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IV-Rente – was Sie wissen müssen

13.03.2017 6:29
IV-Rente – was Sie wissen müssen

Die Grundidee der IV-Rente ist folgende: Wenn eine Beeinträchtigung oder Behinderung vorliegt, welche die Erwerbsfähigkeit einschränkt, dann soll die betreffende Person hierfür in Form einer Rente entschädigt werden.

Eine IV-Rente erhält nur, wer gewisse Voraussetzungen erfüllt. Liegt eine Behinderung oder Beeinträchtigung vor, so muss die betreffende Person zunächst Eingliederungsmassnahmen durchlaufen, deren Ziel es ist, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen. Sollten diese Massnahmen ganz oder teilweise ihr Ziel verfehlen, ist als wichtige Voraussetzung zum Erhalt einer Rente der IV noch der Invaliditätsgrad zu nennen, der den Prozentsatz des Verdienstausfalls durch eine Behinderung beschreibt. Liegt dieser während mindestens eines Jahres (sog. Wartezeit) nach Misslingen der Eingliederungsmassnahmen im Durchschnitt bei mindestens 40 Prozent, sind die Voraussetzungen für den Erhalt einer IV-Rente gegeben. Trotzdem muss auch nach Ablauf der einjährigen Wartezeit der Invaliditätsgrad weiterhin bei mindestens 40 Prozent liegen.

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Die IV-Rente berechnet sich wie die Rente der AHV

Wenn die Voraussetzungen für den Erhalt einer IV-Rente vorliegen, dann wird die Höhe dieser Rente nach denselben Kriterien berechnet wie die AHV-Rente: ausschlaggebend ist hierbei das Durchschnittseinkommen und die Anzahl geleisteter Beitragsjahre. Die IV-Rente ist hierbei genauso hoch wie die AHV-Rente, und wird je nach Invaliditätsgrad ganz oder anteilig ausgezahlt. Ein Invaliditätsgrad von 40 Prozent bedeutet hierbei eine Viertelsrente, während 50 Prozent zum Bezug einer halben Rente berechtigen, 60 Prozent zu einer Dreiviertelsrente und 70 Prozent oder mehr zur vollen Rente. Wichtig ist in allen Fällen, dass Anwärter für eine IV-Rente sich rechtzeitig anmelden. Denn neben der obligatorischen Wartezeit von einem Jahr muss der Antrag auf IV-Rente der zuständigen Behörde auch mindestens 6 Monate vor Beginn des Rentenbezugs vorliegen. Weiterhin müssen IV-Rentner auch bedenken, dass der Anspruch auf IV-Rente erlischt, sobald die entsprechenden Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Spätestens im Rentenalter endet der Anspruch eines jeden IV-Rentners – dann nämlich, wenn seine IV-Rente von der AHV-Rente abgelöst wird.

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