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Hypothekarzinsen

Einschätzung Hypothekarzinsen Juni 2019

Handelszölle und politische Ungewissheiten trüben die Prognosen für die Weltwirtschaft weiter ein. Vor dieser Entwicklung wird sich auch die Schweizer Exportwirtschaft nicht verschliessen können. Daher notiert der durchschnittliche Richtsatz für 10-jährige Festhypotheken per Ende Mai auf dem Allzeittief von 1.25%. Dank den Nachverhandlungen durch MoneyPark können Kunden mit guter Bonität  10-jährige Festhypotheken sogar für einen Zinssatz ab 0.78% abschliessen.

Makroökonomische Lage

Weltwirtschaft mit tiefsten Wachstums-Prognosen seit 30 Jahren

Die konjunkturellen Aussichten bleiben weiterhin verhalten. Die OECD senkte ihre Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf unterdurchschnittliche 3.2 Prozent. Für das kommende Jahr werden unverändert 3.4 Prozent vorausgesagt. Sollten diese Prognosen eintreffen, wären das die tiefsten Wachstumsraten der letzten 30 Jahre. Zu den Gründen, die zu diesen tiefen Prognosen führen, zählen längerfristig höhere Handelszölle zwischen den USA und China, zusätzliche Zölle auf den Handel zwischen den USA und der EU sowie eine stärkere Konjunkturabkühlung in China. Ebenfalls das Wachstum dämpfen könnten die weitere Ungewissheit über den Brexit sowie finanzielle Risiken wegen der hohen Verschuldung in Europa.

Die Schweiz im Soge der Weltwirtschaft

Die Schweizer Wirtschaft wuchs dieses Jahr bisher robust. Im ersten Quartal ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal überraschenderweise um 0.6 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vorjahr sogar um 1.4 Prozent. Unterstützt wurde dieses Wachstum von allen BIP-Komponenten. Trotzdem sind auch die Prognosen für die Schweizer Wirtschaft eingetrübt. Den Einflüssen der weltweiten Unsicherheiten und speziell des Handelsstreites wird sich vor allem auch die Schweizer Exportindustrie nicht entziehen können.

Entwicklung der Kapitalmarkt-Zinssätze

Kreditabsicherungskosten (Swap) sanken stark

Nach dem starken Rückgang der Swap-Sätze im vergangenen März und der darauffolgenden Stabilisierung im April sind die langfristigen Swap-Sätze im Mai nochmals und überraschend markant gefallen. Der zehnjährige Satz verlor innert Monatsfrist 19 Basispunkte und liegt nun bei minus 0.12 Prozent, einem neuen 24-Monate-Tief. Die Ursache dieses Rückgangs mag in den politischen Unsicherheiten liegen, die das Weltwirtschaftsklima belasten: Wider erwarten zieht sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China in die Länge und noch immer ist der Ausgang des Brexits völlig unklar. Des Weiteren sind keine Indikatoren in Sicht, die demnächst verstärkte Inflationsängste aufflammen lassen könnten.

10-jähriger Richtsatz so tief wie noch nie

Der Rückgang der Swap-Sätze lässt auch die Richtsätze sinken: Der durchschnittliche Zinssatz für zehnjährige Festhypotheken liegt per Ende Mai bei 1.25 Prozent, der tiefste je bei MoneyPark ermittelte Satz. Aber auch die fünfjährigen Festhypotheken sinken um vier Basispunkte und liegen nun bei 1.01 Prozent.

Ausdehnung der Marge und der Bandbreiten

Die Finanzierungspartner haben im Mai ihre Hypothekarmarge leicht ausgedehnt, da sie nicht die ganze Reduktion der Swap-Sätze auf die Kundenzinssätze überwälzt haben. Und auch die Bandbreiten zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter vergrösserten sich: Während der teuerste Anbieter seine Konditionen auf Niveau des Vormonats beliess, hat der günstigste Anbieter seine Konditionen sogar überdurchschnittlich gesenkt. Eine zehnjährige Festhypothek kann daher mit guter Bonität bei 0.78 Prozent abgeschlossen werden (- 7 Basispunkte), eine fünfjährige bei 0.55 Prozent (-8 Basispunkte).

Prognose: Hypothekarzinsen bleiben günstig

Es gibt keinerlei Anzeichen, die eine signifikante Zinssteigerung vor dem Sommer des nächsten Jahres ankündigen. Die Prognosen für die Weltwirtschaft – die USA ausgeschlossen – sind weiterhin schwach. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist ungelöst und die weltweiten Inflationsprognosen bleiben niedrig. Diese Entwicklungen veranlassen die EZB und demnach auch die SNB, weiterhin an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten.

Unsere langfristige Prognose passen wir daher nur marginal an: Bis Ende Jahr erwarten wir bei den fünfjährigen Festhypotheken einen Zinssatz zwischen 1.05 und 1.20 Prozent (vorher 1.10% bis 1.25%), bei den zehnjährige Festhypothek einen Zinssatz zwischen 1.30 und 1.60 Prozent (vorher 1.35% bis 1.65%).

