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Q1 Investment Ausblick Schweiz

24.01.2017 10:18
Q1 Investment Ausblick Schweiz

Im vergangenen Jahr hat der Swiss Market Index (SMI) enttäuschte Anleger in der Schweiz zurückgelassen und das Jahr mit -6,4 Prozent geschlossen. 2017 verspricht aber ein besseres Jahr aus Investment Sicht zu werden. Insbesondere der Pharmasektor könnte 2017 Gewinne generieren.

Ein verhaltenes Wachstum und leicht steigende Arbeitslosigkeit prägten das Jahr 2016 in der Schweiz. Für das laufende Jahr rechnet das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit einem moderaten Wachstum von 1,8 Prozent. Turbulent ging es indes an der Börse zu: Anleger des Swiss Market Index (SMI) verloren innert Jahresfrist knapp 6,4 Prozent.

SMI

Insbesondere Schwergewichte aus dem Pharmasektor wie Novartis und Roche erlebten 2016 herbe Einbussen. An der Spitze der Talfahrt im SMI waren jedoch mit Credit Suisse (-33 Prozent) und der UBS (-19 Prozent) zwei Bankentitel. Novartis und Roche erschreckten mit -11 und -13 Prozent ihre Anleger kaum weniger. Jedoch könnte sich 2017 der Trend umkehren. Mit dem Wahlkampf-Versprechen Trumps, ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm aufzulegen, prognostizieren viele Analysten einen Konjunkturaufschwung in den USA, der sich auch positiv auf die Schweiz und deren exportorientierte Branchen auswirken könnte. Gute Chancen also, dass der SMI das schwache Jahr 2016 nicht wiederholt und der exportstarke Pharmasektor mit einem Anteil von rund 41 Prozent an den Gesamtexporten für ein besseres Jahr für Anleger sorgt.

Schweiz wartet auf USA

Grund zur Hoffnung gibt auch der Schweizer Einkaufsmanagerindex, der als wichtiger Frühindikator gilt. Zwar ist dieser im Dezember 2016 um 0,6 Punkte auf 56 Punkte gefallen, jedoch rangiert er noch immer in der Wachstumszone von über 50 Punkten. Die Schweizer Wirtschaft könnte daher von einer Aufwertung des Dollars und der dadurch erhöhten Nachfrage aus den USA profitieren. Als wichtigster Handelspartner der Schweiz wird aber insbesondere die EU den Schweizer Exportsektor massgeblich beeinflussen. Neben der Pharmabranche wird 2017 auch die Metallbranche, welche nach dem chemisch-pharmazeutischen Bereich der zweitwichtigste Schweizer Exportsektor ist, ihre starke Exportbedeutung unter Beweis stellen. Gemäss SECO sind diese beiden Branchen zusammen für mehr als 70 Prozent der Schweizer Exporte verantwortlich. Sollte die US-Konjunktur weiterhin anziehen, werden voraussichtlich vor allem zyklische und exportorientierte Branchen in der Schweiz profitieren.

SMI startet mit Kursgewinnen ins neue Jahr – im Schlepptau der Banken. Investment Schweiz könnte sich lohnen

Einen guten Start legten 2017 die gebeutelten Banktitel hin, die als treibende Kraft den SMI angeschoben und auf knapp 8400 Punkte gehievt haben. Weiterhin schlecht geht es dagegen der Tourismus-Branche, die noch immer unter dem starken Franken leidet und auch im neuen Jahr neben der Textilbranche das Sorgenkind bleibt. Immobilien werden gerade angesichts der fehlenden Anlagealternativen und der nach wie vor historisch tiefen Zinsen auch 2017 für Anleger sehr interessant bleiben. Sollten Banken flächendeckend Negativzinsen für Kleinsparer einführen und, wie von uns prognostiziert, das höchst attraktive Zinsniveau für Finanzierungen anhalten, dürfte sich der Trend hin zu Immobilieninvestitionen weiter verstärken. Gemäss EY Bankbarometer  2017 überlegt sich  jede dritte Bank, Negativzinsen auf Sparkonten einzuführen. Eine von MoneyPark durchgeführte Studie zeigt auf, dass rund ein Viertel der Bankkunden bei Einführung von Negativzinsen ihr Sparguthaben abziehen würden. Neben dem Abzug von Geldern erwägen die Befragten sowohl eine Investition in die eigene Vorsorge als auch einen Immobilien- oder Wertschriftenkauf. Nur gerade 4 Prozent der Befragten würden ihr Erspartes auch bei einer negativen Verzinsung noch auf dem Sparkonto belassen. Die Angst der Banken vor einem Abzug von Kundengeldern scheint vor diesem Hintergrund also durchaus gerechtfertigt.

Fazit:  Pharma-ETFs übergewichten. Auch ETFs der zyklischen Branchen dürfen ins Portfolio.

 

Investment Schweiz findet strategisch für Schweizer vorwiegend in Aktien-Indizes statt

 Vermögen in ETF

 Quelle: Swiss Fund Data

Der Trend zu Aktien-ETF zeigt sich auch in der Schweiz eindeutig. Rund zwei Drittel der Vermögen in ETF legen die Schweizer in dieser Sparte an. Weniger beliebt sind dagegen Staats- und Unternehmensanleihen. Gerade die breite Palette an Anlagemöglichkeiten machen  ETFs aus Anlegersicht so interessant. Bei geringen Kosten lassen sich so ganze Indizes einfach nachbilden.

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