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Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Für Käufer in der Schweiz ist ein Eigenheim zunehmend untragbar. Doch es zeigt sich: Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé, Anbieter sind flexibel und auch attraktive Konditionen sind möglich. Über 40 Prozent der Eigenheimkäufer überschreiten gemäss unserer jüngsten Analyse die kalkulatorische Standard-Tragbarkeit von 33 Prozent. Die Anbieter zeigen sich jedoch vermehrt flexibel und finanzieren auch Tragbarkeiten von über 40 Prozent, wobei sich das Angebot mit zunehmender Tragbarkeit deutlich reduziert. Hypothekarnehmer mit erhöhten Tragbarkeiten sind jedoch keine finanzschwachen Schuldner. Vielmehr handelt es sich dabei häufig um Familien mit temporären Einkommenseinbussen und um gut Verdienende, welche sich ein teures Eigenheim leisten wollen. Ferner bemerkenswert: Sie können aber trotz erhöhter Tragbarkeit mit attraktiven Konditionen rechnen.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Die Immobilienpreise stiegen in den letzten zehn Jahren über fünfmal mehr als die Einkommen. Nicht zuletzt deshalb müssen immer mehr Hypothekaranbieter grössere Flexibilität bei ihren Tragbarkeitskriterien anwenden, um weiterhin Neukunden zu gewinnen. Unsere Analysen zeigen: 40 Prozent überschreiten Standard-Tragbarkeitskriterien von 33 Prozent überschreiten. Dies gilt über alle Landesteile hinweg. An der Spitze steht die Nordwestschweiz, welche schon 2015 mit 23 Prozent den höchsten Anteil an Fällen mit erhöhter Tragbarkeit hatte und 2019 als einzige Region der Schweiz mehr als die Hälfte (53%) aufweist.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Flexible Anbieter: Erhöhte Tragbarkeiten bei Familien und gut Verdienenden

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé, denn ein Blick auf die Hypothekarnehmer mit erhöhten Tragbarkeiten zeigt, dass es sich nicht um schlechte Schuldner handelt, sondern um einkommens- und finanzstarke Käufer, die sich ein teureres und grösseres Eigenheim leisten möchten. Insbesondere Banken sind sehr gerne bereit, solche Finanzierungen im Rahmen einer Ausnahme zum Reglement (Exception to Policy) abzuwickeln, da sie oftmals zusätzliche Dienstleistungen verkaufen können, das Ausfallrisiko aufgrund des höheren Einkommens geringer ist und gerade gutverdienende Jungeigentümer schnell in eine Standard-Tragbarkeit zurückfinden.

Bei nur leicht erhöhten Tragbarkeiten von bis zu 40 Prozent finden sich vor allem Familien, die im Vergleich zu den Standard-Tragbarkeiten nicht höhere Kaufpreise finanzieren möchten, aber beispielsweise einen erhöhten Platzbedarf haben und gleichzeitig aufgrund von Teilzeit-Einkommen temporär ein niedrigeres Einkommen erzielen.

Je höher die Tragbarkeit, desto weniger Finanzierungspartner

Während Versicherungen in ihren Vergabekriterien sehr strikt sind und kaum über die Standard-Tragbarkeit hinaus finanzieren, zeigen Pensionskassen und Anlagestiftungen sowie vereinzelte Banken eine grössere Flexibilität bei der Festlegung ihrer Kriterien. Nur wenige Banken finanzieren gemäss ihrem Reglement Kunden mit einer kalkulatorischen Tragbarkeit über 40 Prozent. Entsprechend ist es für Erstkäufer mit erhöhter Tragbarkeit schwierig, selbstständig einen Anbieter zu finden. Aufgrund der fehlenden Transparenz am Markt fehlt oft der Zugang und auch das Wissen, dass es am Markt Partner gäbe, die trotz erhöhter Tragbarkeit eine Finanzierung ermöglichen würden. Die Dunkelziffer der eigentlich finanzierbaren Fälle dürfte beträchtlich sein.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Attraktive Konditionen auch für erhöhte Tragbarkeiten

Die nähere Betrachtung der effektiv abgeschlossenen Konditionen zeigt, dass eine erhöhte Tragbarkeit nur einen marginalen Einfluss auf den Zinssatz hat. Der Aufschlag für eine Tragbarkeit zwischen 33 und 40 Prozent im Vergleich zu einer Standard-Tragbarkeit beläuft sich auf lediglich vier Basispunkte. Bei einer Hypothekarsumme von 750’000 Franken entspricht dies einem zusätzlichen Zinsaufwand von nur 25 Franken im Monat. Erst ab einer Tragbarkeit von über 40 Prozent erhöhen die Anbieter ihre Risikoaufschläge, was sich auf die Zinskosten der Hyponehmer niederschlägt (+11 Basispunkte / 69 Franken pro Monat).

Berechnen Sie hier Ihre individuelle Tragbarkeit, direkt, einfach und online.

Nicht zu schnell aufgeben – Anbieter sind flexibel

Betroffene Eigenheimkäufer sollten etwas mehr Zeit einplanen, um einen Finanzierungspartner zu finden. Dabei ist wichtig, dass sie einen möglichst breiten Marktvergleich anstellen und verschiedene Anbietergruppen (Banken, Versicherungen, Pensionskassen) prüfen. Denn eine Absage bei einem Finanzierungsinstitut bedeutet noch keineswegs, dass sich nirgends eine Finanzierung finden lässt. Es gibt Einzelanbieter, die in ihren Berechnungsmodellen von den typischen Marktstandards abweichen und eine individuellere Sicht auf die finanzielle Situation des Käufers ermöglichen. Eigenheimkäufer, welche dennoch keinen Finanzierungspartner finden, sollten in Betracht ziehen, ein preiswerteres Einstiegsobjekt zu erwerben und von den tiefen Hypothekarzinsen profitieren, um zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Ersparten das Traumobjekt zu finanzieren.

