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MoneyPark gewinnt die Zuger Pensionskasse als neuen Hypothekarpartner

MoneyPark, der grösste unabhängige Hypothekar- und Immobilienspezialist in der Schweiz, erweitert sein Anbieteruniversum um einen gewichtigen Anbieter: Die Zuger Pensionskasse vergibt ab sofort schweizweit Hypotheken für selbstgenutztes Wohneigentum. Für den Vertrieb und die Bewirtschaftung der Hypotheken baut die Zuger Pensionskasse auf die MoneyPark Gruppe.

Die Zuger Pensionskasse investiert in die Anlageklasse Hypotheken: Ab sofort bietet sie über MoneyPark Hypotheken für ein breites und öffentliches Publikum an. Dank des Vertriebsnetzes von MoneyPark ist dieses neue Angebot für Immobilienfinanzierungen in der ganzen Schweiz verfügbar. Von der Partnerschaft zwischen der MoneyPark Gruppe und der Zuger Pensionskasse profitieren somit auch Hypothekarinteressenten ausserhalb des Kantons Zug.

Sonderkonditionen für energieeffiziente Immobilien

Fabian Steiner, Leiter Asset Management bei der Zuger Pensionskasse, über den Start der Zusammenarbeit: «Wir freuen uns über diesen Schritt und sind überzeugt, ein attraktives Hypothekarangebot zu haben. Insbesondere fördern wir energieeffiziente Gebäude und bieten für nachhaltig erstellte oder energetisch sanierte Immobilien Sonderkonditionen an. Damit zeigen wir unser Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit.»  

MoneyPark übernimmt den Vertrieb der Hypotheken und erweitert dadurch sein Anbieteruniversum mit der Zuger Pensionskasse um einen weiteren, gewichtigen Player. «Mit dem Zugang zu über 150 Finanzierungsanbietern, darunter ein schweizweit konkurrenzloses Angebot an Pensionskassen, bieten wir unseren Kundinnen und Kunden das breiteste Hypothekarangebot der Schweiz. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Zuger Pensionskasse einen weiteren Partner gewinnen konnten, der speziell für nachhaltige Immobilien attraktive Konditionen offeriert. Damit ermöglichen wir noch mehr Menschen den Weg in ihre Traumimmobilie», sagt Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

Positive Rendite durch die Investition in die Anlageklasse Hypothek

Als öffentlich-rechtliche Pensionskasse für den Kanton Zug sind der Zuger Pensionskasse 114 Arbeitgebende angeschlossen. Sie betreut knapp 11'000 aktive Versicherte sowie rund 3'500 Rentnerinnen und Rentner und verwaltet ein Vermögen von über 4.5 Milliarden Schweizer Franken. Die Investition in die Anlageklasse Hypotheken kommt nicht nur den Hypothekarnehmenden, sondern auch den Versicherten zugute. Die Zuger Pensionskasse kann damit ihr Anlageportfolio sicher und nachhaltig diversifizieren und im Unterschied zu Anleihen mit einer positiven Rendite rechnen. Und mit der MoneyPark Gruppe hat sie einen Partner an ihrer Seite, der Vertrieb, Abwicklung und Servicing mit schweizweit mehr als 20 Filialen sicherstellt.


Interview prevoyance ne

«Es war an der Zeit, die Anlageklasse Hypotheken zu stärken»

Im aktuellen Umfeld ist es für Pensionskassen herausfordernd, eine Investitionsmöglichkeit zu finden, die eine attraktive Rendite bei einem moderaten Risiko erwirtschaftet. In den letzten Jahren hat es daher eine Verschiebung im Markt gegeben: Pensionskassen wenden sich nun des Öfteren neuen und innovativeren Anlageklassen, wie der Anlageklasse Hypotheken, zu.

Die Pensionskasse des öffentlichen Dienstes von Neuchâtel, prévoyance.ne, hat beispielsweise beschlossen, ihre Investition in Hypotheken auszuweiten. Dafür ist sie im Dezember 2020 eine Partnerschaft mit MoneyPark und finovo eingegangen. Über finovo, eine 2018 gegründete Tochtergesellschaft der MoneyPark Gruppe, bietet das Unternehmen institutionellen Anlegern umfassende Hypothekenlösungen an. Darunter fallen die Definition des Hypothekenangebotes, der Vertrieb, die Kreditprüfung sowie das Bewirtschaften des Portfolios.

Wir haben Valentin Bürki, Leiter Kapitalanlagen bei prévoyance.ne, zum Gespräch getroffen.

Können Sie uns beschreiben, wer prévoyance.ne ist, was Ihre Hauptaktivitäten sind und wie Sie auf dem Markt positioniert sind?

Die Hauptaufgabe der Pensionskasse des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuchâtel ist die Verwaltung und Versicherung des Risikos von Alter und Invalidität für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuchâtel. Wir haben zwei Haupttätigkeiten: Einerseits beraten und unterstützen wir bei Anliegen aller angeschlossenen Arbeitgeber sowie deren Versicherten und Rentnern zu allen Belangen der beruflichen Vorsorge, (Versicherungsleistungen, Beiträge, Einkauf, Wohneigentum, Pensionierung usw.).

