigen Planung sparen Sie beim Eigenheim kaufen nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld.

1) Angebote vergleichen

Beim Thema Hypothek vertrauen viele Hauskäufer blind dem Angebot ihrer Hausbank. Diese bietet jedoch nur selten die günstigste Finanzierungslösung. Holen Sie deshalb unbedingt Offerten von verschiedenen Anbietern ein und berücksichtigen Sie beim Vergleich nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen und Pensionskassen. Die verschiedenen Anbieter unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der offerierten Zinssätze, sondern auch mit Blick auf die Vergabekriterien der Hypothek um Ihr Eigenheim zu kaufen.

2) Vergabekriterien: Welche Vorgaben Sie erfüllen sollten

Finanzierungsinstitute knüpfen die Vergabe von Hypotheken an gewisse Bedingungen hinsichtlich der Vermögens- und Einkommenssituation des Käufers.

In der Regel finanzieren Hypothekargeber bis zu 80 Prozent der Immobilie. Es ist jedoch auch eine höhere Belehnung möglich, wenn Zusatzsicherheiten eingebracht werden. Für Ihren Anteil aus eigenen Mitteln können Sie unter anderem Kontoguthaben, Wertschriften, Vorsorgeguthaben, den Rückkaufswert von Versicherungspolicen sowie Erbvorbezüge einsetzen. Aber Achtung: Mindestens 10 Prozent des Kaufpreises Ihrer Immobilie muss mit Mitteln finanziert werden, die nicht aus der 2. Säule stammen.

Durch die Überprüfung der Tragbarkeit stellen Hypothekargeber sicher, dass die kalkulatorischen Kosten der Immobilie maximal ein Drittel des Haushaltseinkommens der Käuferschaft betragen. Wichtig: diese Faustregel bezieht sich auf die kalkulatorischen, nicht auf die effektiven Kosten. Zu den laufenden Kosten gehören die Hypothekarzinszahlungen, die Nebenkosten und auch allfällige Amortisationszahlungen. Die Hypothekarzinszahlungen werden auch im aktuell niedrigen Zinsumfeld mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund fünf Prozent berechnet. So stellen die Finanzinstitute sicher, dass sich der Käufer die Immobilie auch bei steigenden Zinsen beziehungsweise in einem Hochzinsumfeld leisten kann.

Belehnung und Tragbarkeit sind Richtwerte, bei denen es in der Praxis Spielraum gibt. Wenn Ihnen also ein Anbieter keine Finanzierung gibt, müssen Sie den Traum vom eigenen Zuhause nicht sofort aufgeben. Sprechen Sie mit einem unabhängigen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark: Wir kennen die Anbieter und wissen, bei wem Sie mit Ihren individuellen Voraussetzungen eine gute Chance haben.

3) Vorsorge: Langfristig gut abgesichert

Ohne ausreichende Planung kann Ihr Eigenheim unter Umständen zur finanziellen Belastung werden. Denken Sie deshalb heute schon an morgen und stellen Sie sicher, dass Sie die Immobilie auch mit dem niedrigeren Einkommen nach der Pensionierung oder bei Erwerbsunfähigkeit weiterhin halten können. Mit einer persönlichen Vorsorgelösung sind Sie und Ihre Liebsten gegen alle Eventualitäten abgesichert und die Immobilie bleibt auch im Ernstfall tragbar. Zudem lassen sich Vorsorgelösungen oft mit einer steuerlichen Optimierung in Einklang bringen.

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Prévision taux

Strohfeuer oder anhaltender Zinsanstieg? Einschätzung Hypothekarzinsen März 2021

Die Lockdowns in Europa bewirken Konjunkturrückgänge von 5 bis 10 Prozent. In der Schweiz sind die Konjunktureinbussen mit rund 2 Prozent bisher deutlich geringer ausgefallen. Inflationsängste in den USA befeuerten einen raschen Anstieg der Kapitalmarktzinssätze auf der ganzen Welt. Der 10-jährige Swap-Satz legte im Februar um 23 Basispunkte zu. Auch die mittel- und langfristigen Hypothekarzinsen konnten sich dem Sog nicht entziehen und stiegen teils bis zu 13 Basispunkte an. Wir gehen davon aus, dass es sich um einen temporären Zinsanstieg handelt und sich die Hypothekarzinsen, nicht zuletzt aus der unverändert anspruchsvollen makroökonomischen Situation der für die Schweiz massgeblichen Wirtschaftsräume (Euroraum, USA) wieder einpendeln werden, wenn auch auf moderat höherem Niveau als noch 2020.

Makroökonomische Lage

Welthandel erreicht Vorkrisenniveau, darbender Tourismus        

Laut den neusten Echtzeitdaten hat sich der weltweite Güterhandel auf Vorkrisenniveau stabilisiert. Dies zeigen Messungen zu Schiffsfrachten für Ausfuhren aus Asien, den USA und den Euro-Ländern, welche über 90 Prozent ausmachen. Dagegen hat die Flugindustrie im Januar 2021 einen neuerlichen Dämpfer erlitten. Viele Staaten haben weitere Reiserestriktionen erlassen, um sich vor den Virusmutationen zu schützen. Das lässt die Flugbewegungen weiter abnehmen. Zudem haben die Lockdowns in den vergangenen Wochen in Europa wie erwartet zu einer erneuten BIP-Lücke von rund 5 bis 10 Prozent geführt.

Schweiz: Bisher nur leichte Konjunktureinbussen

Aufgrund des Shutdowns per 18. Januar 2021 liegen die Konsumausgaben derzeit rund 20 Prozent unter dem Vorausjahresniveau in der Schweiz. Die Umsätze des Non-Food-Detailhandels sind gegenüber Anfang Jahr um ungefähr 60 Prozent eingebrochen. Aufgrund dessen, dass der Alltagskonsum rund ein Fünftel des Schweizer Bruttoinlandproduktes ausmacht, müsste sich die Gesamtwirtschaft rein rechnerisch um 4 Prozent abschwächen. Echtzeitdaten zeigen bisher aber einen Rückgang von lediglich rund 2 Prozent. Dies deutet weiterhin darauf hin, dass die Schweizer Wirtschaft insgesamt recht glimpflich durch den zweiten Shutdown kommen könnte. Entscheidend in Bezug auf die wirtschaftlichen Konsequenzen wird nun sein, wie rasch die schrittweisen Öffnungen kommen und insbesondere, welche Auswirkungen die Zunahme der Mobilität auf die Neuansteckungszahlen hat. Dabei ist auch der Impffortschritt von zentraler Bedeutung.

Starker Zinsanstieg an den Kapitalmärkten

Derzeit gehen die Marktteilnehmer in den USA davon aus, dass die massiven Konjunkturstützungspakete die Konjunkturlücke überkompensieren und damit eine Hyperinflation bringen. Aufgrund dieser Ängste sind die Zinsen in den USA kürzlich stark angestiegen, was auch auf Europa und die Schweiz übergeschwappt ist. In den letzten drei Wochen sind die Langfristzinsen des Kapitalmarktes um rund 30 Basispunkte in die Höhe geschnellt, obwohl die Schweizer Nationalbank (SNB) in den nächsten zwei Jahren kaum Inflation in der Schweiz prognostiziert. Aktuell wird erwartet, dass sich die Langfristzinsen auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren und nicht nachhaltig weiter steigen.

Entwicklung der Zinssätze

Starker Anstieg der Hypothekarzinsen

Die Richtsätze, die durchschnittlichen Hypothekarsätze von 150 Banken, Versicherungen und Pensionskassen, sind aufgrund von Inflationsängsten in den USA im Februar stark angestiegen. Die 10-jährige Laufzeit erreichte damit wieder das Niveau vom März 2020 kurz nach dem Ausbruch der Coronakrise. Einen weniger starken Anstieg erlebten die 5-jährigen Laufzeiten; der Richtsatz stieg lediglich um sechs Basispunkte.

Zinsanstieg bei Richtsätzen Hypotheken März 2021

Zinsanstieg auch Richtsatz Topsatz März 21

Bandbreite bleibt gross

Die Bandbreite zwischen dem Richtsatz und dem Top-Satz, dem bestverhandelten Satz von MoneyPark, bleibt weiterhin gross. Trotz steigender Kapitalmarktzinsen kämpfen die Hypothekaranbieter um den Zuschlag der Kunden und nehmen da-für eine im Vergleich zum Vormonat kleinere Marge in Kauf. Dies vor allem bei den kurz- und mittelfristigen Laufzeiten. Während der Richtsatz der 5-jährigen Festhypothek um sechs Basispunkte stieg, sank der Top-Satz sogar um drei Basispunkte.

Zinsanstieg beim Richtsatz Topsatz 10-jährige

10-jähriger Swap wieder positiv

Die Kapitalmarktzinsen sind im Vergleich zu den Hypothekarzinsen viel stärker angestiegen. Der 10-jährige Swap erhöhte sich im Februar um 23 Basispunkte und erreichte am 25. Februar die Null-Prozent-Grenze. Somit ist er das erste Mal seit Mai 2019 wieder positiv. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass damit der Peak erreicht wurde und sich die Zinsen nun wieder stabilisieren. Dass die Hypothekarzinsen nicht im selben Masse angestiegen sind, beweist den weiterhin herrschen-den Konkurrenzkampf unter den Hypothekaranbietern.

Kapitalmarktsätze März 21

 

 

Zinsprognose

Überreaktion an den Märkten legt sich rasch

Die Inflationsängste in den USA und die dadurch ausgelösten Zinsanstiege rund um den Globus kamen heftig und unerwartet. Die hysterische Reaktion einiger Marktteilnehmer hat viele Ökonomen überrascht und dürfte eher ein Strohfeuer sein, als einen fundamentalen Kurswechsel an der Zinsfront einläuten. Dafür sprechen mehrere Gründe: Erstens sind Europa und die Schweiz von einer hohen Inflation derzeit weit entfernt. Zweitens werden die Währungshüter vor dem Hintergrund der riesigen Schuldenberge nur Zinserhöhungen beschliessen, wenn die Preisstabilität stark gefährdet ist. Und drittens steht der Konjunkturaufschwung weiterhin auf schwachen Beinen bzw. ist dieser mit vielen Fragezeichen behaftet.

Weiterer Zinsanstieg wird gestoppt

MoneyPark geht davon aus, dass der Zinsanstieg nur temporär war und sich die Hypothekarzinssätze auf dem aktuellen Niveau, also leicht höher als 2020, wieder einpendeln. Wir sehen weiterhin deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern zusätzlich verstärken wird. Einige alternative Kapitalgeber wie Pensionskassen und Anlagestiftungen investieren neu in Hypotheken oder planen ihre Bestände in den nächsten Monaten aufzustocken – wovon sie aufgrund einer kurzfristigen Zinseskapade nicht absehen werden. Diese Situation dürfte gerade bei problemlosen Hypothekarfinanzierungen dafür sorgen, dass ein weiterer Zinsanstieg ausbleibt.

Empfehlungen

  • Es ist derzeit besonders wichtig, die Entwicklung des Kapital- und Hypothekarmarktes zeitnah zu verfolgen und allfällige kurzfristige Opportunitäten zu nutzen. Weder Panik, dass die Hypothekarzinsen jetzt stark ansteigen, noch ein Spekulieren auf weiter sinkende Konditionen ist derzeit angebracht.
  • Aufgrund der enorm grossen Bandbreite der Konditionen bleibt es unabdingbar, mehrere Offerten für eine Hypothekarfinanzierung einzuholen.
  • Der Abschluss einer Hypothekarfinanzierung über einen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Erstens ist das Sparpotential massiv; je nachdem mehrere tausend Franken pro Jahr. Zweitens übernimmt der Intermediär zeitintensive Dossier-Einreichungen und mühsame Verhandlungen bei den einzelnen Hypothekarpartnern.
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MoneyPark trotzt Corona und vergibt 2020 Hypotheken für 3.4 Mia. Franken

MoneyPark, der führende unabhängige Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz, ist 2020 erneut stark gewachsen. Trotz der Corona-Pandemie konnten Hypotheken im Umfang von 3.4 Mia. Franken vergeben werden. Insgesamt weist die MoneyPark Gruppe nun schweizweit 27 Milliarden Schweizer Franken abgeschlossene und gemanagte Hypotheken aus. Zudem hat MoneyPark im vergangenen Jahr seine Geschäftstätigkeit ausgebaut und ist ins Immobiliengeschäft eingestiegen. Neu werden Kundinnen und Kunden auch in allen Fragen rund um den Immobilienkauf, Eigentum und Verkauf beraten. Die dafür entwickelte Immobilienplattform wurde anfangs Jahr für die breite Öffentlichkeit geöffnet und bietet damit erstmals auch potenziellen Käufern und Verkäufern von Wohnimmobilien kostenlosen Zugang zu umfassenden Daten rund um das gesuchte oder das bereits erworbene Eigenheim.

MoneyPark festigt mit der Vergabe von 3.4 Mia. Franken Hypotheken im Jahr 2020 die Nr. 2 Position im Hyponeugeschäft am Markt und bleibt die unangefochtene Nr. 1 unter den professionellen Hypothekarvermittlern. «Wir konnten gegenüber dem sehr starken Vorjahr nochmals zulegen und das stärkste Ergebnis seit Firmengründung erzielen – und das schweizweit breit abgestützt in allen Regionen», freut sich Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, über das trotz Corona-Pandemie sehr erfolgreiche Jahresergebnis. Der Wachstumskurs soll auch 2021 fortgesetzt werden. Die Nachfrage nach einer unabhängigen Hypothekarberatung steigt weiter an. «Wir haben 2020 gesehen, dass gerade im Tiefzinsumfeld durch das professionelle Verhandeln rekordhohe Einsparungen bei den Hypothekarzinsen möglich sind. Noch dazu ist der Traum nach den eigenen vier Wänden für viele Menschen präsenter denn je», kommentiert Stefan Heitmann den Grund für die grosse Nachfrage. Zudem will man 2021 insbesondere auch im Immobiliengeschäft wachsen.

Einstieg ins Immobiliengeschäft
Mit der Lancierung einer öffentlichen, kostenlosen Big Data Immobilienplattform hat MoneyPark anfangs Jahr seinen Einstieg in den Immobilienmarkt zementiert. Die Plattform liefert einerseits hochwertige und detaillierte Informationen über Immobilien und ermöglicht andererseits, Kauf und Verkauf direkt zu initiieren, indem auf die Finanzierungs- und Beratungsexpertise der MoneyPark-Beraterinnen und Berater zugegriffen werden kann. «Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer», ist Stefan Heitmann überzeugt. Bereits im ersten Jahr sollen mehrere Hundert Suchende und Verkäufer einerseits, aber auch Projektentwickler und Investoren andererseits, unabhängig und kompetent begleitet werden. «Der Markteintritt ist klar geglückt und die Dynamik sehr vielversprechend», kommentiert Stefan Heitmann die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Grösstes Hypothekarangebot nochmals stark ausgebaut
MoneyPark konnte 2020 nebst neuen Vertriebspartnerschaften auch durch sein Full-Service-Angebot im Hypothekarbereich diverse gewichtige Finanzierungsgeber gewinnen, welche für den Vertrieb auf MoneyPark setzen und die Servicing-Angebote der Tochtergesellschaft finovo nutzen. Denn insbesondere bei alternativen Kapitalgebern wie Pensionskassen ist die Anlageklasse Hypotheken in den aktuell schwierigen Anlagezeiten sehr gefragt. MoneyPark kann neu auf die Angebote von über 150 Finanzierungsanbietern zurückgreifen und hat damit das mit Abstand breiteste Angebot am Markt im vergangenen Jahr nochmals deutlich ausgebaut. «MoneyPark Kunden stehen neu weitere Milliarden an Hypotheken von alternativen Anlegern zu hochattraktiven Konditionen zur Verfügung», so Stefan Heitmann zu den Kundenvorteilen des stark ausgebauten Angebots.


Team Geneve APO

MoneyPark Tour de Suisse in Genf: neue Kompetenzen und neue Organisation

Die Filiale am Ende des Genfersees hat viele Veränderungen erfahren: Adis Pohara übernahm vor etwas mehr als einem Jahr die operative Leitung, und das Team wuchs um mehrere Kolleginnen und Kollegen und neuen Kompetenzen. Wir sprachen mit Adis über diese Veränderungen und die Aussichten für sein Team im kommenden Jahr.   

Adis, was kannst du uns über die wichtigsten Veränderungen in unser Genfer Filiale erzählen?

Ich habe dieses Jahr die Verantwortung für die Filiale übernommen, nachdem ich bereits letztes Jahr als Teamleiter in Genf tätig war. Um der wachsenden Mitarbeitendenzahl im Jahr 2020 Sorge zu tragen, wurde Morgan Pauwels zudem zum Teamleiter befördert. Wir haben heute zwei komplette Teams und auch zwei neue Kollegen: Gilles Fontaine ist als Immobilienexperte neu zu uns gestossen und Richard Manissier wurde Ende letzten Jahres zum Experten für Spezialfinanzierungen. Genf hat ein erhebliches Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist. Die Herausforderungen bestehen darin, unser Wachstum im Bereich Hypotheken fortzusetzen und unsere neuen Aktivitäten im Bereich der Immobilienexpertise und bei Spezialfinanzierungen auszubauen. In Genf entwickelt sich der Wettbewerb schneller als anderswo. Diese Entwicklung ist auf allen Ebenen positiv, sie bringt eine grössere Dynamik als in der Vergangenheit und unsere neuen Experten bieten einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.

