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Wissenswertes über Ausgleichskassen

07.03.2017 10:28
Wissenswertes über Ausgleichskassen

Die Ausgleichskassen sind in der Zwischenkriegszeit in der Romandie entstanden, um die sozialstaatlichen Leistungen zu verwalten. Heutzutage gibt es in der Schweiz ein ausgeprägtes Netz von privaten und staatlichen Ausgleichskassen, welche gemeinsam die Administration der ersten Säule abwickeln. Ein Überblick.

Die Ausgleichskassen sind für die Abwicklung der ersten Säule zuständig. Diese beinhaltet neben der AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung), welche auch die Rente der ersten Säule trägt, noch eine Vielzahl weiterer Leistungen. Wichtig sind hierbei vor allem die Invalidenversicherung (IV), Ergänzungsleistungen (EL) und Erziehungs- sowie Betreuungsgutschriften. Die Ursprünge der Ausgleichskassen liegen übrigens im christlich-sozialen Unternehmermilieu der Romandie, welches in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen vermehrt Kassen nach genossenschaftlichem Modell ins Leben rief, die für die Ausführung der sozialstaatlichen Leistungen verantwortlich waren. Beispiele für ähnliche Institutionen fand man zu dieser Zeit vor allem in Belgien und im Nachbarland Frankreich.

1. Säule

Heute gibt es eine Vielzahl von Ausgleichskassen auf kantonaler und auf Bundesebene

Heutzutage ist jeder AHV-Versicherte einer Ausgleichskasse zugeordnet. Neben den kantonalen Ausgleichskassen gibt es noch die EAK (eidgenössische Ausgleichskasse) für das Bundespersonal, die SAK (Schweizerische Ausgleichskasse), welche neben der Überwachung der Einhaltung und der Anpassung der aktuellen Regeln vor allem mit Ausländerfragen beschäftigt ist – sowie eine Reihe von Verbandsausgleichskassen, welche die einzigen privatwirtschaftlichen Akteure im Rahmen der Abwicklung der ersten Säule sind und sich meistens auf eine Firma oder Berufsgruppe konzentrieren bzw. regionale Zusatzbeschränkungen haben. Komplettiert wird die Abwicklung der ersten Säule von den kantonalen IV-Stellen, welche vor allem für die Bearbeitung der IV-Anträge und für die Festlegung des Invaliditätsgrades zuständig sind. Im Ausland lebende Schweizer werden in Bezug auf die IV übrigens von einer separaten Stelle verwaltet. Die Einhaltung und Weiterentwicklung der Sozialversicherungsgesetze insgesamt obliegt dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).

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