 

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Hypothekarzinsen

Auch 2020 bleiben die Hypozinsen sehr attraktiv - Einschätzung Hypothekarzinsen Januar 2020

Um es vorweg zu nehmen, wir erwarten auch 2020 einen tiefen Hypozins. Die Hypothekarzinssätze sanken im 1. Halbjahr 2019 massiv, bevor ab Ende August eine eher leichte aber stetige Aufwärtsbewegung einsetzte. Ende Jahr lag das allgemeine Zinsniveau allerdings noch immer klar unter dem Stand von Anfang 2019. Die Inflationserwartung für 2020 liegt nahe null Prozent und das Wirtschaftswachstum wird auch im 2020 nur minim (wenn überhaupt) stärker sein als die rund 1 Prozent des Jahres 2019. Mitte Dezember verkündeten die USA und China eine weitgehende Einigung im Handelsstreit. Falls es Mitte Januar tatsächlich zu einer Unterschrift unter das Abkommen kommt, wirkt sich dies weiter entspannend auf die Weltwirtschaft aus. Die Zinskurve wurde im Dezember 2019 geringfügig steiler, ist im historischen Kontext aber noch immer äusserst flach. Eine zehnjährige Festhypothek kostet nur rund 25 Basispunkte mehr als eine zweijährige. Geopolitische Unsicherheiten, Kriegsgebaren, Säbelrasseln usw. (Stichwort Iran) führen unmittelbar zu tieferen Zinsen.

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Umgekehrte Vogelperspektive von Hochhäusern mit einem symbolischen Schweizerkreuz

Vom Libor zum Saron – die zehn wichtigsten Fragen

Letzte Woche informierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) über die Einführung des SNB-Leitzinses. Dieser löst ab sofort das Zielband für den dreimonatigen Libor-Satz ab, der 2021 abgeschafft wird. Doch für was stehen all diese Sätze, welchen Einfluss haben sie auf geldmarktbasierte Hypotheken und was bedeutet das für Hypothekarnehmer? MoneyPark beantwortet die zehn drängendsten Fragen.

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Neue Möglichkeiten zur Verwirklichung des Eigenheimtraums

Steigende Immobilienpreise in Kombination mit unverändert hohen und starren Tragbarkeitskriterien machen es je länger je schwieriger, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Da nützt auch das Allzeittief der Hypothekarzinsen wenig. Denn durch die gestiegenen Immobilienpreise braucht der potentielle Eigenheim-Erwerber nebst mehr Eigenkapital auch ein deutlich höheres Einkommen, um die Vorgaben der Hypothekargeber für die Gewährung einer Finanzierung zu erfüllen. Neue, innovative Berechnungs- und Finanzierungsmodelle von MoneyPark-Exklusivpartnern ermöglichen einzelfallbasiert nun auch die Betrachtung der individuellen finanziellen Situation ausserhalb der starren Tragbarkeitskriterien der Banken. Das eröffnet Hypothekarnehmern neue Möglichkeiten, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

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Blogbeiträge

Die zehn beliebtesten Blogbeiträge 2019

Während der vergangenen 365 Tage haben wir gut 100 Blogbeiträge veröffentlicht. Die Themen reichen von Eigenmietwert über Hypothekarzinsprognosen und Saron bis zu negativ verzinsten Hypotheken. Die folgenden Beiträge haben unseren Lesern am besten gefallen und sind somit die zehn beliebtesten Blogbeiträge 2019. Auffallend: Es handelt sich fast ausnahmslos um Themen, welche uns auch 2020 wieder bzw. weiterhin beschäftigen werden. Es lohnt sich also, sich für unseren monatlichen Newsletter zu registrieren.

 

1) Abschaffungs Eigenmietwert: Warum die Chance schwinden

Ein Thema das uns und unsere Leser das ganze Jahr über beschäftigte, siehe hierzu auch unser Folgeartikel, und ganz bestimmt auch im 2020 für Aufsehen sorgen wird. Die Wirtschaftskommission des Ständerats konnte sich im November nicht zu einem Entscheid durchringen und fragt, zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt, den Bundesrat an. Dieser soll entscheiden, ob er überhaupt an einem Systemwechsel interessiert ist. Wir bleiben dran.

 

2) Ausblick Hypothekarzins 2020 – weiterhin freundliches Umfeld

Im Frühjahr 2019 wagten wir einen Blick in die Kristallkugel und prognostizierten die Hypothekarzinsen bis Ende 2020. Zum Prognosezeitpunkt lag der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken bei 1.50 Prozent und wir sahen das Zinsniveau Ende 2020 rund 0.30 bis 0.50 Prozent höher, also in einem Zinsband zwischen 1.80 und 2.00 Prozent. Im August folgte dann ein Update, der es auf Platz drei geschafft hat. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 0.66 Prozent.

 

3) Zinsprognose bis 2021 – Hypozinsen bleiben noch mehrere Jahre tief

Im Sommer senkte die US-Notenbank Fed das erste Mal seit über zehn Jahren ihren Leitzins um 0.25 Prozent. Die EZB kündigte ihrerseits implizit eine weitere Öffnung der Geldschleusen und eine mögliche Leitzinssenkung für den Herbst 2019 an (was sie dann auch tat). In der Folge sank der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken und notierte per August 2019 bei 1.04 Prozent. Grund genug, unsere Langfristprognose anzupassen. Wir gehen über die kommenden 24 Monate nach wie vor von leicht höheren Zinsen aus, plus 0.30 bis 0.40 Prozent. Nun aber ausgehend von einer rund ein halbes Prozent tieferen Basis als noch im Frühling 2019 womit sich das Zinsband für die zehnjährige Festhypotheken auf 1.30 bis 1.50 Prozent verschiebt. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 0.60 Prozent.

 

4) Vom Libor zum Saron – die zehn wichtigsten Fragen

Ein weiterer Dauerbrenner – die geplante Abschaffung des Libor und die Einführung des Saron als Basis für Geldmarkt-Hypotheken. Dieser Beitrag beantwortet die zehn drängendsten Fragen. Achtung Spoiler – hierzu werden wir in Bälde einen Update publizieren. Stay tuned.

 

5) Negative Hypozinsen – Utopie oder bald Realität?

Negativzinsen sind in aller Munde. Wir untersuchen die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Schweiz auf absehbare Zeit negative Hypothekarzinsen geben wird. Zudem zeigen wir sechs Tipps, wie sich Hypothekarnehmer in dieser aussergewöhnlichen Situation verhalten sollten.

 

6) Einschätzung Hypothekarzinsen Mai 2019

Ein wiederkehrendes Thema, unsere monatliche Einschätzung zu den Hypothekarzinsen. Wir veröffentlichen diese Publikation jeweils in den ersten Arbeitstagen eines jeden Monats, auch über unseren Newsletter. Spannend im Mai war die markante Verengung der Bandbreiten. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag bei 0.85 Prozent.