Was sind die nächsten Schritte in Bezug auf die neuen Immobiliendienstleistungen?

Unser Ziel ist es, nicht nur unsere bestehende Kundschaft zu unterstützen, sondern unser Immobiliengeschäft im ganzen Kanton auszubauen. Wir möchten weitere Immobilienspezialisten einstellen. Und wir wollen die Beziehungen zu unseren Partnern im Immobilienbereich aktiv pflegen und Synergien mit ihnen nutzen. Mit den wegweisenden technischen Werkzeugen, die wir zur Verfügung haben, weiss ich, dass wir uns auch im Immobilienbereich von der Konkurrenz abheben werden.

Wie würdest du den Immobilienmarkt in Genf und der Region beschreiben?

Immobilien in Genf sind immer noch relativ teuer, denn obwohl viele Käufer ihre Projekte wegen der Pandemie auf Eis gelegt haben, ist die Nachfrage immer noch gross. Was das Angebot betrifft, so trägt die Coronakrise nicht zum Bau neuer Wohnungen bei. Wir haben nach wie vor viele Interessenten für wenige Objekte, und das schon seit sehr langer Zeit so.

Trotz eines speziellen Jahres war das Jahr 2020 ein Erfolg für euer Team. Was sind deine Wünsche für 2021?

Das Jahr 2020 war in der Tat ein besonderes Jahr. Wir konnten mit den guten Resultaten der zweiten Jahreshälfte eine durchwachsene erste Jahreshälfte wettmachen. Morgan Pauwels und auch weitere Kolleginnen und Kollegen waren sehr erfolgreich. Jetzt wurde Morgan zum Teamleiter befördert und kann sein Erfolgsrezept an seine Kollegen weitergeben. Sollte sich die Coronakrise nicht weiter verschärfen, bin ich überzeugt, dass das Jahr 2021 ein Erfolg für unser gesamtes Team werden wird! Ich hoffe zudem, dass wir uns alle bald persönlich wiedersehen dürfen. In der Tat ist das Team in mehrere Gruppen aufgeteilt, die sich alternierend im Büro befinden. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es für alle. Ich wünsche dem ganzen Team, dass wir bald wieder normal arbeiten und weitere Erfolge feiern können!

Das MoneyPark Team in Genf

MoneyPark Team in Genf

MoneyPark Team in Genf MoneyPark Team in Genf

 

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WTS SoMe 10 Informationsdefizit

Die häufigsten Fehler beim Kauf der Traumimmobilie

Auf dem Weg in die eigenen vier Wände lauern viele Fallstricke. Bereits bei der Suche kann wertvolle Zeit verloren gehen. Nimmt man sich bei der Prüfung der Unterlagen und der Immobilie zu wenig Zeit, sind böse Überraschungen vorprogrammiert. Spätestens bei der Finanzierung kann es dann auch noch teuer werden, wenn man unbedarft vorgeht. Das alles muss nicht sein: Wer die häufigsten Fehler kennt, dem fällt der Weg ins Eigenheim bedeutend leichter. Eine gute Vorbereitung ist dabei der Schlüssel zur Erfüllung des eigenen Wohntraums.

Bereits vor der Suche sollten sich Käuferinnen und Käufer im Klaren sein, welchen Kaufpreis sie sich leisten können. Eine Finanzierungseinschätzung zeigt die Kaufpreisspanne, welche spätestens bei einem Bieterverfahren von zentraler Bedeutung ist. Zudem bringt sie eine grosse Zeitersparnis, da nur Immobilien besichtigt werden, die auch im individuellen Budget liegen. Für eine erfolgreiche Suche ist zudem das Netzwerk zentral. Der Eigenheimwunsch sollte nicht nur bei Familie, Freunden und Verwandten platziert werden, sondern auch bei Maklern oder unabhängigen Hypothekarvermittlern. Letztere verfügen über ein enormes Netzwerk und kommen oft mit Personen in Kontakt, welche eine Immobilie verkaufen möchten und nach einem geeigneten Käufer suchen.

Sich Zeit nehmen oder unabhängigen Experten beiziehen
Ist das Traumhaus gefunden, geht die aufwändige aber unumgängliche Prüfung der Unterlagen und der Immobilie los. Es braucht mindestens zwei Wochen Zeit, um die Vertragsgrundlagen gründlich zu studieren und um die Finanzierung zu regeln. Will man diese Zeit nicht aufbringen oder fehlt es an Fachwissen, wendet man sich am besten an einen unabhängigen Hypothekar- oder Immobilienexperten, welcher einem die nachfolgenden Schritte abnimmt. Vor dem Notariatstermin sind alle für den Kauf notwendigen Dokumente wie Kaufvertragsentwurf, Grundbuchauszug, Nutzungs- und Verwaltungsordnungen, Baubewilligungsakten oder Gebäudeversicherungsangaben gründlich zu prüfen. Ein besonderes Augenmerk gilt Belastungen im Grundbuch, welche leicht übersehen und böse Überraschungen mit sich bringen können. Beim Kauf von Stockwerkeigentum sollten zudem unbedingt die Jahresrechnungen und der Erneuerungsfonds gesichtet werden und bei bestehenden Bauten die Liste der Investitionen.

Auch die Immobilie muss bei einer Besichtigung unter die Lupe genommen werden, um Fehler zu vermeiden. Wichtige und gern vergessene Kriterien sind die Lärmbelastung und der energetische Zustand der Immobilie, welche nicht anhand von Fotos geprüft werden können. Zudem braucht es eine Einschätzung der erwarteten Investitionen in Gebäude und Technik.

Immobilienbewertung zentral für fairen Kaufpreis
Nach einer gründlichen Analyse lässt sich auch der Kaufpreis einfacher verifizieren. Bei Standardobjekten eignen sich Online-Tools, welche unter Verwendung von Algorithmen den Objektwert ermitteln. Bei sehr alten Liegenschaften, aber auch bei Liebhaber- oder Luxusobjekten ist der Beizug eines Experten empfehlenswert. Er beurteilt neben der Lage und Ausstattung der Liegenschaft auch die Bausubstanz. Mit Blick in die Zukunft können so allfällige spätere Problematiken vorzeitig erkannt werden. Eine unabhängige Immobilienbewertung ist auch deshalb von zentraler Bedeutung, weil es auf dem Schweizer Immobilienmarkt zur Usanz geworden ist, dass die ausgeschriebenen Preise durch Bieterverfahren hochgeschraubt werden.

Hypothekarangebote zu vergleichen ist ein Muss
Bei der Finanzierung verhindert eine gute Vorbereitung Fehler und spart viel Geld. Wer ohne zu Vergleichen die erste Offerte der Hausbank abschliesst, zahlt vermutlich zu viel. Zu empfehlen ist ein möglichst breiter Marktvergleich und die Berücksichtigung von verschiedenen Anbietergruppen wie Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Gerade letztere haben im vergangenen Jahr für äusserst attraktive Hypothekarangebote gesorgt. Und wer denkt, dass im aktuellen Tiefzinsumfeld praktisch alle Anbieter die gleichen Preise offerieren, der täuscht sich gewaltig. Gerade im letzten Jahr waren die Einsparungsmöglichkeiten durch einen unabhängigen Vergleich so hoch wie noch nie in den letzten fünf Jahren. Durchschnittlich konnten so bei einer zehnjährigen Hypothek von CHF 750'000 über CHF 2'000 pro Jahr eingespart werden. Auch die Vertragsbedingungen der einzelnen Finanzierungsgeber sollten verglichen werden. Finanzierungskriterien, Flexibilität bei der Kündigung oder bei einer vorzeitigen Rückzahlung und einzelne Vertragsbestandteile sind bei jedem Anbieter unterschiedlich. Der Beizug eines unabhängigen Hypothekarspezialisten, der den Markt genau kennt, kann in diesem Falle Gold wert sein.

Unnötige Abhängigkeiten können später ins Geld gehen
Ist der passende Finanzierungspartner gefunden, gilt es insbesondere noch darauf zu achten, dass man nicht den Fehler macht, sich zu sehr in Abhängigkeiten zu verstricken. Eine Staffelung der Festhypothekar­tranchen macht – völlig unabhängig vom Zinsumfeld – kaum je Sinn. Hypothekarkunden geben sich dadurch in eine denkbar schlechte Verhandlungsposition, wenn die erste Tranche verlängert werden muss. Da praktisch kein Anbieter einen Rangrücktritt akzeptiert, ist der Hypothekarnehmer für die Verlängerung an das bisherige Institut gebunden. Kommt hinzu, dass kein Finanzierungsinstitut am Schweizer Markt zu jedem Zeitpunkt und für jede Laufzeit die attraktivsten Konditionen stellt.

Auf eine nachhaltige Lösung setzen
Im Rahmen der Festlegung der Finanzierungsstrategie sollte die Frage nach der Absicherung bedacht werden. Was passiert mit dem Haus oder der Wohnung, falls ein Erwerbsträger krank wird, verunfallt oder gar stirbt? Ohne die richtige Vorsorge besteht die Möglichkeit, dass die Hypothekarzinsen und Amortisationen sowie die Nebenkosten nicht mehr bezahlt werden können. Entsprechend wichtig ist es, Immobilienfinanzierungen immer ganzheitlich zu betrachten. Der Schlüssel dazu liegt wiederum in der Vorbereitung und führt über eine saubere Vorsorgeanalyse, die allfällige Lücken schliesst und das Traumhaus oder die Traumwohnung auf ein langfristiges, finanziell abgesichertes Fundament stellt.


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Hypothekarzinsen: Rekordeinsparungen im Tiefzinsumfeld

Die Analyse von effektiv abgeschlossenen 10-jährigen Festhypotheken zeigt, dass im Jahr 2020 neue Rekordmarken an möglichen Einsparungen gesetzt wurden und dies trotz tiefem Zinsniveau. Hypothekarnehmer, die Zinsen vergleichen, sparten 2020 beim Abschluss einer 10-jährigen Hypothek durchschnittlich 22 Prozent gegenüber dem Richtsatz. Ein gewichtiger Grund dafür ist der vermehrte Einstieg von Pensionskassen in die Anlageklasse Hypotheken. Die Einsparungsmöglichkeiten korrelieren mit dem vermehrten Abschluss von Hypotheken bei alternativen Kapitalgebern. Die Aussichten sind gut, dass sich auch 2021 der Wettbewerb unter den Anbietern verstärkt und damit sehr attraktive Hypothekarkonditionen möglich sind.

Durchschnittlich abgeschlossener Zinssatz vs Richtsatz

Das Vergleichen verschiedener Hypothekarangebote lohnt sich finanziell gesehen immer. Nun zeigt eine Analyse von effektiv über MoneyPark abgeschlossenen 10-jährigen Festhypotheken, dass im Jahr 2020 trotz tiefem Zinsniveau neue Rekordmarken an möglichen Einsparungen erreicht wurden. Wer Hypothekarangebote verglichen und professionell nachverhandelt hat, konnte übers Jahr durchschnittlich 22 Prozent resp. 26 Basispunkte (0.26%) gegenüber dem Richtsatz* von 1.17 Prozent einsparen. Im 1. Halbjahr 2020 sahen wir sogar eine Rekordeinsparung von knapp 25% resp. 29 Basispunkten gegenüber dem Richtsatz. «Ein Rekordwert in den letzten fünf Jahren», so Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark. Die zehnjährige Festhypothek ist die zurzeit mit Abstand beliebteste Finanzierungsform und daher profitierten besonders viele Hypothekarnehmende von den äusserst attraktiven Zinsen. Bei einer Hypothek von CHF 750‘000 ergibt eine Einsparung von 26 Basispunkten CHF 19‘500 über 10 Jahre.

Alternative Kapitalgeber setzen die klassischen Banken unter Druck

Die Einsparungsmöglichkeiten korrelieren mit dem vermehrten Abschluss von Hypotheken bei alternativen Kapitalgebern wie Pensionskassen. Ein Blick auf das Jahr 2020 zeigt, dass insbesondere die alternativen Kapitalgeber die klassischen Banken unter Druck setzen. Wer bei einer Pensionskasse eine 10-jährige Festhypothek abschloss, sparte gegenüber dem Richtsatz durchschnittlich gar 46 Basispunkte oder satte CHF 34‘500 über 10 Jahre. Bei Versicherungen betrug die Einsparung durchschnittlich 29 Basispunkte und bei Banken 20. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, hatten Versicherungen mit 38 Basispunkten Einsparung die Nase knapp vor den Pensionskassen mit 36 Basispunkten Einsparung.

Deutliche Anzeichen für verstärkten Wettbewerb im laufenden Jahr

Der Kampf um die allerbesten Zinssätze hat über den Jahreswechsel etwas abgenommen. «Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die Anbieter Ende Jahr nicht mehr um jeden Abschluss gekämpft haben und andererseits die Kapitalmarktzinsen angestiegen sind und damit alternative Anlagen wieder deutlich besser rentieren als noch anfangs 2020», so Stefan Heitmann. Finanzierungsanbieter setzen sich aktuell etwas höhere Mindestrenditen für Hypotheken. «Wir sehen aber deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird.» Einige alternative Kapitalgeber wie Pensionskassen und Anlagestiftungen investieren neu in Hypotheken oder planen ihre Bestände in den nächsten Monaten aufzustocken. Gleichzeitig sind Banken und Versicherungen darum besorgt, ihre Marktanteile zu halten beziehungsweise weiter auszubauen. Diese Situation dürfte tendenziell, gerade bei problemlosen Hypothekarfinanzierungen, für tiefere Hypothekarzinsen sorgen.

Die detaillierte Analyse gibt es hier.


MoneyPark ZugerPensionskasse

MoneyPark gewinnt die Zuger Pensionskasse als neuen Hypothekarpartner

MoneyPark, der grösste unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, erweitert sein Anbieteruniversum um einen gewichtigen Anbieter: Die Zuger Pensionskasse vergibt ab sofort schweizweit Hypotheken für selbstgenutztes Wohneigentum. Für den Vertrieb und die Bewirtschaftung der Hypotheken baut die Zuger Pensionskasse auf die MoneyPark Gruppe.

Die Zuger Pensionskasse investiert in die Anlageklasse Hypotheken: Ab sofort bietet sie über MoneyPark Hypotheken für ein breites und öffentliches Publikum an. Dank des Vertriebsnetzes von MoneyPark ist dieses neue Angebot für Immobilienfinanzierungen in der ganzen Schweiz verfügbar. Von der Partnerschaft zwischen der MoneyPark Gruppe und der Zuger Pensionskasse profitieren somit auch Hypothekarinteressenten ausserhalb des Kantons Zug.

Sonderkonditionen für energieeffiziente Immobilien

Fabian Steiner, Leiter Asset Management bei der Zuger Pensionskasse, über den Start der Zusammenarbeit: «Wir freuen uns über diesen Schritt und sind überzeugt, ein attraktives Hypothekarangebot zu haben. Insbesondere fördern wir energieeffiziente Gebäude und bieten für nachhaltig erstellte oder energetisch sanierte Immobilien Sonderkonditionen an. Damit zeigen wir unser Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit.»  

MoneyPark übernimmt den Vertrieb der Hypotheken und erweitert dadurch sein Anbieteruniversum mit der Zuger Pensionskasse um einen weiteren, gewichtigen Player. «Mit dem Zugang zu über 150 Finanzierungsanbietern, darunter ein schweizweit konkurrenzloses Angebot an Pensionskassen, bieten wir unseren Kundinnen und Kunden das breiteste Hypothekarangebot der Schweiz. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Zuger Pensionskasse einen weiteren Partner gewinnen konnten, der speziell für nachhaltige Immobilien attraktive Konditionen offeriert. Damit ermöglichen wir noch mehr Menschen den Weg in ihre Traumimmobilie», sagt Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

Positive Rendite durch die Investition in die Anlageklasse Hypothek

Als öffentlich-rechtliche Pensionskasse für den Kanton Zug sind der Zuger Pensionskasse 114 Arbeitgebende angeschlossen. Sie betreut knapp 11'000 aktive Versicherte sowie rund 3'500 Rentnerinnen und Rentner und verwaltet ein Vermögen von über 4.5 Milliarden Schweizer Franken. Die Investition in die Anlageklasse Hypotheken kommt nicht nur den Hypothekarnehmenden, sondern auch den Versicherten zugute. Die Zuger Pensionskasse kann damit ihr Anlageportfolio sicher und nachhaltig diversifizieren und im Unterschied zu Anleihen mit einer positiven Rendite rechnen. Und mit der MoneyPark Gruppe hat sie einen Partner an ihrer Seite, der Vertrieb, Abwicklung und Servicing mit schweizweit mehr als 20 Filialen sicherstellt.


