Welche Faktoren die Entwicklung von Hypothekenzinsen beeinflussen

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Wer plant, Immobilieneigentum zu erwerben, der schaut vor allem auf die Höhe der Hypothekenzinsen. Bereits Abweichungen im niedrigen Zehntelbereich können erhebliche Auswirkungen auf die Finanzierungskosten haben. Die auf dem Markt angebotenen Hypotheken unterscheiden sich nicht allein hinsichtlich des Angebots der jeweiligen Bank. Ebenso hängen die Hypothekenzinsen in der Schweiz von der Form des Kredits und der Dauer der Laufzeit ab. Darüber hinaus bestimmt die Schweizerische Nationalbank mit ihrer Geldpolitik die Zinsentwicklung massgeblich mit. Hier lernen Sie in drei Schritten die grundsätzlichen Mechanismen kennen, die die Höhe der Hypozinsen bestimmen.

Im folgenden Video-Beitrag erklärt Stefan Heitmann, CEO von MoneyPark, weshalb sich die Offerten verschiedener Hypotheken-Anbieter stark unterscheiden können:


1. Die Geldbeschaffungskosten für Banken

Privatbanken haben keine Lizenz zum Gelddrucken. Sie sind davon abhängig, welche Geldmenge im Umlauf ist, und zu welchen Konditionen frisches Geld verfügbar ist. Bei günstigen Konditionen sind auch die Zinssätze für Verbraucher niedrig (Niedrigzinsphase). Steigen die Zinsen für Banken, geben sie die Mehrkosten an die Verbraucher weiter. Die Verantwortung dafür hat die Schweizerische Nationalbank. Sie beeinflusst mit ihren Entscheidungen, wie sich die Zinsen am Geldmarkt entwickeln. Dabei verfolgt die Nationalbank das Ziel, die Preisstabilität zu gewährleisten. Hingegen gehört es nicht zu ihrem Aufgabenbereich, niedrige Hypothekenzinsen in der Schweiz für Privatverbraucher sicherzustellen.

2. Aktuelle Hypothekenzinsen abhängig von der Kreditform

Banken bieten neben der Festhypothek auch die LIBOR-Hypothek und die variable Hypothek mit flexiblen Zinsen an. Bei der Festhypothek einigen sich der Kunde und die Bank am Anfang der Laufzeit auf einen unveränderlichen Zinssatz. Bei der variablen und der LIBOR-Hypothek passen sich die aktuellen Hypothekenzinsen bestimmten Sätzen an. Welche Kreditvariante die niedrigeren Hypothekenzinsen bietet, lässt sich pauschal nicht sagen. In den vergangenen Jahren hat die LIBOR-Hypothek häufig die niedrigsten Zinsen am Markt geboten. Allerdings ist dies immer von der Situation am Kreditmarkt, der Situation des Verbrauchers und den Konditionen der Bank abhängig.

Allerdings lassen sich grundsätzliche Vor- und Nachteile von festen und flexiblen Hypothekarzinsen ausmachen. Die Festhypothek bietet die grösste Planungssicherheit, und wer in einer Niedrigzinsphase eine Festhypothek abschliesst, kann dauerhaft von dieser profitieren. In der Regel wirken sich ausserdem kurze Darlehenslaufzeiten positiv auf die Zinsen aus. Bei einer LIBOR- oder einer variablen Hypothek können Kunden auch während des Kredits von sinkenden Zinsen profitieren, sind aber dem Risiko ausgesetzt, durch steigende Zinsen höhere Kosten tragen zu müssen. Die variable Hypothek bietet die grösste Flexibilität, da Banken diese in der Regel nur in Verbindung mit einer Kündigungsfrist anbieten.

3. Der Einfluss von Bonität und Eigenkapital auf die Hypothekenzinsen

Bei allen Hypothekenformen schlägt sich die finanzielle Situation des Kunden im Zinssatz nieder. Hier ist zum einen wichtig, wie viel Eigenkapital dieser einbringt, um den Objektwert zu finanzieren. Das Verhältnis zwischen Hypothek und Eigenkapital wird häufig als Belehnung bezeichnet. Zum anderen schauen die Banken auf das Einkommen im Verhältnis zu den Ausgaben. Dies wird als Tragbarkeit bezeichnet. Auf Grundlage von Belehnung und Tragbarkeit versuchen Banken, ihr Risiko einzuschätzen. Ein hohes Risiko bedingt einen Risikoaufschlag.

Mit unserer persönlichen Beratung helfen wir Ihnen, alle Faktoren und die verschiedenen Angebote der Banken zu berücksichtigen, damit Sie sich für den lukrativsten Zinssatz entscheiden können.

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