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5 Tipps für den Hypo-Dschungel

06.09.2018 4:40
5 Tipps für den Hypo-Dschungel

Viele Schweizerinnen und Schweizer träumen vom Eigenheim. Damit der Traum nicht zur finanziellen und persönlichen Belastungsprobe wird, helfen diese 5 Tipps durch den Hypo-Dschungel zu Ihrem Eigenheim. 

Viele Käufer verlieren ihr Traumobjekt wieder, weil die Finanzierung nicht rechtzeitig zustande kommt oder ein anderer Käufer ihnen das Objekt vor der Nase wegschnappt. Es spricht daher einiges dafür, sich parallel zur Immobiliensuche mit der Finanzierung des künftigen Eigenheims zu beschäftigen.

Tipp  1:
Holen Sie mindestens 3 Offerten von unterschiedlichen Anbietern ein und berücksichtigen Sie neben Banken auch Versicherungen und Pensionskassen. 

Auf dem Hypo-Markt tummeln sich unzählige Anbieter: Neben Banken bieten auch Versicherungen und Pensionskassen Hypotheken an. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Dabei unterscheiden sich die Anbieter nicht nur hinsichtlich der Zinsen, sondern auch in Bezug auf die Vergabekriterien. Nicht alle Anbieter berücksichtigen etwa den variablen Lohnanteil als Haushaltseinkommen. Auch sind die Kriterien zur Belehnung teilweise unterschiedlich.

Tipp  2:
Erst wenn die maximale Hypothekarsumme bekannt ist, kann gezielt nach Immobilien gesucht werden, die ins Budget passen

Was viele Käufer nicht wissen: Auch bei der Immobilienbewertung sind sich die Anbieter selten einig. Dabei ist gerade diese entscheidend für die maximale Höhe der Hypothek und entscheidet nicht selten darüber, ob die Immobilien-Finanzierung klappt oder nicht.

Um zu erfahren, ob Sie sich Ihre Traum-Immobilie überhaupt leisten können, gibt es grundlegende Finanzierungsregeln, die Ihnen helfen, eine erste Vorstellung von der Finanzierung Ihres Traumdomizils zu erhalten:

Belehnung: Banken finanzieren eine Immobilie zu maximal 80 Prozent. Mindestens 20 Prozent des Immobilienwerts müssen somit aus eigenen liquiden Mitteln wie Kontoguthaben oder Vermögen aus der 2. und 3. Säule kommen.

Tragbarkeit: Neben der Belehnung muss als zweite Bedingung die Tragbarkeit erfüllt sein. Demnach dürfen die laufenden Kosten einer Immobilie maximal ein Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens ausmachen. Zu den laufenden Kosten gehören neben der Amortisation in Höhe von 1 Prozent der Hypothekarsumme auch die Nebenkosten in Höhe von 1 Prozent des Verkehrswerts der Immobilie sowie die Hypothekarzinsen, die anhand eines kalkulatorischen Zinssatzes von 5 Prozent berechnet werden.

– Hier geht’s zum MoneyPark-Tragbarkeitsrechner 
– Mit einem Klick zum Hypothekenrechner

Tipp 3:
Lassen Sie sich bei der Wahl der Finanzierungsstrategie 
beraten

Hohe Planungs- und Budgetsicherheit mit Festhypotheken
Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld entscheiden sich viele Hypothekarnehmer für langlaufende Festhypotheken. Der Zinssatz bleibt über die vereinbarte Laufzeit dann stets gleich. Allerdings verlangen Banken bei einem vorzeitigen Ausstieg eine Vorfälligkeitsentschädigung.

Grössere Flexibilität mit Libor-Hypotheken
Wer eine normalerweise günstigere Libor-Hypothek in Betracht zieht, sollte bedenken, dass der Ausstieg aus Libor-Hypotheken per Ende 2021 beschlossen ist. Auch wenn definitiv eine Nachfolgeregelung für den Libor gefunden wird: Derzeit ist noch unklar, wie Banken mit den laufenden Libor-Krediten umgehen werden.

Welche Eigentumsform ist die richtige?
Die Rechtsform des Eigentums ist ein entscheidender, nicht zu unterschätzender Faktor der Immobilienfinanzierung. Meist werden Immobilien nicht von Einzelpersonen, sondern von Ehepaaren, eingetragenen Partnern oder im Konkubinat lebenden Paaren gekauft. Beim Alleineigentum ist eine einzelne Person Eigentümer und bestimmt souverän über sämtliche Belange der Immobilie. Im Normalfall entscheidet man sich bei gemeinsamer Finanzierung daher für das Mit- oder Gesamteigentum. 

Tipp 4:
Heute schon an morgen denken

Damit eine Immobilie auch im Alter nicht zum finanziellen Stolperstein wird, sind eine vorausschauende Vorsorgeplanung und eine optimale Amortisationsstrategie entscheidend. Damit Sie Ihr Eigenheim auch im Alter geniessen können.

Tipp 5:
Steuern sparen mit der optimalen Finanzierungsstrategie

Mieter zahlen durchschnittlich Monat für Monat mehr als Eigentümer. Eigentümer profitieren zudem von steuerlichen Abzugsmöglichkeiten wie Unterhaltskosten, Hypothekarzinsen und Wert erhaltenden Renovationen. Aber auch die Höhe der Hypothek sowie die Wahl der Amortisation haben einen Effekt auf Ihre Steuerrechnung. Wer statt der direkten eine indirekte Amortisation wählt, kann nicht nur höhere Hypothekarzinsen abziehen, sondern auch Zahlungen in die 3. Säule geltend machen. Von der Wahl Ihrer optimalen Finanzierungsstrategie hängt also ab, wie viel Steuern Sie abzugsfähig machen können.

Lassen Sie sich daher auf dem Weg zu Ihrem Eigenheim unabhängig und transparent beraten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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