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Die Kür zu lang, die Pflicht zu kurz. Schweizer verschenken noch immer viel Geld

Immobilienkäufer zahlen massiv zu viel Hypothekarzinsen, weil sie auf einen Anbietervergleich verzichten. Eigenheimkäufer investieren viel Zeit in die Suche nach ihrer Traumimmobilie – ein bekannter Umstand. Bei der Suche nach der besten Finanzierung aber lassen sie diese Sorgfalt vermissen. Das Ergebnis einer Studie von MoneyPark zeigt: Hypothekarnehmer zahlen massiv zu viel Hypothekarzinsen und verschenken kräftig Geld – häufig bis zum Gegenwert einer hochwertigen Küche im Wert von mehr als 40'000 Franken. 

«Hypothekarkunden machen es den Banken leider nach wie vor viel zu leicht, bequem Geld zu verdienen. Dabei könnten sie mit dem Zinsvergleich und einer auf ihre Situation abgestimmten Hypothekarstrategie sehr viel Geld sparen», erklärt Dr. Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, und ergänzt: «Das ist Geld, das in die Einrichtung und Renovation des neuen Eigenheims oder die private Vorsorge deutlich besser investiert wäre.»

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie auf einen Blick: 

  • Tendenz klar fallend, aber noch immer nehmen 74 Prozent der Schweizer Eigenheimkäufer und -besitzer ohne weiteren Vergleich das Hypothekarangebot ihrer Hausbank an.
  • Die Popularität von unabhängigen Vermittlern steigt kontinuierlich: 26 Prozent der Hypothekarnehmer vertrauen mittlerweile auf einen unabhängigen Hypothekarintermediär und vergleichen mehrere Finanzierungsangebote.
  • Jeder dritte Eigenheimkäufer sucht länger als ein Jahr nach dem Traumobjekt – mit grossen regionalen Unterschieden.
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  • Der umfassende Beratungsprozess bei MoneyPark dauert rund 79 Tage, wovon rund 30 bis 40 Tage die zentrale Phase der Finanzierungssuche bilden.
  • Die Beanspruchung eines unabhängigen Experten bedeutet für den Hypothekarnehmer keinen Mehraufwand. Sie bietet ihm aber im Gegenteil einen maximalen Marktüberblick und die Möglichkeit, (im Falle von MoneyPark) aus über 100 Anbietern das attraktivste Angebot auswählen zu können.
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Finanzierungsphasen
1. Kundenanfrage bis 1. Meeting (Zeitraum ist nur sehr
    eingeschränkt beeinflussbar, da abhängig von terminlicher
    Verfügbarkeit des Kunden wie des Beraters)
2. Kernphase der Beratung: Meeting bis Unterzeichnung der 
    *Beratungsvereinbarung (BV) 
3. Unterzeichnung BV bis zum Abschluss des Hypothekarvertrages

  • Durch den Zinsvergleich ergibt sich für die Hypothekarkunden signifikantes Sparpotenzial, während diejenigen, die nicht vergleichen, massiv zu viel Geld für die Hypozinsen ausgeben.
  • Bei einer 10-jährigen Festhypothek (55 Prozent aller aktuell abgeschlossenen Hypotheken) kumuliert sich die mögliche Ersparnis auf durchschnittlich bis zu 44'850 Franken. Bei einer 5-jährigen Hypothek sind es noch immer 18'200 Franken.
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Parallel nach Eigenheim und Finanzierung suchen

«Immobilienkäufer sollten Eigenheimsuche und die für sie individuell beste Finanzierungsstrategie nicht mehr voneinander trennen und unbedingt verschiedene Angebote miteinander vergleichen», rät Dr. Stefan Heitmann. «Dann müssen sie auch ihr lang gesuchtes Traumobjekt nicht wieder aus der Hand geben oder kommen schneller und günstiger in die eigenen vier Wände.»

Vorsorge- und Steueraspekte berücksichtigen

Die Suche nach der richtigen Finanzierung umfasst jedoch wesentlich mehr als das Ausschauhalten nach dem günstigsten Zins – ebenso wichtig sind Aspekte wie die optimale Hypothekarhöhe, die passende Laufzeiten- und Produktestrategie, eine umfassende Vorsorgeberatung sowie die Optimierung der steuerlichen Situation. «Basierend auf der gesamten individuellen Situation jedes Kunden finden wir dann rasch passende Lösungen – bester Zinsinklusive», erklärt Dr. Stefan Heitmann.

Hier finden Sie alle Ergebnisse der Studie "Die Kür zu lang - die Pflicht zu kurz"

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Zinsmarkt Februar

Einschätzung Zinsmarkt Februar 2019

Nicht ganz unerwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) Ende Januar bestätigt, ihren bisher eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen. Der Leitzins bleibt somit unverändert bei null Prozent, wo er gemäss Aussage der EZB bis «mindestens über den Sommer» bleiben wird. Alle geldpolitischen Sondermassnahmen bleiben unverändert bestehen.

Den Grund für die Weiterführung der expansiven Geldpolitik ortet die EZB bei der spürbaren Konjunktureintrübung im Euroraum. Die Währungshüter sind sich einig, dass die Gefahren für ein schwächeres Wirtschaftswachstum nun überwiegen. Trotzdem sei die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering.