Empfehlung

Die Entwicklungen der letzten Monate haben es gezeigt: Die Hypothekarzinsen können trotz dem tiefen Zinsniveau volatil bleiben und innert Kürze um 10 bis 20 Basispunkte sinken respektive steigen. Verändern sich die konjunkturellen Prognosen oder flammen kurzfristig Inflationsängste auf, werden sich die Hypothekarzinsen schnell wieder auf dem Niveau von Februar 2019 einfinden, als die langfristigen Kapitalmarkt-Sätze rund 20 Basispunkte höher lagen. Die aktuellen Ausschläge nach unten sollten daher für taktische Abschlüsse von langjährigen Festhypotheken genutzt werden.

 


Hypothekarzinsen

Einschätzung Hypothekarzinsen Mai 2019

Erste Aufhellungsanzeichen für die weltweite Konjunkturentwicklung nehmen die Angst vor einer Weltrezession. Dennoch bleiben die Aussichten im EU-Raum verhalten pessimistisch. Die Hypothekarzinsen verharren daher voraussichtlich bis ins Jahr 2021 auf tiefem Niveau: Vorher sind keine starken Zinssteigerungen zu erwarten.

Experten sprachen von einer «Riesenüberraschung»: Die US-Wirtschaft hat im ersten Quartal 2019 wider Erwarten ein BIP-Wachstum von hochgerechnet 3.2 Prozent erreicht. Dies trotz aller negativen Stimmen, die teilweise sogar vor einer kommenden Rezession gewarnt hatten.

Und auch das chinesische Wirtschaftswachstum beeinflusst die Weltkonjunktur derzeit positiv. Die sich bessernden Konjunkturdaten aus China werden sich in den kommenden Monaten vermutlich auch in den Daten der wesentlichen Handelspartner spiegeln. Die Vorlaufindikatoren westlicher Länder haben sich bereits mindestens stabilisiert. Von einigen Experten wird sogar erwartet, dass eine globale Erholung zur Jahresmitte hin möglich sein wird. Entsprechend hat das Fed den Leitzins am 1. Mai wie erwartet und auch bereits zu Beginn des Jahres angekündigt in der Spanne von 2.25 bis 2.5 Prozent belassen.

Leitzinsen bleiben unverändert

Die Wachstums- und damit auch die Inflationsaussichten im EU-Raum bleiben jedoch generell verhalten. Die wirtschaftlichen und politischen Probleme im EU-Raum können auch zukünftig dafür sorgen, dass Rezessionsängste die Runde machen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wie auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) haben ausserdem bereits mehrfach ausgeführt, ihre expansive Geldpolitik bis auf Weiteres, mindestens bis 2021, weiterzuführen. Und so lange die Inflationsrate in der Schweiz nicht markant ansteigt, ist auch weiterhin keine plötzliche Zinswende zu erwarten.

Kreditabsicherungskosten (Swap) stabilisieren sich auf tiefem Niveau

Nachdem die Swap-Sätze im März markant gefallen sind, haben sie sich im April auf tiefem Niveau stabilisiert. Der zehnjährige Satz stieg zwar bis Mitte Monat um elf Basispunkte auf 0.13 Prozent, ist mittlerweile aber wieder auf 0.077 Prozent, also nur knapp über null, gesunken. Die kürzeren Laufzeiten hingegen sind innert Monatsfrist praktisch unverändert geblieben.

Langfristige Richtsätze steigen leicht an

Die durchschnittlichen Richtsätze unserer Hypothekaranbieter sind im vergangenen Monat nach einem munteren Auf und Ab in gleicher Höhe wie der zugrunde liegende Swap-Satz gestiegen. Eine zehnjährige Festhypothek konnte per Ende April zu durchschnittlich 1.35 Prozent abgeschlossen werden, also rund sechs Basispunkte höher als im Vormonat. Während die fünfjährige Festhypothek noch um zwei Basispunkte gestiegen ist, blieben die kurzfristigen Laufzeiten unverändert.

Markante Verengung der Bandbreiten

Die in den Vormonaten günstigsten Hypothekaranbieter haben ihr Hypothekarkapital mit ausserordentlich attraktiven Konditionen entweder vollständig platziert oder ihr Pricing angepasst. Noch immer offerieren die günstigsten Anbieter sehr kompetitiv – sie verrechnen jedoch eine teils klar höhere Marge.

Aus diesem Grund sind die günstigsten Zinssätze der zehn- und fünfjährigen Festhypotheken stärker gestiegen als deren zugrunde liegender Swap-Satz und die durchschnittlichen Richtsätze aller Anbieter. Eine zehnjährige Festhypothek kann per Ende April zu 0.85 Prozent abgeschlossen werden, eine fünfjährige zu 0.63 Prozent. Da die jeweils teuersten Anbieter ihr Angebot auf Vormonats-Niveau beliessen, haben sich die Bandbreiten um 19 respektive 30 Basispunkte verringert. Die Bandbreite von 91 Basispunkte bei der zehnjährigen Festhypothek ist jedoch historisch betrachtet noch immer sehr gross.

Vergleichen und verhandeln führt zu besseren Konditionen

Der bisher günstigste Anbieter hat sein Offering jüngst angepasst und seine Marge bei den fünf- sowie den zehnjährigen Festhypotheken markant ausgedehnt. Die durchschnittlichen Richtsätze sowie die entsprechenden Swap-Sätze haben sich hingegen vergangenen Monat kaum verändert und notieren nach dem Zinsrückgang im März noch immer auf tiefem Niveau.

In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypotheken per 30. April 2019.

Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die weit unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Durch geschicktes Verhandeln und Vergleichen können somit für eine durchschnittliche Hypothekarsumme von 650'000 Franken mehrere Tausend Franken pro Jahr eingespart werden.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: Status quo bei Schweizer Hypothekarzinsen

An der letztwöchigen Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank verteidigte SNB-Präsident Thomas Jordan die Schweizer Negativzinspolitik als ein für die Preisstabilität und die positive Entwicklung der Konjunktur notwendiges Übel. Wie lange sie noch bestehen bleibt, vermag heute keiner genau zu sagen, die SNB wird sich jedoch hüten, einen ersten Zinsschritt vor der Europäischen Zentralbank vorzunehmen. Ansonsten würde der Druck auf den Schweizer Franken zunehmen und dadurch die Wirtschaft abschwächen, was zu einer noch tieferen Inflation, wenn nicht sogar zu Deflation, führen würde. Aller Kritik zum Trotz wird die SNB deshalb von ihrer seit vier Jahren bestehenden expansiven Geldpolitik nicht abweichen.

Unsere langfristige Prognose bleibt daher wie bisher bestehen: Für die zehnjährige Festhypothek erwarten wir bis Ende Jahr einen Zinssatz zwischen 1.35 und 1.65 Prozent.

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen sind nach den letzten Korrekturen im März auf einem Rekordtief angekommen. Die langfristigen Zinsen verhielten sich im April jedoch sehr volatil. Sollten die positiven Signale über das weltweite Wirtschaftswachstum anhalten und an den Kapitalmärkten etwas Ruhe einkehren, könnten die Hypothekarzinsen innert weniger Wochen durchaus wieder um 10 bis 20 Basispunkte ansteigen. Dennoch wird die nachlassende Dynamik im Wirtschaftswachstum weltweit auf absehbare Zeit kaum Raum für signifikante Zinserhöhungen lassen. Trotzdem lohnt es sich, die aktuellen Ausschläge nach unten zu nutzen und jetzt eine langfristige Festhypothek abzuschliessen, um sich die tiefen Zinsen über eine lange Zeitperiode zu sichern.

Sonderthema

Massnahmen zur Risikoeindämmung bei Renditeobjekten: Welche Auswirkungen sind zu erwarten?


Hypothekarzinsen

Einschätzung Hypothekarzinsen April 2019

Starke Eintrübung der Konjunkturentwicklung führt zu starken Zinssenkungen  

Schwache Konjunkturaussichten sowie die Ankündigungen des Fed, der EZB und der SNB, die Geldpolitik expansiv zu belassen, führten im März zu drastischen Zinssenkungen. Der 10-jährige Swap-Satz reduzierte sich innert Monatsfrist um über 22 Basispunkte und notiert damit so tief wie seit November 2016 nicht mehr.

Die Hypothekarkunden profitierten jedoch nur teilweise von diesem Zinsrutsch; die Hypothekaranbieter nutzten die Situation teilweise, um ihre Marge auszubauen. Vergleichen wird somit noch wichtiger.

In den letzten Wochen hat sich die Weltkonjunktur stark eingetrübt und alle grossen Volkswirtschaften zeigen deutliche Abschwächungen. Daneben wirken sich die grossen Unsicherheiten (Brexit, Handelskrieg USA/China, Rahmenabkommen EU/Schweiz) noch stärker negativ auf die weiteren Aussichten aus. Insgesamt zeigt die Weltkonjunktur klare Signale für eine wirtschaftliche Abschwächung im laufenden Jahr. In allen Industrienationen wurden die Konjunkturprognosen spürbar gesenkt, und es mehren sich die Anzeichen einer längeren Abkühlung der weltwirtschaftlichen Dynamik.

Auch die Schweizer Exporteure spüren die Abschwächung des Welthandels. Zudem schwächelt auch die Binnenwirtschaft. Die Nachfrage im Konsum sowie nach Bau- und Ausrüstungsinvestitionen schwächt sich ab.

Hypothekarzinsen fallen auf Rekordtiefen – Eigenheimkäufer dürfen sich freuen

Die US-Notenbank Fed hat zusätzlich vor kurzem überraschenderweise entschieden, ihre Zinsnormalisierung bis mindestens Ende 2019 auf Eis zu legen und in diesem Jahr keine Zinserhöhungen durchzuführen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wie auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) sahen sich aufgrund der konjunkturellen Situation gezwungen, ihre expansive Geldpolitik weiterzuführen. Die neuesten Entwicklungen und Aussichten lassen das Ende der Negativzinsen in weite Ferne rücken. Die Entscheide der Notenbanken führten dazu, dass die Swap-Sätze in den vergangenen zwei Wochen nochmals deutlich sanken und nun auf dem Niveau von November 2016 verharren. Die Chancen, dass sich die Zinsen auf einem ähnlich tiefen Niveau auch noch in den kommenden Monaten bewegen werden, sind vor diesem Hintergrund hoch. 

Kreditabsicherungskosten (Swap) fallen massiv 

Nach der Ankündigung der EZB anfangs März, im laufenden Jahr keine Zinserhöhungen vorzunehmen, reagierten die Swap-Sätze unmittelbar und sanken zu Monatsbeginn entsprechend stark ab.  

