Nein zur Altersvorsorge 2020 – Was sind die Auswirkungen?

25.09.2017 5:29
Nein zur Altersvorsorge 2020 – Was sind die Auswirkungen?

Die Altersvorsorge 2020 ist gescheitert: 52,7 Prozent sagten am gestrigen Abstimmungssonntag Nein zur Reform. Auch die damit verknüpfte Erhöhung der Mehrwertsteuer vermochte kein Volksmehr zu erzielen. Die AHV schreibt rote Zahlen – nach Angaben des Bundes sind die letzten Reserven 2030 aufgebraucht. Ein Umbau des Schweizer Rentensystems ist deshalb unumgänglich. Was bedeutet nun also das Nein für die Altersvorsorge?

Nach dem gestrigen Nein zur Vorlage stellen sich viele vor allem eine Frage: Wie sieht der Plan B aus? Die Gegner haben unterschiedliche Ansichten dazu, während Berset vorerst nichts zu einer möglichen Strategie seinerseits verraten wollte. Fakt ist jedoch, dass es nun abermals einige Jahre dauern wird, bis eine neue Lösung gefunden und umgesetzt werden kann. Vor allem die jüngeren Generationen werden den Preis dafür bezahlen müssen – der immer grösser wird, je länger es dauert, konkrete Massnahmen auszuarbeiten.

Nach dem Nein zur Altersvorsorge 2020 ist nun eine rasche Lösung gefragt

Aufgrund der steigenden Pensionsjahre – die Menschen leben länger und beziehen in der Folge auch länger Rentenleistungen – wird auch das Thema einer Erhöhung des Rentenalters nicht vom Tisch sein. Auch eine Senkung des Umwandlungssatzes ist unumgänglich. Ein sinkender Umwandlungssatz macht den Bezug von Kapital anstelle von Renten vergleichsweis attraktiv. Insbesondere ein PK-Vorbezug für den Immobilienkauf wird bei sinkenden Renten zu einer interessanten Möglichkeit.

Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer scheint mehrheitsfähig

Die mit der Vorlage verknüpfte Erhöhung der Mehrwertsteuer wurde vom Volk knapp abgelehnt – 49,9 Prozent hatten Ja gestimmt. Das mag ein Hinweis dafür sein, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Finanzierung der AHV auch beim nächsten Versuch einer Reform ein mehrheitsfähiger Ansatz sein wird.

Was bedeutet die aktuelle Lage für meine Rente?

Für viele Schweizer ist die 2. Säule neben der eigenen Immobilie die bedeutendste Vermögensreserve und die wichtigste Einnahmequelle nach der Pensionierung. Eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag von MoneyPark hat ergeben, dass jeder dritte Schweizer überhaupt nicht privat über die dritte Säule vorsorgt. Angesichts der aktuellen Lage ist es aber umso wichtiger, frühzeitig vorzusorgen. Eine Möglichkeit kann eine gebundenen Vorsorge 3a oder eine Anlagelösung innerhalb der ungebundenen Vorsorge 3b. Die MoneyPark-Experten für Pensionierungsplanung bieten Ihnen hierzu umfassende Beratung – damit Sie sorgenfrei in den nächsten Lebensabschnitt starten können.

Über MoneyPark

MoneyPark ist der schweizweit führende technologiebasierte Marktplatz für Finanzprodukte und spezialisiert auf die unabhängige Vermittlung von HypothekenVorsorge und Pensionierungsplanung sowie auf ETF-basierte Vermögensverwaltung. MoneyPark bietet keine eigenen Finanzprodukte an, sondern offeriert seinen Kunden maximale Auswahl, unabhängige Beratung und direkten Abschluss. Die persönliche Kundenberatung erfolgt entweder in einer der MoneyPark-Filialen oder mittels Online-Beratungsangeboten.

 

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