Im Dezember nahm auch die Inflation im Euroraum ab. Die Verbraucherpreise lagen um 1.6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die EZB strebt jedoch nach wie vor eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Diese Entwicklungen im Euroraum werden auch Einfluss auf die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben: Sie wird den Negativzins kaum vor einem ersten Zinsschritt der EZB aufheben, um keinen Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken auszuüben. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Negativzinsen erst im Laufe des Jahres 2020 aufgehoben werden. 

Die Schweizer Hypothekarzinsen dürften somit auch 2019 seitwärts tendieren und auf tiefem Niveau verharren.

Kreditabsicherungskosten (Swap) sinken weiter

Die tieferen Inflationszahlen der Eurozone führten im Januar zu sinkenden Kreditabsicherungskosten am langen Ende. Der 10-jährige Swap liegt per Ende Januar noch bei 0.21 Prozent und notiert somit 8.5 Basispunkte tiefer als per Ende 2018.

Der 5-jährige Swap kam ebenfalls zurück und notiert vier Basispunkte tiefer, während sich das kurze Ende (zwei Jahre und Libor) praktisch unverändert präsentiert.

Dies reflektiert die weitere Eintrübung der weltweiten Konjunkturaussichten sowie die Unsicherheit aufgrund des weiterhin offenen Ausgang des Brexit. Zudem nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass in den aktuell laufenden Konsultationen zum Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU eine innenpolitische Einigung erzielt wird, trotz des Werbens von Economiesuisse. 

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Richtsätze nur leicht tiefer ¦ Margenausdehnung der Anbieter

Nach dem starken Rückgang im November und Dezember stabilisierten sich die durchschnittlichen Richtsätze auf tiefem Niveau - dies nach leichten Aufwärtsbewegungen zur Monatsmitte. Die Sätze für 10-jährige Festhypotheken liegen nun drei Basispunkte tiefer. Verglichen mit dem um acht Basispunkte tieferen Swap lässt dies eine mittlere Margenausdehnung der Anbieter um fünf Basispunkte erkennen.

Zinsmarkt Februar

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Stabilisierung der Bandbreiten bei allen Laufzeiten

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter ist im vergangenen Monat nahezu über alle Laufzeiten hinweg unverändert geblieben. Allein bei den 10-jährigen Festhypotheken blieb der teuerste Anbieter trotz rückläufigen Swap-Sätzen (-8.5 Basispunkte) bei seinen offerierten 1.90 Prozent und dehnte somit die Marge um 8.5 Basispunkte aus. Demgegenüber steht der günstigste Anbieter mit -1 Basispunkt und einer Margenausdehnung von 7.5 Basispunkten. Die Differenz beträgt nun satte 1.12 Prozent. 

Zinsmarkt Februar

Vergleichen und verhandeln führt zu verbesserten Konditionen

Wie bereits erwähnt brachte der Januar eine durchschnittliche Margenausdehnung von fünf Basispunkten. Der günstigste Anbieter nutzte die Marktentwicklung und dehnte die Marge leicht aus (7.5 Basispunkte). Nichts desto trotz reduzierten sich die Top-Konditionen nochmals leicht um -1 Basispunkt.

Zinsmarkt Februar

In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypothekenper 31. Januar 2019.

Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die massiv unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Zinsmarkt Februar

Die 10-jährige Festhypothek zu 0.78% wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter, der weiterhin sehr kompetitiv offeriert. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: keine markanten Zinsveränderungen zum Jahresauftakt

Die sich insgesamt abschwächende Konjunktur im Euroraum, gepaart mit der unklaren Umsetzung des Brexits sowie der Handelsstreit der USA mit China führen dazu, dass der Druck auf die hiesigen Zinsen bestehen bleibt. Eine baldige Zinserhöhung ist daher weiterhin nicht zu erwarten. Kleinere Korrekturen nach oben und unten sind jedoch nicht auszuschliessen. Letztere sollten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden.

Wir gehen unverändert davon aus, dass die EZB im Jahr 2019 keine Zinserhöhungen ankündigen und frühestens im Frühjahr 2020 diesbezügliche Schritte unternehmen wird. Die SNB wird die Entscheide der EZB abwarten, um keinen Druck auf den Schweizer Franken auszuüben.

Zinsmarkt Februar
Zinsmarkt Februar

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen verharren mit leichten Seitwärtsbewegungen auf dem tiefen Niveau zum Ende des Jahres. Angesichts der Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum erwarten wir für die Entwicklung der Hypothekarzinsen in den kommenden Wochen leichte Auf- und Abwärtsbewegungen. Weiterhin sehr attraktiv bleiben Festhypotheken. Es lohnt sich daher, die aktuellen Ausschläge nach unten zu nutzen und jetzt eine langfristige Festhypothek abzuschliessen, um sich die tiefen Zinsen über eine lange Zeitperiode zu sichern.

