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Libor-Hypotheken im Negativzinsumfeld

Negativzins: Lohnt sich die Libor-Hypothek noch?

Lange galt die Libor-Hypothek als günstigste Finanzierungquelle für das Eigenheim. Auf diese Faustregel können sich Immobilienkäufer heute nicht mehr uneingeschränkt verlassen. Denn nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat sich die Zinswelt verändert. Nach einem kurzen Abwärtstrend sind die Hypothekarzinsen wieder gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Zinsen für Fest- und Libor-Hypotheken angenähert und für einen geringen Aufschlag kann sich der Kunde langfristig günstige Zinsen sichern. Libor-Hypotheken waren lange Zeit die günstigsten Finanzierungsprodukte fürs Eigenheim. Zwischen 2009 und 2014 lagen die Libor-Zinsen im Schnitt bei rund 1.1 Prozent. Und aktuell liegen sie so tief wie seit ihrer Einführung 1989 noch nie (vgl. Grafik).
  • Zum Vergleich: der 10-Jahres Schnitt liegt bei rund 1.8 Prozent und der 25-Jahres Schnitt gar bei 3.6 Prozent.
  • Nicht nur die Libor-Zinsen befinden sich auf rekordtiefem Niveau, auch die Zinssätze für Festhypotheken sind unterdessen gesunken und nähern sich den Libor-Zinsen an.
  • Während sich die Zinssätze unterschiedlicher Hypothekarprodukte angenähert haben, hat sich die Schere zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter für das gleiche Hypothekarprodukt weiter geöffnet – dementsprechend gross ist das Sparpotenzial beim Anbietervergleich.
  • Aktuell bezahlt ein Kunde für eine 10-jährige Festhypothek durchschnittlich 1.9 Prozent Jahreszins oder eine Prämie von rund 85 Basispunkten (0.85 Prozent) im Vergleich zu einer 3-Monats Libor-Hypothek (Stand 13. April 2015).
  • Für einen geringen Aufschlag kann sich der Kunde langfristig tiefe Zinsen sichern.
Ob es sich lohnt auch weiterhin auf die Libor-Hypothek zu setzen, hängt von der individuellen Risikoneigung und der zukünftigen Zinsentwicklung ab.

Ein Beispiel:

Familie Müller möchte sich ein Einfamilienhaus in Frauenfeld kaufen und nimmt dafür eine Hypothek in Höhe von 1 Mio. Franken auf. Bei der Finanzierungsstrategie sind sie hin und her gerissen: Sollen sie das Risiko einer Libor-Hypothek eingehen oder doch lieber auf Planbarkeit und Budgetsicherheit setzen und sich für die 10-jährige Festhypothek entschliessen? Betrachten wir zwei Szenarien: SZENARIO 1: Die Libor-Zinsen steigen von aktuell 1.05 Prozent nach fünf Jahren wieder auf den 10-Jahresschnitt von 1.8 Prozent. SZENARIO 2: Die Libor-Zinsen steigen nach fünf Jahren auf den 25-Jahresschnitt von 3.6 Prozent. Unter Ausschluss der Amortisation ergeben sich folgende Zinszahlungen über die gesamte Laufzeit.
  Festhypothek Szenario 1 Szenario 2
Zinssumme 190‘000 142‘500 232‘500
Differenz zur Festhypothek 0 - 47‘500 + 42‘500
  • Geht Familie Müller mittel- bis langfristig von maximal moderat steigenden Zinsen aus, ist die Libor-Hypothek nach wie vor eine gute Wahl.
  • Falls Familie Müller jedoch stark steigende Zinsen erwartet, lohnt sich eine langfristige Fixierung der tiefen Zinsen über eine Festhypothek.

Fazit:

  • Die Zinsen sowohl für Fest- als auch für Libor-Hypotheken sind auf einem historisch tiefen Niveau.
  • Die Budgetsicherheit, die eine langfristige Festhypothek bietet, ist heute so günstig zu haben wie kaum je zuvor.
  • Zwar haben sich die Zinssätze unterschiedlicher Hypothekarprodukte angenähert, zwischen den Anbietern gibt es aber grosse Unterschiede.
  • Ob eine Libor-Hypothek auch im aktuellen Zinsumfeld eine gute Wahl ist, hängt von der zukünftigen Zinsentwicklung und Ihrer individuellen Risikoneigung ab.
  • Erwarten Sie mittel- bis langfristig signifikant steigenden Zinsen, lohnt es sich, die tiefen Zinsen über eine Festhypothek langfristig zu fixieren.
  • Erwarten Sie nur leicht steigende Zinsen, fahren Sie mit der Libor-Hypothek besser.
  • Wollen Sie weiterhin auf Libor-Hypotheken setzen, sich aber dennoch nicht vollständig dem Zinsänderungsrisiko aussetzen, können Sie das Risiko streuen, indem Sie die Hypothekarsumme in einzelne Tranchen aufteilen.
  • Résumé: Nur wer vergleicht und sich unabhängig beraten lässt, kann über die gesamte Laufzeit einer Hypothek nicht selten zigtausende von Franken sparen.
Wir beraten Sie gerne, um gemeinsam die optimale Finanzierungsstrategie zu finden.  
Hypo-Strategie