Vor zwei Wochen folgte ausserdem das Fed mit der Information, Zinserhöhungen in diesem Jahr auszuschliessen. Daraufhin fielen die Swap-Sätze erneut massiv. Der 10-Jahressatz notierte teilweise leicht unter null – so tief wie zuletzt 2016.


Tiefere Richtsätze bei allen Laufzeiten

Die durchschnittlichen Richtsätze aller Laufzeiten sind aufgrund der allgemeinen Zinskorrektur stark gesunken, die langfristigen stärker als die kurzfristigen. Der Satz für 10-jährige Festhypotheken notiert per Ende März 15 Basispunkte tiefer als im Vormonat. Die Hypothekaranbieter haben den starken Rückgang der Zinsen aber auch dazu genutzt, ihre Marge auszubauen. Die Hypothekarzinsen sind weit weniger gesunken als ihre entsprechenden Swap-Sätze.

Ausdehnung der Bandbreiten bei den 10-jährigen Festhypotheken 

Während sich die Bandbreite der 5-jährigen Festhypotheken um rund sechs Basispunkte auf 0.88 Prozent verkleinert hat, wuchs die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter von 10-jährigen Festhypotheken um neun Basispunkte auf 1.10 Prozent. Der günstigste Anbieter hat seinen Richtsatz um ganze 14 Basispunkte gesenkt – das entspricht zehn Basispunkte mehr als die Reduktion der durchschnittlichen Richtsätze.   

Vergleichen und verhandeln führt zu besseren Konditionen

Die Anbieter nahmen im März signifikante Margenausdehnungen bei den 5- und 10-jährigen Festhypothekarsätzen vor. Während der 10-jährige Swap-Satz um 22.3 Basispunkte sank, reduzierte sich der entsprechende Richtsatz lediglich um 15 Basispunkte, der günstigste Satz sogar um nur neun Basispunkte. Die Anbieter nutzten somit den Zinsrutsch, um ihre Marge auszubauen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den 5-jährigen Sätzen: Der durchschnittliche Richtsatz hat sich entgegen dem Swap-Satz praktisch nicht reduziert. Überraschenderweise hat jedoch der günstigste Anbieter seinen Zinssatz um satte 14 Basispunkte verringert.  

In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypothekenper 29. März 2019.

Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die weit unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:


Der Richtsatz für 10-jährige Festhypotheken sank um 15 Basispunkte auf 1.29 Prozent, und auch der günstigste Zins für 10-jährige Festhypotheken gab nochmals um neun Basispunkte nach und notiert bei 0.66 Prozent. 

Dieser Zinssatz für die 10-jährige Festhypothek wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter, der weiterhin sehr kompetitiv offeriert. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: Mit einem Ende der Niedrigzinsen ist kurzfristig nicht zu rechnen

Aufgrund der schlechten konjunkturellen Aussichten der Weltkonjunktur und den hohen Risiken gehen die Marktteilnehmer mittlerweile von einer Rezession aus. Deshalb wird auch erwartet, dass das Fed sogar eine Zinssatzsenkung bis Ende des laufenden Jahres vornehmen könnte.

Wie die EZB nun bestätigte, sind Zinserhöhungen im laufenden Jahr ausgeschlossen und ein Ende der expansiven Geldpolitik ist vorerst nicht in Sicht. Vor einer Woche hat Mario Draghi, Notenbankchef der EZB, zudem bekannt gegeben, bei einer noch stärkeren Eintrübung der Konjunktur die Zinswende nötigenfalls weiter nach hinten zu verschieben. 

Die SNB wird die nächsten Schritte der EZB entsprechend abwarten, bevor sie etwaige Zinserhöhungen erwägt. In ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung hat sie Ende März deutlich gemacht, dass das Wechselkursrisiko anhalte und Negativzinsen daher in der Schweiz fortbestehen müssten. Sie behielt sich zudem vor, entsprechend am Devisenmarkt aktiv einzugreifen, um Aufwärtsdruck auf den Franken zu vermeiden. Bevor die EZB nächste Schritte unternimmt, womit vor 2020 nun definitiv nicht zu rechnen ist, sind der SNB damit die Hände für Zinserhöhungen wohl gebunden.

Aufgrund des starken Zinsrückgangs im vergangenen Monat haben wir unsere langfristige Zinsprognose nach unten angepasst. Wir erwarten entsprechend für die 5- und 10-jährigen Laufzeiten ein um 5 resp. 25 Basispunkte tieferes Zinsband bis Ende Juni 2019. Per Ende Jahr dürften die 10-jährigen Festhypotheken rund 20 Basispunkte tiefer notieren als bislang prognostiziert.

Empfehlung

Die Schweizer Hypothekarzinsen bleiben günstig. Angesichts der getrübten Aussichten auf die weltwirtschaftliche Entwicklung erwarten wir nach dem neuerlichen starken Rückgang des Zinsniveaus für die kommenden Wochen eine Stabilisierung auf tiefem Niveau. Festhypotheken sind weiterhin sehr attraktiv. Die aktuellen Ausschläge des Zinsniveaus nach unten könnten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden. 