Hauskauf

Vererben einer Immobilie: Darauf müssen Sie achten

Beim Vererben einer Liegenschaft spielen viele Faktoren eine Rolle. Der Familienstand des Verstorbenen, ein Ehevertrag und die auf der Immobilie lastende Hypothek sind dabei ebenso von Bedeutung wie vor dem Tod getroffene Regelungen in Testament oder Erbvertrag. Um Ihren Hinterbliebenen Unannehmlichkeiten zu ersparen, ist es ratsam, bereits zu Lebzeiten klare Verhältnisse zu schaffen.

Im Todesfall wird bei verheirateten Paaren in einem ersten Schritt die güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen. Diese erfolgt nach dem jeweiligen Güterstand, den die Ehepartner vereinbart haben. Ohne Ehevertrag kommt der Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung zur Anwendung. Als Errungenschaft gelten sämtliche während der Ehe entgeltlich erworbenen und erwirtschafteten Vermögenswerte. Die Hälfte der Errungenschaft stellt, zusammen mit dem Eigengut des Verstorbenen, die Erbmasse dar.

Sind für die Erbverteilung noch gemeinsame Kinder im Spiel, erben diese – ohne anderslautenden Ehevertrag, Testament oder Erbvertrag – die Hälfte der Erbmasse. Der überlebende Ehegatte erbt die andere Hälfte.

Auch Hypotheken werden vererbt

Besitzen die Ehepartner zusammen eine Immobilie, erben auch die Kinder einen Teil davon, inklusive der auf ihr lastenden Hypotheken. Im besten Falle reichen die liquiden Mittel des Ehepartners aus, um den Kindern ihren Anteil am Erbe auszuzahlen. In diesem Fall verbleibt die Immobilie im alleinigen Besitz des Ehepartners. Vorausgesetzt, die Tragbarkeit der Hypothek ist weiterhin gewährleistet. Dabei wird die bestehende Hypothek auf den Namen des Erben übertragen und ohne Vorfälligkeitsentschädigung weitergeführt.

Immobilie übergeben oder verkaufen

Ist die Tragbarkeit durch den überlebenden Ehegatten nicht gegeben oder kann er die Kinder aufgrund fehlender liquider Mittel nicht ausbezahlen, müssen Alternativen geprüft werden. Allenfalls hat eines oder haben alle Kinder gemeinsam die Möglichkeit, die Liegenschaft mitsamt der Hypothek zu übernehmen und die restlichen Erben entsprechend auszuzahlen. Falls das nicht der Fall ist, müssen Sie den Verkauf der Immobilie in Betracht ziehen. Damit es nicht so weit kommt, können Sie bereits zu Lebzeiten einige Massnahmen treffen.

Ehevertrag, Erbvertrag oder Testament aufsetzen

In einem Ehevertrag könne Sie festlegen, dass dem überlebenden Partner im Todesfalle eines Ehepartners die gesamte Errungenschaft zufällt. Der Anteil der Kinder beschränkt sich dadurch auf die Hälfte des Eigenguts des verstorbenen Elternteils. Diesen Anteil können Sie in einem Testament sogar noch auf den Pflichtteil von 3/8 reduzieren. Noch weiter gehen kann man mit einem Erbvertrag/Erbverzichtsvertrag: Darin können die Kinder freiwillig auf ihren Pflichtteil verzichten. In diesem Falle erhält der überlebende Ehegatte alles – auch ein vorhandenes Haus.

Nutzniessung oder Wohnrecht für Ehepartner

Bei einer Schenkung zu Lebzeiten können sich die Ehepartner gegenseitig ein lebenslanges Wohnrecht oder eine Nutzniessung an der Immobilie einräumen. Damit stellen Sie sicher, dass der Ehegatte weiterhin in der gemeinsamen Liegenschaft wohnen kann.

Fazit

Wer bereits frühzeitig die nötigen Vorkehrungen für das Vererben der Immobilie trifft oder sie sogar noch zu Lebzeiten an die Erben übergibt, vermeidet unter Umständen viel Ärger und Probleme in der Erbengemeinschaft. Dazu gehört auch die Festlegung einer optimalen Hypothekarstrategie, die auf die finanziellen und familiären Verhältnisse abgestimmt ist. Lassen Sie sich daher bei der Wahl Ihrer Erbregelung unabhängig beraten, um die für Sie und Ihre Angehörigen beste Lösung zu finden.

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Kalkulatorischer Zins

5 Prozent: der kalkulatorische Zinssatz

Häufig scheitert der Traum vom Eigenheim aufgrund der hohen Hürden, die sich Schweizer Finanzinstitute selbst auferlegt haben. Dazu gehört unter anderem der kalkulatorische Zinssatz von durchschnittlich fünf Prozent, welcher der Berechnung der Tragbarkeit zugrunde gelegt wird.

Doch stehen die Chancen gut, auch bei knapper Tragbarkeit eine Finanzierung zu erhalten. Dafür sollten Sie zwingend mehrere Anbieter vergleichen und sich persönlich beraten lassen.

Kalkulatorischer Zinssatz

Der Begriff «kalkulatorischer Hypothekarzinssatz» bezeichnet den Zinssatz, mit dem die Tragbarkeitbei der Hypothekarvergabe berechnet wird. 