Zinsprognose August 2015

Im Juli sind die Hypothekarzinsen stabil geblieben. Gegen Ende Monat haben wir einen leichten Rückgang der Zinsen registriert. Die Konditionen für die Finanzierung einer Immobilie sind damit weiterhin ausgezeichnet – insbesondere für Kunden mit Marktüberblick. Unsere Zinsprognose August: Mittel- bis längerfristig werden die Zinsen leicht steigen. Weiterlesen

Sehr lange Hypo-Laufzeiten: Darauf sollten Sie Acht geben

Hypotheken mit Laufzeiten bis 25 Jahren sind aktuell sehr beliebt. Grund sind die tiefen Zinsen. Doch was sollte man beim Abschluss eines solchen sehr langlaufenden Kredits beachten? MoneyPark klärt auf. Angesichts des rekordtiefen Zinsumfelds sind Hypotheken mit einer Laufzeit von 10 Jahren und mehr Jahren sehr beliebt geworden (lesen Sie hier den Hauptartikel zum Thema). Solche Hypotheken bieten zwar lange Budgetsicherheit. Doch sie beinhalten auch einige Nachteile, derer man sich vor Abschluss unbedingt bewusst sein sollte. Grundsätzlich gilt: Je länger die Laufzeit einer Hypothek, desto geringer ist die Flexibilität und umso teurer ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der. Flexibilität bei einer Hypothek ist in Ausnahmesituationen wie plötzlicher Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfall oder Scheidung wichtig. Für betroffene Hypothekarnehmer gibt es dennoch Möglichkeiten, den Hypothekarvertrag aufzulösen bzw. an den nächsten Käufer weiterzureichen:
  • Übergabe der Hypothek an einen neuen Käufer: Dies kann für den neuen Käufer dann attraktiv sein, wenn die Zinsen seit der Aufnahme der Hypothek durch den Verkäufer gestiegen sind.
  • Auflösung der Hypothek mit Penalty-Zahlung an den Kreditgeber. Die entstehenden Kosten werden teilweise auf den neuen Käufer der Immobilie überwälzt.
  • Es kann sein, dass der Kreditgeber die Hypothek gratis (abgesehen von möglichen administrativen kosten) zurücknimmt, wenn die Hypo-Zinsen in der Zwischenzeit stark gestiegen sind.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Hypothekarform mit welcher Laufzeit für Sie die richtige ist, helfen wir Ihnen gerne weiter. Fordern Sie jetzt Ihre Beratung an.
Investieren

Swap-Hypotheken einfach erklärt

Im aktuellen Zinsumfeld sind Festhypotheken aufgrund ihrer Vorteile wie z.B. der hohen finanziellen Planungssicherheit sehr beliebt. Im Zusammenhang mit Festhypotheken fällt auch immer wieder der Begriff der Swap-Hypothek. Doch was sind eigentlich Swap-Hypotheken? Weiterlesen

Zinsprognose Juli 2015

Im Juni sind die Hypothekarzinsen erneut leicht gestiegen. Die Konditionen einzelner Anbieter sind aber weiterhin äusserst attraktiv. Erneut vergrössert haben sich die ohnehin schon sehr markanten Unterschiede in den Konditionen für dasselbe Produkt bzw. dieselbe Laufzeit. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen mittelfristig weiter gemächlich anziehen werden und die Unterschiede zwischen den Anbietern bestehen bleiben. Ein Zins-Schock ist unwahrscheinlich, der Anbietervergleich aber unumgänglich. Weiterlesen

Zinsprognose Mai 2015

Nach den Turbulenzen um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank und die weitere Senkung des Zinsbands auf ein weltweites Rekordtief ist auf dem Hypothekarmarkt wieder etwas Ruhe eingekehrt. Die Zinskonditionen sind trotz Anstieg der Hypothekenzinsen weiterhin sehr attraktiv – und zwar über sämtliche Laufzeiten. Der Anbietervergleich bringt indes grosse Unterschiede zutage. Die Zinsen dürften derweil niedrig bleiben – und auf Sicht 12 bis 18 Monate nur leicht steigen. Weiterlesen