Hypothekarzinsen

Einschätzung Zinsmarkt März 2019

Das weltweite Wirtschaftswachstum verlangsamte sich im Februar weiter. Europa bleibt die schwächste der grossen Wirtschaftsregionen, nicht zuletzt, weil Deutschland sich in Richtung Rezession bewegen könnte. Auch in der Schweiz setzte sich im Februar die Abschwächung der Konjunktur fort. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten, auch hinsichtlich des Ausgangs des Brexits, sorgen dafür, dass sich die Hypothekarzinsen in der Schweiz weiterhin auf tiefem Niveau befinden und insgesamt am langen Ende nochmals nachgegeben haben.

Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Negativzinsen erst im Laufe des Jahres 2020 aufgehoben werden, da die Schweizerische Nationalbank (SNB) angesichts der Entwicklungen im Euroraum kaum vor der Europäischen Zentralbank (EZB) massgebliche Zinsschritte vornehmen wird, um Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken zu vermeiden. 

Hypothekarzinsen stabilisieren sich auf tiefem Niveau

Die Schweizer Hypothekarzinsen dürften damit im Jahresverlauf insgesamt auf tiefem Niveau – mit seitlichen Ausschlägen – stabil bleiben. 

Kreditabsicherungskosten (Swap) auf tiefem Niveau stabil

Die sich verlangsamende Konjunktur und die Unsicherheiten bezüglich des Brexits lassen die Kreditabsicherungskosten insgesamt auf tiefem Niveau verharren. 

Leicht tiefere Richtsätze für 10-jährige Festhypotheken

Die durchschnittlichen Richtsätze für 5-jährige Festhypotheken notieren praktisch unverändert, während der Satz für 10-jährige Laufzeiten nochmals leicht nachgab. 

Leichte Verengung der Bandbreiten am kurzen und langen Ende 

Die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter bei den 2- und 5-jährigen Festhypotheken blieb im vergangenen Monat unverändert. Um elf Basispunkte verkleinert hat sie sich hingegen bei den 10-jährigen Laufzeiten und beträgt nun gegenüber 1.12 Prozent im Vormonat noch 1.01 Prozent. Auch sank die Libor-Hypothek des teuersten Anbieters von 1.30 auf 1.25 Prozent, wodurch sich die Differenz um fünf Basispunkte verringerte. 


Vergleichen und verhandeln führt zu besseren Konditionen

Nachdem die Anbieter ihre Margen im Vormonat noch ausgedehnt hatten, nahmen sie im Februar leichte Verengungen bei den 10-jährigen Festhypothekarsätzen vor. Während der Swap um 1.3 Basispunkte sank, reduzierte sich der Richtsatz um 3 Basispunkte, was einer durchschnittlichen Margenverengung von 1.7 Basispunkten entspricht. 

In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypotheken per 28. Februar 2019.

Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die weit unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Der Richtsatz für 10-jährige Festhypotheken sank um drei Basispunkte auf 1.44 Prozent, und auch der günstigste Zins für 10-jährige Festhypotheken gab nochmals um drei Basispunkte nach und notiert bei 0.75 Prozent. Dieser Zinssatz für die 10-jährige Festhypothek wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter, der weiterhin sehr kompetitiv offeriert. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: Keine markante Veränderung des Zinsniveaus 

Eine baldige Zinserhöhung ist, wie schon in den vergangenen Monaten kommuniziert, weiterhin nicht zu erwarten. Kleinere Korrekturen nach oben und unten sind dabei nicht auszuschliessen. Letztere sollten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden.

Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die EZB vor 2020 keine Zinserhöhungen vornehmen wird. Die SNB wird entsprechende Entscheide abwarten, um Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken zu vermeiden. 

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen verharren mit leichten Seitwärtsbewegungen auf dem tiefen Niveau der Vormonate. Angesichts der anhaltenden Befürchtungen hinsichtlich einer schwächeren weltwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere im Euro-Raum, erwarten wir für die Entwicklung der Hypothekarzinsen in den kommenden Wochen wie bereits im Vormonat leichte Auf- und Abwärtsbewegungen. Festhypotheken bleiben weiterhin sehr attraktiv. Wer jetzt eine 10-jährige Festhypothek abschliesst, profitiert über lange Zeit von den tiefen Zinsen und spart viel Geld. 

Hypothekarzinsen

Einschätzung Zinsmarkt Februar 2019

Nicht ganz unerwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) Ende Januar bestätigt, ihren bisher eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen. Der Leitzins bleibt somit unverändert bei null Prozent, wo er gemäss Aussage der EZB bis «mindestens über den Sommer» bleiben wird. Alle geldpolitischen Sondermassnahmen bleiben unverändert bestehen.

Den Grund für die Weiterführung der expansiven Geldpolitik ortet die EZB bei der spürbaren Konjunktureintrübung im Euroraum. Die Währungshüter sind sich einig, dass die Gefahren für ein schwächeres Wirtschaftswachstum nun überwiegen. Trotzdem sei die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering.

Im Dezember nahm auch die Inflation im Euroraum ab. Die Verbraucherpreise lagen um 1.6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die EZB strebt jedoch nach wie vor eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Diese Entwicklungen im Euroraum werden auch Einfluss auf die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben: Sie wird den Negativzins kaum vor einem ersten Zinsschritt der EZB aufheben, um keinen Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken auszuüben. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Negativzinsen erst im Laufe des Jahres 2020 aufgehoben werden. 

Die Schweizer Hypothekarzinsen dürften somit auch 2019 seitwärts tendieren und auf tiefem Niveau verharren.

