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Von Wohnungsnot keine Spur – Günstige Mietpreise in Fribourg

20.06.2017 2:00
Von Wohnungsnot keine Spur – Günstige Mietpreise in Fribourg

Der Schweizer Mietwohnungsmarkt entspannt sich weiter. Dies nicht zuletzt aufgrund der rückläufigen Nachfrage für Mietwohnungen. Laut dem Online-Wohnungsindex blieben Wohnungsinserate im Halbjahr 2016/17 länger auf Internetplattformen ausgeschrieben. Das Angebot an inserierten Objekten ist jedoch kaum gewachsen.

Vermieter müssen länger warten, bis sie ihre Wohnung erfolgreich vermieten können. Das zeigt der halbjährlich publizierte Online-Wohnungsindex. Die Zahlen umfassen alle Mietwohnungen, die auf Schweizer Internetplattformen angeboten werden. Im Winterhalbjahr wurden genau 196’187 Wohnungsinserate gezählt. Die Insertionsdauer, also die Zeit, während der die Wohnungsinserate ausgeschrieben sind, hat sich auch im Winterhalbjahr nochmal verlängert. Durchschnittlich sind Inserate 37 Tage ausgeschrieben, bevor sich ein passender Mieter findet.

Mietpreise

Quelle: SVIT Schweiz (Der OWI wird halbjährlich vom Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute der HWZ publiziert)

Das Angebot hat im Vergleich zum Sommerhalbjahr 2016 nur leicht zugenommen. Gleichzeitig macht sich bei der Nachfrage ein Rückgang bemerkbar. Grund dafür dürfte die hohe Bautätigkeit im Mietwohnungssektor im vergangenen Jahr sowie der  Rückgang der Zuwanderung sein.

Trotz sinkender Mietpreise bleibt Wohneigentum attraktiv

Der Referenzzinssatz für Mieten sank per 2. Juni auf 1.5 Prozent. Dadurch ergibt sich für Mieter theoretisch ein Senkungsanspruch in Höhe von 2.91 Prozent. Im Zusammenhang mit der geringeren Nachfrage dürfte diese jüngste Entwicklung künftig tatsächlich zu tendenziell sinkenden Mieten führen.

Trotzdem: Eigentümer sparen gegenüber Mietern 10 bis sogar 50 Prozent der monatlichen Wohnkosten. So bezahlten Mieter einer 4-Zimmer-Wohnung 2016 im Schnitt rund 1’600 Franken monatlich –  ohne Heizungs- und Nebenkosten. Würde man dieselbe Immobilie als Wohneigentum besitzen, lägen die monatlichen Zinskosten für die Hypothek dank dem aktuell tiefen Zinsumfeld gerade einmal bei 870 Franken. Aufs Jahr gerechnet bezahlen Schweizer Mieter deshalb kumuliert zwischen 8 und 9 Milliarden Franken mehr als Eigentümer.

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Freiburg hat die günstigsten Mieten –  Zürich vermietet dafür rascher

In Freiburg wurden beinahe 90 Prozent der Wohnungen für weniger als 2’000 Franken Monatsmiete angeboten. Auch St. Gallen gehört miettechnisch zu den preisgünstigsten Städten der Schweiz. Wenig überraschend bezahlt man derweil in Zürich und Genf am meisten. Denn wo der Wohnraum begehrt ist, kostet er auch viel. Auf der interaktiven Miet-Karte der Schweiz sehen Sie, wieviel Mieten in Ihrer Region kostet.

In Zürich und Bern konnten Wohnungen am schnellsten vermietet werden. Am längsten mussten Wohnungen in der Süd- und Ostschweiz inseriert werden.

Am einfachsten war dabei weiterhin die Vermietung von kleinen, günstigen Wohnungen, auch wenn die Nachfrage nach 1- und 2-Zimmer-Wohnungen zu sinken schien.

In den untersuchten Schweizer Städten kann nicht mehr von einer Wohnungsnot gesprochen werden. Denn selbst in Zürich, Bern und Genf blieben Wohnungen im letzten Jahr deutlich länger ausgeschrieben als zuvor.

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