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Finanzierungs- und Immobilienupdate: Die Preise für Einfamilienhäuser steigen um 2.30%

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen im 2. Halbjahr 2020 um 2.30 Prozent. Die durchschnittliche Rendite für Wohnungen in Schweizer Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent. 78 Prozent der Hypothekarvolumen werden für 10 Jahre und länger abgeschlossen. Der Anteil der Hypothekarabschlüsse bei Banken liegt bei 68 Prozent. Dies und mehr findet sich in der Publikation Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU.    

Das Proptech-Unternehmen PriceHubble und der Hypothekar- und Immobilienspezialist MoneyPark ermöglichen mit dem Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU eine regelmässige und effiziente Markteinschätzung. Dabei werden halbjährlich aktuelle Immobilienindizes nach Objekttyp und Regionen verschiedenen Marktdaten zum Finanzierungsmarkt gegenübergestellt.

Wahl des Hypothekarprodukts

Zehnjährige Festhypotheken nach wie vor beliebt

Wahl Hypothekarprodukt FIMU Jan 21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Die Westschweizer mögen die Hypotheken noch immer längerfristiger als die Deutschschweizer: Während in der Romandie 85 Prozent der Hypothekarvolumen für 10 Jahre und länger abgeschlossen werden, sind dies nur 73 Prozent in der Deutschschweiz. Dort vertrauen die Hypothekarnehmer vermehrt auch auf Laufzeiten zwischen 5 bis 9 Jahren sowie auf Libor-/Saron-Hypotheken.

Vor allem mittelfristige Laufzeiten profitieren

Laufzeiten FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Im 2. Halbjahr 2020 haben die ultralangen Laufzeiten schweizweit an Beliebtheit eingebüsst. Nur noch rund 20 Prozent der Hypothekarvolumen wurden für 11 Jahre und länger abgeschlossen – dies zu Gunsten von Laufzeiten zwischen 5 bis 10 Jahren. Stabil geblieben sind hingegen die
Abschlüsse bei der Libor- oder Saron-Hypothek. Der Abwärtstrend dieses Produkts scheint somit bei rund 4 Prozent des Hypothekarvolumens gestoppt worden zu sein.

Wahl des Hypothekaranbieters

Banken nach wie vor beliebteste Anbietergruppe

Hypothekaranbieter FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Rund 70 Prozent aller Hypothekarabschlüsse wurden schweizweit an eine Bank vermittelt. Bei den alternativen Kreditgebern vertrauen die Deutschschweizer mit 20 Prozent eher einer Pensionskasse, während sich Westschweizer Hypothekarnehmende vermehrt an eine Versicherung wenden (24 %).

Banken bauen ihre Vormachtstellung aus

BankenBauenVormachtstellungAus
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Banken waren im 2. Halbjahr 2020 schweizweit wieder stärker als Hypothekargeber gefragt: 10 Prozentpunkte stieg der Anteil der an Banken vermittelte Hypothekarvolumina zu Lasten der Versicherungen und Pensionskassen. Auch haben Banken im 2. Halbjahr vermehrt Sonderkonditionen gewährt, um ihr Hypothekarportfolio ausbauen und sich gegen die wachsende Konkurrenz wehren zu können.

Massives Einsparpotenzial

Für Hypothekarnehmende lohnt es sich in jedem Fall, verschiedene Hypothekaranbieter miteinander zu vergleichen und mehrere Offerten einzuholen. Der durchschnittliche Richtsatz für eine zehnjährige Festhypothek lag im zweiten Halbjahr 2020 bei 1.18 Prozent. Die effektiv abgeschlossenen Zinssätze nach Verhandlung ermöglichten es Kundinnen
und Kunden von MoneyPark in der Deutschschweiz eine Einsparung von bis zu 47 Basispunkten pro Jahr beim Abschluss einer Hypothek bei einer Pensionskasse. Dies ergibt bei einem Hypothekarvolumen von 750 000 Franken eine Einsparung von über 35 000 Franken über die gesamte Laufzeit. In der Westschweiz konnten beim Abschluss bei einer Pensionskasse bis zu 30 Basispunkte eingespart werden. Der regionale Unterschied resultiert daraus, dass nicht alle Hypothekargeber Finanzierungen für die gesamte Schweiz anbieten und teilweise regional konzentriert sind.

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Juli 2020 – 31. Dezember 2020

PriceHubble Immobilienpreisindizes

Weiterer Preisanstieg für Einfamilienhäuser und Wohnungen

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Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Die Preise für Eigentumswohnungen sind seit dem 30. Juni 2020 schweizweit um 1.50 Prozentpunkte gestiegen. Im gleichen Zeitraum steigen auch die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 2.30 Prozentpunkte.

Preise für Einfamilienhäuser steigen schweizweit klar weiter

PreisanstiegHausFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Der positive Trend bei den Preisen für Einfamilienhäuser setzt sich schweizweit fort: In der Deutschschweiz erhöhen sich die Preise im
zweiten Halbjahr 2020 um 2.20 Prozentpunkte und auch in der Westschweiz steigen die Preise um 1.90 Prozentpunkte.

Abflachender Trend bei den Wohnungen in der Romandie

AbflachenderTrendWohnungenRomanideFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Auch die Preise der Wohnungen entwickeln sich in der ganzen Schweiz in eine positive Richtung. Während jedoch in der Westschweiz in der zweiten Jahreshälfte 2020 nur ein leichter Anstieg (plus 0.20 Prozentpunkte) verzeichnet wurde, stiegen die Wohnungspreise in der Deutschschweiz um 1.50 Prozentpunkte.

Rendite und Amortisationsdauer für Wohnungen in Schweizer Gemeinden

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Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Mittlere Renditen für Wohnungen in den Schweizer Gemeinden variieren zwischen 1.99 Prozent und 3.97 Prozent (99 %- und 1 %-Quantile), was Amortisationsdauern zwischen 25 und 50 Jahren entspricht, wobei
der Spitzenwert bei 4.73 Prozent (Gemeinde Berolle) und der niedrigste Wert bei 1.68 Prozent (Gemeinde Sils im Engadin/Segl) liegt.

Die mittlere Rendite über alle Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent, ist also im zweiten Halbjahr 2020 weiter gesunken (H1 2020: 3.22 %). Auf Ebene der Kantone beobachten wir mit unter 2.49 Prozent weiterhin die geringsten Renditen in Zug, Basel-Stadt und Obwalden. Die höchsten Renditen sehen wir mit über 3.26 Prozent in den Kantonen Jura, Wallis und Solothurn.
Bei Bedarf erstellen wir Ihnen gerne regionale Rendite-Analysen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: media@pricehubble.com.

Hier können Sie die Analyse als PDF downloaden.


Thomas Doerflinger und Ramona Wolf 4

MoneyPark Tour de Suisse in Basel: der neue Standort widerspiegelt das Wachstum der letzten Jahre

Unser nächster Zwischenhalt der MoneyPark Tour de Suisse führt uns ans Rheinknie nach Basel. Seit Oktober 2012 sind wir dort mit einer Filiale präsent und erst kürzlich haben wir mit einem Umzug an einen neuen Standort unser Bekenntnis zu Basel bestärkt. Neben 13 Expertinnen und Experten rund um die Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilien sind neu auch 24 Spezialistinnen und Spezialisten der Tochtergesellschaft finovo in Basel. Thomas Dörflinger, Marktgebietsleiter Basel (im Bild links) und Ramona Wolf, Bereichsleiterin Hypotheken Deutschschweiz und Tessin (im Bild rechts), stellen uns den neuen Standort in der Grosspeteranlage vor.

Thomas, du bist bereits seit rund vier Jahren für MoneyPark in Basel. Was hat sich seither verändert?
Vor vier Jahren waren wir zu Dritt und jetzt im Grosspeter Tower sind wir 13 Beraterinnen und Berater. Dazu gehören neu auch zwei Immobilienexperten, welche unsere Kundinnen und Kunden in allen Fragen rund um die Suche, den Kauf, Besitz und Verkauf der Immobilie beraten. Zudem haben wir am neuen Standort ein grosses Back-Office mit Kolleginnen und Kollegen von unserer Tochtergesellschaft finovo, welche Hypotheken-Servicing für Versicherungen und Pensionskassen macht und auch ein Teil der Buchhaltung sitzt neu in Basel. Das zeigt, wie wichtig für uns die Wirtschaftsregion Basel in den letzten Jahren geworden ist.

Wer ist finovo und was passiert im Back-Office in Basel, Ramona?
Wir sind der führende Schweizer Anbieter für direkte Investitionen in die Anlageklasse Hypotheken. Unsere Dienstleistungen wurden speziell für die Bedürfnisse von institutionellen Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Anlagestiftungen entwickelt. Als Teil der MoneyPark-Gruppe ermöglichen wir als einziger Anbieter den Einstieg in die Anlageklasse aus einer Hand mit einem Rundum-Sorglos-Paket: von der Vermarktung und Kundenberatung, über die Abwicklung bis zur Risikobewirtschaftung von Hypotheken.
Im April 2020 hat sich Helvetia Versicherungen dazu entschieden ihre Hypothekarbewirtschaftung an finovo auszulagern. Damit verbunden war die Übernahme von 27 Servicing-Spezialistinnen und -Spezialisten, welche in Basel und Lausanne stationiert sind. Wir betreuen von hier aus das gesamte Helvetia-Portfolio und unterstützen unsere Kollegen in Zürich, Genf sowie Lausanne bei der Bewirtschaftung der Portfolios diverser Pensionskassen sowie Versicherungen.

Ihr seid neu in einem supermodernen, energieeffizienten Hochhaus, das sogar den Solarpreis gewonnen hat. Ist das Arbeiten dort so toll, wie es klingt?
Thomas: Es war ein grosser Schritt vorwärts von der Sternengasse in den Grosspeter Tower. Sieben top-moderne Beratungsräume mit fantastischer Aussicht über die Stadt stehen uns zur Verfügung. Zudem haben wir grosszügige Begegnungszonen, die den Austausch fördern.

Ramona: Es ist wirklich supermodern und auch sehr zentral gelegen. In zehn Minuten bin ich zu Fuss am Bahnhof und der Autobahnanschluss der A2 und A3 ist gleich um die Ecke.

Verratet ihr uns noch das Highlight von 2020 und die Ziele für dieses Jahr?
Ramona: Mein Highlight ist mein Team. Wir haben in einem Pandemie-Jahr zusammen den Arbeitgeber gewechselt, mit dem Home Office eine neue Arbeitsform entdeckt und einen logistisch und IT-technisch herausfordernden Umzug gemeistert. Das alles schweisst uns zusammen, trotz des fehlenden persönlichen Austauschs. Wir sind zuversichtlich, dass wir im Verlauf des Jahres ins Büro zurückkehren können und dann gemeinsam auch eine grosse Daten-Migration abschliessen werden. Zudem wollen wir weiter wachsen und neue Mandaten gewinnen.

Thomas: Auch wir freuen uns auf die Rückkehr ins Büro. Derzeit sind wir nur noch auf Kundenwunsch in der neuen Filiale und sonst vornehmlich über Telefon oder Videoberatung erreichbar. Das dies funktioniert, hat 2020 gezeigt. Die anfängliche Skepsis ist rasch verflogen und so steht einem erfolgreichen 2021 mit vielen neuen Kundinnen und Kunden, welche wir ins Eigenheim begleiten können, nichts mehr im Weg. Auch wollen wir weiter wachsen. Wir haben Platz für zusätzliche lokal verankerte Kundenberaterinnen oder -berater im Immobilien- und Hypothekarbereich und Ramona würde sich auch über den Zuwachs einer Servicing-Expertin oder eines Servicing-Experten freuen.

Hypothek und Vorsorge
MoneyPark Thomas Doerflinger Marktgebietsleiter Basel 1 Tobias Tammer Daniele Larecchiuta
Thomas Dörflinger (Marktgebietsleiter) Tobias Tammer (Teamleiter) Daniele Larecchiuta
Marc Leuenberger Viktorija Jovanovik  
Marc Leuenberger Viktorija Jovanovik  
     
Hypothek    
Isabelle Haenggi Dominic Feller Almira Carneiro
Isabelle Hänggi Dominic Feller Almira Carneiro
Michael Beigl Daniel Kramer  
Michael Beigl Daniel Kramer  
     
Immobilien    
Andreas Hofer Swana Schlegel 1  
Andreas Hofer Swana Schlegel  

Entdecken Sie alle Etappen unserer MoneyPark Tour de Suisse:


Team Morges

MoneyPark verstärkt die Präsenz in der Genferseeregion mit der Eröffnung einer Filiale in Morges

Nach Lausanne, Vevey und Nyon eröffnet MoneyPark in Morges seine vierte Filiale im Kanton Waadt. Der größte unabhängige Hypotheken- und Immobilienspezialist der Schweiz, verfügt insgesamt über mehr als 20 Filialen, davon acht in der Westschweiz. Mit der Neueröffnung expandiert MoneyPark weiter und positioniert seine Berater noch näher an seinen Kunden, um einen lokalen, qualitativ hochwertigen Service zu gewährleisten. Céline Tétaz Renaud, Leiterin der Niederlassung Nyon, ist neu auch für die operative Leitung der neuen Niederlassung in Morges zuständig.

Die neue Filiale in Morges vervollständigt die Präsenz von MoneyPark in der Genferseeregion und füllt die Lücke zwischen den Standorten Lausanne und Nyon. Die geografische Lage in der Nähe der wichtigsten Wirtschaftszentren der Westschweiz sowie die Vitalität und Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur verleihen Morges seine Dynamik und Attraktivität. Weil die boomende Region eine grosse Anzahl an Immobilientransaktionen verzeichnet, ist es für MoneyPark naheliegend, seine Büros im Stadtzentrum anzusiedeln und damit sowohl zukünftige als auch aktuelle Eigentümer in der Region zu bedienen.

Angesichts der ständig steigenden Nachfrage nach unabhängiger Beratung auf dem Immobilienmarkt wächst MoneyPark stetig, sowohl operativ als auch in Bezug auf die Anzahl Mitarbeitende. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie der Nähe und berät seine Kundinnen und Kunden in allen Aspekten, die mit der Suche, dem Kauf, der Finanzierung und Vorsorge, dem Besitz und dem Verkauf von Immobilien zusammenhängen. "Dank der hochmodernen technologischen Tools, die wir entwickeln, agieren wir gewissermassen als grosse Plattform, aber die Stärke von MoneyPark liegt in der Kopplung dieses Know-hows mit einer extrem hohen Qualität des lokalen Service", sagt Stéphan Mischler, Leiter Vertrieb Westschweiz bei MoneyPark.

Céline Tétaz Renaud (im Bild ganz links), die in der Region geboren ist und seit mehreren Jahren am Fusse des Juras lebt, ist bestens mit den lokalen Gegebenheiten vertraut und übernimmt die Leitung der neuen Filiale in Morges. "Es ist mir ein besonderes Anliegen MoneyPark nach Morges zu bringen und damit die Stadt und ihre Umgebung mit Dienstleistungen rund um Immobilien zu bereichern. Unser lokaler Ansatz ist ein echter Vorteil, um Kundinnen und Kunden während des komplizierten Prozesses des Immobilienerwerbs, bei der Ermittlung des Kaufpotenzials oder aber auch bei der Erneuerung der Hypothek bestmöglich zu begleiten", sagt Céline Tétaz Renaud. Die ersten beiden Beraterinnen und Berater, die an ihrer Seite in die neue Filiale einziehen werden, sind Sandra Barrile (Bildmitte) und Axel Bellina (im Bild ganz rechts), welche beide ebenfalls aus der Region stammen und daher bestens mit dem Markt vertraut sind.

Die neue Filiale befindet sich an der Rue Louis-de-Savoie 4 im 1. Stock und ist ab sofort geöffnet. Durch die nahe gelegene Fussgängerzone der Grand Rue sind die Büros leicht zu erreichen und am nahegelegenen Bahnhof gibt es auch zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Aufgrund der aktuellen Pandemie steht das Team den Kundinnen und Kunden für Termine per Videokonferenz zur Verfügung. Auf Kundenwunsch sind auch persönliche Gespräche unter den geltenden Vorsichtsmassnahmen möglich.


Real Estate Risk Index

RERI Q4 2020 – Boomende Nachfrage und konjunkturelle Zuversicht reduzieren Risiken – zumindest vorerst

Der Real Estate Risk Index (RERI) von MoneyPark sinkt im 4. Quartal 2020 um weitere 0.3 auf 3.5 Indexpunkte. Damit schwächte sich der Barometer aus der Zone «leicht erhöhtes Risiko» in die Zone «mittleres Risiko» ab. Der Wert liegt allerdings an der Schwelle dieser Zonen und die weitere Entwicklung ist mit einigen Unsicherheiten behaftet.