Zinsprognose April 2015

Nach den Turbulenzen um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses und die weitere Senkung des Zinsziels durch die Schweizerische Nationalbank befinden sich die Zinsen auf Festhypotheken derzeit wieder auf den Ständen von Anfang Dezember 2014. Das Zeitfenster für extrem günstige Hypotheken hat sich geschlossen, gleichwohl bleiben Hypothekenzinsen auf sehr attraktiven Niveau und Immobilien damit eine hochinteressante Wertanlage – erst recht in Zeiten von Negativ-/Nullzinsen auf Spareinlagen. Mit einem breiten Marktvergleich sind weiterhin top Konditionen möglich. Unsere Einschätzung zur Zinslage: Die Zinsen bleiben niedrig, dürften aber auf Sicht 12-18 Monate weiter leicht steigen. Weiterlesen

Niederstwertprinzip erschwert Finanzierung

Trotz niedriger Zinsen steigen die Hürden für den Immobilienkauf. Seit September 2014 müssen Banken und Versicherungen bei der Kreditvergabe das so genannte Niederstwertprinzip anwenden. Manche Immobilienkäufer sind dadurch gezwungen, mehr Eigenkapital einzusetzen – oder sich nach einem günstigeren Objekt umzusehen. Der Vergleich von Anbietern lohnt sich umso mehr. Weiterlesen

MoneyPark Einschätzungen zum SNB Entscheid

Die Schweizerische Nationalbank hat gestern den CHF/EUR Mindestkursentscheid kassiert und das Zielband für den Dreimonats-Libor noch weiter in den negativen Bereich gesenkt. Mögliche Gewinner sind Finanzierungsnehmer: Die Bedingungen für alle, die eine Hypothek aufnehmen oder refinanzieren wollen, sind historisch günstig. Viele Immobilienbesitzer dürften zudem mit Wertzuwächsen rechnen. Weiterlesen
Hypomarkt

Der Schweizer Hypomarkt 2014

Rückblickend wird das Jahr 2014 als eines der dynamischsten in Sachen Hypotheken beurteilt werden: Zinsentwicklung, Kreditvergabepraxis, Immobilienbewertung und –preise sind nur einige der Schlagwörter, die den Hypomarkt bewegt haben und uns beschäftigen. Weiterlesen

Video-Briefing: Eigenkapital

Oft fragen sich Hypothekennehmer, ob es Sinn macht, mehr als 20% Eigenkapital bei der Aufnahme einer Hypothek einzubringen. Unser Vertriebsleiter Michael Hartmann rät im Youtube-Briefing, möglichst wenig Schulden aufzunehmen und somit geringere Amortisationszahlungen zu leisten. Weiterlesen

Video-Briefing: Libor-Hypotheken

Libor-Hypotheken (Erfahren Sie hier, welche Faktoren Zinsen einer Libor Hypothek in der Schweiz beeinflussen) sind momentan eine interessante Option auf dem Hypothekenmarkt, sagt Michael Hartmann, Leiter Vertrieb bei MoneyPark, im Video-Briefing. Das liege am tiefen Zinsniveau, welches sich über die letzten Monate und Jahre etabliert hat. Da es jedoch keine Garantie dafür gebe, dass auch in Zukunft solche Konditionen angeboten werden können, sei es wichtig, dass Kunden ihr Risikoprofil kennen und sich auf eine individuelle Finanzierungsstrategie verlassen können. Weiterlesen

Video-Briefing: Hypothek vorzeitig ablösen

Eine Hypothek vorzeitig ablösen - geht das? Und wenn ja, wie? In den meisten Fällen kann eine Hypothek vorzeitig abgelöst werden. Michael Hartmann, Leiter Vertrieb bei MoneyPark, erklärt im YouTube-Video, was dabei die entscheidenden Faktoren sind (z.B. gewählte Finanzierungsform oder Höhe der Auflösungsprämie) und worauf man beim vorzeitigen Ablösen einer Hypothek im Einzelfall achten sollte. Weiterlesen

Video: Libor-Hypotheken im Tiefzinsumfeld

Libor-Hypotheken sind momentan eine interessante Option auf dem Hypothekenmarkt. Da es aber keine Garantie dafür gibt, dass das auch in Zukunft so bleibt, ist es wichtig, dass Interessenten ihr Risikoprofil kennen und sich auf ihre individuelle Finanzierungsstrategie verlassen können, erklärt Michael Hartmann, Leiter Vertrieb bei MoneyPark, im YouTube Video. Weiterlesen