Gründe für den kalkulatorischen Zinssatz 

  • Wichtig zu wissen: Es handelt sich beim kalkulatorischen Zinssatz weder um eine regulatorische Vorgabe der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) noch um eine Regelung der Schweizerischen Bankiervereinigung. 
  • Seit 2012 haben die Finanzierungsinstitute mittels dieser Selbstregulierung die Anforderungen an die Hypothekarvergabe verschärft. Sie wollen damit sicherstellen, dass sich Immobilienkäufer finanziell nicht überfordern. 
  • Damit Hypothekarnehmer ihre Zahlungen auch leisten können, wenn die Zinsen wieder steigen, setzen die Finanzierungsinstitute aus Risikogründen den kalkulatorischen Zins von rund fünf Prozent für die Berechnung der Tragbarkeit an. 

Folgen für die Hypothekarvergabe

  • Finanzierungsinstitute weisen Hypothekargesuche am häufigsten aufgrund der fehlenden Tragbarkeit zurück. Das fehlende Eigenkapital ist hingegen nur in zehn Prozent aller Fälle der Grund für die Ablehnung.
  • Da wir uns in einer Niedrigzinsphase befinden, ist der kalkulatorische Zins eher pessimistisch angesetzt.

Chancen dank Anbietervergleich

  • Sollten Sie die Tragbarkeitsanforderungen knapp nicht erfüllen, stehen die Chancen daher dennoch gut, dass Ihnen ein anderes Finanzinstitut eine Finanzierung gewährt. 
  • Da der kalkulatorische Zinssatz von fünf Prozent nur eine Faustregel ist und keinem Reglement zugrunde liegt, kann ihn jedes Institut selbstständig festlegen. Einige Institute rechnen mit einem etwas tieferen kalkulatorischen Satz und finanzieren so auch Grenzfälle.
  • Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert, einen Vergleich verschiedener Anbieter vorzunehmen.

Mit Hilfe des MoneyPark-Tragbarkeitsrechners können Sie sich selbst rasch ein Bild machen, wie es um die Tragbarkeit Ihrer Traumimmobilie steht. Für genauere Werte empfehlen wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch.

Individuelle Beratung wahrnehmen

Unsere erfahrenen Berater kennen den Hypothekar-Markt und die Anforderungen der einzelnen Anbieter und finden so die beste Lösung für Ihre individuelle Situation. Wir vergleichen über 100 Anbieter und definieren die optimale Finanzierungsstrategie.

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Hier finden Sie die aktuellen Hypothekarzinsen im Überblick.

Weitere Informationen zu den Tragbarkeitsanforderungen an Ihre Immobilienfinanzierung finden Sie hier.

EZB-Geldpolitik bleibt expansiv – keine Zinswende in Sicht

Nicht ganz unerwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrer gestrigen Sitzung bestätigt, ihren bisher eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen. Der Leitzins bleibt somit unverändert bei null Prozent, wo er gemäss Aussage der EZB bis «mindestens über den Sommer» bleiben wird. Alle geldpolitischen Sondermassnahmen bleiben unverändert bestehen.

Nach der gestrigen Sitzung des Rats der EZB wurde eines schnell klar: Die EZB wagt (noch) keine Abkehr von ihrer expansiven Geldpolitik. Der Leitzins liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent. Bis mindestens im Herbst 2019 wird die EZB gemäss eigener Aussage auch keine Zinserhöhung vornehmen. Mario Draghi wird daher wohl der erste Präsident der EZB sein, der während seiner Amtszeit keine Zinserhöhung durchführte. Er scheidet Ende Oktober 2019 nach acht Jahren aus dem Amt.

Getrübte Wirtschaftsaussichten im Euro-Raum

Der Grund für die Weiterführung der expansiven Geldpolitik ortet die EZB bei der spürbaren Konjunktureintrübung. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten seien schlechter als erwartet ausgefallen, sagte Draghi. «Die andauernden Unsicherheiten, insbesondere in Bezug auf geopolitische Faktoren und die Bedrohung durch den Protektionismus lasten auf dem Wirtschaftsklima.» Die Währungshüter sind sich einig, dass die Gefahren für ein langsameres Wirtschaftswachstum nun überwiegen. Trotzdem sei die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering.

Im Dezember nahm auch die Inflation im Euroraum ab. Die Verbraucherpreise lagen um 1.6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die EZB strebt aber mittelfristig eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Anleihekäufe weiterhin gestoppt

Seit März 2015 hatte die EZB für mehr als 2.6 Billionen Euro Anleihen von Unternehmen und Staaten gekauft, um die Finanzmärkte zu stützen. Diese Käufe waren in den vergangenen Jahren das wichtigste Kriseninstrument der EZB gegen eine aus ihrer Sicht zu geringe Inflation und eine zu schwache Konjunktur. Das Programm wurde Ende 2018 eingestellt und wird vorerst nicht wieder aufgenommen. Fällig werdende Anleihen aus diesem Bestand will die EZB aber auch weiterhin ersetzen. Die durch die Transaktionen aufgeblähte Notenbank-Bilanz wird durch diese Reinvestitionen also vorerst stabil bleiben.