Einen Wert von 3.5 Indexpunkten haben wir zuletzt Mitte 2019 gesehen.
Für die Abschwächung der Risiken sind, wie bereits im dritten Quartal 2020, die stark verbesserten Zahlen und Aussichten der Schweizer Export-Wirtschaft sowie der stabile Inlandkonsum hauptverantwortlich. Der Purchase Manager Index Industrie (PMI) zeigt einen Wert, welcher wieder deutlich in der Wachstumszone liegt. Das sind positive Signale.
Allerdings wird der weitgehende Shutdown (ab 18. Januar 2021) den Privatkonsum in der Schweiz stark abschwächen. Zudem dürfte auch der Industriesektor die weltweit grassierende dritte COVID-19-Welle negativ zu spüren bekommen. Der Schweizer Eigenheimmarkt profitiert vom anhaltend stabilen Niedrigzinsumfeld und steht weiterhin auf einem sehr soliden Fundament. Der Stellenwert des Wohnens hat sich aufgrund der Pandemie erhöht und äussert sich in einer erhöhten Nachfrage nach Eigenheimen, welche über der Vergleichsperiode des Vorjahres liegen dürfte. Hingegen hat sich das Angebot am Markt gegenüber 2019 leicht reduziert. Verkaufswellen aufgrund von Einkommenseinbussen oder Arbeitslosigkeit sind bisher in keiner Weise aufgetreten bzw. auch nicht in Sicht. Zudem bieten die hohen Anforderungen an die Hypothekarnehmer vor allem in Bezug auf die (nachhaltige) Tragbarkeit der Hypothek einen starken Schutz. Insbesondere Einfamilienhäuser an peripheren Lagen sind momentan besonders gefragt. Dies zeigt sich in Form eines deutlichen Preisanstiegs. Bei Eigentumswohnungen haben sich die Preise im vierten Quartal ebenfalls erhöht, sie liegen aber nur unbedeutend über dem Stand per Ende 2019.

MoneyPark_RERI Q4 2020

Indikatoren zeigen eine Abflachung der Risiken im Schweizer Eigenheimmarkt
Auf einer Skala von 0 (kein Risiko) bis 6 (akute Blasengefahr) reduziert sich der MoneyPark RERI im vierten Quartal 2020 um weitere 0.3 auf 3.5 Punkte. Damit wurde nicht nur der Corona bedingte Anstieg der beiden ersten Quartale 2020 wieder rückgängig gemacht, sondern dieser Wert liegt gar auf einem leicht tieferen Niveau (analog Mitte 2019). Der derzeitige Stand impliziert ein mittleres Risiko im Schweizer Immobilienmarkt.

Starkes Preiswachstum und mehr Nachfrage nach Einfamilienhäusern wegen Pandemie
Im vierten Quartal 2020 zeigt sich ein weiterer Anstieg des konsolidierten Angebots-Preisindexes für Einfamilienhäuser (EFH) und Eigentumswohnungen (ETW). Mit 166.2 Indexpunkten ist eine starke Zunahme von 1.7 Prozent zu verzeichnen. Damit wurde ein historischer Höchststand erzielt. Der Anstieg ist insbesondere im Segment der Häuser zu verzeichnen (+ 4.2 Prozent im Jahr 2020) Im Vergleich dazu fiel der Anstieg bei den ETW mit 0.4 Prozent für 2020 moderat aus.

Transaktionsdynamik nur leicht unter Vorjahresniveau trotz zweiter Corona-Welle
Die Anzahl der ausgeschriebenen Objekte liegt im vierten Quartal 2020 auf der Höhe des dritten, aber leicht unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Nachfrage ist weiterhin hoch. Zu den bereits angestauten Nachholeffekten dürften in den kommenden Monaten weitere dazukommen.

Virusmutationen zerstören die Erholung der Weltwirtschaft
Die nun aufgetretenen, hochansteckenden Coronavirus-Mutationen haben dazu geführt, dass rund um den Globus die Neuinfektionen beunruhigend rasch in die Höhe schnellen. Um einen Kollaps der Gesundheitssysteme zu verhindern, sind mittlerweile in vielen Ländern Europas harte Shutdowns beschlossen und umgesetzt worden.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind dramatisch. Der Konsum bricht ein, das Investitionsklima der Unternehmen wird nachhaltig getrübt und auch der Welthandel wird durch das neuerliche Aufflammen der Pandemie in Nordasien wieder stark eingeschränkt.

Schweiz: Erholung beendet und kräftiger Konjunkturabschwung in den nächsten Wochen erwartet
Die per 18. Januar in Kraft getretenen neuen Einschränkungen sind nahe an einem harten Shutdown und beenden den Corona «Swiss Way» weitgehend. Somit muss damit gerechnet werden, dass der mehr als die Hälfte des CH-Bruttoinlandproduktes ausmachende Privatkonsum nach erfreulichen letzten Monaten wieder empfindlich getroffen wird. Nachholkäufe sind kaum möglich bzw. werden weiter hinausgeschoben werden.

Downsizing der CH-Wirtschaft durch Shutdown bringt weiterhin Tiefstwerte des Zinsniveaus
Die beschlossenen Einschränkungen werden unzweifelhaft einen neuerlichen bedeutenden wirtschaftlichen Abschwung zur Folge haben. Die Überwindung der Pandemie muss auf Sommer dieses Jahres «verschoben» werden. Daran dürfte auch der Impfstart vorerst nichts ändern. Die Schweizerische Nationalbank ist damit weiterhin gezwungen, ihre an der EZB orientierte ultraexpansive Geldpolitik weiterzuverfolgen, um die in den letzten Monaten wieder besser laufende exportorientierte CH-Wirtschaft nicht durch eine Aufwertung des Schweizer Frankens abzuwürgen.
Die dramatische Verschlechterung der Infektionslage weltweit und insbesondere in Europa dämpft die Euphorie in der Überwindung der Pandemie. Zudem lauern bedeutende Gefahren in der weiteren Entwicklung der Weltkonjunktur: Der Verlauf des geordneten Brexits, die Amtsübergabe in den USA, das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU oder auch die Spannungen zwischen China und den USA sind nur eine selektive Auswahl.

Weiterhin tiefe Hypothekarzinskonditionen erwartet
Das Spektrum der Zinsangebote für Hypotheken ist unverändert gross. Wir sehen einige Anzeichen dafür, dass sich der Wettbewerbsdruck unter den Hypothekaranbietern in den nächsten Monaten wieder verstärken wird. Ferner forcieren die Banken angesichts des anhaltenden Negativzinsumfelds ihre Ausleihungen, sprich das Finanzierungsgeschäft. Diese Situation dürfte die historisch üppigen Margen der Hypothekar-Investoren weiter moderat unter Druck setzen und tendenziell für tiefere Hypothekarzinsen sorgen.

Verschuldungsgrad von Eigentümerinnen und Eigentümern generiert keine Zusatzrisiken
Der Anteil an Hypotheken am Gesamtvermögen liegt im vierten Quartal durchschnittlich bei 58 Prozent. Daraus ergeben sich keine Zusatzrisiken für den Immobilienmarkt.


Fazit und Empfehlungen

  • Es hat sich bestätigt, dass die Pandemie den Markt stärkt. Weitere Preiseskapaden in zentrumsnahen Lagen werden eingedämmt und insbesondere an Orten mit tieferen Preisen zeigt sich eine zusätzliche Dynamik in der Nachfrage.
  • Attraktive Kaufopportunitäten sind unter Berücksichtigung der regional sehr unterschiedlichen Preisniveaus durchaus auffindbar. Dafür ist eine Marktübersicht, welche die individuellen Präferenzen des potenziellen Neuerwerbers berücksichtigt und die schnelle Bereitstellung der Finanzierung von zentraler Wichtigkeit.
  • Die Bandbreite der offerieren Hypothekarzinssätze zwischen den günstigsten und den teuersten Anbietern ist enorm. Nun ist diese Differenz gar auf ein neues Allzeithoch angestiegen. Innert rund zwei Jahren erfolgte damit ein Anstieg dieser Differenz von über 40 Prozent. Das zeigt eindrücklich, wie zentral die Einholung von verschiedenen Offerten auf dem intransparenten Hypothekarmarkt ist, um das attraktivste individuelle Angebot zu finden.
  • Wir gehen davon aus, dass der Stellenwert des Wohnens weiter an Wichtigkeit gewinnen wird. Zudem können die Wohnkosten mit dem Erwerb eines Eigenheims bedeutend gesenkt werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind das wichtige Pluspunkte, welche für den Erwerb von Wohneigentum sprechen. Dabei könnte die in der Pandemiezeit massiv angestiegene Sparquote, die Rede ist von rund 30 Milliarden Schweizer Franken, helfen, die notwendigen Eigenmittel aufzubringen. Die hohen Tragbarkeitsanforderungen sorgen dafür, dass Zahlungsschwierigkeiten, Fire Sales (Notverkäufe) oder Zahlungsausfälle auch in Zukunft nur in Ausnahmefällen vorkommen werden.
  • Wir erwarten, dass die Preise für Eigenheime in den kommenden Monaten weiter ansteigen werden. Gerade bei Einfamilienhäusern an peripheren Lagen dürften überdurchschnittliche Preisanstiege zu sehen sein. In grösseren Städten wie beispielsweise in Zürich oder Genf erwarten wir dagegen, dass das sehr hohe Preisniveau stagniert oder leicht sinken wird. Damit dürfte in diesen Hotspots eine weitere Zuspitzung der Preissituation ausbleiben.
  • Nach einer Eindämmung der Corona-Krise, nach heutigem Ermessen frühestens im zweiten Halbjahr 2021, ist von Nachholeffekten mit überdurchschnittlichen Transaktionsvolumina auszugehen. Dabei dürften die Käufer weiterhin von ultratiefen Finanzierungskonditionen profitieren.
  • Bei Renditeliegenschaften beurteilen wir die Lage kritischer. Das Preisniveau ist an vielen Orten in den letzten Jahren auf ein ungesundes Niveau angestiegen und die Miet-Nachfrage ist teils nur sehr beschränkt vorhanden (erhöhtes Leerstandsrisiko). Das macht eine Prognose sehr anspruchsvoll. Der Büromarkt hat die Einbusse der Nachfrage aufgrund von vermehrtem Home Office zu verkraften und bei Gewerbeobjekten zwingen die Umsatzeinbussen der stationären Geschäfte zu Lasten des Onlinehandels zu weiteren Kostenoptimieren bzw. Schliessungen von Filialen.

Details zu den Risiken am Immobilienmarkt finden Sie in der ausführlichen PDF-Publikation.


MoneyPark Filiale Basel Beratungskapsel Grosspeter quer scaled

MoneyPark expandiert in Basel

MoneyPark, der führende unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, wächst auch in Basel. Die neue, grosse Filiale befindet sich im 4. Obergeschoss des Grosspeter Towers, nur eine Bushaltestelle oder zehn Gehminuten vom Bahnhof Basel SBB entfernt. Kundinnen und Kunden stehen 13 Expertinnen und Experten rund um die Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilien zur Verfügung. Zudem befinden sich neu 24 Spezialistinnen und Spezialisten der Tochtergesellschaft finovo am neuen Standort, welche Hypotheken-Servicing für Versicherungen und Pensionskassen machen.

MoneyPark ist seit 2012 mit einer Filiale in Basel präsent. Die Büroräumlichkeiten an der Sternengasse sind über die Jahre viel zu klein geworden und deshalb wurden zu Jahresbeginn neue Räumlichkeiten im Grosspeter Tower bezogen. Waren ursprünglich drei Beraterinnen und Berater in Basel tätig, stehen den Kundinnen und Kunden heute bereits 13 Experten rund um die Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilien zur Verfügung. Das Interesse an den Dienstleistungen von MoneyPark ist anhaltend gross: «Die Nachfrage nach einer unabhängigen und persönlichen Hypothekar-, Vorsorge- und Immobilienberatung ist in den letzten Jahren stetig gestiegen», sagt Thomas Dörflinger, seit 2017 Filialleiter in Basel und seit mehr als siebzehn Jahren im Finanzierungs- und Vorsorgegeschäft tätig. «Wir freuen uns mit all unseren Kundinnen und Kunden, die wir auf dem Weg in die Traumimmobilie begleiten und unterstützen durften und auch künftig dürfen.»

In der neuen, grösseren Filiale im Grosspeter Tower stehen sieben Beratungsräume zur Verfügung und damit drei mehr als noch an der Sternengasse. Zudem grenzt ein grosses Back-Office an die neue Filiale, wo 24 Hypotheken-Servicing-Spezialisten der Tochtergesellschaft finovo arbeiten. «Der Umzug ist ein grosses Bekenntnis zum Standort Basel. Wir haben neu über 900m2 Bürofläche an zentraler Lage und machen von hier aus auch einen grossen Teil des Hypotheken-Servicing für Versicherungen und Pensionskassen», so der gebürtige Basler Thomas Dörflinger. Das wegen seiner Energieeffizienz preisgekrönte Gebäude im Basler Quartier St. Alban steht eine Bushaltestelle oder zehn Gehminuten vom Bahnhof Basel SBB entfernt und ist unmittelbar beim Autobahnanschluss A2 und A3 gelegen. «Wir sind sehr glücklich in unseren neuen, top-modernen Räumlichkeiten. Jetzt haben wir optimal Platz, um unsere Kundinnen und Kunden auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten empfangen zu können. Zudem geniessen wir von hier einen guten Überblick über die ganze Stadt und sehen, was wo gebaut wird.» Auch ist Platz für weitere Mitarbeitende vorgesehen: MoneyPark sucht in der Region Basel noch weitere lokal verankerte Kundenberaterinnen oder -berater für Immobilien und Hypotheken, sowie Servicing-Expertinnen und -Experten.

Einzigartiges Kundenerlebnis: Alles rund ums Eigenheim aus einer Hand
Nicht nur die Filiale in Basel hat sich weiterentwickelt, sondern auch MoneyPark erweiterte jüngst seine Geschäftstätigkeit. Neu berät MoneyPark Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch in allen Fragen rund um die Suche, den Kauf, Besitz und Verkauf der Immobilie. Die Kundenberaterinnen und Berater wohnen und leben in der Region und bringen damit nicht nur das optimale fachliche Knowhow mit, sondern kennen auch die Immobiliensituation und die Finanzierungspartner vor Ort sehr gut. Eine umfassende und transparente Beratung ist damit sichergestellt.

Thomas Dörflinger

 

Thomas Dörflinger ist Marktgebietsleiter Basel bei MoneyPark und führt seit 2017 die Filiale in Basel. Er ist seit mehr als siebzehn Jahren im Finanzierungs- und Vorsorgegeschäft tätig.


Interview prevoyance ne

«Es war an der Zeit, die Anlageklasse Hypotheken zu stärken»

Im aktuellen Umfeld ist es für Pensionskassen herausfordernd, eine Investitionsmöglichkeit zu finden, die eine attraktive Rendite bei einem moderaten Risiko erwirtschaftet. In den letzten Jahren hat es daher eine Verschiebung im Markt gegeben: Pensionskassen wenden sich nun des Öfteren neuen und innovativeren Anlageklassen, wie der Anlageklasse Hypotheken, zu.

Die Pensionskasse des öffentlichen Dienstes von Neuchâtel, prévoyance.ne, hat beispielsweise beschlossen, ihre Investition in Hypotheken auszuweiten. Dafür ist sie im Dezember 2020 eine Partnerschaft mit MoneyPark und finovo eingegangen. Über finovo, eine 2018 gegründete Tochtergesellschaft der MoneyPark Gruppe, bietet das Unternehmen institutionellen Anlegern umfassende Hypothekenlösungen an. Darunter fallen die Definition des Hypothekenangebotes, der Vertrieb, die Kreditprüfung sowie das Bewirtschaften des Portfolios.

Wir haben Valentin Bürki, Leiter Kapitalanlagen bei prévoyance.ne, zum Gespräch getroffen.

Können Sie uns beschreiben, wer prévoyance.ne ist, was Ihre Hauptaktivitäten sind und wie Sie auf dem Markt positioniert sind?

Die Hauptaufgabe der Pensionskasse des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuchâtel ist die Verwaltung und Versicherung des Risikos von Alter und Invalidität für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuchâtel. Wir haben zwei Haupttätigkeiten: Einerseits beraten und unterstützen wir bei Anliegen aller angeschlossenen Arbeitgeber sowie deren Versicherten und Rentnern zu allen Belangen der beruflichen Vorsorge, (Versicherungsleistungen, Beiträge, Einkauf, Wohneigentum, Pensionierung usw.).

Andererseits verwalten wir das Vermögen so, dass die Auszahlung der Renten jederzeit gewährleistet ist. Wir streben eine angemessene Risikostreuung durch Investitionen in verschiedene Anlageklassen an, um eine angemessene und marktkonforme Rendite zu erzielen.

Aufgrund unserer Grösse sind wir eine der grössten Pensionskassen in der französischsprachigen Schweiz.

Welches sind heute die grössten Herausforderungen für die Pensionskasse und wie gehen Sie damit um?

Die grösste Herausforderung für uns ist, dass wir eine teilfinanzierte öffentlich-rechtliche Kasse sind, die einen Deckungsgrad von weniger als 100 Prozent aufweist. Dies bedeutet, dass der Betrag der fälligen Verbindlichkeiten viel höher ist als das aktuelle Vermögen. Wir müssen daher jedes Jahr einem definierten Plan folgen, um aus der Unterdeckung zu kommen. Das Hauptziel ist die Rückkehr zu einem Deckungsgrad von 80 Prozent bis 2052. Wir haben eine definierte strategische Allokation, um diesen Weg der Rekapitalisierung zu gehen.

