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US-Notenbank erhöht zum zweiten Mal die Zinsen

Am Mittwochabend hat die US-Notenbank die zweite Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr kommuniziert. Der Zinsschritt kommt wenig überraschend, hat der Terminmarkt die Wahrscheinlichkeit doch vorgängig mit deutlich über 90 Prozent bewertet. Grund für die weitere zinsseitige Straffung sind insbesondere die positiven Arbeitsmarktdaten. Die SNB wird den Zinsschritt des Fed an der morgigen Sitzung kaum nachvollziehen können. Die Marktteilnehmer erwarten weiterhin negative Leitzinsen bis mindestens Ende 2018. Hyponehmer dürfen sich also auch weiterhin über ultragünstige Zinsen freuen, wenngleich die Unterschiede zwischen den Anbietern hoch bleiben. Weiterlesen

Risiken im Immobilienmarkt sinken

Der Real Estate Risk Index von MoneyPark sinkt im ersten Quartal 2017 von 3.3 auf 2.8 Indexpunkte. Zur Entspannung tragen unter anderem leicht steigende Konsumentenpreise bei, die der Entkoppelung von Immobilen- und Konsumentenpreisentwicklung entgegen wirken. Aber auch Anzeichen einer anziehenden Zinskurve implizieren positive Wachstumsimpulse für die Wirtschaft, was jeweils auch den Immobilienmarkt stimuliert. Nicht zuletzt zeigen sich auch die Einkaufsmanager optimistisch was die zukünftige Nachfrage betrifft. Zu beobachten bleiben indes die hohen Unterschiede zwischen den teuersten und den günstigsten Richtzinsen. Die Risiken im Immobilienmarkt sinken im ersten Quartal 2017 auf 2.8 Indexpunkte. Der Immobilienmarkt bewegt sich damit wiederum im grünen Bereich und zeigt keine Tendenzen einer Blasenbildung. Die Immobilienpreise steigen moderat weiter bei einer nach wie vor kurzen Insertionsdauer. Dies nicht zuletzt, weil gerade Sachanlagen wie Immobilien robuste und attraktive Anlagen darstellen und dies unabhängig von konjunkturellen Schwankungen und Entwicklungen an den Aktienmärkten. Riskindex-1024x427-compress2

Haushalte verschulden sich etwas stärker – bleiben aber bei der Belehnung schlussendlich innerhalb der ersten Hypothek

Zum ersten Mal seit vier Quartalen steigt die Verschuldung der Haushalte wieder an und steigt von 1.4 auf 2.2. Sprich die Haushalte nehmen gut das Doppelte als Hypothekarkredit auf, was sie als Vermögen inkl. Gelder der 2. und 3. Säule vorweisen können. Eine Überschuldung der Haushalte kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden, beträgt die durchschnittliche Belehnung im ersten Quartal doch gerade mal 64 Prozent und bewegt sich somit innerhalb des ersten Ranges. Der höhere Verschuldungsgrad der Haushalt kann unter anderem mit der grösseren Anbietervielfalt zu tun haben. Neue Nicht-Banken-Anbieter versuchen ebenfalls Marktanteile zu ergattern und sind nicht wie Banken nur auf Kunden aus, die neben der Hypothek auch zusätzliche Assets mitbringen, deren Verwaltung ein lukratives Zusatzgeschäft verspricht. Kurzum: Die Kunden nehmen zwar verglichen zum Gesamtvermögen eine höhere Hypothek auf – bewegen sich dabei aber immer noch innerhalb der ersten Hypothek. Verschuldung Steigende Konsumentenpreise wirken der Entkoppelung von Immobilien- und Konsumentenpreisen entgegen Im ersten Quartal 2017 steigen die Preise für Konsumgüter erstmals wieder an. Dennoch rechnet das KOF nach wie vor für das laufende Jahr nur mit einer Teuerung von 0.3 Prozent, die Expertengruppe des Bundes ist da etwas optimistischer und geht von einer Teuerungsrate von 0.5 Prozent aus. Da jedoch die Arbeitslosigkeit auch weiterhin auf relativ hohem Niveau verharren dürfte, bleibt kaum Raum für einen signifikanten Anstieg der Teuerung. Preisindizes-compress Die erstmals wieder ansteigenden Konsumentenpreise bei nur moderat steigenden Immobilienpreisen tragen dennoch zu einer Entspannung bei und schwächen die zuvor divergierende Preisentwicklung zwischen Immobilien- und Konsumentenpreisen ab. Auch die tendenziell eher steigende Zinskurve, deutet ebenfalls auf positive Wirtschaftsstimuli hin.