Auswirkungen auf die Schweizer Hypothekarzinsen

Die Wirtschaftsindikatoren zeigen weiterhin ein schwaches Wachstum. Unter anderem belastet der Handelskonflikt zwischen China und den USA den Welthandel. Das chinesische Wirtschaftswachstum fiel im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit fast zehn Jahren. Zudem schüren die Ängste um einen ungeordneten Austritt von Grossbritannien aus der EU die Unsicherheiten. 

Wir hatten bereits in unserer Zinsprognose 2020 im vergangenen Sommer prognostiziert, dass die Zinswende der EZB wohl nicht vor 2020 kommen wird. Auch die Finanzmärkte und Volkswirte rechnen nun angesichts zunehmender Konjunkturrisiken nicht mit einer Zinserhöhung im Laufe des Jahres. Dies wird auch einen Einfluss auf die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben: Sie wird den Negativzins kaum vor einem ersten Zinsschritt der EZB aufheben, um keinen Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken zu generieren. Die Schweizer Hypothekarzinsen dürften somit auch 2019 seitwärts tendieren und auf tiefem Niveau verharren.

Zinsmarkt Februar

Einschätzung Zinsmarkt Januar 2019

Die Weltkonjunktur schliesst ein durchzogenes 2018 mit einem schwachen Dezember ab. Der als wichtiger Frühindikator geltende Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) ist nicht nur in Europa, sondern auch weltweit weiter gesunken und befindet sich inzwischen auf dem niedrigsten Stand seit September 2016. Unsere Einschätzung zum Zinsmarkt Januar 2019:

Der Einkaufsmanagerindex der Schweiz ist im Dezember wieder leicht gestiegen. Trotzdem resultieren aus den Problemen der Eurozone tiefere Hypothekarzinsen hier zu Lande. Sorgen um eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise in Italien, Handelskonflikte und die Ungewissheit über den Ausgang des Brexit haben dafür gesorgt, dass am Kapitalmarkt wieder stärker in Staatsanleihen und Pfandbriefe investiert wird. Das mindert deren Rendite. In Folge dessen geraten auch die Hypothekarzinsen unter Druck.

Des Weiteren hat die SNB Mitte Dezember erklärt, dass sie die Geldpolitik wie erwartet unverändert expansiv belässt. Zinserhöhungen sind daher auch 2019 nicht zu erwarten. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Negativzinsen erst im Laufe des Jahres 2020 aufgehoben werden.

Kreditabsicherungskosten (Swap) sinken weiter

Die Kreditabsicherungskosten haben im Dezember ihren seit Anfang November begonnenen Sinkflug fortgesetzt. Der 10-jährige Swap liegt per Ende Jahr wieder unter 0.3%. Er notiert somit nur noch rund 3 Basispunkte höher als zu Jahresbeginn.

Die Swap-Sätze für 5- und 2-jährige Laufzeiten sind ebenfalls zurückgekommen und haben auf Jahressicht rund 10 Basispunkte verloren.

Durchschnittliche Richtsätze rückläufig

Die Richtsätze sämtlicher Laufzeiten sanken nach dem starken Rückgang im November auch im Dezember. Bei der 10-jährigen Festhypothek beläuft sich der Rückgang auf über 10 Basispunkte.

Per 31. Dezember 2018 notierten praktisch alle Hypothekarsätze tiefer als zu Jahresbeginn. Die Richtzinsen sind dabei stärker zurückgekommen als die Swap-Sätze. Dies reflektiert den verstärkten Konkurrenzkampf im Hypothekarmarkt.

Weitere Ausdehnung der Bandbreiten bei allen Laufzeiten

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter nahm über sämtliche Laufzeiten hinweg zu. Bei den 5- und 10-jährigen Festhypotheken war diese Entwicklung am ausgeprägtesten. Während die Richtsätze bei einer Laufzeit von 10 Jahren um 11 Basispunkte und die Kreditabsicherungskosten um 10 Basispunkte sanken, reduzierten sich die Sätze des günstigsten Anbieters um 16 Basispunkte.

Bei den 5-jährigen Laufzeiten reduzierte der günstigste Anbieter seine Sätze um 15 Basispunkte und bei den 2-jährigen um 1 Basispunkt. Gleichzeitig beliess der teuerste Anbieter seine Zinsen unverändert. Dies führte zu einer weiteren Ausdehnung der Bandbreite bei beiden Laufzeiten.

Vergleichen und verhandeln führt zu verbesserten Konditionen

Im vergangenen Monat sind die Kreditabsicherungskosten im Vergleich zu den durchschnittlichen Richtsätzen leicht stärker gesunken. Nichts desto trotz haben die günstigsten Anbieter ihre Topkonditionen nochmals stärker als der Durchschnitt reduziert:

Vergleichen und verhandeln lohnt sich nun noch mehr! In der nachstehenden Tabelle finden Sie die durchschnittlichen Richtsätze für Hypotheken per 31. Dezember 2018. Im Vergleich dazu verhandelte MoneyPark Top-Hypothekarzinsen, die weit unter dem durchschnittlichen Richtsatz liegen:

Die 10-jährige Festhypothek zu 0.79% wird momentan nur von einem unserer Partner angeboten. Dabei handelt es sich um einen Versicherungsanbieter. Dieser offeriert momentan sehr kompetitiv. Um sich diesen Zinssatz sichern zu können, werden jedoch gewisse Anforderungen, unter anderem an die Höhe der Belehnung und der Tragbarkeit, gestellt.