Zinsprognose März 2014

Kurzfristige Hypothekarzinsen (LIBOR-Hypothek) Die Experten von MoneyPark rechnen nicht mit einem Anstieg der kurzfristigen Zinsen in den nächsten Monaten. Obwohl positive Signale seitens Konjunktur bestehen und auch die strukturelle Erholung der Europäischen Union gut voranschreitet, ist das Gefüge fragil. Die Krise in der Ukraine verunsichert und die Lageentwicklung wird für die Stimmung an den Märkten mitbestimmend sein. Diese beiden Effekte wiegen sich gegenseitig auf und die LIBOR-Hypothek bleibt entsprechend attraktiv. Das heisst, LIBOR kann auch weiterhin im Rahmen einer Finanzierung und entlang des Risikoprofils des Kunden in die Gesamtfinanzierung integriert werden. Langfristige Hypothekarzinsen (Festhypothek) Unter der Voraussetzung, dass sich die positiven konjunkturellen Signale verdichten und die Krim-Krise die Märkte nicht belastet, rechnet MoneyPark in den nächsten Monaten mit einem Zinsanstieg (5-jährige Festhypothek) von 0.18%. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass Banken auf die bis Ende Juni 2014 angeordnete Verdoppelung des antizyklischen Kapitalpuffers (AZP) bereits jetzt schon reagieren, indem sie ihre Hypothekenzinsen erhöhen. Man kann ausserdem starke Unterschiede im Anbietermarkt von Hypotheken beobachten. Dieser Trend könnte sich noch verschärfen, falls weitergehende Regulierungen im Hypothekargeschäft aufgestellt werden und verstärkt auf die unterschiedlichen Kreditstrategien wirken. Dies würde zu einem noch heterogeneren Anbietermarkt führen und das aktive Vergleichen der Offerten notwendig machen. Für Kunden, welche Fälligkeiten in den nächsten Monaten bei Ihren Hypotheken haben, ist daher eine frühzeitige Sondierung der Optionen empfehlenswert.

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Die Beraterinnen und Berater von MoneyPark helfen Ihnen gerne in Ihren Kundengesprächen, im aktuell anspruchsvollen Zinsumfeld die richtige Strategie und die beste Lösung zu finden.

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Nützliche Links für Sie

Hypothek zurückzahlen oder nicht? Hier finden Sie alles Wichtige zum Thema Amortisation.
Zinsprognose Schweiz 2014

Hypothekarzinsen Schweiz in 2014

Langfristige Zinsen (Festhypothek) Aufgrund eines stabilisierten Euroraums und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Erholung, rechnet MoneyPark mit einem leichten Anstieg der langfristigen Zinsen um ca. 0,2 Prozent. Kurzfristige Zinsen (Variable Hypothek / LIBOR-Hypothek) Der aktuelle Leitzins der EZB wurde nochmals gesenkt, während der SNB Leitzins stabil auf historisch tiefem Niveau bleibt. Um die wirtschaftliche Erholung stabil zu halten, werden die kurzfristigen Zinsen in den nächsten Monaten kaum erhöht. Der Erwerb bzw. das Halten einer Immobilie bleibt daher auch nächstes Jahr gegenüber der Miete attraktiv. Die vergangenen Monate haben aber auch gezeigt, dass die Hypothekarzinsen Schweiz sensitiv auf Marktveränderungen reagieren und insbesondere auch starke Unterschiede im Anbietermarkt von Hypotheken hervorbringen. Dieser Trend wird sich nicht zuletzt aufgrund von Regulierungen und unterschiedlichen Kreditstrategien fortsetzen und das aktive Vergleichen der Offerten notwendig machen.

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Die Beraterinnen und Berater von MoneyPark helfen Ihnen, die richtige Strategie und die beste Lösung zu finden und freuen sich, Sie auch 2014 aktiv zu unterstützen. MoneyPark - Ihre Hypothek.