Trotz relativ hoher Arbeitslosigkeit sind Einkaufsmanager nach wie vor optimistisch

Die Arbeitslosenquote bleibt auf, für Schweizer Verhältnisse, hohen 3.3 Prozent. Für das laufende Jahr gehen die Experten des Bundes von einer Arbeitslosenquote von 3.2 Prozent aus. Dennoch zeigen sich die Einkaufsmanager durchwegs positiv. Der Einkaufsmanagerindex rangiert schon seit sieben Quartalen in Folge in der Wachstumszone von über 50 Punkten. Im ersten Quartal 2017 erreicht der Index mit 57 Punkten einen neuen Höchststand. Einkaufsmanager

Die grossen Zinsunterschiede bieten Chancen, machen den Markt aber auch anspruchsvoll

Die Zinsunterschiede sind auch im ersten Quartal 2017 unverändert hoch. Allerdings werden die Zinsunterschiede mehrheitlich durch Bewegungen der kompetitivsten Anbieter getrieben. Sprich die Schere zwischen durchschnittlich günstigsten und teuersten Anbieter öffnet sich, weil der günstigste Anbieter tendenziell eher noch kompetitivere Zinsen kommuniziert. Die Zinsen der durchschnittlich teuersten Anbieter bewegten sich in den vergangenen Monaten hingegen kaum. Zinsunterschiede Hypothekarnehmer sollten sich indes von den Richtzinsen nicht täuschen lassen. Zwar geben die Richtzinsen einen groben Eindruck vom Zinsniveau, doch wer verhandelt, kann praktisch immer substanzielle Abschläge auf die öffentlich kommunizierten Sätze herausschlagen. Verschaffen Sie sich einen Übersicht zu den aktuellen Top-Konditionen im Markt.

Fazit

Der Risikoindex sinkt im ersten Quartal 2017 von 3.3 auf 2.8 Indexpunkte. Dies weil einerseits die Preise für Konsumgüter erstmalig wieder etwas anziehen und der Entkoppelung von Immobilien- und Konsumentenpreisen entgegenwirken, aber auch die Tendenz einer leicht und langsam steigenden Zinskurve lässt auf positive Wachstumsimpulse für die Wirtschaft hoffen, was schlussendlich auch immer den Immobilienmarkt beflügelt. Ebenfalls positiv gestimmt bleiben die Einkaufsmanager. Weiterhin zu beobachten bleiben hingegen die ausgeprägten Unterschiede zwischen den durchschnittlich günstigsten und teuersten Richtzinsen, die den Markt für Hypothekarnehmer zwar äusserst chancenreich, aber eben auch anspruchsvoll machen. Nichtsdestotrotz sind die Aussichten, sich derzeit äusserst attraktive Konditionen zu sichern, absolut intakt – vorausgesetzt es wird verglichen und verhandelt. Lesen Sie den vollständigen Bericht zum Risk Index.

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Risikoindex von MoneyPark bleibt konstant

Der Real Estate Risk Index von MoneyPark bleibt konstant und signalisiert auch für das laufende Jahr 2017 einen gesunden und stabilen Markt. Die Arbeitslosigkeit stagniert für Schweizer Verhältnisse zwar auf hohen 3.3 Prozent. Die Verschuldung der Haushalte hingegen nimmt weiter ab und erreicht einen neuen Tiefstand. Insgesamt sehen die Experten von MoneyPark keine erhöhten Risiken im Markt und bewerten den Kauf von Immobilien weiterhin als attraktiv. Weiterlesen

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