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Vorsorgelücke: Ein Drittel sorgt nicht vor

03.05.2016 2:37
Vorsorgelücke: Ein Drittel sorgt nicht vor

Schweizer riskieren wegen fehlendem Wissen und dem grossen Vertrauen in die gesetzliche Vorsorge eine einschneidende Vorsorgelücke bei der Altersvorsorge. Dies geht aus einer Umfrage der GfK im Auftrag von MoneyPark hervor.

Über ein Drittel der Schweizer sorgt neben der gesetzlichen Vorsorge nicht privat fürs Alter vor. Und dies, obschon die gesetzliche Vorsorge – sprich die 1. und 2. Säule maximal 60 bis 80 Prozent des gewohnten Haushaltseinkommens sichert. In der Deutschschweiz ist der Anteil zwar etwas geringer als in der französischsprachigen Schweiz, beträgt aber dennoch fast 40 Prozent.

Vorsorge

Steuerliche Anreize sind entscheidend für Vorsorgeüberlegungen

Wer sich für eine private Vorsorge entscheidet, tut dies grösstenteils über die Säule 3a. Fast 80 Prozent der Befragten mit einer Vorsorgelösung entscheiden sich ausschliesslich für diese Form der Vorsorge und verzichten auf die Möglichkeiten, sich zusätzlich über die ungebundene Vorsorge abzusichern. Lesen Sie mehr  Säule 3a.

Der Grund für die Beliebtheit der Säule 3a dürfte vor allem in der steuerlichen Begünstigung liegen. Denn nur jeder fünfte Befragte entscheidet sich rein aus Vorsorgeüberlegungen für die dritte Säule. Die Aussichten, Steuern zu sparen, sind für viele Schweizer also verlockend und machen auch die getrübten Renditeaussichten auf 3a Vorsorgekonten im derzeitigen Tiefzinsumfeld wett.Vorsorge2

Fehlendes Wissen und das Vertrauen in die gesetzliche Vorsorge verschärfen die Vorsorgelücke

Das fehlende Wissen hält  die Befragten mehrheitlich davon ab, privat vorzusorgen. Fast ein Viertel der Befragten ist jedoch der Meinung, dass die Leistungen der 1. und 2. Säule ausreichend sind und keine private Vorsorge notwendig sei, um im Alter gut über die Runden zu kommen. Vor dem Hintergrund, dass die gesetzliche Vorsorge maximal zwischen 60 bis 80 Prozent des Einkommens sichert, ist diese Einstellung fahrlässig.

Unbenanntes Bild

Die Vorsorgelücke zu schliessen ist gerade angesichts der politischen Entwicklungen ein Muss

Einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehenden Einschnitte bei der beruflichen Vorsorge hat der Bundesrat bereits mit der Senkung der Mindestverzinsung von 1,75 auf 1,25 Prozent per Anfang Jahr gegeben. Für die Sparer bedeutet dies, dass ihre Pensionskassenvermögen weniger Rendite abwerfen und das angesparte Kapital insbesondere wegen des Zinseszinseffekts weitaus langsamer anwächst. Gerade für junge Beitragszahler resultieren daraus über die gesamte Sparphase oft Einbussen in Höhe von mehreren zehntausend Franken. Zusätzlich sieht die Reform der Altersvorsorge vor, den Umwandlungssatz von 6,8 auf 6 Prozent zu senken, was die Rentenleistungen der 2. Säule nochmals empfindlich reduzieren wird. Auch eine allfällige Erhöhung der Leistungen aus der 1. Säule wird diese Einbussen nicht vollkommen auffangen können.

Aber die unüberblickbare Anbieter- und Produktvielfalt machen die Auswahl schwer

Wer sich in der Vielfalt der Vorsorgeanbieter und -produkte zurecht finden möchte, braucht Ausdauer und eine gute Orientierung: Alleine die 12 grössten Versicherungen bieten mehr als 180 Produkte rund um die private Vorsorge an. Dazu kommen die 3a Sparkonten, die von fast allen Banken standardmässig angeboten werden, da sie eine einfache, günstige und meist langfristige Möglichkeit darstellt, Kundengelder zu generieren. Wer sich mit dem Thema Vorsorge beschäftigt, wird von der schieren Angebotsvielfalt erschlagen und ist oft auf professionelle Hilfe angewiesen, um sich im Vorsorgedschungel zurechtzufinden. Beratungstermin bei unseren Vorsorgeexperten. 

Über MoneyPark

MoneyPark ist die schweizweit führende technologiebasierte Beratungsplattform für Finanzprodukte und spezialisiert auf die unabhängige Vermittlung von Hypotheken und Vorsorgeprodukten sowie auf Vermögensverwaltung. MoneyPark bietet keine eigenen Finanzprodukte an, sondern offeriert seinen Kunden maximale Auswahl, unabhängige Beratung und direkten Abschluss. Die persönliche Kundenberatung erfolgt entweder in einer der MoneyPark-Filialen oder mittels Online-Beratungstools.

 

 

 

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