Kreditabsicherungskosten (Swap) sinken weiter

Die tieferen Inflationszahlen der Eurozone führten im Januar zu sinkenden Kreditabsicherungskosten am langen Ende. Der 10-jährige Swap liegt per Ende Januar noch bei 0.21 Prozent und notiert somit 8.5 Basispunkte tiefer als per Ende 2018.

Der 5-jährige Swap kam ebenfalls zurück und notiert vier Basispunkte tiefer, während sich das kurze Ende (zwei Jahre und Libor) praktisch unverändert präsentiert.

Dies reflektiert die weitere Eintrübung der weltweiten Konjunkturaussichten sowie die Unsicherheit aufgrund des weiterhin offenen Ausgang des Brexit. Zudem nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass in den aktuell laufenden Konsultationen zum Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU eine innenpolitische Einigung erzielt wird, trotz des Werbens von Economiesuisse. 

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Richtsätze nur leicht tiefer ¦ Margenausdehnung der Anbieter

Nach dem starken Rückgang im November und Dezember stabilisierten sich die durchschnittlichen Richtsätze auf tiefem Niveau - dies nach leichten Aufwärtsbewegungen zur Monatsmitte. Die Sätze für 10-jährige Festhypotheken liegen nun drei Basispunkte tiefer. Verglichen mit dem um acht Basispunkte tieferen Swap lässt dies eine mittlere Margenausdehnung der Anbieter um fünf Basispunkte erkennen.

Zinsmarkt Februar

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Stabilisierung der Bandbreiten bei allen Laufzeiten

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter ist im vergangenen Monat nahezu über alle Laufzeiten hinweg unverändert geblieben. Allein bei den 10-jährigen Festhypotheken blieb der teuerste Anbieter trotz rückläufigen Swap-Sätzen (-8.5 Basispunkte) bei seinen offerierten 1.90 Prozent und dehnte somit die Marge um 8.5 Basispunkte aus. Demgegenüber steht der günstigste Anbieter mit -1 Basispunkt und einer Margenausdehnung von 7.5 Basispunkten. Die Differenz beträgt nun satte 1.12 Prozent. 

Zinsmarkt Februar

Vergleichen und verhandeln führt zu verbesserten Konditionen

Wie bereits erwähnt brachte der Januar eine durchschnittliche Margenausdehnung von fünf Basispunkten. Der günstigste Anbieter nutzte die Marktentwicklung und dehnte die Marge leicht aus (7.5 Basispunkte). Nichts desto trotz reduzierten sich die Top-Konditionen nochmals leicht um -1 Basispunkt.

Zinsmarkt Februar

In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypothekenper 31. Januar 2019.

Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die massiv unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Zinsmarkt Februar

Die 10-jährige Festhypothek zu 0.78% wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter, der weiterhin sehr kompetitiv offeriert. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: keine markanten Zinsveränderungen zum Jahresauftakt

Die sich insgesamt abschwächende Konjunktur im Euroraum, gepaart mit der unklaren Umsetzung des Brexits sowie der Handelsstreit der USA mit China führen dazu, dass der Druck auf die hiesigen Zinsen bestehen bleibt. Eine baldige Zinserhöhung ist daher weiterhin nicht zu erwarten. Kleinere Korrekturen nach oben und unten sind jedoch nicht auszuschliessen. Letztere sollten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden.

Wir gehen unverändert davon aus, dass die EZB im Jahr 2019 keine Zinserhöhungen ankündigen und frühestens im Frühjahr 2020 diesbezügliche Schritte unternehmen wird. Die SNB wird die Entscheide der EZB abwarten, um keinen Druck auf den Schweizer Franken auszuüben.

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen verharren mit leichten Seitwärtsbewegungen auf dem tiefen Niveau zum Ende des Jahres. Angesichts der Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum erwarten wir für die Entwicklung der Hypothekarzinsen in den kommenden Wochen leichte Auf- und Abwärtsbewegungen. Weiterhin sehr attraktiv bleiben Festhypotheken. Es lohnt sich daher, die aktuellen Ausschläge nach unten zu nutzen und jetzt eine langfristige Festhypothek abzuschliessen, um sich die tiefen Zinsen über eine lange Zeitperiode zu sichern.

Hypothekarzinsen

Einschätzung Zinsmarkt Januar 2019

Die Weltkonjunktur schliesst ein durchzogenes 2018 mit einem schwachen Dezember ab. Der als wichtiger Frühindikator geltende Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) ist nicht nur in Europa, sondern auch weltweit weiter gesunken und befindet sich inzwischen auf dem niedrigsten Stand seit September 2016. Unsere Einschätzung zum Zinsmarkt Januar 2019:

Der Einkaufsmanagerindex der Schweiz ist im Dezember wieder leicht gestiegen. Trotzdem resultieren aus den Problemen der Eurozone tiefere Hypothekarzinsen hier zu Lande. Sorgen um eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise in Italien, Handelskonflikte und die Ungewissheit über den Ausgang des Brexit haben dafür gesorgt, dass am Kapitalmarkt wieder stärker in Staatsanleihen und Pfandbriefe investiert wird. Das mindert deren Rendite. In Folge dessen geraten auch die Hypothekarzinsen unter Druck.