Die Wahl der richtigen Hypothek minimiert Risiken

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von MoneyPark und der Universität St. Gallen bringt neue Erkenntnisse zu Kreditrisiken in der Schweiz. Die Schweizer Nationalbank (SNB) schätzt, dass bei einem langfristigen Zinssatz von 5% ganze 40% aller neu vergebenen Hypotheken wohl nicht tragbar wären. Von Seiten der Banken heisst es hingegen, dass eine Tragbarkeitsprüfung mit einem angenommenen Zinssatz von 5% die Voraussetzung für eine Hypothek ausreichend erfüllen. MoneyPark hat nun in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen sowohl Tragbarkeit als auch den Verschuldungsgrad Schweizer Hypotheken in einer Studie untersucht. Die Stichprobe der Studie umfasst 300 Hypothekenanfragen aus dem Jahr 2013. Mit Bezug auf das Zinsrisiko wurde ein kalkulatorischer Zins von 5% angenommen, um darauf basierend die langfristige Tragbarkeit der Kredite zu untersuchen. Machen die jährlichen Hypothekenkosten einen Drittel oder mehr des Haushaltseinkommens pro Jahr aus, so wir die Tragbarkeit als gering eingestuft. Annahmen betreffend Haushaltseinkommen und Hypothekenkosten haben grossen Einfluss auf den Anteil an riskanten Krediten. Zuerst wurden die Instandhaltungskosten einer Immobilie (1% pro Jahr) zu den kalkulatorischen Zinskosten (5% pro Jahr) hinzuaddiert und dann in ein Verhältnis mit dem Haushaltseinkommen pro Jahr gesetzt. Gemäss dieser Betrachtungsweise sind nur gerade 8% der Hypothekenkredite von geringer Tragbarkeit. Werden die Amortisationskosten von 1% pro Jahr miteingerechnet (Hypothek zurückzahlen oder nicht? Hier finden Sie alles Wichtige zum Thema Amortisation), sind ganze 23% der Kredite risikobehaftet. Wird nur das feste Einkommen ohne Boni und weitere Kapitaleinkommen berücksichtigt, sind es bereits 31%. Festhypothek sicherer als variable Hypothek Sind Haushalte mit geringer Tragbarkeit wirklich stärker von einem Zinsrisiko betroffen? Dies hängt von den Spezifikationen der Hypothek ab. Langfristige Kredite mit festem Zinssatz sorgen dafür, dass Kreditnehmer mit einer Festhypothek, im Gegensatz zu einer variablen Hypothek oder einer LIBOR Hypothek, durch schwankende Zinsen kurz- und mittelfristig keine Nachteile erleiden. Etwa zwei Drittel der Kredite mit geringer Tragbarkeit aus der Stichprobe haben einen festen Zinssatz und eine Laufzeit, welche mehr als fünf Jahre beträgt. Deshalb lässt sich sagen, dass selbst ein starker Anstieg der Zinsen kurz- und mittelfristig die Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer kaum beeinflussen sollte. Kreditausfälle drohen in der Schweiz hauptsächlich dann, wenn bereits existierende Hypotheken auslaufen und nur zu schlechteren Konditionen refinanziert werden können. Deshalb hat die Laufzeit einer Hypothek wiederum einen Einfluss auf das Risiko von auf Preiskorrekturen basierenden Kreditausfällen. Risiken im Zusammenhang mit Hypothekenzinsen halten sich in Grenzen Zusammenfassend kann man sagen, dass weder eine Anpassung der Preise für Immobilien noch ein starkes Ansteigen der Hypothekenzinsen kurz- und mittelfristig zu einem erheblichen Anstieg von Kreditausfällen führen sollte. Dieses Resultat kann man jedoch nicht darauf zurückführen, dass der Anteil der Kredite mit hoher Verschuldung und niedriger Tragbarkeit vernachlässigbar ist, sondern auf die Tatsache, dass der Grossteil der Kredite eine lange Laufzeit und fixe Zinsen beinhaltet. Langfristig jedoch könnte ein andauernder Anstieg der Zinsen oder eine dauerhafte Anpassung der Immobilienpreise trotzdem zu beachtlichen Kreditausfällen führen. Suchen Sie Ihre optimale Hypothek? MoneyPark vergleicht die besten Angebote von über 60 Anbietern und bietet zudem wichtige Informationen rund um das Thema Hypothek. Quelle: MoneyPark
Hypothek

Hypothek: Sucht man, findet man

Hat man sich erst einmal für einen Hauskauf entschieden, stellt sich anschliessend schnell die Frage nach einer optimalen Finanzierung. Vor einigen Jahren ist man noch zu seiner Hausbank gegangen. Mittlerweile umgehen 90% der Schweizer und Schweizerinnen diesen traditionellen Weg. Kunden vergleichen heute zunehmend Hypothekenzinsen. Infolgedessen ist die Anzahl verschiedener Hypothekenanbieter stark gestiegen. So stellt sich die Frage: Welcher dieser Anbieter passt zu welchem Hypothekennehmer? Weiterlesen

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