 

7) Einschätzung Hypothekarzinsen Oktober 2019

Nochmals unsere monatliche Publikation. Während die Kapitalmarktzinssätze auf Monatsfrist um gut 20 Basispunkte gestiegen, verzeichneten die Hypothekarzinsen nur einen geringen Anstieg. Die Entkoppelung der Hypothekarzinsen von den Kapitalmarktzinsen hielt somit an. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag bei 0.63 Prozent.

 

8) Hypothek: bei einer Bank, Versicherung oder Pensionskasse?Welche Anbietergruppe offeriert die attraktivsten Zinssätze? Die Antwort gibt’s im Blogbeitrag, der ein Auszug aus der Studie Pensionskassen: die attraktiveren Hypothekargeber? darstellt.

 

9) Hypothek für ein Ferienhaus – was muss ich beachten?

Sind Sie gerade aus den Skiferien zurück und überlegen sich, nun doch eine Ferienwohnung im Wintersportgebiet Ihrer Wahl zu kaufen? Was Sie finanziell beachten müssen, und ob eine Hypothek dafür aufgenommen werden kann, erklärt Ihnen dieser Blogbeitrag.

 

10) Einschätzung Zinsmarkt Januar 2019

Konjunkturelle Eintrübungen führten zu Jahresbeginn gleich zu tieferen Hypothekarzinsen. Der Durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken sank von 1.61 auf 1.50 Prozent, während der günstigste Anbieter bei 0.79 Prozent lag. Zum Vergleich: Ein Jahr später liegen wir bei 0.64 Prozent.

 

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Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Für Käufer in der Schweiz ist ein Eigenheim zunehmend untragbar. Doch es zeigt sich: Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé, Anbieter sind flexibel und auch attraktive Konditionen sind möglich. Über 40 Prozent der Eigenheimkäufer überschreiten gemäss unserer jüngsten Analyse die kalkulatorische Standard-Tragbarkeit von 33 Prozent. Die Anbieter zeigen sich jedoch vermehrt flexibel und finanzieren auch Tragbarkeiten von über 40 Prozent, wobei sich das Angebot mit zunehmender Tragbarkeit deutlich reduziert. Hypothekarnehmer mit erhöhten Tragbarkeiten sind jedoch keine finanzschwachen Schuldner. Vielmehr handelt es sich dabei häufig um Familien mit temporären Einkommenseinbussen und um gut Verdienende, welche sich ein teures Eigenheim leisten wollen. Ferner bemerkenswert: Sie können aber trotz erhöhter Tragbarkeit mit attraktiven Konditionen rechnen.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Die Immobilienpreise stiegen in den letzten zehn Jahren über fünfmal mehr als die Einkommen. Nicht zuletzt deshalb müssen immer mehr Hypothekaranbieter grössere Flexibilität bei ihren Tragbarkeitskriterien anwenden, um weiterhin Neukunden zu gewinnen. Unsere Analysen zeigen: 40 Prozent überschreiten Standard-Tragbarkeitskriterien von 33 Prozent überschreiten. Dies gilt über alle Landesteile hinweg. An der Spitze steht die Nordwestschweiz, welche schon 2015 mit 23 Prozent den höchsten Anteil an Fällen mit erhöhter Tragbarkeit hatte und 2019 als einzige Region der Schweiz mehr als die Hälfte (53%) aufweist.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Flexible Anbieter: Erhöhte Tragbarkeiten bei Familien und gut Verdienenden

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé, denn ein Blick auf die Hypothekarnehmer mit erhöhten Tragbarkeiten zeigt, dass es sich nicht um schlechte Schuldner handelt, sondern um einkommens- und finanzstarke Käufer, die sich ein teureres und grösseres Eigenheim leisten möchten. Insbesondere Banken sind sehr gerne bereit, solche Finanzierungen im Rahmen einer Ausnahme zum Reglement (Exception to Policy) abzuwickeln, da sie oftmals zusätzliche Dienstleistungen verkaufen können, das Ausfallrisiko aufgrund des höheren Einkommens geringer ist und gerade gutverdienende Jungeigentümer schnell in eine Standard-Tragbarkeit zurückfinden.

Bei nur leicht erhöhten Tragbarkeiten von bis zu 40 Prozent finden sich vor allem Familien, die im Vergleich zu den Standard-Tragbarkeiten nicht höhere Kaufpreise finanzieren möchten, aber beispielsweise einen erhöhten Platzbedarf haben und gleichzeitig aufgrund von Teilzeit-Einkommen temporär ein niedrigeres Einkommen erzielen.

Je höher die Tragbarkeit, desto weniger Finanzierungspartner

Während Versicherungen in ihren Vergabekriterien sehr strikt sind und kaum über die Standard-Tragbarkeit hinaus finanzieren, zeigen Pensionskassen und Anlagestiftungen sowie vereinzelte Banken eine grössere Flexibilität bei der Festlegung ihrer Kriterien. Nur wenige Banken finanzieren gemäss ihrem Reglement Kunden mit einer kalkulatorischen Tragbarkeit über 40 Prozent. Entsprechend ist es für Erstkäufer mit erhöhter Tragbarkeit schwierig, selbstständig einen Anbieter zu finden. Aufgrund der fehlenden Transparenz am Markt fehlt oft der Zugang und auch das Wissen, dass es am Markt Partner gäbe, die trotz erhöhter Tragbarkeit eine Finanzierung ermöglichen würden. Die Dunkelziffer der eigentlich finanzierbaren Fälle dürfte beträchtlich sein.

Starre Tragbarkeitsregeln fürs Eigenheim sind passé

Attraktive Konditionen auch für erhöhte Tragbarkeiten

Die nähere Betrachtung der effektiv abgeschlossenen Konditionen zeigt, dass eine erhöhte Tragbarkeit nur einen marginalen Einfluss auf den Zinssatz hat. Der Aufschlag für eine Tragbarkeit zwischen 33 und 40 Prozent im Vergleich zu einer Standard-Tragbarkeit beläuft sich auf lediglich vier Basispunkte. Bei einer Hypothekarsumme von 750'000 Franken entspricht dies einem zusätzlichen Zinsaufwand von nur 25 Franken im Monat. Erst ab einer Tragbarkeit von über 40 Prozent erhöhen die Anbieter ihre Risikoaufschläge, was sich auf die Zinskosten der Hyponehmer niederschlägt (+11 Basispunkte / 69 Franken pro Monat).

