Irrglaube beim Immobilienverkauf: «Die Immobilienpreise haben den Zenit erreicht.»

30.06.2021 5:23
Irrglaube beim Immobilienverkauf: «Die Immobilienpreise haben den Zenit erreicht.»

Beim Thema Immobilienverkauf gibt es viele vorgefasste Meinungen. Damit sehen wir uns täglich konfrontiert. Aber was ist wirklich dran? Heute fragen wir unsere MoneyPark ImmobilienexpertInnen in Basel Swana Schlegel und Andreas Hofer: Haben die Immobilienpreise wirklich ihren Zenit erreicht oder steigen sie doch noch weiter?

Schon seit vielen Jahren liest und hört man ständig, dass die Immobilienpreise ihren Höchststand erreicht hätten. Ja, sie sind hoch. Aber den Zenit haben sie noch nicht erreicht. Die Historie zeigt: In den letzten 20 Jahren sind die Preise in den meisten Regionen kontinuierlich gestiegen. Es gibt aktuell keine Anzeichen dafür, dass sich das in Zukunft ändert.

In vielen Regionen ist das Angebot an Häusern und Eigentumswohnungen knapp, die Nachfrage ist aber ungebrochen oder steigt sogar. Mit Blick auf die wenigen Flächen, die in der Schweiz noch überbaut werden können, wird uns der Nachfrageüberschuss also erhalten bleiben und die Preise weiterhin nach oben treiben.

Gleichzeitig präsentieren sich die Hypothekarzinsen seit langem stabil und auf tiefem Niveau. In diesem Umfeld profitieren EigenheimbesitzerInnen und ImmobilienkäuferInnen davon, dass die laufenden Kosten des Eigenheims vielerorts tiefer liegen als jene für eine Mietwohnung. Dadurch entsteht ein monatliches Einsparpotenzial, das eine eventuelle – wenn auch unwahrscheinliche – Preisreduktion der Immobilie abfedern könnte.

In den letzten zehn Jahren sind die Immobilienpreise über fünfmal mehr gestiegen als die Einkommen. Wohneigentum ist also teuer und gerade für jüngere Interessentinnen und Interessenten oder für Familien ist die Tragbarkeit eine grosse Hürde. Auch sorgen die veralteten und starren Tragbarkeitsrichtlinien der meisten Hypothekaranbieter dafür, dass sich viele die gewünschte Immobilie (noch) nicht leisten können – und dies trotz rekordtiefer Hypothekarzinsen.

Die gute Nachricht ist: Es gibt (fast) immer Lösungen, wenn man einen unabhängigen Experten wie MoneyPark für die Suche und Finanzierung beizieht. Denn MoneyPark hat nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen und Pensionskassen als Hypothekaranbieter im Angebot. Gerade letztere sind in der Produktegestaltung oftmals flexibler als Banken und bieten attraktive Lösungen. Auch unterscheiden sich die Finanzierungsrichtlinien aller Finanzierungsgeber voneinander. Wenn ein Anbieter einen negativen Bescheid gibt, bedeutet das also nicht automatisch, dass es keine Hypothekargeber auf dem Markt gibt, die diese Hypothek gewähren. Vergleichen lohnt sich.

Swana Schlegel
Immobilienexpertin MoneyPark Basel
swana.schlegel@moneypark.ch
Andreas Hofer
Immobilienexperte MoneyPark Basel
andreas.hofer@moneypark.ch

 

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