Wie unterscheidet Sie sich von anderen Pensionskassen?

Wir sind in der gleichen Position wie viele der Pensionskassen des öffentlichen Dienstes, zumindest in der Westschweiz, bei denen die Defizite relativ gross sind. Wir haben die gleichen Herausforderungen zu bewältigen, nämlich zu versuchen, den gesetzlich vorgeschriebenen Deckungsgrad zu erreichen. Und um mit dem Rückgang der Anlagerenditen und dem Älterwerden der Bevölkerung fertig zu werden. All diese Begebenheiten zusammengenommen sind grosse Herausforderungen für Pensionskassen.

Wie ist die Anlagestrategie, einschliesslich Ihrer Politik zu negativen Anleiherenditen, aufgebaut?

Unsere Strategie basiert vor allem auf der Verpflichtung, eine ausreichende Rendite zu erwirtschaften, die es uns ermöglicht, einen Weg aus der Unterdeckung zu finden. Wir sind jedoch durch unsere relativ begrenzte Risikokapazität eingeschränkt. Innerhalb dieser Kapazität haben wir einen relativ hohen Aktienanteil, zwischen 35 und 37 Prozent in der strategischen Allokation, was die Tatsache kompensiert, dass die erwarteten Renditen auf dem Rentenmarkt niedrig sind.

Was waren Ihre ersten Erfahrungen mit der Anlageklasse Hypotheken?

Die Pensionskasse prévoyance.ne ist das Ergebnis der Fusion der Pensionskassen des Kantons Neuchâtel, der Stadt La Chaux-de-Fond und der Stadt Neuchâtel am 1. Januar 2010. Die Hypothekarvergabe ist historisch bedingt, da die Pensionskassen ihren Versicherten zu diesem Zeitpunkt bereits Hypotheken vergaben. Bei prévoyance.ne vergeben wir dadurch seit der Fusion im Jahr 2010 Hypotheken, damals jedoch ausschliesslich an unsere Versicherten und angeschlossenen Arbeitgeber und nur für selbstgenutztes Wohneigentum.

Warum bauen Sie nun die Investition in die Anlageklasse Hypotheken aus?

Hypotheken sind im Vergleich zu Staatsobligationen eine gute Quelle zur Diversifizierung. Sie können eine konstant positive Rendite bei begrenztem Risiko erwirtschaften. Sie sind auch eine hervorragende Alternative zu Bargeld, das negative Zinsen generiert. Wir haben festgestellt, dass wir in den letzten Jahren keine sehr vorteilhafte Zinspolitik hatten. Es war schwierig, neue Hypothekarkunden zu gewinnen, und der Anteil der Hypotheken erodierte zusehends. Es war an der Zeit, diese Anlageklasse zu stärken. Wir haben daher beschlossen, unsere Politik zu ändern, wettbewerbsfähiger zu werden, nicht nur von den Versicherten der Kasse abhängig zu sein, sondern geografisch zu diversifizieren, um Hypotheken in der ganzen Schweiz anzubieten.

Warum haben Sie sich für MoneyPark als Partner entschieden?

Wir waren auf der Suche nach Lösungen zur Stärkung unserer Investments in die Anlageklasse Hypotheken und wurden zum richtigen Zeitpunkt kontaktiert. Im Gespräch mit MoneyPark waren wir vor allem beeindruckt von Ihrer Herangehensweise und Ihrer Vorbereitung. Die Einfachheit der Kontakte, die Klarheit und Transparenz waren alles Aspekte, die uns schlussendlich dazu bewogen haben, mit Ihnen zu arbeiten.

Inwieweit unterscheidet sich Ihr Hypothekenangebot von den Angeboten anderer Finanzinstitute? Was sind die Vorteile für den Endkunden?

Wir bieten vor allem sehr gute Zinskonditionen. Unsere Kunden profitieren ausserdem von einem lokalen Service und einer schnellen Entscheidungsfindung. Wir haben ausserdem unsere Vergabekriterien erweitert. Wir können jetzt viele Arten von Objekten finanzieren, und auch Forward-Hypotheken abschliessen. Unser Angebot ist besser als das einiger Finanzinstitute.

Wie sehen Sie dieses Geschäftsmodell auf lange Sicht? Und wie sehen Sie die Situation in Bezug auf den aktuellen wirtschaftlichen Kontext und den Immobilienmarkt?

Wir werden sehen, wie schnell wir das Portfolio aufbauen können. Je nach Zinsentwicklung kann es sich auch lohnen, die Anlageklasse Hypotheken noch weiter zu stärken, insbesondere im Hinblick auf den Spread gegenüber Staatsobligationen.

Derzeit sehen wir kein nennenswertes Risiko im Eigenheimmarkt für die nächsten Jahre und wir hoffen, dass sich der Markt behaupten kann. Angesichts des aktuellen Zinsniveaus und solange sich die Zinsen nicht erholt haben, was nicht vor 2023 zu erwarten ist, sollte es für Hausbesitzer keine Schwierigkeiten geben.

 

Valentin Bürki ist Leiter Kapitalanlagen bei der Pensionskasse des öffentlichen Dienstes in Neuchâtel. Nach seinem Universitätsstudium in Neuchâtel und Lausanne war er fast zehn Jahre lang in der Vermögensverwaltung der BCV tätig. Seine Karriere führte ihn danach nach Boston, wo er im Bereich Private Equity arbeitete. 2014 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er bei prévoyance.ne zunächst als strategischer Analyst tätig war und danach Leiter Kapitalanlagen wurde. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und liebt Sport, insbesondere Eishockey, das er seit seinem zehnten Lebensjahr spielt.


MoneyPark Platform

MoneyPark lanciert öffentliche, kostenlose Big Data Immobilienplattform

MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform für die breite Öffentlichkeit. Damit erhalten erstmals auch potenzielle Käufer und Verkäufer von Wohnimmobilien kostenlosen Zugang zu umfassenden Daten rund um das gesuchte oder das bereits erworbene Eigenheim. In Kombination mit persönlicher Beratung durch Immobilienexperten vor Ort schafft die Plattform für Suchende, Käufer, Eigentümer sowie Verkäufer ein einzigartiges Kundenerlebnis aus datengetriebener Technologie und individueller Beratung. Dank grösserer Transparenz und einfacherem Zugang zu objekt- und lagerelevanten Daten soll mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt gebracht und dadurch mehr Kundinnen und Kunden der Traum vom Eigenheim erfüllt werden.

Online verfügbare Verkaufsanzeigen von Immobilien auf klassischen Immobilienplattformen erfreuen sich in der Schweiz hoher Bekanntheit und Beliebtheit, ihre Form blieb aber seit Jahren unverändert. Dies bricht MoneyPark mit der neu für die Öffentlichkeit zugänglichen Plattform auf. Konsequent auf Big Data-Technologie aufgebaut, liefert die Plattform einerseits hochwertige und detaillierte Informationen über Immobilien und ermöglicht andererseits, Kauf und Verkauf direkt zu initiieren, indem auf die Finanzierungs- und Beratungsexpertise der MoneyPark-Beraterinnen und Berater zugegriffen werden kann. «Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer», ist Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, überzeugt.

Big Data als Entscheidungsgrundlage

Die digitale Plattform aggregiert öffentlich ausgeschriebene Wohnimmobilien und Angebote aus dem eigenen Kundenbestand. Zudem bietet sie Eigentümern von Immobilien auch alle Objekt-, Lage- und wertrelevanten Informationen an einem Ort. So zeigt sie einfach und verständlich jedem Interessenten, wie sich der Wert seiner Immobilie in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Bauvorhaben es in der Umgebung gibt und welche ähnlichen Objekte in der Region zum Verkauf stehen. Für diese detaillierte Charakterisierung stützt MoneyPark die Plattform konsequent auf Big Data und eröffnet Kunden so einfachen Zugang zu einer grossen Menge an visualisierten Immobiliendaten. Ausserdem ermöglicht die Plattform den Zugang zu finanzierungsgeprüften Interessenten – also Käufern, die bereits über eine Finanzierungszusage verfügen und sich die Immobilie dadurch sicher leisten können. Dies vereinfacht und beschleunigt die Suche nach potenziellen Käufern und ermöglicht eine realitätsnahe Einschätzung des Marktes.

Einzigartiges Kundenerlebnis aus Beratung und Technologie

Besteht der Bedarf nach einer persönlich durchgeführten Objektbewertung oder verfestigt sich der Wunsch, die Immobilie zu verkaufen, unterstützen die Immobilienexperten von MoneyPark und begleiten die Verkäufer durch den gesamten Prozess. Das neue, schweizweite Team von Immobilienexperten arbeitet dabei Hand in Hand mit den MoneyPark Hypothekarprofis in den Filialen des Unternehmens zusammen. Kundinnen und Kunden werden in allen Immobilien-Belangen ergänzend zur Plattform persönlich beraten und erhalten so auch bei komplexen Transaktionen einen kompetenten Ansprechpartner. «Die Kombination von modernster Big Data-Technologie und unabhängigen Hypothekar- und Immobilienexperten, die unsere Kunden bei jedem Schritt unterstützen, ist einmalig am Schweizer Markt», erklärt Stefan Heitmann.

Mehr Transparenz dank Daten

Mit der Plattform will MoneyPark den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien erleichtern. Die Plattform wird laufend weiterentwickelt und mit zusätzlichen Features ergänzt. Seit der Gründung des Unternehmens 2012 ist es das erklärte Ziel, den Immobilienmarkt offener und kundenfreundlicher zu machen. Dies ist MoneyPark im Hypothekarmarkt mit dem Zugang zu über 150 Finanzierungsgebern bereits gelungen. Dasselbe Ziel verfolgt MoneyPark mit den neuen Dienstleistungen im Immobilienbereich. «Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen», erklärt Stefan Heitmann.

[caption id="attachment_20251" align="alignnone" width="1890"]MoneyPark Immobilienplattform MoneyPark Immobilienplattform[/caption]

Hier geht's direkt zur MoneyPark Immobilienplattform.


mp vranjes boffa

Sasa Vranjes neuer Regionalleiter Zentral und Stefania Boffa neue Filialleiterin Zürich

MoneyPark, der führende unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, ernennt Sasa Vranjes zum neuen Leiter für die Region Zentral, während Stefania Boffa die Leitung der Filiale Zürich übernimmt. Mit diesen beiden Neubesetzungen konnten zwei herausragende interne Talente berücksichtigt werden.

Der Finanzierungsexperte Sasa Vranjes bringt mehr als 12 Jahre Banken- und Finanzierungserfahrung mit. Bereits seit fünf Jahren ist er für MoneyPark im Einsatz: Erst als Filialleiter in Volketswil, 2018 übernahm er dann die Zürcher Filiale. In dieser Zeit wuchs die Filiale von 10 auf heute 18 Mitarbeitende an. Neu übernimmt Sasa Vranjes für MoneyPark die Leitung der Region Zentral, welche unter anderem die Filialen Zürich, Oerlikon, Baden, Pfäffikon SZ sowie Baar/Zug umfasst. Shahram Shad, Leiter Vertrieb Deutschschweiz und Tessin, freut sich über die interne Besetzung: «Sasa ist ein ausgezeichneter Team-Player und in der Region Zentral bestens vernetzt. Ich bin überzeugt, dass er die Region mit Erfolg weiter ausbauen und entwickeln wird.»

Neue Filialleitung seit 1. Januar 2021

Die Nachfolge von Sasa Vranjes in der Leitung der Filiale Zürich tritt Stefania Boffa an: «Wir haben hier in Zürich ein sehr gutes und regional verankertes Team aufgebaut. Ich freue mich sehr, jetzt die Leitung und den weiteren Ausbau der Filiale an Stefania Boffa zu übergeben», sagt Sasa Vranjes. Stefania Boffa ist seit 2018 bei MoneyPark an Bord. Die Hypothekenspezialistin ist bereits seit vielen Jahren in der Immobilienfinanzierung tätig und bringt ebenso Banken- wie auch Immobilienerfahrung mit: «Die Nachfrage nach einer unabhängigen und persönlichen Hypothekarberatung steigt ständig. Ich freue mich darauf, unsere Zürcher Kundinnen und Kunden mit meinem Team jetzt noch intensiver beim Kauf oder Verkauf ihres Eigenheims oder bei der Anschlussfinanzierung unterstützen zu können.»

Einzigartiges Kundenerlebnis: Expertise rund ums Eigenheim

Nicht nur die Filiale in Zürich hat sich weiterentwickelt, sondern auch MoneyPark erweiterte jüngst seine Geschäftstätigkeit. Neu berät MoneyPark Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch in allen Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf der Immobilie.


MPFilialeStGallen

MoneyPark – neuer Filialleiter in St. Gallen

MoneyPark, der führende unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, wächst auch in St. Gallen. 2020 erfolgte der Umzug in eine grössere Filiale mitten in der Stadt. Anfang 2021 übernimmt Philipp Weissmann die Leitung der St. Galler Filiale.

MoneyPark ist seit 2016 mit einer Filiale in St. Gallen. Zu Beginn war Pascal Bauer, der heutige Regionalleiter Ostschweiz & Tessin, als Berater allein vor Ort. Heute stehen den Kundinnen und Kunden acht Expertinnen und Experten rund um die Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilien zur Verfügung. Und das Interesse an den Dienstleistungen von MoneyPark ist gross: «Die Nachfrage nach einer unabhängigen und persönlichen Hypothekarberatung ist in den letzten Jahren stetig gestiegen», sagt Pascal Bauer. «Wir freuen uns mit all unseren Kundinnen und Kunden, die wir auf dem Weg in die Traumimmobilie begleiten und unterstützen durften und auch zukünftig dürfen.» Und das braucht Platz: Am neuen Standort mitten in der Stadt, an der Neugasse 48, sind jetzt fünf grosse Beratungsräume im Einsatz.

Neue Filialleitung seit 1. Januar 2021

Bislang führte Pascal Bauer die Filiale St. Gallen: «Wir haben hier in St. Gallen ein sehr gutes und regional verankertes Team aufbauen können. Ich freue mich sehr, jetzt die Leitung und den Ausbau unserer Filiale an Philipp Weissmann zu übergeben.» Philipp Weissmann ist seit 2017 bei MoneyPark an Bord. Der ausgewiesene Hypothekenspezialist ist bereits seit vielen Jahren in der Immobilienfinanzierung tätig: «Am neuen Standort haben wir optimal Platz, um auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten Besucher empfangen zu können. Ich freue mich darauf, unsere Ostschweizer Kundinnen und Kunden jetzt noch intensiver beim Kauf ihres Eigenheims oder bei der Anschlussfinanzierung unterstützen zu können.» Auch für den neuen stellvertretenden Filialleiter Jonas Graf bringt der neue Standort Vorteile, denn: «Wir haben auch für noch ein paar mehr Mitarbeitende Platz vorgesehen. Aktuell suchen wir in der Region noch eine weitere Kundenberaterin oder -berater für Immobilien.»

Einzigartiges Kundenerlebnis: Alles rund ums Eigenheim aus einer Hand

Nicht nur die Filiale in St. Gallen hat sich weiterentwickelt, sondern auch MoneyPark erweiterte jüngst seine Geschäftstätigkeit. Neu berät MoneyPark Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch in allen Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf der Immobilie.


Prévision taux

Kurz- und mittelfristige Richtsätze wieder auf Rekordtief – Einschätzung Hypothekarzinsen Januar 2021

Aufgrund der erneuten (Teil-)Shutdowns müssen in ganz Europa wieder grosse konjunkturelle Einbussen hingenommen werden. Die kurz- und mittelfristigen Hypothekarzinsen sind wieder auf das Allzeittief vom August 2019 gesunken, die 10-jährige Festhypothek liegt hingegen noch rund 10 Basispunkte darüber. Und das, obwohl die Kapitalmarktsätze jetzt auf einem deutlich höheren Niveau liegen. Begründen lässt sich das wohl mit dem herrschenden Konkurrenzdruck unter den Hypothekaranbietern. Das birgt auch Senkungspotential bei den Top-Zinsen.

Makroökonomische Lage

Erneute Shutdowns beenden Erholung in Europa

Aufgrund der erneuten (Teil-)Shutdowns müssen wie erwartet in ganz Europa wieder deutliche Einbussen in der Wirtschaftsleistung hingenommen werden. In Österreich, welches bereits einen dreiwöchigen harten Shutdown hinter sich hat, zeigt sich aber ein wichtiger Unterschied zum Frühjahr: Der Export (mit Ausnahme des Tourismus) leidet derzeit kaum. Beim ersten Shutdown war rund die Hälfte des Wirtschaftseinbruchs auf das Geschäft mit dem Ausland zurückzuführen gewesen. Nun sind aber die Grenzen, wenn auch mit Beschränkungen, geöffnet und der Aussenhandel läuft gut. Auch die Unternehmen haben sich offenbar besser auf die Situation eingestellt. Helfen dürfte zudem, dass darauf vertraut wird, dass eine Impfung die Lage bald entspannt. Die österreichischen Erfahrungen lassen Schätzungen zu, wie stark ein allfälliger zweiter harter Shutdown die Schweizer Wirtschaft treffen würde – und wie hart dieser für die deutsche, nun seit Mitte Dezember in diesem Modus befindende Wirtschaft, ausfällt.