Berechnen Sie hier Ihre individuelle Tragbarkeit, direkt, einfach und online.

Nicht zu schnell aufgeben - Anbieter sind flexibel

Betroffene Eigenheimkäufer sollten etwas mehr Zeit einplanen, um einen Finanzierungspartner zu finden. Dabei ist wichtig, dass sie einen möglichst breiten Marktvergleich anstellen und verschiedene Anbietergruppen (Banken, Versicherungen, Pensionskassen) prüfen. Denn eine Absage bei einem Finanzierungsinstitut bedeutet noch keineswegs, dass sich nirgends eine Finanzierung finden lässt. Es gibt Einzelanbieter, die in ihren Berechnungsmodellen von den typischen Marktstandards abweichen und eine individuellere Sicht auf die finanzielle Situation des Käufers ermöglichen. Eigenheimkäufer, welche dennoch keinen Finanzierungspartner finden, sollten in Betracht ziehen, ein preiswerteres Einstiegsobjekt zu erwerben und von den tiefen Hypothekarzinsen profitieren, um zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Ersparten das Traumobjekt zu finanzieren.

 

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Wohneigentumsformen

Liegenschaft kaufen als Paar: welche Wohneigentumsformen passen

Mein Partner und ich und möchten zusammen ein Einfamilienhaus kaufen. Wir bringen aber unterschiedlich hohe Eigenmittel ein und verdienen auch unterschiedlich viel. Wie können wir unsere Eigentumsverhältnisse regeln?

Wenn Sie in der Schweiz eine Liegenschaft kaufen, kommen verschiedene Wohneigentumsformen in Frage: Alleineigentum, Miteigentum und Gesamteigentum. Wie der Name es schon sagt, kauft im Alleineigentum eine Person alleine die Immobilie, bringt also die eigenen Mittel ein, ist aber auch alleine für zukünftige Kosten und die Hypothekarfinanzierung verantwortlich.

Wohneigentumsformen: Gesamt- vs. Miteigentum 

Beim Miteigentum wird das Eigentum meist nach dem Wertanteil geteilt, der beim Kauf eingebracht wurde. Der Eigentumsanteil wird entsprechend im Grundbuch festgehalten – zum Beispiel je 50%. Bei Miteigentum kann jede Partei frei über ihren Anteil an der Liegenschaft verfügen; ihn also auch verkaufen, wobei der Miteigentümer hierbei ein gesetzliches Vorkaufsrecht hat.

Im Vergleich dazu gründet sich Gesamteigentum meist durch einen Vertrag (z.B. Ehevertrag) oder durch ein Gesetz (z.B. Erbengemeinschaft). Dabei werden im Grundbuch alle als gleichberechtigte Eigentümer eingetragen. Irrelevant ist dabei, wer welchen Betrag in die Liegenschaft eingebracht hat. Relevant ist der übergeordnete Vertrag, wie beispielsweise der Ehevertrag, worin die Eigentumsverhältnisse wertmässig geregelt sind. Als Gesamteigentümer haben Sie nur gemeinsam Entscheidungsbefugnis über die Liegenschaft, können also über Ihren jeweiligen Anteil nicht alleine verfügen oder ihn verkaufen.

Wahl von Güterstand abhängig  

Die meisten Ehepaare kaufen ihre Immobilie im Miteigentum je zur Hälfte – unabhängig von der Höhe der eingebrachten Eigenmittel. Weitere Details werden dabei in einem Ehevertrag geregelt. Entscheiden sie sich jedoch für den Güterstand der Gütergemeinschaft, entsteht automatisch Gesamteigentum.

Konkubinatspaare sollten ausserdem in einem Konkubinatsvertrag alle Details regeln, da sie im Todesfalle rechtlich nicht gleich abgesichert sind wie Ehepartner. Denn von Gesetzes wegen sind ausschliesslich Ehepaare oder eingetragene Partnerschaften erbberechtigt. Für diesen Fall sollten im Konkubinat lebende Paare eine Risikoversicherung abschliessen, damit Sie die Erben im Todesfall auszahlen können und die Immobilie nicht verkaufen müssen.

Eigentumsverhältnis ist nicht gleich Schuldnerverhältnis 

Losgelöst von der gewählten Eigentumsform ist die Aufnahme der Hypothekarschuld. Wird die Hypothek gemeinsam aufgenommen, haften beide solidarisch und unbeschränkt, unabhängig vom Eigentumsverhältnis. Es lohnt sich daher, sich frühzeitig über die Wohneigentumsform und die Hypothek Gedanken zu machen und einen unabhängigen Spezialisten für die Entscheidung beizuziehen.


Hypothekarzinsen

Auch 2020 bleiben die Hypozinsen sehr attraktiv – Einschätzung Hypothekarzinsen Januar 2020

Um es vorweg zu nehmen, wir erwarten auch 2020 einen tiefen Hypozins. Die Hypothekarzinssätze sanken im 1. Halbjahr 2019 massiv, bevor ab Ende August eine eher leichte aber stetige Aufwärtsbewegung einsetzte. Ende Jahr lag das allgemeine Zinsniveau allerdings noch immer klar unter dem Stand von Anfang 2019. Die Inflationserwartung für 2020 liegt nahe null Prozent und das Wirtschaftswachstum wird auch im 2020 nur minim (wenn überhaupt) stärker sein als die rund 1 Prozent des Jahres 2019. Mitte Dezember verkündeten die USA und China eine weitgehende Einigung im Handelsstreit. Falls es Mitte Januar tatsächlich zu einer Unterschrift unter das Abkommen kommt, wirkt sich dies weiter entspannend auf die Weltwirtschaft aus. Die Zinskurve wurde im Dezember 2019 geringfügig steiler, ist im historischen Kontext aber noch immer äusserst flach. Eine zehnjährige Festhypothek kostet nur rund 25 Basispunkte mehr als eine zweijährige. Geopolitische Unsicherheiten, Kriegsgebaren, Säbelrasseln usw. (Stichwort Iran) führen unmittelbar zu tieferen Zinsen.Weiterlesen

Blogbeiträge

Die zehn beliebtesten Blogbeiträge 2019

Während der vergangenen 365 Tage haben wir gut 100 Blogbeiträge veröffentlicht. Die Themen reichen von Eigenmietwert über Hypothekarzinsprognosen und Saron bis zu negativ verzinsten Hypotheken. Die folgenden Beiträge haben unseren Lesern am besten gefallen und sind somit die zehn beliebtesten Blogbeiträge 2019. Auffallend: Es handelt sich fast ausnahmslos um Themen, welche uns auch 2020 wieder bzw. weiterhin beschäftigen werden. Es lohnt sich also, sich für unseren monatlichen Newsletter zu registrieren.

