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Das 3-Säulen-Prinzip:
So funktioniert das Schweizer Vorsorgemodell

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Die Altersvorsorge basiert in der Schweiz auf dem 3-Säulen-Prinzip. Mit dem Modell sollen die finanziellen Folgen von Alter, Tod und Invalidität aufgefangen werden – um die Existenz zu sichern und um einen angemessenen Lebensstandard zu halten. Aber auch, um sich weitere Wünsche erfüllen zu können. Die Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie Invalidenversicherung bilden die 1. Säule, die berufliche Vorsorge die 2. Säule. Beide sind für Angestellte in der Regel obligatorisch. Ergänzt wird das 3-Säulen-Konzept durch die private Vorsorge. Mit der 3. Säule sichern Sie sich freiwillig und zusätzlich ab.

3 Säulen Konzept

1. und 2. Säule: Altersvorsorge durch Staat und Erwerbstätigkeit

Alle, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten, zahlen obligatorisch in die 1. Säule ein. Sie wird gebildet aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie der Invalidenversicherung (IV). Hinzu kommen die Ergänzungsleistungen (EL). Die 1. Säule sichert das Existenzminimum und wird an Frauen ab einem Alter von 64 Jahren und an Männer ab 65 Jahren ausgezahlt. Sie ist solidarisch aufgebaut – Jung zahlt für Alt, Gutverdiener für Schlechtverdiener – und wird über ein Umlageverfahren finanziert. Das bedeutet, dass laufende Renten aus den laufenden Einnahmen gezahlt werden.

Die 2. Säule wird durch die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und die gesetzliche Unfallversicherung (UVG) gebildet. Innerhalb des 3-Säulen-Prinzips ist sie obligatorisch für alle Arbeitnehmer, die ein AHV-pflichtiges Einkommen von mehr als CHF 21.060 pro Jahr erzielen (Stand 2015). Tod und Invalidität werden mit Vollenden des 17. Lebensjahrs versichert, Altersleistungen ab dem 24. Lebensjahr. Mit der Einzahlung in die Pensionskasse soll die Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards gewährleistet werden. Dabei helfen auch die zahlreichen Möglichkeiten, mittels der 2. Säule die Steuerzahlungen zu reduzieren, da sie über ein Kapitaldeckungsverfahren finanziert wird.

3. Säule: Private Vorsorge ist im 3-Säulen-Konzept unerlässlich

Die private Vorsorge ist die 3. Säule. Das Prinzip sieht eine freiwillige Zusatzabsicherung vor, um die Vorsorgelücke im Alter zu schliessen. Denn trotz optimaler Ausschöpfung der Zahlungen aus der 1. und 2. Säule machen sie nur rund 70 Prozent des bisherigen Einkommens aus. Um die Lücke zu schliessen, sind Wohneigentum und Vermögen aus der 3. Säule notwendig.

Bei der privaten Vorsorge unterscheidet das 3-Säulen-Prinzip in der Schweiz weiterhin zwei Formen: Die Säule 3a steht für die gebundene Vorsorge, die Säule 3b ist die freie Vorsorge. Beide Formen werden über eine Kapitaldeckung selbstfinanziert, unterscheiden sich aber in der steuerlichen Behandlung und der Flexibilität, mit der man über das eingezahlte Kapital verfügen kann. Zudem unterliegt die Höhe der Einzahlung Einschränkungen.

Ein Vorteil der gebundenen Vorsorge sind die Steuerprivilegien. Beispielsweise können die Beiträge, die in die Säule 3a eingezahlt werden, von dem steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Auch die erzielten Zinsen sind steuerfrei. Allerdings ist die Säule 3a nur Erwerbstätigen vorbehalten und darf pro Jahr nur mit dem gesetzlich geregelten Maximalbetrag gefüllt werden. Zudem ist die Auszahlung des angesparten Kapitals frühestens 5 Jahre vor Erreichen des Pensionsalters möglich. Eine Ausnahme stellt der Vorbezug beim Kauf von Wohneigentum dar.

Die freie Vorsorge umfasst Rücklagen in Form von Bankkonten, Sparanlagen, Lebensversicherungen, Wertpapieren, Fondsanteilen etc. Die Säule 3b bietet weitgehend keine steuerlichen Privilegien, allerdings ist sie auch nicht vergleichbaren gesetzlichen Auflagen unterworfen. Abhängig vom gewählten Vorsorgeprodukt und den Vertragskonditionen können Sie über Ihr Kapital grundsätzlich frei verfügen. Auch für die Höhe der Einzahlungen in die Säule 3b gibt es keine gesetzlichen Einschränkungen.

Mit MoneyPark das 3-Säulen-Prinzip optimal nutzen

Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, mit dem 3-Säulen-Prinzip Vermögen aufzubauen und Steuern zu sparen, muss die Vorsorgelösung zur eigenen Lebenssituation passen. Mit einer unabhängigen Beratung durch MoneyPark finden Sie Ihre optimale Altersvorsorge. Wir ermitteln zusammen mit Ihnen den Bedarf, der für Ihre und die Absicherung Ihrer Familie besteht, und legen die geeignete Vorsorgestrategie fest. Zudem vermitteln wir die passenden Produkte, damit Sie entspannt der Pension entgegenblicken können.

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