Was es mit der Verbriefung von
Hypotheken auf sich hat

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Viele setzen die Konditionen von Hypothekarkrediten allein mit der Höhe der Zinsen gleich. Dabei gibt es eine Reihe weiterer Aspekte zu beachten, denen viele Bankkunden aber wenig Beachtung schenken. Daraus können sich aber unter bestimmten Umständen erhebliche Nachteile für die Darlehensnehmer ergeben. Einer dieser Aspekte betrifft die Verbriefung von Hypotheken.

Unter einer Verbriefung versteht man in der Finanzbranche die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Wertpapiere, die am Kapitalmarkt gehandelt werden können. Dabei kann es sich um unterschiedlichste Darlehensformen wie Autokredite, Unternehmenskredite und Hypothekarkredite handeln. Konkreter bedeutet es, dass Finanzinstitute durch die Verbriefung einer Hypothek die Möglichkeit haben, Zahlungsansprüche gegenüber ihren Kunden an den Finanzmärkten zu handeln.

Verbriefung von Hypotheken

Verbriefte Hypotheken in der Praxis

Banken sind bei der Verbriefung von Hypotheken auf die Zustimmung des Kunden angewiesen. Dafür bauen sie eine Übertragbarkeitsklausel in den Hypothekarvertrag ein. Eine solche Klausel ist eher Regel als Ausnahme, und sie ist auch bei den grossen Schweizer Finanzinstituten gängige Praxis.

Unterschiede ergeben sich daraus, wie die Finanzinstitute mit dieser Klausel umgehen. Bei einigen Banken ist sie Teil des Standardvertrags und grundsätzlich nicht aus diesem zu streichen. Unter Umständen kann daran sogar der Abschluss einer Hypothek scheitern. Andere Banken überlassen ihren Kunden die Entscheidung, ob sie sich mit der Verbriefung der Hypothek einverstanden erklären. Dabei liegt es allerdings an den Kunden, auf die Banken zuzugehen und die Streichung des entsprechenden Passus‘ zu fordern.

Ob die Bank von der Klausel Gebrauch macht und verbriefte Hypotheken tatsächlich als Finanzprodukte an Dritte verkauft, ist offen. Bisher waren solche Massnahmen von Schweizer Banken die absolute Ausnahme. Denn der Ruf verbriefter Hypotheken hat besonders im Zuge der US-Hypothekenkrise im Jahr 2007 erheblich gelitten. Es geht den Banken beim Einbau der Übertragbarkeitsklausel eher darum, sich so viele Optionen wie möglich bei der Beschaffung von Liquidität offenzuhalten. Wie Banken den Umgang mit der Klausel in Zukunft handhaben werden, bleibt abzuwarten. Das gilt besonders vor dem Hintergrund härterer Liquiditätsauflagen seitens der Aufsichtsbehörden.

Mögliche Unsicherheiten durch Verbriefung von Hypotheken

Sollte es zum Handel einer verbrieften Hypothek kommen, wechselt der Gläubiger des Bankkunden. Dies ist eine weitreichende Veränderung, die sich allerdings nicht sofort auf den Kunden auswirken muss. Denn am Inhalt des Hypothekarvertrags ändert sich zunächst einmal durch den Wechsel des Gläubigers nichts. In der Regel bleibt auch die Bank, mit der der Hypothekarvertrag geschlossen wurde, der Ansprechpartner für Kunden. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass bei Zahlungsverzug der Darlehensnehmer mit den Forderungen eines Investors konfrontiert wird.

Die MoneyPark-Berater helfen Ihnen, auch die vertraglichen Feinheiten von Hypothek zu überblicken und richtig auf diese zu reagieren. MoneyPark-Kunden werden dabei von erfahrenen und unabhängigen Experten beraten, die die Konditionen von über 100 Finanzierungspartner detailliert kennen. Hier können Sie die MoneyPark Hypotheken-Beratung bequem anfordern.

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