 

1) Abschaffungs Eigenmietwert: Warum die Chance schwinden

Ein Thema das uns und unsere Leser das ganze Jahr über beschäftigte, siehe hierzu auch unser Folgeartikel, und ganz bestimmt auch im 2020 für Aufsehen sorgen wird. Die Wirtschaftskommission des Ständerats konnte sich im November nicht zu einem Entscheid durchringen und fragt, zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt, den Bundesrat an. Dieser soll entscheiden, ob er überhaupt an einem Systemwechsel interessiert ist. Wir bleiben dran.

 

2) Ausblick Hypothekarzins 2020 - weiterhin freundliches Umfeld

Im Frühjahr 2019 wagten wir einen Blick in die Kristallkugel und prognostizierten die Hypothekarzinsen bis Ende 2020. Zum Prognosezeitpunkt lag der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken bei 1.50 Prozent und wir sahen das Zinsniveau Ende 2020 rund 0.30 bis 0.50 Prozent höher, also in einem Zinsband zwischen 1.80 und 2.00 Prozent. Im August folgte dann ein Update, der es auf Platz drei geschafft hat. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 0.66 Prozent.

 

3) Zinsprognose bis 2021 - Hypozinsen bleiben noch mehrere Jahre tief

Im Sommer senkte die US-Notenbank Fed das erste Mal seit über zehn Jahren ihren Leitzins um 0.25 Prozent. Die EZB kündigte ihrerseits implizit eine weitere Öffnung der Geldschleusen und eine mögliche Leitzinssenkung für den Herbst 2019 an (was sie dann auch tat). In der Folge sank der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken und notierte per August 2019 bei 1.04 Prozent. Grund genug, unsere Langfristprognose anzupassen. Wir gehen über die kommenden 24 Monate nach wie vor von leicht höheren Zinsen aus, plus 0.30 bis 0.40 Prozent. Nun aber ausgehend von einer rund ein halbes Prozent tieferen Basis als noch im Frühling 2019 womit sich das Zinsband für die zehnjährige Festhypotheken auf 1.30 bis 1.50 Prozent verschiebt. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 0.60 Prozent.

 

4) Vom Libor zum Saron - die zehn wichtigsten Fragen

Ein weiterer Dauerbrenner – die geplante Abschaffung des Libor und die Einführung des Saron als Basis für Geldmarkt-Hypotheken. Dieser Beitrag beantwortet die zehn drängendsten Fragen. Achtung Spoiler – hierzu werden wir in Bälde einen Update publizieren. Stay tuned.

 

5) Negative Hypozinsen - Utopie oder bald Realität?

Negativzinsen sind in aller Munde. Wir untersuchen die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Schweiz auf absehbare Zeit negative Hypothekarzinsen geben wird. Zudem zeigen wir sechs Tipps, wie sich Hypothekarnehmer in dieser aussergewöhnlichen Situation verhalten sollten.

 

6) Einschätzung Hypothekarzinsen Mai 2019

Ein wiederkehrendes Thema, unsere monatliche Einschätzung zu den Hypothekarzinsen. Wir veröffentlichen diese Publikation jeweils in den ersten Arbeitstagen eines jeden Monats, auch über unseren Newsletter. Spannend im Mai war die markante Verengung der Bandbreiten. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag bei 0.85 Prozent.

 

7) Einschätzung Hypothekarzinsen Oktober 2019

Nochmals unsere monatliche Publikation. Während die Kapitalmarktzinssätze auf Monatsfrist um gut 20 Basispunkte gestiegen, verzeichneten die Hypothekarzinsen nur einen geringen Anstieg. Die Entkoppelung der Hypothekarzinsen von den Kapitalmarktzinsen hielt somit an. Der durch MoneyPark bestverhandelte Zinssatz für die zehnjährige Festhypothek lag bei 0.63 Prozent.

 

8) Hypothek: bei einer Bank, Versicherung oder Pensionskasse?Welche Anbietergruppe offeriert die attraktivsten Zinssätze? Die Antwort gibt’s im Blogbeitrag, der ein Auszug aus der Studie Pensionskassen: die attraktiveren Hypothekargeber? darstellt.

 

9) Hypothek für ein Ferienhaus - was muss ich beachten?

Sind Sie gerade aus den Skiferien zurück und überlegen sich, nun doch eine Ferienwohnung im Wintersportgebiet Ihrer Wahl zu kaufen? Was Sie finanziell beachten müssen, und ob eine Hypothek dafür aufgenommen werden kann, erklärt Ihnen dieser Blogbeitrag.

 

10) Einschätzung Zinsmarkt Januar 2019

Konjunkturelle Eintrübungen führten zu Jahresbeginn gleich zu tieferen Hypothekarzinsen. Der Durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken sank von 1.61 auf 1.50 Prozent, während der günstigste Anbieter bei 0.79 Prozent lag. Zum Vergleich: Ein Jahr später liegen wir bei 0.64 Prozent.

 

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Ferienwohnung

Romands planen den Kauf einer Ferienimmobilie mit Freunden und Familie

Für die Romands steht der Kauf einer Ferienimmobilie höher im Kurs als bei den Deutschschweizern. Diese Erkenntnis konnte aus der Wohntraumstudie 2018/19 gezogen werden.

Die Grafik zeigt, dass die Mehrheit der Deutschschweizer sich nicht lokal binden möchten.