Vergleichen Sie jetzt die aktuell nachverhandelten Top-Hypothekarzinsen, es lohnt sich!

Prognose: keine markanten Zinsveränderungen zum Jahresauftakt

Die Zinsentwicklungen der vergangenen Monate haben es gezeigt: Die Schweizer Hypothekarzinsen sind nicht nur von der Schweizer Wirtschaft und der Strategie der SNB abhängig, sondern auch deutlich durch die weltweite Konjunktur beeinflusst. Die Unsicherheiten im Euroraum, gepaart mit der unklaren Umsetzung des Brexit, werden dazu führen, dass der Druck auf die hiesigen Zinsen bestehen bleibt. Eine baldige Zinserhöhung ist daher weiterhin nicht zu erwarten. Kleinere Korrekturen nach oben und unten sind jedoch nicht auszuschliessen. Letztere sollten für taktische Hypothekarabschlüsse genutzt werden.

Wir gehen unverändert davon aus, dass die EZB im Jahr 2019 keine Zinserhöhungen ankündigen wird. Somit wird sie frühestens im Frühjahr 2020 diesbezügliche Schritte unternehmen. Die SNB wird die Entscheide der EZB abwarten, um keinen Druck auf den Schweizer Franken auszuüben.

Empfehlung

Die Hypothekarzinsen sind nach den letzten Korrekturen auf einem neuen Jahrestief angekommen. Sollten die Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum wieder etwas verschwinden und an den Kapitalmärkten etwas Ruhe einkehren, könnten die Hypothekarzinsen innert weniger Wochen durchaus auch wieder um 10 bis 20 Basispunkte ansteigen. Es lohnt sich daher, die aktuellen Ausschläge nach unten zu nutzen. Wenn man jetzt eine langfristige Festhypothek abschliesst, kann man sich die tiefen Zinsen über eine lange Zeitperiode sichern.

Hier finden Sie unsere Einschätzung in PDF-Version.

Was interessierte Sie 2018 am meisten?

Ratgeberbeiträge, Studien, Pressemeldungen, Zinsprognosen und Videos im vergangenen Jahr haben wir Sie über unseren Blog hoffentlich nicht nur unterhalten, sondern auch informiert und beraten. Die zehn beliebtesten Beiträge haben wir zum Jahresbeginn für Sie nochmals zusammengestellt.

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der zehn meistgelesenen Artikel im Jahr 2018. Vielleicht haben Sie noch nicht alle davon gelesen? Dann stöbern Sie doch durch die Beiträge. Es ist sicherlich auch etwas Interessantes für Sie mit dabei:

  1. Hypothekenzins – wie weiter? Ausblick bis Ende 2020
  2. 3 Tipps für Hypothekarnehmer im Jahr 2018
  3. 5 Tipps für den Hypo-Dschungel
  4. Abschaffung Eigenmietwert: Szenarien, Auswirkungen und Rechenbeispiele
  5. Das Mittelland ist für Hypothekarnehmer zum zweiten Mal in Folge am teuersten
  6. Wohntraumstudie 2018: Schweizer wünschen sich ein Einfamilienhaus mit Garten oder Terrasse
  7. Karriere bei MoneyPark – 5 häufig gestellte Fragen
  8. Sorgenbarometer 2018: Eigentümer fürchten sich vor steigendem Eigenmietwert
  9. MoneyPark übernimmt finovo, den Hypothekenspezialisten für Pensionskassen
  10. Finanztalk Januar 2018: So finanzieren Sie Ihre Ferienwohnung

33 Prozent Tragbarkeit

33 Prozent: Faustregel für die Tragbarkeit

Ob Wohnung, Einfamilienhaus oder Feriendomizil – wer vom Eigenheim träumt, sollte im Vorfeld anhand der relevanten Kennzahlen die nötigen Berechnungen anstellen. Um eine Hypothek aufnehmen zu können, muss deren Tragbarkeit langfristig sichergestellt sein. Die Faustregel lautet: maximal 33 Prozent Ihres Brutto-Einkommens sollten in die Finanzierung Ihres Eigenheims fliessen.  Weiterlesen

Neues Haus: Wie kann die Überbrückung finanziert werden?

Eine Familie mit zwei Kindern hat langsam, aber sicher zu wenig Platz in ihrem Reihenhaus. Sie hat bereits ein geeignetes Einfamilienhaus in der Nähe der Schule ihrer Kinder gefunden. Wenn sie jedoch warten, bis sie das aktuelle Haus verkaufen können, ist ihr Wunschobjekt möglicherweise schon vom Markt. Für den Kauf benötigt die Familie jedoch das Geld aus dem Verkauf des alten Hauses. Wie kann dieses Problem gelöst werden? Weiterlesen
Brexit Hypotheken Zinstief Zinsen

