Umzugskosten im Voraus kalkulieren – mit dieser Checkliste klappt’s

von / 23 August 2017
umzugskosten

Die neue Wohnung ist gefunden, das Umzugsdatum steht fest und die neuen Möbel sind gekauft. Eigentlich fehlt jetzt nur noch das Packen. Um sich nicht in Unkosten zu stürzen, ist es allerdings sinnvoll, im Vorhinein die gesamten Umzugskosten zu kalkulieren. Ein Gastbeitrag von MOVU.

Überblick schaffen

Fertigen Sie sich eine Tabelle mit den Sachen an, die Sie für den Umzug sicher benötigen und tragen Sie für den Anfang Schätzwerte der Kosten ein. Nach und nach können Sie diese durch die tatsächlichen Kosten ersetzen und haben so jeweils sämtliche Kosten im Überblick. Zügeln Sie mit einer Umzugsfirma, sind viele Kosten bereits im Umzug miteinberechnet oder gleich mitbuchbar. Damit Sie einen guten Überblick erhalten, sehen Sie hier die wichtigsten Kostenpunkte:

  • Umzugsmaterial

Für die Umzugsvorbereitung wird genügend Umzugsmaterial benötigt. Je nachdem wieviel Umzugsgut Sie haben, können sich hier die Kosten ganz schön summieren. Zum Umzugsmaterial gehören neben Umzugskisten auch Schutzmaterialien wie Luftpolsterfolie, Decken, Füllmaterial und Schutzfolie. Denken Sie auch an Hilfsmittel wie Klebeband, Spanngurte, Filzstifte und Klebepunkte zur Markierung der Kisten und Möbel. Bevor Sie aber gleich alles neu kaufen, schauen Sie am besten Zuhause nach, was Sie bereits haben. Fragen Sie auch bei Bekannten und Verwandten nach, ob jemand vom letzten Umzug noch Kisten auf dem Dachboden aufbewahrt.

  • Umzugswagen und Parkplatzsperre

Zügeln Sie grössere Möbelstücke, reicht meistens der PKW nicht mehr aus und ein Transporter wird benötigt. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und achten Sie darauf, ob Sprit bei den jeweiligen Preisangaben inbegriffen ist. Um die passende Grösse des Wagens abzuschätzen gibt es Online-Kalkulationen der Mietfirmen. Als Faustregel gilt: Mit zehn Kubikmetern pro Zimmer sind Sie gut dabei. Ganz wichtig ist auch die Parkplatzreservierung für den Umzugstag. Je nach Kanton kommen hier Kosten zwischen 5 und 100 Franken auf Sie zu.

  • Arbeitskraft

Zügeln Sie mit einer Umzugsfirma, werden in der Offerte die Kosten für jeden Posten genau aufgeführt und der Preis für die Arbeitsstunden der Helfer angegeben. Mit einem Kostendach oder Fixpreis können Sie von Anfang an die genauen Kosten eintragen. Helfen Ihre Freunde beim Umzug, wird ein Nachtessen als Honorar ausreichen. Alternativ können Sie auch Studenten oder Schüler anfragen, die sich als Umzugshelfer etwas dazu verdienen wollen. Entscheiden Sie sich für Letzteres, sollten Sie im Vorhinein unbedingt den Stundenlohn genau absprechen und die Versicherungsfrage klären.

  • Zusatzwünsche

Sie haben ein Klavier, das auch in die neue Wohnung will? Oder benötigen Sie einen Möbellift, der Ihre Kisten direkt in den fünften Stock fährt? Für solche Zusatzwünsche kommen in der Regel zusätzliche Kosten auf Sie zu.

  • Am richtigen Ort sparen

Haben Sie alle Schätzwerte eingetragen, können Sie auch schauen, wo sich eventuell Kosten einsparen lassen. Achten Sie aber darauf, an den richtigen Orten zu sparen. Nicht, dass die Umzugskisten plötzlich nachlassen und Ihre Wertsachen auf der Strasse landen.