Dreimal mehr Westschweizer (21 Prozent) als Deutschschweizer (7 Prozent) wollen in den nächsten Jahren eine Ferienimmobilie erwerben. In der Romandie plant dies jeder Zehnte gemeinsam mit der Familie oder Freunden. Immerhin ziehen rund 20 Prozent der Deutschschweizer und 14 Prozent der Westschweizer eine solche Investition eventuell in Betracht.
Dass die Idee einer Ferienimmobilie vergleichsweise wenige anspricht, ist neben dem dafür fehlenden „Kleingeld“ wohl auch dem Zeitgeist geschuldet. So geben mehr als ein Drittel der Deutschschweizer und 20 Prozent der Romands an, sich für eine Ferienimmobilie nicht lokal binden zu wollen.

Die Grafik zeigt, dass die Mehrheit der Befragten ein Ferienhaus an der Sonne, in Graubünden oder in den Bergen kaufen möchten.

Gefragt nach den Lieblingsregionen für eine Ferienimmobilie ergibt sich ein wenig überraschendes Bild: Von Deutschschweizern wird primär das Bündnerland und das Tessin, von Westschweizern das Wallis bevorzugt. Unabhängig vom Ort spielt ein Platz an der Sonne eine dominierende Rolle beim Gedanken an ein Feriendomizil: Ein knappes Drittel wünscht sich dies.

Haben Sie ein Ferienhaus gesehen, das Ihnen gefällt und fragen sich nun, ob der Preis gerechtfertigt ist und Sie es sich leisten können? Unsere Rechner helfen Ihnen weiter.

Hier können Sie sich in weniger als 5 Minuten personalisierte Zinsen berechnen lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der vollständige Studie. 


Staffelung von Hypothekarlaufzeiten

Hyposplitting macht kaum je Sinn

Eine Staffelung der Festhypothekartranchen macht – völlig unabhängig vom Zinsumfeld – grundsätzlich keinen Sinn. Hypothekarkunden geben sich dadurch in die Abhängigkeit ihres Finanzierungsinstituts ohne die Möglichkeit, bei Fälligkeit einer der gestaffelten Tranchen den Anbieter zu wechseln. Daher ist die Praxis der Hypothekarstaffelung lediglich als Instrument der Kundenbindung zu werten und dient schlussendlich dem Anbieter, nicht aber dem Kunden.

Verlängerungskunden mit zwei gestaffelten Tranchen erhalten bei ihrem bisherigen Finanzierungsinstitut normalerweise keinen guten Zinssatz offeriert. Dies aus mindestens zwei Gründen: Zum einen ist der Kunde bei einem Hyposplitting und Auslaufen der ersten Tranche gegenüber seiner Bank in einer denkbar schlechten Verhandlungsposition, da praktisch kein Anbieter einen Rangrücktritt akzeptiert. Der Kunde muss den Zinssatz akzeptieren, den ihm sein Finanzierungsinstitut offeriert. Die Ablösung einer einzelnen Tranche wäre zwar theoretisch möglich, aber mit grossem Aufwand und Kosten verbunden, wodurch diese Option in der Praxis oft nicht angeboten wird.

Konkretes Beispiel: Sie besitzen eine siebenjährige und eine zehnjährige Festhypothek. Bei Ablauf der siebenjährigen Tranche können Sie den Anbieter nicht wechseln, weil die zehnjährige Tranche noch drei Jahre weiterläuft und kaum ein Kreditgeber den zweiten Rang für eine Ablösung akzeptiert. Ihr bestehendes Finanzierungsinstitut wird Ihnen kein Top-Angebot für die fällige Tranche offerieren, da sie für mindestens drei weitere Jahre bleiben. Um sich aus dieser misslichen Lage zu befreien, müssten Sie die auslaufende Tranche mit einer dreijährigen Festhypothek oder einer Libor-Hypothek verlängern, so dass nach insgesamt 10 Jahren beide Tranchen fällig werden. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bedürfnisse neu abzuklären und den passenden Anbieter zu finden.

Kommt dazu, dass es kein Finanzierungsinstitut am Schweizer Markt gibt, das zu jedem Zeitpunkt und in jeder Laufzeit die attraktivsten Konditionen stellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Offerte der zu verlängernden auslaufenden Tranche daher für den Kunden zinsgünstiger oder zumindest auch nur genauso attraktiv ist, wie die jeweils besten Anbieter in den Laufzeiten, ist de facto gleich null.

Eine Ausnahme könnte sein, wenn Sie einen Betrag nach einer bestimmten Zeit zurückzahlen möchten, weil Sie beispielsweise eine (Vor-)Erbschaft erwarten. In diesem Fall kann es Sinn machen, dass Sie Ihre Hypothek auf zwei Tranchen aufteilen und die erste nach beispielsweise fünf Jahren zurückzahlen, während die zweite Tranche dann beispielsweise fünf weitere Jahre Bestand hat.

 


Hypothekarzinsen

Einschätzung Hypothekarzinsen Dezember 2019 – Aufwärtstrend der Hypothekarzinsen vorläufig gestoppt

Die Teil-Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China verzögert sich weiter. Eine Erholung der Handelsumsätze und damit positive Auswirkungen auf die Weltkonjunktur sind damit vorerst vom Tisch. Die Kapitalmarktzinssätze stiegen anfangs November weiter an, um dann gegen Ende November wieder auf Vormonatsniveau abzusinken. Dementsprechend haben sich auch die Richtsätze der Hypothekarzinsen gegenüber Ende Oktober kaum verändert. Durch den Eintritt oder den Bestandesausbau von institutionellen Investoren im Hypothekarmarkt können Kunden von MoneyPark momentan hingegen weitaus tiefere Zinsen erreichen, als der aktuelle Marktdurchschnitt beträgt.Weiterlesen

MoneyPark verstärkt seine Präsenz mit einer neuen Filiale im Kanton Freiburg

Bereits seit 2018 sind wir in Freiburg präsent und eröffnen jetzt mit Bulle die zweite Filiale im Kanton Freiburg. Damit schaffen wir Nähe zu unseren Kunden in und um Gruyère und setzen unsere Expansion auch in der Westschweiz fort.