Good bye Libor – der Saron kommt

Ab dem 31. Dezember 2021 wird der Libor nicht länger von der britischen Finanzaufsicht FCA unterstützt. Ende Oktober hat nun die Nationale Arbeitsgruppe (NAG) für Referenzzinssätze der SNB die nächsten Schritte zur Ablösung des umstrittenen Libor konkretisiert. Sie empfiehlt den Finanzinstituten, ab sofort Produkte auf Basis des Saron, dem künftigen Schweizerischen Referenzzins, zu entwickeln. Bis zur endgültigen Ablösung des Labors wird die NAG bis Februar 2019 konkrete Modelle zur Berechnung der 3- und 6-monatigen Saron-Laufzeiten vorstellen. Weiterlesen

Einschätzung Zinsmarkt November 2018

Die Richtsätze sanken im Oktober über alle Laufzeiten hinweg teils deutlich. Dies entgegen den Kreditabsicherungssätzen, die nach einem anfänglichen Aufwärtstrend in der zweiten Monatshälfte wieder sanken und Ende Oktober leicht unter den Sätzen von Ende September notierten. Der Konkurrenzkampf erhöhte sich somit wie schon im Vormonat auch im Oktober. Einzelne Anbieter nahmen weitere Margeneinbussen in Kauf, um kompetitiv zu bleiben. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt Oktober

Einschätzung Zinsmarkt Oktober 2018

Im September verteuerten sich die Hypothekarzinsen am mittleren und langen Ende teils deutlich. Die Richtsätze für kurzfristige Festhypotheken widersetzten sich diesem Trend und notierten gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Wir beobachten bei den Kreditabsicherungssätzen Aufschläge, die klar über den Anstiegen bei den Hypothekarzinsen liegen. Einzelne Anbieter nahmen folglich eine Margeneinbusse in Kauf und vergünstigten somit ihr Angebot im vergangenen Monat. Weiterlesen
Hypothekarzins - quo vadis? Ausblick bis Ende 2020

Hypothekarzins – quo vadis? Ausblick bis Ende 2020

Ein Ausblick bis 2020: Wir sehen für die kommenden rund zweieinhalb Jahre weiterhin ein Negativzinsumfeld und Hypothekarzinsen, die nur leicht über dem heutigen Niveau liegen. Vielschichtige Gründe sprechen für dieses Szenario: Es zeichnet sich eine schwächelnde Konjunktur in Europa ab und die Europäische Zentralbank (EZB) wird daher nicht von ihrer expansiven Geldpolitik loskommen. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind damit ihrerseits die Hände für Zinserhöhungen gebunden. Weiterlesen

Zinsmarkt

Einschätzung Zinsmarkt August 2018

Die Volatilität des Zinsmarktes für überjährige Laufzeiten nahm im abgelaufenen Monat deutlich ab. Die Richtsätze für Festhypotheken für mittlere und lange Laufzeiten erhöhten sich gegenüber dem letzten Stichtag leicht. Diese Entwicklung dürfte nicht zuletzt in Zusammenhang stehen mit der (vorläufigen) Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und der EU und des steigenden Zinsniveaus in den USA und England. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt Juli

Einschätzung Zinsmarkt Juli 2018

Der Zinsmarkt im überjährigen Bereich präsentiert sich weiterhin volatil. Die Richtzinsen für mittel- und langfristige Festhypotheken haben sich im letzten Monat leicht reduziert. Dies dürfte insbesondere damit zusammenhängen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) und die Schweizerische Nationalbank ihr künftiges Festhalten an einer expansiven Geldpolitik bekräftigt haben. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt Juni 2018

Einschätzung Zinsmarkt Juni 2018

Die Richtzinssätze für Festhypotheken haben sich im letzten Monat sehr volatil verhalten. Zinsanstiege wechselten sich mit Zinssenkungen ab - ein Spiegelbild der weiterhin positiven Konjunkturaussichten verbunden mit deutlich sichtbaren Risiken. Verglichen mit dem Stand von Ende April sind die Richtzinssätze für Festhypotheken über alle Laufzeiten hinweg gesunken. Allerdings ist die Reduktion bei den langen Laufzeiten deutlich geringer ausgefallen als bei den SWAP-Sätzen. Ein Hinweis darauf, dass die Anbieter ihre Margen zu optimieren versuchen. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt Mai 2018

Einschätzung Zinsmarkt Mai 2018

Frühlingsgefühle erreichen den Zinsmarkt: Nachdem Anfang Jahr ein deutlicher Anstieg bei den mittel- bis langfristigen Festhypotheken verzeichnet werden konnte, korrigierte das Zinsniveau am Ende des ersten Quartals wieder etwas nach unten. In den ersten zwei April-Wochen schwächte sich die Volatilität am Zinsmarkt deutlich ab, bevor die Kreditabsicherungskosten in der letzten April-Woche analog den sommerlichen Temperaturen sprunghaft anstiegen und bei den Banken und Versicherungen über alle Laufzeiten hinweg zu Erhöhungen der Richtzinsen führten. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt April

