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Die Wohnungsabgabe: Was muss man als Mieter wissen?

14.06.2017 3:11
Die Wohnungsabgabe: Was muss man als Mieter wissen?

Die Kisten sind gepackt, der Umzug bald geschafft und man freut sich auf die neue Wohnung. Man kann jedoch die alte Wohnung nicht einfach hinter sich lassen, sondern muss sich noch um eine wichtige Formalität kümmern: die Wohnungsabgabe. Ein Gastbeitrag von Movu

Bei der Wohnungsabgabe ist es wichtig, dass Sie sich früh genug überlegen, was alles erledigt werden muss. Grundsätzlich gilt bei Mietwohnungen, dass alle Installationen, die vom Mieter gemacht oder übernommen wurden, zu entfernen sind. Kleine Reparaturen müssen auch vom Mieter erledigt werden und die Wohnung muss gründlich gereinigt werden.

Kleine Reparaturen müssen vom Mieter erledigt werden

Reparaturen, die von Personen mit normaler handwerklicher Begabung erledigt werden können, müssen vom Mieter erledigt werden. Hierzu gehört auch das Ersetzen der Duschbrausen oder das Auswechseln der Filtermatte im Dampfabzug.

Vorsicht vor aufwändiger Endreinigung

Die Endreinigung kann je nach Wohnung sehr aufwändig sein. Überlegen Sie sich deshalb früh genug, ob Sie den alten Wohnort selber reinigen, oder eine Firma anstellen möchten. Reinigen Sie die Wohnung selber, denken Sie daran, alle Geräte zu reinigen, den Dampfabzug zu entfetten, die Fensterstoren abzuwaschen und Kalk und Flecken zu entfernen.

Falls Sie eine Reinigungsfirma anstellen, achten Sie darauf, dass die Firma die Abnahme garantiert. So sind Sie vor zusätzlichen Reinigungsarbeiten oder Kosten geschützt. Auf Plattformen wie movu.ch können Sie zum Beispiel kostenlos Offerten erhalten und Firmen vergleichen.

Den Termin der Wohnungsabgabe planen

Zwischen der Endreinigung und der Wohnungsabgabe sollten nicht mehr als drei Tage vergehen. Vereinbaren Sie deshalb frühzeitig einen Termin mit der Verwaltung, damit Sie die Reinigung planen können. Generell fällt die Abgabe der Wohnung auf den letzten Tag des Mietverhältnisses. Bei Feiertagen kann die Wohnung meistens auch am nächsten Arbeitstag abgegeben werden.

Bei der Wohnungsabgabe gehen Mieter und Verwalter durch die Wohnung und erstellen das Abnahmeprotokoll. Dort wird genau vermerkt, in welchem Zustand die Wohnung ist. Wichtig ist hier, dass jeweils ein Haken hinter die Sachen gemacht wird, die in Ordnung sind. Gibt es Schäden, werden diese genau beschrieben und vermerkt. Meinungsunterschiede zwischen Mieter und Verwaltung sollten ebenfalls festgehalten werden. Unterschreiben Sie das Dokument nur, wenn Sie damit einverstanden sind.

Mietkaution nicht vergessen

Wenn Sie die Wohnungsabgabe hinter sich gebracht haben und alles in Ordnung ist, können Sie auch gleich nach der Auszahlung der Mietkaution fragen und sich dann auf den neuen Wohnort konzentrieren.

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