Schweiz: Einbruch wohl geringer als im ersten Shutdown

Echtzeitdaten zeigen, dass das Weihnachtsgeschäft in der Schweiz auf der Höhe des Vorjahres zu liegen kommen könnte. Hier dürfte das Land von den weiterhin geöffneten Geschäften des Detailhandels profitieren. Gemäss aktuellen Schätzungen müsste die Schweiz bei einem zweiten harten Shutdown inklusive Ladenschliessungen womöglich mit einem vorübergehenden Wirtschaftseinbruch von 5 bis 10 Prozent rechnen. Ähnliche Grössenordnungen dürften für Deutschland gelten. Die Unsicherheiten sind derzeit gross.

Gelingt der «Corona Swiss Way»?

Die Schweiz beschreitet mit dem Corona «Swiss Way» eine schmale Gradwanderung. In den letzten Wochen gelang es nicht, die Neuansteckungszahlen zu senken und die Rufe nach einem harten Shutdown werden immer lauter. Im Moment gehen die Ökonomen davon aus, dass das Bruttoinlandprodukt 2020 insgesamt um rund 3.5 Prozent gesunken ist und im 2021 ungefähr in diesem Ausmass wieder wachsen wird. Trifft diese Prognose ein, würde unser Land wirtschaftlich mit vergleichsweise geringen wirtschaftlichen Einbussen davonkommen.

Entwicklung der Zinssätze

Kurz- und mittelfristige Richtsätze wieder auf Rekordtief

Die Richtsätze, die durchschnittlichen Hypothekarsätze von 100 Banken, Versicherungen und Pensionskassen, sind im Dezember weiter gesunken. Damit erreichen die zwei- und fünfjährigen Laufzeiten wieder das Niveau vom August 2019 – dem Allzeittief der Hypothekarzinsen. Die zehnjährige Laufzeit ist mit 1.14 Prozent jedoch noch rund zehn Basispunkte vom damaligen Tiefpunkt entfernt.

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Bandbreite wird enger

Vergleicht man die heutige Bandbreite zwischen Richtsatz und Top-Satz, dem bestverhandeltsten Satz von MoneyPark, mit der Bandbreite im August 2019, zeigt sich, dass diese enger geworden ist. Das bedeutet, dass der Kampf um die allerbesten Zinssätze aktuell etwas abgenommen hat. Dies lässt sich mit Blick auf die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen erklären: Da heute Alternativanlagen deutlich besser rentieren als damals, haben die Finanzierungsanbieter aktuell höhere Mindestrenditen für Hypotheken definiert.

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Kapitalmarktzinsen im Dezember praktisch unverändert

Dass die Richtsätze wieder auf das Allzeittief gesunken sind, obwohl die Kapitalmarktzinssätze zur gleichen Zeit zwischen 20 und 30 Basispunkte gestiegen sind, beweist den weiterhin intensiven Konkurrenzdruck unter den Hypothekaranbietern. Vor allem Finanzierungsgeber im oberen Preissegment mussten ihre Angebote nach unten korrigieren, um überhaupt noch Volumen abschliessen zu können.

Die Swap-Sätze haben sich indes im Dezember 2020 kaum bewegt. Die zehnjährige Laufzeit liegt Ende des Jahres bei -0.28%.

ZPJanuar21 SWAPSaetze

Zinsprognose

Wettbewerbsdruck spricht für tiefere Hypothekarzinsen  

Wir gehen davon aus, dass sich die Kapitalmarktzinssätze in den nächsten Wochen auf dem derzeitigen Niveau, mit kurzfristigen Ausschlägen in beide Richtungen, einpendeln werden. Entscheidend für die Konjunktur- und Zinsentwicklung wird die Eindämmung der Pandemie sein. Daneben spielen aber auch die weitere Entwicklung des Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU und der Ablauf des geordneten Brexits wichtige Rollen. 

Im Hypothekarmarkt sehen wir deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird. Einige alternative Kapitalgeber wie Pensionskassen und Anlagestiftungen investieren neu in Hypotheken oder planen ihre Bestände in den nächsten Monaten aufzustocken. Banken und Versicherungen sind dafür besorgt, ihre Marktanteile zu halten bzw. weiter auszubauen. Diese Situation dürfte tendenziell, gerade bei problemlosen Hypothekarfinanzierungen, für tiefere Topkonditionen sorgen.

Empfehlungen

  • Aufgrund der enorm grossen Bandbreite der Konditionen bleibt es unabdingbar, mehrere Offerten für eine Hypothekarfinanzierung einzuholen.
  • Der Abschluss einer Hypothekarfinanzierung über einen Hypothekarspezialisten wie MoneyPark lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Erstens ist das Sparpotential massiv; je nachdem mehrere tausend Franken pro Jahr. Zweitens übernimmt der Intermediär zeitintensive Dossier-Einreichungen und mühsame Verhandlungen bei den einzelnen Hypothekarpartnern.
  • Im aktuellen Marktumfeld sollten allfällige Marktopportunitäten aufgrund sinkender Kapitalmarktsätze oder Sonderaktionen von Anbietern gezielt genutzt werden.
  • Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Hypothekarzinsen in den nächsten Wochen ansteigen werden. Trotzdem muss man aufgrund der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Krise mit einer gewissen Volatilität rechnen.

Hier gibt's das PDF zum Download

 


MoneyPark xmas

Frohe Festtage und gute Gesundheit

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Partner, welche uns auch in diesem herausfordernden Jahr ihr Vertrauen entgegengebracht haben.

Unsere unabhängige Hypothekar- und Vorsorgeberatung und unsere neuen Immobiliendienstleistungen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Dies zeigt uns, dass wir mit unserer Vision nach mehr Transparenz, Unabhängigkeit, Auswahl und Convenience im Hypothekar- und Immobilienmarkt Schweiz auf dem richtigen Weg sind. Und auch die zahlreichen positiven Kundenreaktionen bestärken uns in unserer täglichen Arbeit. Ein grosses Dankeschön auch dafür. Ihr Feedback ist unser Antrieb.

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Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, erholsames und gesundes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund! Ihr MoneyPark-Team

TourDeSuisse MP Bulle Team

MoneyPark Tour de Suisse in Bulle: Nähe, Einfachheit und Freundlichkeit

Nach unserem ersten Halt in St. Gallen setzen wir unsere Tour de Suisse fort und fahren 200 Kilometer nach Westen, um im Kanton Freiburg die Filiale in Bulle zu besuchen. Sie wurde vor knapp einem Jahr, im November 2019, an der Grand-Rue 13 eröffnet. Der Filialleiter Gilles Defferrard blickt zusammen mit den Beratern Bertrand Ropraz und Maxime Pasquier auf das erste Tätigkeitsjahr zurück.

Die MoneyPark Filiale in Bulle wurde im November 2019 eingeweiht. Was war die grösste Herausforderung bei der Eröffnung?
Gilles: Wir waren hier zunächst überhaupt nicht bekannt und in der Region Gruyère funktioniert vieles über Mund-zu-Mund-Propaganda. Dank Bertrand und Maxime, die echte Gruériens sind, war es einfacher, uns bei Immobilienbüros, Architekten, Generalunternehmern, Promotern, usw. vorzustellen und bekannt zu machen. Zudem mussten wir Beziehungen zu unseren Finanzierungspartnern aufbauen.

Was waren die grössten Erfolge in diesem Jahr? Worauf bist du am meisten stolz?
Gilles: Wir sind stolz darauf, dass wir als Team nach einem Jahr Tätigkeit die gesetzten Ziele erreicht haben und bereits viele Geschäfte für das nächste Jahr angehen konnten. Ebenso können wir auch auf Partnerschaften mit Immobilienagenturen zählen, die wir gerade eingegangen sind.

Was sind die Stärken des Teams in Bulle?
Bertrand: Unser Ansatz gegenüber Kunden und Partnern ist Nähe, Einfachheit und Freundlichkeit, wodurch wir in gegenseitigem Vertrauen arbeiten können. Unsere Filiale an der Grand-Rue, im Herzen des Stadtzentrums, ist brandneu und bietet eine sehr angenehme Atmosphäre.

Ouverture Bulle novembre 2019 Bureau 1

Was bringt 2021? Worauf freust du dich am meisten?
Maxime: Wir suchen einen Immobilienexperten, der uns bei der Beratung rund um das Thema Immobilien unterstützt. So können wir unsere Kunden und Partner über die Finanzierung hinaus unterstützen und beraten. Und wenn wir weiterhin so erfolgreich sind, werden wir uns auch schon bald nach einem zusätzlichen Hypothekar- und Vorsorgeexperten umsehen müssen.

Das Team in der Filiale Bulle

TourDeSuisse MP Bulle Team

v.l.n.r.: Gilles Defferrard ist Leiter der Filialen Freiburg und Bulle. Er arbeitet seit 2006 für MoneyPark (resp. damals für Defferrard & Lanz).
Bertrand Ropraz
ist Berater für Hypotheken und Vorsorge und seit 2008 bei MoneyPark (resp. damals für Defferrard & Lanz).
Maxime Pasquier ist ebenfalls Berater für Hypotheken und Vorsorge und ist im aktuellen Jahr zu MoneyPark gestossen.

MoneyPark sucht in Bulle einen Kundenberater / eine Kundenberaterin für den Bereich Immobilien. Hier gibt’s mehr Info.


Corona-Pandemie stärkt den Eigenheimmarkt

Eine Analyse von Marktdaten zeigt, dass die Corona-Pandemie den Eigenheimmarkt positiv beeinflusst. So wurden Preiseskapaden bei Immobilien mit einem Wert bis zu CHF 2 Mio. eingedämmt: Das Preisniveau bei diesen Objekten liegt im dritten Quartal 2020 wieder auf dem Stand von Mitte 2018. Das beliebteste Segment sind Eigentumswohnungen bis CHF 1 Mio. Dort klafften Ende 2019 die Angebots- und die Transaktionspreise noch um knapp 20 Prozent auseinander, im dritten Quartal 2020 nur noch um 12 Prozent. Grund für die deutliche Reduktion sind die gesunkenen Transaktionspreise. Dies, obwohl die Pandemie den Wunsch nach Eigenheimen weiter erhöht hat.

Dass im Eigenheimmarkt die Transaktionspreise jeweils deutlich über den Angebotspreisen liegen, scheint mittlerweile normal. Das Angebot stagniert, die Nachfrage steigt weiter an und wird so zu einem Treiber dieser Entwicklung. Die durchschnittliche Differenz zwischen Angebots- und Transaktionspreisen beträgt im dritten Quartal 2020 rund 7 Prozent. Der Käufer bezahlt also für ein Eigenheim, das für CHF 1 Mio. ausgeschrieben ist, schlussendlich CHF 1’070'000, sprich CHF 70’000 mehr.

Preiseskapaden in den «erschwinglichen» Kategorien eingedämmt

Bei Eigentumswohnungen fällt die Differenz zwischen dem Angebots- und Transaktionspreis mehr als doppelt so hoch aus (10.7% im Q3 2020) als bei Häusern (5.2% im Q3 2020). Und auch zwischen den Preisklassen zeigen sich grosse Unterschiede. Bei Objekten bis CHF 2 Mio. beträgt diese Differenz rund 10 Prozent, bei Objekten über CHF 2 Mio. rund 17 Prozent. Im dritten Quartal 2020 sinken nun die Transaktionspreise für Objekte bis CHF 2 Mio. (über 94 Prozent aller Transkationen) und dämmen so diese Entwicklung ein. Aktuell liegen die Eigenheimpreise bis CHF 2 Mio. wieder auf dem Preisniveau von Mitte 2018. Zuvor waren bei Eigentumswohnungen bis CHF 1 Mio. noch Auswüchse in der Preistreiberei von knapp 20 Prozent sichtbar. Die Preiskorrektur dürfte mit dem kurzzeitig aufgetretenen Nachfrage-Rückgang während des Lockdowns im Frühjahr in Zusammenhang stehen und wird wohl nur von kurzer Dauer sein. Objekte über CHF 2 Mio. zeigen sich bislang unbeeindruckt von der Corona-Krise und legen drei Quartale in Folge zu, so dass im dritten Quartal 2020 der höchste Stand der letzten zwei Jahre erreicht wurde.

Trotzdem: Viele Eigenheime bleiben erschwinglich. Fast zwei Drittel aller Eigenheimtransaktionen (60%) liegen unter dem Wert von CHF 1 Mio. Bei 40 Prozent davon handelt es sich um Eigentumswohnungen, bei 20 Prozent um Häuser. «Das ist eine gute Nachricht für die zwei Drittel der Mieter, welche einen Eigenheimwunsch hegen. Gerade jetzt wo das Wohnen aufgrund der Pandemie massiv an Bedeutung gewinnt, bietet sich die Chance, den Wunschtraum zu verwirklichen und die Wohnkosten massiv zu reduzieren», sagt Stefan Meyner, Senior Analyst bei MoneyPark.

 

Transaktions vs Angebotspreis

Corona-Pandemie erhöht Wunsch nach Eigenheim

Die erste COVID-19-Welle sorgte für einen Jo-Jo-Effekt bei der Marktliquidität. Im ersten Halbjahr 2020 reduzierte sich sowohl die Anzahl der ausgeschriebenen (-20%), wie auch der verkauften Eigenheime (-14%) stark. Im dritten Quartal 2020 erholte sich der Markt stärker und früher als erwartet: die ausgeschriebenen Objekte nahmen um 24 Prozent, die Transaktionen um 20 Prozent zu (ggü. Vorquartal).

Nach dem Lockdown wurde der Wunsch nach einem Eigenheim, insbesondere auf dem Land, verstärkt sichtbar. «Unter den potenziellen Käufern stellen wir inzwischen vermehrt eine 'Jetzt erst recht'-Mentalität fest», sagt Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark. Die kurzfristigen Kaufabsichten sind gestiegen und die Zeitspanne zwischen Ausschreibung und Verkauf ist kürzer geworden. Zudem ist die Nachfrage nach Häusern gestiegen: Bei KundInnen von MoneyPark stieg sie auf rund 30 Prozent. Auch wollen mehr Stadtbewohner aufs Land ziehen als umgekehrt.

Stadt Land

Strenge Corona-Massnahmen als Chance für potenzielle Eigenheim-Käufer?

Weil sich in der Krise die Nachfrage schneller und stärker als das Angebot reduziert, steigt die Chance, das Wunschobjekt zu erhalten und dies erst noch zu einem leicht tieferen Preis. Es hat sich aber gezeigt, dass der Eigenheimmarkt auch in Krisenzeiten gut funktioniert. Insbesondere Verkäufer von Häusern an peripheren Lagen mit Preisen um CHF 1 Million dürften davon profitieren. Käufer müssen schnell entscheiden, um den Zuschlag zu erhalten. «Die Hypothekarzinsen dürften dem Kaufvorhaben nicht im Wege stehen, denn wer vergleicht, wird weiterhin von rekordtiefen Zinsen profitieren können», so Stefan Heitmann.

Hier geht's zur Studie

 


MoneyPark Partner

MoneyPark und key4 gehen Partnerschaft ein

Die Immobilienplattform key4 by UBS steht neu auch Kundinnen und Kunden von MoneyPark, dem schweizweit grössten unabhängigen Hypothekarspezialisten, zur Verfügung. Die Partnerschaft stärkt das Plattformbanking mit Hypotheken in der Schweiz. Gleichzeitig profitieren Hypothekarnehmer von steigender Transparenz im Markt.

Die offene Plattform key4 bündelt alle Services rund um Wohneigentum und -erwerb an einem Ort. Mit der neuen Partnerschaft erhalten Kundinnen und Kunden von MoneyPark erstmals Zugang zum Angebot von key4. Einzigartig daran ist, dass Kunden, welche sich für key4 entscheiden, für jede Hypothekar-Tranche das attraktivste Angebot von unterschiedlichen Schweizer Kreditgebern auswählen und so ihre Immobilienfinanzierung individuell zusammenstellen können. Dieses schweizweit einzigartige Angebot gibt es nun auch bei MoneyPark.

Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces: «Es freut mich sehr, dass ab sofort auch Kunden von MoneyPark die Vorteile unserer innovativen Plattform nutzen können. Diese Kooperation mit einem weiteren Finanzierungsvermittler ist integraler Bestandteil der Partnerschaftsstrategie von key4. Damit machen wir den nächsten Schritt im Ausbau unseres offenen Ökosystems rund um Home und Living.»

Die Partnerschaftsstrategie von key4 bietet den Kunden in allen Schritten im Lifecycle des Immobilienerwerbs und darüber hinaus ein umfassendes Angebot: von der Immobiliensuche, im Rahmen der unabhängigen Finanzierungsberatung, über den Immobilienkauf bis hin zum Unterhalt des Wohneigentums. Teil davon sind auch die bereits bekannt gegebenen Partnerschaften mit FinanceScout24, Houzy und Homegate. Weitere Partner folgen demnächst.

Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark: «Mit dieser neuen Partnerschaft erweitern wir das breiteste Hypothekarangebot der Schweiz von MoneyPark nochmals zusätzlich. Zugleich freut es uns als Begründer des technologiebasierten Hypothekarbankings in der Schweiz, dem Plattformbanking noch mehr Schub zu verleihen. Von der damit weiter steigenden Markttransparenz profitieren alle Teilnehmer im Markt.»

MoneyPark vereint auf seiner Plattform Finanzierungspartner mit den unterschiedlichsten Vergabekriterien und findet so für fast jeden Fall eine Lösung. Zudem bietet MoneyPark professionelle Unterstützung bei Kauf und Verkauf von Wohneigentum sowie neue digitale Services rund um die Immobilie, welche laufend weiterentwickelt und ausgebaut werden.


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Die Pensionskasse prévoyance.ne wird neuer Hypothekarpartner von MoneyPark

Die Pensionskasse des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuenburg, prévoyance.ne, erhöht mit der Full-Service-Lösung von MoneyPark ihr Investment in der Anlageklasse Hypotheken und vergibt dadurch schweizweit Hypotheken auch an Nicht-Versicherte. Für den Vertrieb baut sie auf MoneyPark, dem schweizweit grössten unabhängigen Hypothekarspezialisten, und für die Bewirtschaftung der Hypotheken vertraut sie auf finovo, Teil der MoneyPark-Gruppe.

Prévoyance.ne gehört mit fast 28'000 Versicherten und fast 5 Milliarden Franken verwaltetem Vermögen zu den drei grössten Pensionskassen der Westschweiz. Nun bietet sie als erste Westschweizer Pensionskasse Hypotheken für ein breites und öffentliches Publikum über MoneyPark an. Dank des Vertriebsnetzes von MoneyPark ist dieses neue Angebot für Immobilienfinanzierungen in der ganzen Schweiz verfügbar. Von der Partnerschaft zwischen der MoneyPark-Gruppe und prévoyance.ne sowie dem attraktiven Hypothekarangebot profitieren somit auch Hypothekarinteressenten ausserhalb des Kantons Neuenburg.

«Es ist unsere erste Partnerschaft mit einer Pensionskasse in der Romandie. Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Meilenstein in der Westschweiz und darüber, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz ein weiteres attraktives Angebot aus der Romandie für ihre Eigenheimfinanzierung anbieten können», sagt Stéphan Mischler, Leiter Vertrieb Westschweiz bei MoneyPark. Valentin Bürki, Leiter Anlagen bei prévoyance.ne, betont: «Wir sind stolz, als erste Westschweizer Pensionskasse ein attraktives Hypothekenangebot via MoneyPark zu offerieren. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unser Hypothekenportfolio zu erweitern und unser Angebot auf alle Regionen der Schweiz auszudehnen. Sowohl beim Vertrieb der Hypotheken wie auch bei der Abwicklung profitieren wir von der Erfahrung und vom schweizweiten Netzwerk von MoneyPark und ihrer Servicing-Tochter finovo.»

Prévoyance.ne diversifiziert mit der Vergabe von Hypotheken via MoneyPark ihr bereits existierendes Investment in die Anlageklasse Hypotheken. Sie zeigt exemplarisch auf, wie sich der Markt für Pensionskassen verändert: Gerade im aktuellen Marktumfeld ist es schwer, mit vertretbarem Risiko eine gute Rendite zu erwirtschaften. Die Investition in die innovative Anlageklasse Hypotheken schafft hier Abhilfe. Denn das attraktive Hypothekarangebot bringt nicht nur den Hypothekarnehmenden, sondern auch den Versicherten Vorteile. Prévoyance.ne kann mit dieser Investition in Hypotheken ihr Anlageportfolio sicher und nachhaltig diversifizieren und im Unterschied zu Anleihen mit einer positiven Rendite rechnen, welche schlussendlich den Versicherten zugutekommt. MoneyPark unterhält mit über 100 Anbietern nicht nur das grösste Angebot an Hypothekarpartnern für Hyponehmer schweizweit, sondern auch das mit Abstand breiteste Angebot an attraktiven Pensionskassen und Anlagestiftungen als alternative Hypopartner zu klassischen Banken und Versicherungen.

 

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Vom Libor zum Saron – die zehn wichtigsten Fragen

2019 informierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) über die Einführung des SNB-Leitzinses. Dieser löste das Zielband für den dreimonatigen Libor-Satz ab, der 2021 abgeschafft wird. Doch für was stehen all diese Sätze, welchen Einfluss haben sie auf geldmarktbasierte Hypotheken und was bedeutet das für Hypothekarnehmer? MoneyPark beantwortet die zehn drängendsten Fragen.Weiterlesen

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Nachlassender Kampf um Hypovolumen zum Jahresende bringt Anstieg bei den Top-Sätzen – Einschätzung Hypothekarzinsen Dezember 2020

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der zweiten COVID-Welle
sorgen weiterhin für tiefe Hypothekarzinssätze. Der Top-Satz der bei Kunden sehr beliebten zehnjährigen Festhypothek verzeichnete im vergangenen Monat einen bemerkenswerten Anstieg. Dies, weil der Kampf um Hypovolumen zum Jahresende abgenommen hat. Die Richtsätze hingegen blieben stabil und dürften dies auch in den nächsten Monaten bleiben. Ebenso dürfte das generelle Zinsniveau noch mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre, auf tiefem Niveau verharren. 

Makroökonomische Lage

Nach der Erholung wird die BIP-Lücke wieder grösser

Wie befürchtet, zeigt sich in vielen europäischen Ländern aufgrund
der erneuten (Teil-)Lockdowns, dass die Wirtschaftsleistung im
November wieder deutlich zurückgegangen ist. Der wöchentliche
BIP-Indikator für Österreich zeigt, dass nach der Schliessung von
Restaurants, Bars und Kulturstätten das Bruttoinlandprodukt (BIP)anfangs November gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr um rund sieben Prozent zurück gegangen ist. Dies lässt vermuten, dass bereits ein «mittlerer» Weg an Beschränkungen beträchtliche Einbussen mit sich bringt. In vielen Ländern Europas zeigen Echtzeit-Indikatoren, dass auch die Produktivität aufgrund steigender Fallzahlen in den letzten Wochen wieder sinkt und die Erholung der Wirtschaft gestoppt wurde.

Schweiz: Der Konsum bleibt recht robust

Obwohl Neuansteckungszahlen mit COVID-19 in der Schweiz inzwischen
nicht zuletzt aufgrund der Teil-Lockdowns in den Westschweizer
Kantonen deutlich zurückgegangen sind, hat die Schweiz noch immer eine der höchsten Pro-Kopf-Quoten in Europa. Echtzeit-Daten zeigen, dass der Rückzug in die eigenen vier Wände vorerst gestoppt zu sein scheint. Nachdem die Schweizer im Oktober etwas zurückhaltender geworden waren, haben sie im November wieder etwas längere Distanzen in der Freizeit sowie fürs Einkaufen zurückgelegt. Der Trend zum Home-Office verstärkte sich im November nicht mehr wesentlich. Der Privatkonsum der Schweizer ist von der «zweiten Welle» und den neuen Corona-Beschränkungen nicht unbeeinflusst geblieben. Die Konsumausgaben dürften in den vergangenen Wochen leicht zurückgegangen sein. Allerdings ist kein Einbruch wie beim Lockdown im Frühling erkennbar. Insgesamt bleibt der Konsum recht robust.

Schweiz könnte glimpflicher als die EU davonkommen

Aktuell sieht es in der Schweiz danach aus, dass der «Swiss Way» mit einem weitgehenden Verzicht eines Teil-Lockdowns funktionieren könnte. Die Neuansteckungszahlen sind zwar noch immer hoch, jedoch sind sie in den letzten Wochen deutlich gesunken. Das könnte bedeuten, dass unser Land wirtschaftlich mit vergleichsweise geringen Schäden durch die zweite Welle kommt. Im Gegensatz dazu dürften viele europäische Länder einen gravierenden Rückschlag in der Entwicklung der Wirtschaft einstecken
müssen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die zweite Welle in den nächsten Wochen stark abschwächt und wenigstens einen Teil des Weihnachtsgeschäftes eingefahren werden kann.

Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft 

Die Aussichten der Weltwirtschaft bleiben düster. Zuversicht bringt
die Aussicht auf einen in den nächsten Monaten verfügbaren Corona-
Impfstoff. Allerdings sind derzeit noch viele Fragen ungeklärt, so beispielsweise die Wirksamkeit, Nebenwirkungen oder auch der Impfprozess. Mit der Wahl des neuen US-Präsidenten sind ebenfalls
viele Hoffnungen auf eine Erholung der Weltwirtschaft verbunden. Weiterhin existieren aber zusätzliche grosse Risiken, wie zum Beispiel
der Brexit, die Beziehung der Schweiz zur EU oder der Handelskonflikt
zwischen China und den USA, um nur einige zu nennen.

Entwicklung der Zinssätze

Kapitalmarktzinsen steigen im November leicht an

Während die Kapitalmarktzinsen im Oktober unverändert tief blieben, sind sie im November tendenziell leicht angestiegen. Der zehnjährige Satz beispielsweise erhöhte sich im Monatsvergleich um sechs Basispunkte auf -0.30 Prozent. Auch die kurzfristige, zweijährige Laufzeit liegt mit -0.71 Prozent rund vier Basispunkte höher als per Ende Oktober. 

Richtsätze für Festhypotheken praktisch unverändert

Ähnlich, wenn auch weniger ausgeprägt, haben sich die Richtsätze,
also die durchschnittlichen Hypothekarsätze von 100 Banken, Versicherungen und Pensionskassen entwickelt. Die zehnjährige Festhypothek hat sich um zwei Basispunkte auf 1.17 Prozent erhöht, die
zweijährige um einen Basispunkt auf 0.93 Prozent.

Weniger Kampf um Hypovolumen lässt Top-Satz steigen

Eine spannende Entwicklung zeigt sich beim Blick auf die Top-Sätze
von MoneyPark: Der Kampf um Hypovolumen hat zum Jahresende
abgenommen. Dies zeigt sich insbesondere bei der zehnjährigen Laufzeit, welche bei Kunden sehr beliebt ist. Sie verzeichnet einen Anstieg um 14 Basispunkte auf 0.79 Prozent innert 3 Wochen und erreicht damit schon fast den Jahreshöchststand von 0.82 Prozent vom Juni 2020.

Richtsatz vs Topsatz 1
Richtsaetze Hypotheken
Richtsaetze Hypotheken Tabelle

Zinsprognose

Keine neuen Signale: Zinsniveau bleibt auf Tiefstwerten

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung bleibt den Notenbanken dieser Welt keine andere Wahl, als auf Jahre hinaus eine weiterhin äusserst expansive Geldpolitik zu verfolgen. Damit muss auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine sehr expansive Geldpolitik  beibehalten. Andernfalls riskiert sie eine starke Aufwertung des Schweizer Frankens, ein Abwürgen der exportorientierten Wirtschaft und starke Preissenkungen bei den Importen. Die Folge wäre: Eine ihrer zentralsten Aufgaben, nämlich die Sicherung der Preisstabilität in der Schweiz, wäre gefährdet. Deshalb kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass das Zinsniveau in den nächsten Monaten auf dem aktuell äusserst tiefen Niveau bleiben wird.

Bewegung bei Top-Sätzen langer Laufzeiten erwartet

Sollte sich die zweite Welle weiter abschwächen und sich die Hoffnung
auf eine baldige Impfung bewahrheiten, könnten insbesondere  Pensionskassen und Anlagestiftungen wieder vermehrt mit attraktiven Konditionen auf den Markt kommen und damit Bewegung in die Top-Angebote bringen. Der Top-Satz der zehnjährigen Festhypothek liegt aktuell 27 Basispunkte höher als noch im Juli 2020.

Vergleichen und verhandeln bleiben wichtig

Weiterhin bleibt es unabdingbar, mehrere Offerten für eine Hypothekarfinanzierung einzuholen. Auch die Aushandlung der Konditionen durch einen Marktspezialisten kann schnell Einsparungen von
mehreren tausend Franken pro Jahr bringen. Zudem gilt es auch, allfällige Marktopportunitäten aufgrund sinkender Kapitalmarktsätze oder  Sonderaktionen von Anbietern gezielt zu nutzen.

Prognose Richtsaetze
Prognose Richtsaetze Tabelle

Empfehlung

  • Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Hypothekarzinsen ansteigen werden. Trotzdem muss man aufgrund der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Krise mit einer gewissen Volatilität rechnen.
  • Wer seine Hypothek in den nächsten Monaten verlängern muss und mit einer längeren Laufzeit liebäugelt, sollte nichts überstürzen, sondern die Angebote sorgfältig vergleichen. Wir gehen davon aus, dass es immer wieder einzelne Anbieter geben wird, welche die aktuellen Top-Sätze unterbieten werden.
  • Berücksichtigen Sie bei der Offerteinholung nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen oder alternative Kreditgeber wie Pensionskassen oder Anlagestiftungen. Unterschiedliche Anbieter offerieren unterschiedliche Vertragskonditionen und Zinssätze. Ein genauer Blick auf die Details lohnt sich!

Hier gibt's das PDF zum Download.


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Irrglaube beim Hauskauf: «Ich darf nur 10 Prozent meines Pensionskassenguthabens verwenden.»

Beim Thema Immobilienfinanzierung gibt es viele vorgefasste Meinungen. Damit sehen wir uns täglich konfrontiert. Aber was ist wirklich dran? Heute fragen wir Anna Niendorf, Filialleiterin bei MoneyPark in Baar und Zug: Darf man wirklich nur zehn Prozent der Gelder aus der Pensionskasse verwenden?

Es ist genau andersherum. Entgegen der landläufigen Meinung müssen Hypothekarnehmer mindestens zehn Prozent des von der Bank geschätzten Liegenschaftswertes (Belehnungswert) als Eigenkapital einbringen, das nicht aus Geldern der zweiten Säule, also aus der Pensionskasse stammt. Ziel dieser Richtlinie ist es, das Risiko für das Rentenvermögen und die künftigen Renten zu verringern. Zudem soll dadurch mehr Eigenkapital auf eigene Verantwortung angespart werden.

Die erforderlichen zehn Prozent, welche nicht aus der Pensionskasse stammen dürfen, können folgende sein: Ersparnisse und Wertschriften, Gelder aus der 3. Säule, eine Schenkung, ein eigenes Baugrundstück, Bauarbeiten, die man eigenhändig durchführen kann oder ein Lombardkredit. Die restlichen Eigenmittel können somit aus der Pensionskasse stammen, welche entweder bezogen oder verpfändet werden. Nebst dem Eigenkapital sollte man die Kaufnebenkosten berücksichtigen. Diese bestehen vor allem aus Notarkosten und, je nach Kanton, aus der Handänderungssteuer. Solche Kosten dürfen nicht aus dem Vermögen der Pensionskasse finanziert werden. Das bedeutet, dass insgesamt gut 15 Prozent des Kaufpreises ausserhalb der Pensionskasse verfügbar sein müssen, um die erforderlichen Eigenmittel (zehn Prozent) einzubringen und die Kaufnebenkosten (ca. fünf Prozent) zu decken.

Der Einsatz der Pensionskasse ist also nicht auf zehn Prozent beschränkt. Das Zusammenspiel aller Faktoren ist sehr individuell. MoneyPark unterstützt Sie dabei, Ihre Situation und Ihr Immobilienprojekt genau zu analysieren. Gemeinsam legen wir fest, welche Eigenmittelstruktur Sinn macht, damit Sie die für den Kauf benötigte Hypothek erhalten. Wir finden die für Sie besten Hypothekenkonditionen und optimieren gemeinsam mit Ihnen Ihre Steuersituation. Wir achten darauf, dass Sie auch für die Versicherungen die beste Lösung finden: zum Schutz Ihrer Familie und Ihres Eigentums auch im Falle von Invalidität oder Tod. Und wir unterstützen Sie dabei, die Leistungen der Pensionskasse so gut wie möglich aufrechtzuerhalten.

Anna Niendorf
Filialleiterin Baar/Zug
anna.niendorf@moneypark.ch

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MoneyPark wächst in Chur

MoneyPark, der führende unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, wächst auch in Chur. Die neue, grosse Filiale findet sich an bester Lage im City West. Silvio Benkert hat im November die Filialleitung übernommen und sucht noch weitere Beraterinnen und Berater aus und für die Region.