Einschätzung Zinsmarkt April 2018

Tauwetter an der Zinsfront: Nachdem sich in den ersten zweieinhalb Monaten des neuen Jahres ein deutlicher Aufwärtstrend bei mittel- bis langfristige Festhypotheken gezeigt hat, haben sich die Zinssätze in den letzten Wochen nun wieder spürbar erholt. Vor allem bei Festhypotheken mit langen Laufzeiten wurden dadurch ein Teil der Zinssteigerungen seit Anfang Jahr wieder korrigiert. Im Vergleich zum Vormonat sinken 10-jährige Festhypotheken im Schnitt um 10 Basispunkte und erreichen im Mittel 1.67 Prozent. Weiterlesen
Einschätzung Zinsmarkt

Einschätzung Zinsmarkt März 2018

Der im neuen Jahr aufgekommene eisige Wind hat sich zwar abgeschwächt, dafür hat sich inzwischen ein raues und wechselhaftes Klima an der Zinsfront installiert. Die Aufwärtstendenz setzte sich in der ersten Hälfte des Februars fort. Im weiteren Verlauf stabilisierten sich die Zinsen auf diesem Niveau und schwächten sich in den letzten Tagen wieder leicht ab. Erhöhungen resultieren vorwiegend bei Festhypotheken mit langen Laufzeiten. Im Vergleich zum Vormonat ziehen 10-jährige Festhypotheken im Schnitt um 7 Basispunkte an und erreichen im Mittel 1.77 Prozent. Weiterlesen
Hypothekarnehmer

Das Mittelland ist für Hypothekarnehmer zum zweiten Mal in Folge am teuersten

Der Espace Mittelland bleibt mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 1.3 Prozent über alle Laufzeiten hinweg das teuerste Pflaster für Hypothekarnehmer. Auf den übrigen Rängen gibt es viel Bewegung im Zinsgefüge: Während Zürich und die Genferseeregion 2016 noch zu den attraktivsten Finanzierungsregionen gehörten, werden sie 2017 von der Ostschweiz und der Zentralschweiz mit einem durchschnittlich offerierten Zinssatz von 1.17 Prozent abgelöst. Weiterlesen
Zinsprognose

Zinsprognose Dezember 2017: Abkühlung am Zinsmarkt hält an

Im November sinken die Hypothekarzinsen über alle Laufzeiten hinweg. Besonders stark gibt die Libor-Hypothek nach – innerhalb eines Monats verliert sie 7 Basispunkte. Mit einem Abschlag von jeweils 5 Basispunkten werden die mittleren und langen Laufzeiten von 5 und 10 Jahren ebenfalls nochmals attraktiver. Eine gute Chance also, sich die günstigen Konditionen noch dieses Jahr zu sichern. Weiterlesen
Helvetia St. Gallen

Helvetia in St. Gallen: Hypotheken

Die im Jahr 1858 gegründete Versicherungsgesellschaft Helvetia hat ihren Hauptsitz in St. Gallen, ist jedoch europaweit tätig. Das Kerngeschäft der Helvetia ist das Bereitstellen von Versicherungslösungen für Privat- und Geschäftskunden im Leben- und Nichtleben-Bereich. Aber auch fast alle gängigen Hypotheken sind im Produktportfolio der Helvetia zu finden. Es folgt eine Übersicht zu den verschiedenen Hypothekarprodukten. Weiterlesen
Raiffeisen St. Gallen

Die Raiffeisen St. Gallen: Hypothekarangebote

Die Raiffeisen Banken bilden eine Genossenschaft mit Hauptsitz in St. Gallen. Einige Filialen – wie diejenige in St. Gallen – sind direkt geführt, also keine Genossenschaft. Die Hypothekarangebote, die online von den verschiedenen Raiffeisen Banken zu finden sind, unterscheiden sich jedoch nicht voneinander. Weiterlesen
Hypobank Vorarlberg St. Gallen

Hypobank Vorarlberg mit Zweigniederlassung in St. Gallen

Ob der Kauf eines Hauses bzw. Stockwerkeigentums oder die Renovation einer bestehenden Immobilie bzw. eines Renditeobjekts: Die Hypobank Vorarlberg bietet alle klassischen Hypotheken für Privatkunden an, wie ihre Webseite auf den ersten Blick verrät. Die österreichische Bank ist mit einer Niederlassung in St. Gallen vertreten. Wie schweizerisch die Bank tatsächlich ist, haben wir geprüft. Das sind ihre Produkte in der Übersicht. Weiterlesen
Blockchain

Blockchain-Technologie: Wie gut kennen Sie sich aus?

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, den Hypothekarmarkt grundlegend zu verändern. Kennen Sie sich bereits bestens aus oder können Sie sich unter Blockchain noch nichts vorstellen? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Eine Einschätzung, wie Blockchain einzelne Prozesse im Hypothekargeschäft optimieren könnte, hören Sie in unserem Podcast.  Weiterlesen
Zinsprognose November

Zinsprognose November 2017: Abkühlung am Zinsmarkt

Nicht nur das Wetter zeigt sich winterlich, auch die Temperaturen am Zinsmarkt sinken im Oktober leicht. Besonders die 2-jährigen Festhypotheken werden im November etwas günstiger und fallen um 6 Basispunkte. Am Swap-Markt zeigt sich derweil ein verhaltener Aufwärtstrend. Die Reduktion des Anleiheaufkaufprogramms per Ende Jahr könnte hier jedoch nochmals für etwas Bewegung sorgen. Weiterlesen