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3a-Konto zügeln: Das müssen Sie beachten

23.03.2017 8:22
3a-Konto zügeln: Das müssen Sie beachten

Wer ein Vorsorgekonto der Säule 3a hat, kann dieses relativ problemlos von einem Finanzierungspartner zum anderen «zügeln». Ebenfalls möglich: ein Wechsel des Sparprodukts.

Für Sparer mit Vorsorgekonten der Säule 3a kann ein Anbieterwechsel sehr lohnend sein, denn nicht selten bieten andere Finanzinstitute bessere Zinsen. Oder aber die Lebenssituation ändert sich, und der Sparer möchte das Produkt wechseln, z.B. von einem Sparkonto zu einer fondsgebundenen Sparlösung. Vor allem Selbstständige, die stark auf die dritte Säule und weniger auf die berufliche Vorsorge über Pensionskassen setzen, beobachten häufig mit Argusaugen die erwartete Rendite und sollten nicht zögern, gegebenenfalls einen Wechsel vorzunehmen. Derartige Wechsel sind relativ einfach möglich, wenn man eine wichtige Bedingung einhält: Das Geld muss im System der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) verbleiben und den Zweck des Sparens für das Alter erfüllen. Um sich diesbezüglich abzusichern, lässt sich die aktuelle Bank bei der Auflösung eines 3a-Kontos normalerweise eine Bestätigung von der zukünftigen Bank geben, welche die Verwendung des Kapitals im Rahmen einer 3a-Vorsorgelösung belegt.

Invaliditätsgrad

Kapital von einem 3a-Konto kann unkompliziert transferiert werden

Der Transfer von Vorsorgegeldern der Säule 3a zu einem anderen Finanzinstitut ist unkompliziert. Zunächst muss hierbei ein Produkt der Säule 3a beim gewünschten Anbieter eröffnet werden. Lesen Sie hierzu auch unsere 6 Tipps zur Säule 3a. Ist dies geschehen, muss beim momentanen Finanzinstitut ein Antrag auf Auflösung des bestehenden Sparprodukts mit Transfer des Kapitals gestellt werden, wobei zu beachten ist, dass einige Anbieter hier mittlerweile mit Kündigungsfristen arbeiten. Dann können die Gelder überwiesen werden, wobei Wertschriften aus bestehenden Depots üblicherweise zum Tageswert verkauft und als Kapital transferiert werden. Enthält die neue Sparlösung Wertschriften, so werden diese ebenfalls zum Tageskurs erworben. Ein Transfer von Wertschriften von einem Institut zum anderen wäre theoretisch denkbar, wird allerdings momentan noch von keinem Anbieter vollzogen. Zu guter Letzt noch ein Hinweis, welcher unbedingt zu beachten ist: Es können immer nur «ganze» Konten transferiert werden und keine Teilbeträge. Fehler bei der Splittung der Vorsorgegelder können also auch beim Kapitaltransfer nicht mehr korrigiert werden.

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