MoneyPark ist seit 2018 mit einer Filiale vor Ort in Chur. Seit Ende 2019 an der Commercialstrasse 32, mit bestem Blick in die Bündner Berge im 12. Stock des City West.  Heute betreuen zwei Berater Kundinnen und Kunden in Chur, im Kanton Graubünden, im Rheintal und im Glarnerland. Und MoneyPark sucht Unterstützung: Zwei bis vier weitere Experten rund um die Themen Hypothek, Vorsorge und Immobilien sind gefragt. Denn das Interesse an den Dienstleistungen von MoneyPark ist anhaltend gross: «Die Nachfrage nach einer unabhängigen und persönlichen Hypothekarberatung steigt stetig. Ich freue mich, dass ich genau das jetzt anbieten kann und für meine Kunden die für sie beste Lösung finde», sagt Silvio Benkert, MoneyPark Filialleiter in Chur. Der Mann aus Domat/Ems bringt mehr als 19 Jahre Erfahrung in Finanzgeschäften mit und berät seine Kundinnen und Kunden im Bündnerdialekt ebenso fliessend wie auf Räteromanisch.

«Mein Ziel ist es, MoneyPark hier bekannter zu machen. In unseren beiden grossen Beratungsräumen und mit Schutzkonzept können wir uns auch jetzt zu persönlichen Gesprächen treffen. Aber wir stehen natürlich auch online und am Telefon zur Verfügung», erklärt Silvio Benkert.

Einzigartiges Kundenerlebnis: Alles rund ums Eigenheim aus einer Hand

Nicht nur die Filiale in Chur hat sich weiterentwickelt, sondern auch MoneyPark erweiterte jüngst seine Geschäftstätigkeit. Neu berät MoneyPark Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch in allen Fragen rund um die Suche, den Kauf, Besitz und Verkauf der Immobilie. «Wir freuen uns mit all unseren Kundinnen und Kunden, die wir auf dem Weg in die Traumimmobilie begleiten und unterstützen durften und künftig dürfen.»

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Filialleiter Silvio Benkert aus Domat/Ems bringt mehr als 19 Jahre Erfahrung in Finanzgeschäften mit und berät seine Kundinnen und Kunden im Bündnerdialekt ebenso fliessend wie auf Räteromanisch.


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Irrglaube beim Hauskauf: «Wer die Hypothek amortisiert, zahlt drauf.»

Beim Thema Immobilienfinanzierung gibt es viele vorgefasste Meinungen. Damit sehen wir uns täglich konfrontiert. Aber was ist wirklich dran? Heute fragen wir Andreas Leu, Filialleiter bei MoneyPark in Winterthur: Muss ich meine Hypothek wirklich behalten, damit meine Steuerbelastung nicht steigt?

Anders als im Ausland ist es in der Schweiz üblich, die Hypothek sehr langfristig zu halten. Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer entscheiden sich, die Hypothek auch dann zu behalten, wenn sie die Mittel für die Amortisation haben. Auf diese Weise gleichen sie den so genannten Eigenmietwert aus.

Der Eigenmietwert resultiert aus dem Erwerb einer selbst bewohnten Immobilie und wird zum steuerbaren Einkommen hinzugerechnet. Die Ermittlung des Wertes geschieht auf kantonaler Ebene und die Berechnungsmethoden sind ebenso vielfältig wie die Anzahl der Schweizer Kantone. In jedem Fall gilt: das Einkommen steigt und damit auch die Steuerbelastung. Dem lässt sich teilweise oder gar gänzlich entgegenwirken. So sind Zinskosten der Hypothek, welche man zur Finanzierung aufgenommen hat, in vollem Umfang vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig. Des Weiteren können Unterhaltskosten in Abzug gebracht werden.

Nehmen wir zum Beispiel Frau A. Sie besitzt seit 2005 ein 140m2 grosses Einfamilienhaus in Zürich. Der Steuerwert der Immobilie beträgt 910'000 Schweizerfranken. Die Hypothek beläuft sich auf 845'000 Franken mit einem Zinssatz von zwei Prozent. Folglich ist die Rede von 16'900 Franken Zinskosten, die sie jährlich von ihrem steuerpflichtigen Einkommen abziehen kann. In unserem Beispiel ist der geschätzte Eigenmietwert 32'500 Schweizerfranken. Unter Berücksichtigung des Pauschalabzugs für den Unterhalt der Immobilie, erhalten wir schlussendlich eine Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens um 9'100 Franken pro Jahr.

Nun erbt Frau A. 100'000 Franken und stellt sich die folgenden Fragen: Soll ich diesen Betrag verwenden, um einen Teil der Hypothek zurückzuzahlen und dadurch die Zinslast zu verringern? Oder soll ich den Hypothekarbetrag beibehalten, um eine Steuererhöhung zu vermeiden? Was mache ich dann mit den 100'000 Franken?

Solch ein Szenario gilt es individuell zu prüfen. Wenn sie 100'000 Franken der Hypothek zurückzahlt, entspricht das, bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent, einer jährlichen Ersparnis von 1'400 Franken nach Steuern.

Wenn sie nun die Hypothek in gleicher Höhe aufrechterhält und die 100’000 Franken anders investiert, muss der jährliche Gewinn mehr als 1’400 Franken netto betragen, damit es sich rentiert. Dies entspricht einer Nettorendite von 1,4 Prozent pro Jahr. Eine solche Nettorendite lässt sich durchaus realisieren, zum Beispiel mit den Säulen 3a und b, der 2. Säule, Anlageobjekten oder Investitionen. Dies bedingt eine saubere Abklärung des persönlichen Risikoprofils und der individuellen Anlagestrategie.

Wenn Sie also vor der Wahl stehen, Ihre Hypothek zu amortisieren oder zu behalten, lohnt sich eine detaillierte Betrachtung der Gesamtsituation. Verschiedene Aspekte sollten in den Entscheidungsprozess mit einfliessen, denn nur zu versuchen, dem Eigenmietwert entgegen zu wirken, greift zu kurz. MoneyPark analysiert gerne Ihre individuelle Situation und sucht gemeinsam mit Ihnen die Lösung, die am besten für Sie passt.

Andreas Leu
Filialleiter Winterthur
andreas.leu@moneypark.ch


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Irrglaube beim Hauskauf: «Die Finanzierung ist mit der Hypothek erledigt.»

Beim Thema Immobilienfinanzierung gibt es viele vorgefasste Meinungen. Damit sehen wir uns täglich konfrontiert. Aber was ist wirklich dran? Heute fragen wir Dashnim Sopi, Filialleiter bei MoneyPark in Baden: Muss ich mich wirklich noch um die Finanzierung kümmern, wenn ich meine Hypothek unter Dach und Fach habe?

In der Tat ist die Hypothek ein sehr wichtiger Teil der Finanzierung. Sie läuft aber in der Regel über eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Das Haushaltseinkommen kann sich aufgrund von Invalidität oder Todesfall ändern, bei Familienzuwachs kann ein Einkommen wegfallen, die Tragbarkeit im Alter kann zum Thema werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Risiken sollten Sie in der Finanzplanung auch berücksichtigen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich abzusichern. Gleichzeitig können Sie als Eigentümerinnen und Eigentümer mit eben solchen Massnahmen Ihre Steuern optimieren. Auch wie Sie mit dem Unterhalt Ihres Eigentums umgehen, ist eine wichtige finanzielle Frage, insbesondere in Hinsicht auf die Steuern.

 

Sparen mit System – die 3. Säule

Sparen mit der 3. Säule hat viele Vorteile. Einerseits, weil das Gesparte im Falle eines Schicksalsschlags zur Amortisation der Hypothek verwendet werden kann. Andererseits, weil es die Chance bietet, die Familie abzusichern, beispielsweise bei Invalidität oder Tod. Und drittens, weil man damit Steuern optimieren kann.

Wer ein Erwerbseinkommen hat, darf in der Schweiz in seiner Steuererklärung jedes Jahr einen bestimmten Betrag für die Altersvorsorge abziehen. Diese Beiträge können Sie bei Banken oder Versicherungen leisten. Das Sparguthaben der 3. Säule darf unter folgenden Bedingungen bezogen werden:

  • Für den Erwerb, zur Reduktion der bestehenden Hypothek oder für Umbauten und Renovationen von selbst bewohntem Wohneigentum,
  • bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit,
  • ab fünf Jahren vor der ordentlichen Pensionierung,
  • im Falle von Invalidität,
  • wenn Sie auswandern.

Da die einbezahlten Beiträge der Säule 3a vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, wird beim Bezug wieder eine Steuer fällig, jedoch zu einem reduzierten Steuersatz.

Im Unterschied zur Säule 3a können Beiträge in die Säule 3b kaum oder nur stark eingeschränkt vom Einkommen abgezogen werden. Dafür ist jedoch die Auszahlung steuerfrei. Ein weiterer Vorteil der Säule 3b ist die freie Begünstigungswahl im Todesfall. Immer häufiger erwerben unverheiratete Paare ein Eigenheim. In diesem Fall ist die Begünstigungsmöglichkeit der Säule 3a oft eingeschränkt und im Erbfall werden unter Umständen hohe Erbschaftssteuern fällig.

 

Renovieren mit System

Werterhaltende Massnahmen, wie zum Beispiel den Ersatz der Küche, können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Aus steuerlicher Sicht macht es Sinn, nicht alle anstehenden Renovationen im selben Jahr vorzunehmen, sondern zu staffeln. Wertvermehrende Investitionen, wie zum Beispiel den Anbau eines Wintergartens, können bei einem späteren Verkauf bei der Grundstückgewinnsteuer berücksichtigt werden. Der Entscheid, ob Investitionen wertsteigernd oder werterhaltend sind, obliegt in der Regel der jeweiligen Steuerbehörde, weshalb Vorabklärungen Sinn machen. Zudem werden gewisse energetische Investitionen staatlich subventioniert. Üblicherweise wird zur Finanzierung grösserer Renovationen die Hypothek erhöht. Achten Sie dabei darauf, dass Sie den Ablauf Ihrer Hypotheken aufeinander abstimmen, damit Sie bei der Verlängerung nicht an einen Hypothekenanbieter gebunden sind.

Im Verlauf der Zeit kann viel geschehen. Deshalb ist es sinnvoll, bei einem so grossen Unterfangen wie dem Hauskauf, eine Gesamtanalyse zu machen und die Situation zu regeln. Wir bei MoneyPark kennen all diese Themen und unterstützen Sie gerne – direkt beim Hauskauf und auch, wenn Sie die Hypothek schon haben und nur die Risiken noch optimal absichern möchten.

 

Dashnim Sopi
Filialleiter Baden
dashnim.sopi@moneypark.ch


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Irrglaube beim Hauskauf: «Man kann eine Festhypothek nicht kostenlos vorzeitig auflösen.»

Beim Thema Immobilienfinanzierung gibt es viele vorgefasste Meinungen. Damit sehen wir uns täglich konfrontiert. Aber was ist wirklich dran? Heute fragen wir Adrian Wäfler, Filialleiter bei MoneyPark in Bern: Muss ich wirklich eine Strafe zahlen, wenn ich meine Hypothek kündige, bevor sie ausläuft?

Um eine Immobilie zu erwerben, können künftige Eigentümerinnen und Eigentümer eine Hypothek aufnehmen. Sie verpflichten sich dadurch gegenüber dem von ihnen gewählten Finanzinstitut zu Zinszahlungen und zur vertraglichen Amortisation der Hypothek.

Was passiert nun, wenn Sie Ihr Wohneigentum während der Laufzeit der Hypothek verkaufen müssen und damit den Vertrag vor dem ursprünglichen Fälligkeitsdatum beenden? Die meisten Finanzinstitute berechnen eine so genannte Vorfälligkeitsprämie, wenn eine Festzinshypothek vorzeitig gekündigt wird. Die Höhe dieser Strafzahlung hängt grundsätzlich von vier Faktoren ab: vom Refinanzierungssatz, von der für den Kunden berechneten Marge, von der Reinvestitionsrendite des Finanzinstituts und von den Verwaltungskosten. Relevant ist aber die entsprechende Berechnungsklausel im Hypothekarvertrag.

Es gibt einige Möglichkeiten, um eine solche Zahlung zu verhindern oder zumindest finanziell abzufedern:

  • Übertragen Sie Ihre aktuelle Hypothek auf eine neue Immobilie, sofern alle Finanzierungskriterien erfüllt sind. Damit zahlen Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung, da die Hypothek vertragsgemäss weiterläuft.
  • Der Käufer Ihrer Immobilie kann Ihre bestehende Hypothek übernehmen, sofern seine finanzielle Situation dies zulässt und das Finanzinstitut einverstanden ist, ihm diese Finanzierung zu gewähren.
  • Es gibt mittlerweile Anbieter, die bei einem Verkauf der Immobilie einen kostenlosen Ausstieg aus einer Festhypothek ermöglichen (insbesondere Pensionskassen). Es lohnt sich daher bereits beim Abschluss der Hypothek, nicht nur den Zinssatz, sondern auch die Vertragsdetails zu vergleichen.
  • Die Vorfälligkeitsentschädigung ist in den meisten Kantonen von der Steuer auf den Vermögenszuwachs abzugsfähig. In einigen Fällen ist es also möglich, den Vertrag vor der Fälligkeit aufzulösen und damit die Strafe vom steuerpflichtigen Einkommen, statt vom Gewinn aus dem Vermögenszuwachs abzuziehen. Auf diese Weise wäre die Steuerersparnis grösser.

Kurz gesagt: Die vorzeitige Kündigung einer Festzinshypothek kann zu erheblichen Kosten führen. Die Beraterinnen und Berater von MoneyPark analysieren gerne Ihre individuelle Situation informieren Sie über die verschiedenen Möglichkeiten bei einer solchen Transaktion.

 

Adrian Wäfler
Filialleiter Bern
adrian.waefler@moneypark.ch


Team St Gallen Juli 2020

MoneyPark Tour de Suisse in St. Gallen: von 80 auf 240

MoneyPark wächst in allen Landesteilen. Höchste Zeit mal zu schauen, wie es in unseren Filialen zu und her geht. Wir starten unsere MoneyPark Tour de Suisse in St. Gallen. Pascal Bauer, Leiter der Regionen Ostschweiz und Tessin, erzählt von den Anfängen und von der grossen Freude nach dem Züglete.

 

Pascal, du hast 2016 den MoneyPark Standort im St. Gallen eröffnet. Was war damals die grösste Knacknuss für dich?

Ich war damals als Teamleiter für MoneyPark in Zürich im Einsatz und habe dann die Chance angenommen, eine Filiale in St. Gallen zu eröffnen. Die grösste Herausforderung stellte anfangs die fehlende Bekanntheit dar, was insbesondere die Rekrutierung von zusätzlichen Kolleginnen und Kollegen erschwerte. Die ersten Monate war ich daher als Einzelkämpfer im Einsatz. Als das Mobiliar dann verschraubt und die ersten Abschlüsse eingebucht waren, kam mir zum Glück ein Vorsorgeexperte aus Zürich zur Hilfe - von da an waren wir zu zweit und uns war klar, in St. Gallen geht noch mehr!

Nach vier Jahren seid ihr jetzt gezügelt. Wieso?

Wir haben in St. Gallen in den letzten Jahren viel investiert und sind bekannter geworden. Auch die Geschäftsentwicklung ist und war sehr positiv. Auf unseren 80 m2 im ersten Office wurde es da einfach zu eng: Ende dieses Jahres werden bereits acht Kolleginnen und Kollegen in St. Gallen tätig sein und wir dürfen, können und möchten auch noch weiter wachsen.

Was ist dein Highlight im neuen Office?

Das neue Office ist lichtdurchflutet, wir haben Platz – von 80 auf 240 m2, es ist alles im schönen MoneyPark Stil gestaltet und auch die Arbeitsplätze sind modern und grosszügig. Das neue Office befindet sich zudem im Herzen der Stadt St. Gallen. Mein Highlight ist es täglich sehen und hören zu dürfen, dass meine Kolleginnen und Kollegen sich an ihrem Arbeitsplatz im neuen Büro wohlfühlen und wir eine positive Dynamik im Team haben.

Es ist schon Herbst, da ist die Frage erlaubt: Auf was freust du dich am meisten nächstes Jahr?

Das gibt es schon einiges. Vor allem freue ich mich darauf, das Immobiliengeschäft in St. Gallen und in der gesamten Region Ostschweiz aufzubauen und den Markt hier zu beleben. Für St. Gallen sind wir aktuell auch noch auf der Suche nach einer neuen Kollegin oder einem neuen Kollegen als Immobilienexperten. Wer jemanden kennt – ich freue mich auf Empfehlungen. Und ich freue mich auf die muntere und enge Zusammenarbeit mit all meinen Teams. Wir sind top aufgestellt – das macht Spass.

 

MoneyPark sucht in St. Gallen: Wir suchen einen Kundenberater / eine Kundenberaterin für den Bereich Immobilien. Hier gibt’s mehr Info.

Pascal Bauer, MoneyPark

Portraet Pascal Bauer

Pascal Bauer ist seit 2016 bei MoneyPark. Nach einer klassischen Bankausbildung war er einige Jahre als Privatkundenberater bei einer Regionalbank tätig. Vor kurzem absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule St. Gallen, welches er mit dem Titel Bachelor of Science mit dem Schwerpunkt strategisches Unternehmertum abschloss. Ob zu Fuss, auf Skiern oder am Kletterseil, in seiner Freizeit ist er wann immer möglich und zu jeder Jahreszeit am liebsten in den Bergen unterwegs.


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