Die Region von Rossens bis Chatel St-Denis floriert. Es werden neue Immobilien gebaut und viele bestehende Wohnbauten wechseln ihren Besitzer. In Bulle wollen wir sowohl Käufer von neuen Immobilien als auch Besitzer rund um das Thema Immobilien beraten und sie ins neue Eigenheim begleiten. Gilles Defferrard, der bereits die Eröffnung der Filialen in Vevey und Fribourg initiiert hat, ist für die operative Führung der neuen Filiale an der Grand-rue 13 verantwortlich und schliesst damit die geographische Lücke zwischen Freiburg und Vevey. Zusammen mit ihm beraten Bertrand Ropraz und Philippe Charriere unsere Kundinnen und Kunden in der neuen Filiale in Bulle und mittelfristig sollen weitere Mitarbeitende hinzukommen.

Gerade kürzlich haben wir auch in der Deutschschweiz eine neue Filiale eröffnet. Zürich Oerlikon ist neben unserer Filiale in der Innenstadt unsere zweite Filiale auf dem Stadtgebiet. Wir können damit die Wirtschaftsregion Zürich Nord und Glatttal noch besser bedienen. Die Filiale in Zürich Oerlikon soll mittelfristig zu einem Kompetenzzentrum in der Region Zürich Nord ausgebaut werden.

 


MoneyPark eröffnet neue Filiale in Zürich Oerlikon

Ab sofort sind wir neben unserer Filiale in der Innenstadt auch an zentraler Lage in Zürich Oerlikon präsent. Wir können mit der MoneyPark Filiale in Zürich Oerlikon die Wirtschaftsregion Zürich Nord und Glatttal noch besser erschliessen und werden dort Käufer und Besitzer rund um das Thema Immobilien beraten und begleiten. Die Filiale soll mittelfristig zu einem Kompetenzzentrum in der Region Zürich Nord ausgebaut werden.Weiterlesen

Einschätzung Hypothekarzinsen November 2019

Die Teil-Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die gebannte Gefahr eines No-Deal-Brexit und der von der EU gewährte Aufschub bis Ende Januar 2020 haben zu einer Verminderung der Abwärtsrisiken und damit zu einer gewissen Beruhigung der makroökonomischen Lage geführt. Die Kapitalmarktzinssätze sind im vergangenen Monat weiter angestiegen. Die Hypothekarzinsen verzeichneten entsprechend einen leichten Anstieg. Die in den vergangenen Monaten beobachtete Entkoppelung der Hypothekarzinsen von den Kapitalmarktzinsen dürfte sich abschwächen. Diese und weitere Punkte beleuchten wir in unserer aktuellen Einschätzung der Hypothekarzinsen. Weiterlesen

Pragmatismus und Tradition dominieren im Alter

Viele Schweizerinnen und Schweizer setzen auf ihre Immobilien als Altersvorsorge. Diese Erkenntnis zog die Wohntraumstudie 2018/19. Jeder vierte beschliesst nach der Pensionierung, sein Eigenheim zu verlassen, um in eine kleinere und passendere Immobilie zu ziehen.

Schweizer haben klare Pläne für die Zeit nach der Pensionierung

Mehr als jeder vierte Schweizer möchte auf die Pensionierung hin seine Liegenschaft abgeben, um entweder in eine altersgerechte Immobilie oder allenfalls eine Mietwohnung zu ziehen und flexibler zu sein. Knapp die Hälfte aller Immobilienbesitzer hingegen will ihrem Eigenheim auch nach
der Pensionierung treu bleiben – gegenüber der letztjährigen Befragung eine deutliche Steigerung (+13 Prozent). Es zeigt sich, dass Eigentümer noch stärker auf ihre Immobilie als Altersvorsorge setzen.

Weitere Informationen finden Sie in der vollständige Studie. 


Geschätzte Hilfsbereitschaft

Weit über ein Drittel ist zufrieden mit seinen Nachbarn. Diese Erkenntnis stammt aus der Wohntraumstudie 2018/19. Besonders geschätzt wird die Hilfsbereitschaft der Bewohner.

In der Deutschschweiz giesst jeder Dritte die Blumen des Nachbarn

Schweizer leben in gutem Einvernehmen mit den Nachbarn

42 Prozent der Deutschschweizer und 30 Prozent der Westschweizer haben nichts an ihrer Nachbarschaft zu bemängeln. Es ist die allgemeine Hilfsbereitschaft, die von drei Vierteln aller Befragten in der Deutschschweiz besonders geschätzt wird. In der Romandie nimmt man die Unterstützung der Nachbarn insgesamt deutlich weniger in Anspruch – der Wunsch nach Diskretion und Abstand überwiegt, wenn es um das gedeihliche Miteinander geht. Handwerkliche Unterstützung ist gefragt. Auch ist die Mehrheit dankbar für das Giessen der Blumen während der Ferien und die Annahme von Lieferungen. Mobiler Lebensstil und nachbarschaftliches Zusammenleben reichen sich hier die Hand. 

Weitere Informationen finden Sie in der vollständige Studie.


Pensionskasse: die günstige Alternative zur Bank-Hypothek

Wer beim Abschluss einer Hypothek nicht vergleicht, verschenkt sehr viel Geld. Im dritten Quartal 2019 hat die Preisspanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter einen neuen Höchststand erreicht. Es sind insbesondere Pensionskassen und Versicherungen, welche günstige Alternativen zur Bank-Hypothek offerieren und so für jährlich wiederkehrende Einsparungen von mehreren tausend Franken sorgen.Weiterlesen

Unfreundlichkeit stört die Harmonie

Im Rahmen der Wohntraumstudie 2018/19 haben wir Schweizerinnen und Schweizer zum Thema Nachbarn befragt und wollten wissen, was sie genau an ihren Nachbarn stört. Dabei stellte sich heraus, dass besonders Unfreundlichkeit und mangelnde Kommunikation von grosser Relevanz sind. Weiterlesen

Hypothekarzinsen

Einschätzung Hypothekarzinsen Oktober 2019

Die im vergangenen Monat durch das Fed und EZB vorgenommenen Leitzinssenkungen zeigen bisher kaum Wirkung – die Weltwirtschaft hat sich in den letzten Wochen weiter abgeschwächt. Während die Kapitalmarktzinssätze um gut 20 Basispunkte gestiegen, verzeichneten die Hypothekarzinsen allerdings nur einen geringen Anstieg. Die bereits letzten Monat beobachtete Entkoppelung der Hypothekarzinsen von den Kapitalmarktzinsen hält somit an.Weiterlesen