Des Weiteren hat die SNB Mitte Dezember erklärt, dass sie die Geldpolitik wie erwartet unverändert expansiv belässt. Zinserhöhungen sind daher auch 2019 nicht zu erwarten. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Negativzinsen erst im Laufe des Jahres 2020 aufgehoben werden.

Kreditabsicherungskosten (Swap) sinken weiter

Die Kreditabsicherungskosten haben im Dezember ihren seit Anfang November begonnenen Sinkflug fortgesetzt. Der 10-jährige Swap liegt per Ende Jahr wieder unter 0.3%. Er notiert somit nur noch rund 3 Basispunkte höher als zu Jahresbeginn.

Die Swap-Sätze für 5- und 2-jährige Laufzeiten sind ebenfalls zurückgekommen und haben auf Jahressicht rund 10 Basispunkte verloren.

Durchschnittliche Richtsätze rückläufig

Die Richtsätze sämtlicher Laufzeiten sanken nach dem starken Rückgang im November auch im Dezember. Bei der 10-jährigen Festhypothek beläuft sich der Rückgang auf über 10 Basispunkte.

Per 31. Dezember 2018 notierten praktisch alle Hypothekarsätze tiefer als zu Jahresbeginn. Die Richtzinsen sind dabei stärker zurückgekommen als die Swap-Sätze. Dies reflektiert den verstärkten Konkurrenzkampf im Hypothekarmarkt.

Weitere Ausdehnung der Bandbreiten bei allen Laufzeiten

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter nahm über sämtliche Laufzeiten hinweg zu. Bei den 5- und 10-jährigen Festhypotheken war diese Entwicklung am ausgeprägtesten. Während die Richtsätze bei einer Laufzeit von 10 Jahren um 11 Basispunkte und die Kreditabsicherungskosten um 10 Basispunkte sanken, reduzierten sich die Sätze des günstigsten Anbieters um 16 Basispunkte.

Bei den 5-jährigen Laufzeiten reduzierte der günstigste Anbieter seine Sätze um 15 Basispunkte und bei den 2-jährigen um 1 Basispunkt. Gleichzeitig beliess der teuerste Anbieter seine Zinsen unverändert. Dies führte zu einer weiteren Ausdehnung der Bandbreite bei beiden Laufzeiten.

Vergleichen und verhandeln führt zu verbesserten Konditionen

Im vergangenen Monat sind die Kreditabsicherungskosten im Vergleich zu den durchschnittlichen Richtsätzen leicht stärker gesunken. Nichts desto trotz haben die günstigsten Anbieter ihre Topkonditionen nochmals stärker als der Durchschnitt reduziert:

Vergleichen und verhandeln lohnt sich nun noch mehr! In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypotheken per 31. Dezember 2018. Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die weit unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Die 10-jährige Festhypothek zu 0.79% wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter. Dieser offeriert momentan sehr kompetitiv. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: keine markanten Zinsveränderungen zum Jahresauftakt

Die Zinsentwicklungen der vergangenen Monate haben es gezeigt: Die Schweizer Hypothekarzinsen sind nicht nur von der Schweizer Wirtschaft und der Strategie der SNB abhängig, sondern auch deutlich durch die weltweite Konjunktur beeinflusst. Die Unsicherheiten im Euroraum, gepaart mit der unklaren Umsetzung des Brexit, werden dazu führen, dass der Druck auf die hiesigen Zinsen bestehen bleibt. Eine baldige Zinserhöhung ist daher weiterhin nicht zu erwarten. Kleinere Korrekturen nach oben und unten sind jedoch nicht auszuschliessen. Letztere sollten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden.

Wir gehen unverändert davon aus, dass die EZB im Jahr 2019 keine Zinserhöhungen ankündigen wird. Somit wird sie frühestens im Frühjahr 2020 diesbezügliche Schritte unternehmen. Die SNB wird die Entscheide der EZB abwarten, um keinen Druck auf den Schweizer Franken auszuüben.

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen sind nach den letzten Korrekturen auf einem neuen Jahrestief angekommen. Sollten die Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum wieder etwas verschwinden und an den Kapitalmärkten etwas Ruhe einkehren, könnten die Hypothekarzinsen innert weniger Wochen durchaus auch wieder um 10 bis 20 Basispunkte ansteigen. Es lohnt sich daher, die aktuellen Ausschläge nach unten zu nutzen. Wenn man jetzt eine langfristige Festhypothek abschliesst, kann man sich die tiefen Zinsen über eine lange Zeitperiode sichern.

Hier finden Sie unsere Einschätzung in PDF-Version.

Einschätzung Zinsmarkt November 2018

Die Richtsätze sanken im Oktober über alle Laufzeiten hinweg teils deutlich. Dies entgegen den Kreditabsicherungssätzen, die nach einem anfänglichen Aufwärtstrend in der zweiten Monatshälfte wieder sanken und Ende Oktober leicht unter den Sätzen von Ende September notierten. Der Konkurrenzkampf erhöhte sich somit wie schon im Vormonat auch im Oktober. Einzelne Anbieter nahmen weitere Margeneinbussen in Kauf, um kompetitiv zu bleiben. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt Oktober

