Auch ohne Negativzinsen – die Anlageklasse Hypotheken ist attraktiv

von / 21 Oktober 2022
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Anlegerinnen und Anleger sind in diesen Tagen besonders gefordert. Ähnlich wie 2015 als Negativzinsen eingeführt wurden und die Renditen sich in Luft auflösten, befinden sie sich wieder in turbulenten Zeiten mit grossen Verwerfungen und unsicheren Prognosen. Damals – vor sieben Jahren – war eine der Lösungen das Anlageportfolio mit der Anlageklasse Hypotheken zu diversifizieren, welche bis heute eine konstante Rendite abwirft. Und auch die aktuelle Zinswende kann dieser risikoarmen Anlageklasse nichts anhaben. Vieles spricht dafür, dass sie weiterhin in das Anlageportfolio eines jeden institutionellen Investors gehört.

Ende der Negativzinsära und rekordhohe Immobilienpreise

Nach rund sieben Jahren hat die Negativzinsära in der Schweiz ein Ende gefunden. Nicht ganz so überraschend wie die damalige Einführung, aber dennoch verlief die Aufhebung jetzt plötzlich schnell. Diese Situation stellt Investoren vor neue Herausforderungen. Unter anderem stellt sich auch die Frage nach dem Umgang mit der Anlageklasse Hypotheken. Bleibt diese im neuen Zinsumfeld attraktiv oder verdankt sie ihren Boom der letzten Jahre dem Negativzinsumfeld?

Konstante Rendite unabhängig vom Zinsumfeld

Ein Blick auf die letzten 30 Jahre zeigt, dass auch in Phasen stark steigender Zinsen wie im Jahr 2000 oder von 2004–2008 eine Mehrrendite gegenüber Schweizer Staatsanleihen abwerfen konnten. Die Höhe der Mehrrendite wurde bei steigenden Zinsen zwar etwas geschmälert, dennoch verblieb über die Zeit eine Outperformance von über einem Prozent. Damit sind also auch im Umfeld von ansteigenden Zinsen deutliche Renditevorteile zu erwarten.

Robuster Spread gegenüber Eidgenossen

Der Spread zwischen einer zehnjährigen Bundesobligation und einer Festhypothek mit der gleichen Laufzeit (Richtsatz von MoneyPark) lag in den vergangenen 10 Jahren bei durchschnittlich 1.9 %, unabhängig vom Zinsniveau. Zieht man die Kosten fürs Sourcing und Servicing der Hypotheken ab und rechnet eine Prämie für das Kreditrisiko und die sehr begrenzte Handelbarkeit ein, bleibt eine attraktive Mehrrendite gegenüber Eidgenossen, welche sich durch die fortschreitende Digitalisierung beim Sourcing und Servicing weiter verbessern lässt.

Trotz rekordhoher Immobilienpreise nur geringe Ausfallrisiken

Die Ausfallrisiken in der Anlageklasse Hypotheken werden tief bleiben – trotz rekordhoher Immobilienpreise. Wir erleben bei selbstbewohnten Eigenheimen seit Jahren einen kontinuierlichen Preisanstieg in der gesamten Breite des Marktes, erklärbar durch den immer grösser werdenden Traum vom Eigenheim bei (zu) knappem bzw. stagnierendem Angebot. Hier kann keine Rede von einer Blase sein. Auffällig sind hier lediglich einzelne Regionen oder Orte mit punktuell stark akzentuierten Preisanstiegen in sehr kurzen Zeitperioden, weshalb wir immer wieder auf eine Diversifizierung des Hypothekarportfolios nach Geografie und Liegenschaftstypen hinweisen. Mit einer Belehnung von durchschnittlich 60 Prozent haben selbstbewohnte Eigenheime aber selbst bei exponierten Immobilien einen grossen Puffer gegen Wertverluste. Gerade auch während der Corona-Pandemie hat sich der Schweizer Eigenheimmarkt als sehr robust erwiesen.

Risikosteuerung mittels geographischer Umplatzierung

Wer ein neues Hypothekarportfolio aufbaut oder sein bestehendes Portfolio gezielt optimieren will, kann dies via dem schweizweiten Vertriebsnetzwerk von MoneyPark tun. Der Auf- oder Umbau eines Hypothekenportfolios kann sehr individuell anhand von definierten Vergabekriterien erfolgen. So kann eine optimale Diversifikation des Portfolios mit einem optimalen Rendite-Risiko-Verhältnis erzielt
werden. Beispielsweise können geographische Umplatzierungen vorgenommen werden, um einen Überhang in einer Region zu korrigieren oder in einer anderen Region Volumen aufzubauen. Ein gezieltes Vorgehen im Umgang mit Verlängerungen unterstützt bei der Renditeoptimierung und beim risikoadjustierten Pricing. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass die Ausfallrate nach Verwertung bei ein bis drei Basispunkten liegt und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls mit AAA-Obligationen vergleichbar ist. Daran konnte beim selbstbewohnten Eigentum auch die Immobilienkrise der 1990er-Jahre nichts ändern.

 

 



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