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Finanzierungs- und Immobilienupdate: Die Preise für Einfamilienhäuser steigen um 2.30%

28.01.2021 7:45
Finanzierungs- und Immobilienupdate: Die Preise für Einfamilienhäuser steigen um 2.30%

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen im 2. Halbjahr 2020 um 2.30 Prozent. Die durchschnittliche Rendite für Wohnungen in Schweizer Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent. 78 Prozent der Hypothekarvolumen werden für 10 Jahre und länger abgeschlossen. Der Anteil der Hypothekarabschlüsse bei Banken liegt bei 68 Prozent. Dies und mehr findet sich in der Publikation Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU.    

Das Proptech-Unternehmen PriceHubble und der Hypothekar- und Immobilienspezialist MoneyPark ermöglichen mit dem Finanzierungs- und Immobilien Update FIMU eine regelmässige und effiziente Markteinschätzung. Dabei werden halbjährlich aktuelle Immobilienindizes nach Objekttyp und Regionen verschiedenen Marktdaten zum Finanzierungsmarkt gegenübergestellt.

Wahl des Hypothekarprodukts

Zehnjährige Festhypotheken nach wie vor beliebt

Wahl Hypothekarprodukt FIMU Jan 21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Die Westschweizer mögen die Hypotheken noch immer längerfristiger als die Deutschschweizer: Während in der Romandie 85 Prozent der Hypothekarvolumen für 10 Jahre und länger abgeschlossen werden, sind dies nur 73 Prozent in der Deutschschweiz. Dort vertrauen die Hypothekarnehmer vermehrt auch auf Laufzeiten zwischen 5 bis 9 Jahren sowie auf Libor-/Saron-Hypotheken.

Vor allem mittelfristige Laufzeiten profitieren

Laufzeiten FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Im 2. Halbjahr 2020 haben die ultralangen Laufzeiten schweizweit an Beliebtheit eingebüsst. Nur noch rund 20 Prozent der Hypothekarvolumen wurden für 11 Jahre und länger abgeschlossen – dies zu Gunsten von Laufzeiten zwischen 5 bis 10 Jahren. Stabil geblieben sind hingegen die
Abschlüsse bei der Libor- oder Saron-Hypothek. Der Abwärtstrend dieses Produkts scheint somit bei rund 4 Prozent des Hypothekarvolumens gestoppt worden zu sein.

Wahl des Hypothekaranbieters

Banken nach wie vor beliebteste Anbietergruppe

Hypothekaranbieter FIMU Jan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Rund 70 Prozent aller Hypothekarabschlüsse wurden schweizweit an eine Bank vermittelt. Bei den alternativen Kreditgebern vertrauen die Deutschschweizer mit 20 Prozent eher einer Pensionskasse, während sich Westschweizer Hypothekarnehmende vermehrt an eine Versicherung wenden (24 %).

Banken bauen ihre Vormachtstellung aus

BankenBauenVormachtstellungAus
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

Banken waren im 2. Halbjahr 2020 schweizweit wieder stärker als Hypothekargeber gefragt: 10 Prozentpunkte stieg der Anteil der an Banken vermittelte Hypothekarvolumina zu Lasten der Versicherungen und Pensionskassen. Auch haben Banken im 2. Halbjahr vermehrt Sonderkonditionen gewährt, um ihr Hypothekarportfolio ausbauen und sich gegen die wachsende Konkurrenz wehren zu können.

Massives Einsparpotenzial

Für Hypothekarnehmende lohnt es sich in jedem Fall, verschiedene Hypothekaranbieter miteinander zu vergleichen und mehrere Offerten einzuholen. Der durchschnittliche Richtsatz für eine zehnjährige Festhypothek lag im zweiten Halbjahr 2020 bei 1.18 Prozent. Die effektiv abgeschlossenen Zinssätze nach Verhandlung ermöglichten es Kundinnen
und Kunden von MoneyPark in der Deutschschweiz eine Einsparung von bis zu 47 Basispunkten pro Jahr beim Abschluss einer Hypothek bei einer Pensionskasse. Dies ergibt bei einem Hypothekarvolumen von 750 000 Franken eine Einsparung von über 35 000 Franken über die gesamte Laufzeit. In der Westschweiz konnten beim Abschluss bei einer Pensionskasse bis zu 30 Basispunkte eingespart werden. Der regionale Unterschied resultiert daraus, dass nicht alle Hypothekargeber Finanzierungen für die gesamte Schweiz anbieten und teilweise regional konzentriert sind.

EinsparpotenzialFIMUJan21
Juli 2020 – 31. Dezember 2020

PriceHubble Immobilienpreisindizes

Weiterer Preisanstieg für Einfamilienhäuser und Wohnungen

PreisanstiegWohnungHausFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Die Preise für Eigentumswohnungen sind seit dem 30. Juni 2020 schweizweit um 1.50 Prozentpunkte gestiegen. Im gleichen Zeitraum steigen auch die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 2.30 Prozentpunkte.

Preise für Einfamilienhäuser steigen schweizweit klar weiter

PreisanstiegHausFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Der positive Trend bei den Preisen für Einfamilienhäuser setzt sich schweizweit fort: In der Deutschschweiz erhöhen sich die Preise im
zweiten Halbjahr 2020 um 2.20 Prozentpunkte und auch in der Westschweiz steigen die Preise um 1.90 Prozentpunkte.

Abflachender Trend bei den Wohnungen in der Romandie

AbflachenderTrendWohnungenRomanideFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Auch die Preise der Wohnungen entwickeln sich in der ganzen Schweiz in eine positive Richtung. Während jedoch in der Westschweiz in der zweiten Jahreshälfte 2020 nur ein leichter Anstieg (plus 0.20 Prozentpunkte) verzeichnet wurde, stiegen die Wohnungspreise in der Deutschschweiz um 1.50 Prozentpunkte.

Rendite und Amortisationsdauer für Wohnungen in Schweizer Gemeinden

RenditeUndAmortisationsdauerFIMUJan21
Stand 31. Dezember 2020 / 100 = 2013 / Vergleichsbasis 30. Juni 2020

Mittlere Renditen für Wohnungen in den Schweizer Gemeinden variieren zwischen 1.99 Prozent und 3.97 Prozent (99 %- und 1 %-Quantile), was Amortisationsdauern zwischen 25 und 50 Jahren entspricht, wobei
der Spitzenwert bei 4.73 Prozent (Gemeinde Berolle) und der niedrigste Wert bei 1.68 Prozent (Gemeinde Sils im Engadin/Segl) liegt.

Die mittlere Rendite über alle Gemeinden liegt bei 3.00 Prozent, ist also im zweiten Halbjahr 2020 weiter gesunken (H1 2020: 3.22 %). Auf Ebene der Kantone beobachten wir mit unter 2.49 Prozent weiterhin die geringsten Renditen in Zug, Basel-Stadt und Obwalden. Die höchsten Renditen sehen wir mit über 3.26 Prozent in den Kantonen Jura, Wallis und Solothurn.
Bei Bedarf erstellen wir Ihnen gerne regionale Rendite-Analysen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: media@pricehubble.com.

Hier können Sie die Analyse als PDF downloaden.


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