Neue Möglichkeiten zur Verwirklichung des Eigenheimtraums

Steigende Immobilienpreise in Kombination mit unverändert hohen und starren Tragbarkeitskriterien machen es je länger je schwieriger, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Da nützt auch das Allzeittief der Hypothekarzinsen wenig. Denn durch die gestiegenen Immobilienpreise braucht der potentielle Eigenheim-Erwerber nebst mehr Eigenkapital auch ein deutlich höheres Einkommen, um die Vorgaben der Hypothekargeber für die Gewährung einer Finanzierung zu erfüllen. Neue, innovative Berechnungs- und Finanzierungsmodelle von MoneyPark-Exklusivpartnern ermöglichen einzelfallbasiert nun auch die Betrachtung der individuellen finanziellen Situation ausserhalb der starren Tragbarkeitskriterien der Banken. Das eröffnet Hypothekarnehmern neue Möglichkeiten, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

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Nachvollziehbarer Verzicht auf Leitzinssenkung der Schweizerischen Nationalbank

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beschloss an ihrer heutigen Sitzung anlässlich ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung, den Leitzins bei -0.75 Prozent zu belassen. Damit hält sie zwar weiterhin an ihrer laxen Geldpolitik fest, verzichtet aber darauf, den SNB-Leitzins noch tiefer in den negativen Bereich zu führen. Es bleibt abzuwarten, ob eine erneute Aufwertung des Schweizer Frankens mit anderen Massnahmen verhindert werden kann.Weiterlesen

Ab 2020: Neue Steuerabzüge für energetische Sanierungen

Für Hausbesitzer gelten ab 1. Januar 2020 neue Regeln bei den Abzügen der direkten Bundessteuer. Neu können energiesparende und umweltschonende Investitionen auf bis zu drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilt werden. Dies regelt die angepasste Liegenschaftskostenverordnung im Rahmen der Energiestrategie 2050. Aber was bedeutet das genau für den einzelnen Liegenschaftseigentümer? Und welchen Einfluss hat eine mögliche Abschaffung des Eigenmietwerts auf diese steuerliche Anpassung?Weiterlesen

Referenzzinssatz

Referenzzinssatz für Mieten bleibt nochmals unverändert – Der Kauf von Wohneigentum lohnt sich mehr denn je

Der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) berechnete Durchschnittssatz für Hypotheken sank in den letzten zwei Jahren um satte 20 Basispunkte und notiert aktuell bei 1.41 Prozent. Mieter kommen aber nicht in den Genuss von tieferen Mieten, denn der Referenzzinssatz verharrt seit über zwei Jahren auf 1.50 Prozent, die letzte Reduktion datiert auf den 2. Juni 2017 zurück. Demgegenüber stehen die Immobilienbesitzer, welche bei der Verlängerung ihrer bestehenden oder dem Abschluss einer neuen Hypothek massiv vom aktuellen Tiefzinsumfeld profitieren. Weiterlesen

Einschätzung Hypothekarzinsen September 2019

Die Rezessionsängste haben sich in den letzten Wochen aufgrund der zunehmend zurückgehenden Handelsumsätze nochmals verschärft. Die düsteren Wirtschaftsprognosen führten sogar zu einem neuen Allzeittief bei den Swap-Sätzen aller Laufzeiten. Der zehnjährige Swap beispielsweise verlor innert Monatsfrist 25 Basispunkte und notiert per Ende August bei -0.61 Prozent. Die Hypothekarzinsen hingegen verzeichneten nur einen geringen Rückgang. Die Hypothekargeber scheinen diesen Umstand entweder genutzt zu haben, um ihre Marge auszubauen resp. zu sichern, oder die Zinsen erreichten den von den Instituten definierten Mindestzins. Diese Tatsache lässt vermuten, dass die Konkurrenzsituation unter den Hypothekargebern noch nicht genug angespannt ist, um weitere Preiseingeständnisse zu gewähren. Weiterlesen

Renditeobjekte: Finma akzeptiert angepasste Selbstregulierung

Um die Risiken im Markt für Renditeobjekte zu reduzieren, überarbeitete die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) auf Druck der Behörden ihre Kriterien für die Vergabe von Hypotheken. Die angepassten Selbstregulierungsmassnahmen wurden heute von der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma anerkannt und treten somit per 1. Januar 2020 in Kraft. Da einzelne, von Privaten vermietete Wohnungen oder Einfamilienhäuser (buy-to-let-Objekte) nicht explizit von den Massnahmen betroffen sind, rechnet MoneyPark mit lediglich bescheidenen Auswirkungen.Weiterlesen

Zinsprognose bis 2021 – Hypozinsen bleiben noch mehrere Jahre tief

Wir sehen bis Mitte 2021 weiterhin ein Negativzinsumfeld und Zins für Hypotheken, die nur ganz leicht über dem heutigen Niveau liegen. Vielschichtige Gründe sprechen für dieses Szenario: Aufgrund der aktuellen pessimistischen Weltwirtschaftsprognosen wird die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst nicht von ihrer expansiven Geldpolitik loskommen. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind damit ihrerseits die Hände gebunden.Weiterlesen

Zusammenziehen – ohne Probleme in die gemeinsame Wohnung

Wohnt der Partner in einer eigenen Wohnung, kann dies sehr hilfreich für die Beziehung sein. Denn so ein Rückzugsort bietet die Möglichkeit, zu zweit vollständig abzutauchen, ohne nervige Mitbewohner oder Familienmitglieder. Doch irgendwann vergeht meistens einem der beiden Partner die Lust auf das ständige Tasche ein- und auspacken und das Fahren von A nach B. An dieser Stelle tritt häufig der Wunsch auf, zusammenzuziehen. Damit dabei von vorneherein nichts schiefläuft, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Ein Gastbeitrag von MOVU.ch.  

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Verkauf des Eigenheims – auch mit Hypothek möglich

Steht der Verkauf Ihrer eigenen vier Wände an, sind diese oft noch mit einer Hypothek belehnt. Ein vorzeitiger Ausstieg aus der Hypothek ist aber mit teilweise hohen Kosten verbunden. Im günstigsten Fall übernimmt der Käufer der Liegenschaft auch Ihre Hypothek – dieser Entscheid ist jedoch abhängig von der Länge der Laufzeit, der Höhe der Zinsen sowie von steuerlichen Faktoren. Je nachdem profitieren beide Parteien. Weiterlesen

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