Einschätzung Zinsmarkt Oktober 2018

Im September verteuerten sich die Hypothekarzinsen am mittleren und langen Ende teils deutlich. Die Richtsätze für kurzfristige Festhypotheken widersetzten sich diesem Trend und notierten gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Wir beobachten bei den Kreditabsicherungssätzen Aufschläge, die klar über den Anstiegen bei den Hypothekarzinsen liegen. Einzelne Anbieter nahmen folglich eine Margeneinbusse in Kauf und vergünstigten somit ihr Angebot im vergangenen Monat. Weiterlesen
Hypothekarnehmer

Das Mittelland ist für Hypothekarnehmer zum zweiten Mal in Folge am teuersten

Der Espace Mittelland bleibt mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 1.3 Prozent über alle Laufzeiten hinweg das teuerste Pflaster für Hypothekarnehmer. Auf den übrigen Rängen gibt es viel Bewegung im Zinsgefüge: Während Zürich und die Genferseeregion 2016 noch zu den attraktivsten Finanzierungsregionen gehörten, werden sie 2017 von der Ostschweiz und der Zentralschweiz mit einem durchschnittlich offerierten Zinssatz von 1.17 Prozent abgelöst. Weiterlesen

US-Notenbank erhöht zum zweiten Mal die Zinsen

Am Mittwochabend hat die US-Notenbank die zweite Erhöhung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr kommuniziert. Der Zinsschritt kommt wenig überraschend, hat der Terminmarkt die Wahrscheinlichkeit doch vorgängig mit deutlich über 90 Prozent bewertet. Grund für die weitere zinsseitige Straffung sind insbesondere die positiven Arbeitsmarktdaten. Die SNB wird den Zinsschritt des Fed an der morgigen Sitzung kaum nachvollziehen können. Die Marktteilnehmer erwarten weiterhin negative Leitzinsen bis mindestens Ende 2018. Hyponehmer dürfen sich also auch weiterhin über ultragünstige Zinsen freuen, wenngleich die Unterschiede zwischen den Anbietern hoch bleiben. Weiterlesen

Trump-Wahl beeinflusst Hypo-Zinsen

Die überraschende Ernennung Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten wird nicht ohne Einfluss auf den Schweizer Immo- und Hypo-Markt bleiben. Eigenheim-Besitzer und Investoren dürfen sich auf weiter steigende Wohnungs- und Häuserpreise freuen. Im Nachzug der Wahl sind die Zinsen zwar gestiegen. Trotzdem ist mit anhaltend günstigen Konditionen für Hypothekarkunden zu rechnen.Weiterlesen
EZB-Zinsentscheid

EZB-Entscheid: Hypozinsen schwanken

Gestern hat die EZB weitere geldpolitische Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft im Euro-Raum angekündigt. Dazu gehört neben der Ausweitung des Anleihen-Aufkaufprogramms insbesondere auch die Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes. Die Zinssenkungen in Europa werden auch das Zinsgefüge in der Schweiz beeinflussen und uns einen schwankungsanfälligen Zinsmarkt bescheren. Weiterlesen

Zins-Rabatt: Was ist bei Hypotheken möglich?

Zins-Rabatt: Hypothekarnehmer sollten sich nie mit der erstbesten Offerte zufrieden geben. Wer sich nicht nur informiert, sondern konsequent vergleicht und geschickt verhandelt, kann nicht selten tausende von Franken sparen. MoneyPark zeigt Ihnen, wie auch Sie an top Hypo-Zinsen kommen. Weiterlesen
Zinsen verhandeln

Hypo-Zinsen verhandeln: So geht es richtig

Selbst mit einer günstigen Erstofferte sollten Sie sich nicht gleich zufrieden geben: Durch professionelles Hypotheken-Zinsen verhandeln kommt man häufig an noch attraktivere Konditionen. Abschläge von 0,1 bis 0,15 Prozentpunkte auf die Erstofferte liegen bei den meisten Kunden drin. Weiterlesen

Tiefer Kreditbedarf wird bestraft

Kunden mit einem „kleinen“ Kreditbedarf bis 300‘000 Franken haben häufig Schwierigkeiten, einen günstigen Finanzierungspartner zu finden. Denn für Banken und Versicherungen sind Kunden mit einem höheren Kreditbetrag interessanter, unter anderem weil die Kosten unabhängig vom Kreditvolumen gleich hoch sind. Die Unterstützung durch Spezialisten schont Zeit, Nerven und das Portemonnaie.
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US-Leitzins bleibt tief

Wie die US-Notenbank gestern bekannt gab, bleiben die Zinsen in den USA auf historischem Tiefstand. Auch sieben Jahre nach dem Entscheid den Leitzins sukzessive auf 0 bis 0.25 Prozent zu senken, hält damit die Phase des billigen Geldes an. Die Entscheidung überrascht indes nicht sonderlich, haben doch die getrübten Konjunkturaussichten in China und der langsam anlaufende Job-Motor in den USA den Entscheid bereits erahnen lassen. Das heisst für Schweizer Hypothekarnehmer: die Zinsen bleiben weiter höchst attraktiv. Weiterlesen

Reiche bekommen selten bessere Zinsen

Eine MoneyPark Analyse aus über 3000 Kundenofferten seit 2013 zeigt, dass solventere Kunden nicht per se von bessere Zinsen profitieren. Offenbar ist die professionelle Verhandlungsführung weitaus entscheidender als die individuelle Bonität der Kunden. Auch für weniger solvente Kunden ist es somit möglich, einen attraktiven Zinssatz zu realisieren. Weiterlesen

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