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Immobilien-Verkauf: Was beachten?

28.09.2016 4:13
Immobilien-Verkauf: Was beachten?

Nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf einer Immobilie stellen sich viele Fragen. MoneyPark gibt Ihnen die wichtigsten Antworten.   

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkauf und wie viel ist die Immobilie überhaupt wert? Besitzer von Häusern oder Wohnungen, die ihre Immobilie verkaufen wollen, haben viele Fragen. In diesem Beitrag versuchen wir, die wichtigsten zu beantworten.

Lohnt sich der Verkauf über einen Makler?

Eine der ersten Fragen, die Sie sich als Verkäufer stellen werden, ist: Selber verkaufen oder professionell vermarkten lassen?

Zahlreiche Online-Portale bieten einfache und günstige Inserierungsmöglichkeiten für Immobilien. Allerdings kann es sich gerade für Laien lohnen, einen Makler beizuziehen. Denn ein Makler nimmt Ihnen viele mühselige Arbeiten wie z.B. die Zusammenstellung der Verkaufsunterlagen, Notartermine oder Besichtigungen ab. Ausserdem kann der Makler Sie beraten, wenn es um kleinere Renovationen, den optimalen Verkaufspreis oder die Ausgestaltung des Kaufvertrages geht.

Für die Vermarktung und der Verkauf der Immobilie verlangen Makler in der Regel zwischen 2-3 Prozent des Verkaufspreises – kein Pappenstiel, wenn man bedenkt, dass viele Schweizer Immobilien zwischen 850‘000 und 950‘000 Franken kosten.

Entscheiden Sie sich für einen Makler, gilt wie bei der Hypothek: Immer mehrere Offerten einholen und vergleichen! Zudem sollten Sie darauf achten, nur einen Makler zu beauftragen, der auch Mitglied in einem Immobilienverband ist.

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Was ist der richtige Preis für die Liegenschaft?

Als Eigentümer ist es häufig schwierig, den Wert einer Liegenschaft richtig einzuschätzen. Hier kann eine unabhängige Meinung helfen, einen adäquaten Startpreis für das Verkaufsinserat festzusetzen. Haben Sie einen Makler mit dem Verkauf betraut, so wird er die Immobilienschätzung normalerweise mit der so genannten hedonischen Methode durchführen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Verkauf?

Auf dem Immobilienmarkt gibt es ebenso wie bspw. im Tourismus oder der Industrie gewisse saisonale Schwankungen. Erfahrungsgemäss flacht die Nachfrage Ende Jahr ab und zieht dann im ersten Quartal an. Zudem sollten Sie sich überlegen, welche besonders ansprechende Seite ihrer Immobilie Sie präsentieren möchten. Eine Villa mit Pool wird sich im Sommer sicherlich einfacher verkaufen lassen als im Herbst. Ein Einfamilienhaus mit gepflegtem Garten ist im Frühling besonders ansprechend – auch auf diese vermeintlichen Kleinigkeiten sollten Sie achten.

Lohnen sich Renovationsarbeiten?

Kleinere Arbeiten, die das Erscheinungsbild der Immobilie direkt beeinflussen – wie ein gepflegter Garten, funktionierende Beleuchtung sowie gereinigte Fenster, Wände und Türen vermitteln sogleich einen besseren Eindruck und können daher den Verkaufspreis beeinflussen. Mit grösseren Umbau- bzw. Renovationsarbeiten wie dem Einbau eines neuen Bodens oder Küche sollten Sie vorsichtig sein. Denn, ob die Käufer in jedem Fall den gleichen Geschmack haben wie Sie, oder nicht vielleicht lieber die Immobilie nach eigenen Vorstellungen umgestalten möchten, ist eher fraglich.

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Wie wickelt man den Verkauf ab?

Haben Sie einen Verkäufer gefunden, ist die Arbeit noch lange nicht erledigt. Es ist in Ihrem Interesse, sicherzustellen, dass Ihr Käufer auch solvent ist. Zu diesem Zweck stellen Banken ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen aus, mit dem Sie garantieren, den vereinbarten Hypothekarbetrag an den Hypothekarnehmer auszuzahlen. Erst danach wird der Kaufvertrag unterzeichnet. Auch die genauen Übergabemodalität sollten sie im Kaufvertrag detailliert festhalten. Dazu gehört nicht nur der Termin der Übergabe, sondern ebenso wie bei einer Mietwohnung auch ein Protokoll über den Zustand der Immobilie.

Muss ich beim Verkauf Steuern entrichten?

Verkaufen Sie eine Immobile, werden in den meisten Kantonen Grundstücksgewinnsteuern fällig, ausser Sie investieren den Gewinn wieder in eine neue Immobilie. Wie hoch die Steuer im Einzelfall ausfällt, hängt neben der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis auch von den wertvermehrenden Investitionen, die sie in der Zwischenzeit getätigt haben und dem Kanton ab. In einigen Kantonen wird zudem die Handänderungssteuer zwischen dem Verkäufer und dem Käufer aufgeteilt. Wer welchen Anteil trägt, wird ebenfalls im Kaufvertrag festgehalten.

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