Andererseits verwalten wir das Vermögen so, dass die Auszahlung der Renten jederzeit gewährleistet ist. Wir streben eine angemessene Risikostreuung durch Investitionen in verschiedene Anlageklassen an, um eine angemessene und marktkonforme Rendite zu erzielen.

Aufgrund unserer Grösse sind wir eine der grössten Pensionskassen in der französischsprachigen Schweiz.

Welches sind heute die grössten Herausforderungen für die Pensionskasse und wie gehen Sie damit um?

Die grösste Herausforderung für uns ist, dass wir eine teilfinanzierte öffentlich-rechtliche Kasse sind, die einen Deckungsgrad von weniger als 100 Prozent aufweist. Dies bedeutet, dass der Betrag der fälligen Verbindlichkeiten viel höher ist als das aktuelle Vermögen. Wir müssen daher jedes Jahr einem definierten Plan folgen, um aus der Unterdeckung zu kommen. Das Hauptziel ist die Rückkehr zu einem Deckungsgrad von 80 Prozent bis 2052. Wir haben eine definierte strategische Allokation, um diesen Weg der Rekapitalisierung zu gehen.

Wie unterscheidet Sie sich von anderen Pensionskassen?

Wir sind in der gleichen Position wie viele der Pensionskassen des öffentlichen Dienstes, zumindest in der Westschweiz, bei denen die Defizite relativ gross sind. Wir haben die gleichen Herausforderungen zu bewältigen, nämlich zu versuchen, den gesetzlich vorgeschriebenen Deckungsgrad zu erreichen. Und um mit dem Rückgang der Anlagerenditen und dem Älterwerden der Bevölkerung fertig zu werden. All diese Begebenheiten zusammengenommen sind grosse Herausforderungen für Pensionskassen.

Wie ist die Anlagestrategie, einschliesslich Ihrer Politik zu negativen Anleiherenditen, aufgebaut?

Unsere Strategie basiert vor allem auf der Verpflichtung, eine ausreichende Rendite zu erwirtschaften, die es uns ermöglicht, einen Weg aus der Unterdeckung zu finden. Wir sind jedoch durch unsere relativ begrenzte Risikokapazität eingeschränkt. Innerhalb dieser Kapazität haben wir einen relativ hohen Aktienanteil, zwischen 35 und 37 Prozent in der strategischen Allokation, was die Tatsache kompensiert, dass die erwarteten Renditen auf dem Rentenmarkt niedrig sind.

Was waren Ihre ersten Erfahrungen mit der Anlageklasse Hypotheken?

Die Pensionskasse prévoyance.ne ist das Ergebnis der Fusion der Pensionskassen des Kantons Neuchâtel, der Stadt La Chaux-de-Fond und der Stadt Neuchâtel am 1. Januar 2010. Die Hypothekarvergabe ist historisch bedingt, da die Pensionskassen ihren Versicherten zu diesem Zeitpunkt bereits Hypotheken vergaben. Bei prévoyance.ne vergeben wir dadurch seit der Fusion im Jahr 2010 Hypotheken, damals jedoch ausschliesslich an unsere Versicherten und angeschlossenen Arbeitgeber und nur für selbstgenutztes Wohneigentum.

Warum bauen Sie nun die Investition in die Anlageklasse Hypotheken aus?

Hypotheken sind im Vergleich zu Staatsobligationen eine gute Quelle zur Diversifizierung. Sie können eine konstant positive Rendite bei begrenztem Risiko erwirtschaften. Sie sind auch eine hervorragende Alternative zu Bargeld, das negative Zinsen generiert. Wir haben festgestellt, dass wir in den letzten Jahren keine sehr vorteilhafte Zinspolitik hatten. Es war schwierig, neue Hypothekarkunden zu gewinnen, und der Anteil der Hypotheken erodierte zusehends. Es war an der Zeit, diese Anlageklasse zu stärken. Wir haben daher beschlossen, unsere Politik zu ändern, wettbewerbsfähiger zu werden, nicht nur von den Versicherten der Kasse abhängig zu sein, sondern geografisch zu diversifizieren, um Hypotheken in der ganzen Schweiz anzubieten.

Warum haben Sie sich für MoneyPark als Partner entschieden?

Wir waren auf der Suche nach Lösungen zur Stärkung unserer Investments in die Anlageklasse Hypotheken und wurden zum richtigen Zeitpunkt kontaktiert. Im Gespräch mit MoneyPark waren wir vor allem beeindruckt von Ihrer Herangehensweise und Ihrer Vorbereitung. Die Einfachheit der Kontakte, die Klarheit und Transparenz waren alles Aspekte, die uns schlussendlich dazu bewogen haben, mit Ihnen zu arbeiten.

Inwieweit unterscheidet sich Ihr Hypothekenangebot von den Angeboten anderer Finanzinstitute? Was sind die Vorteile für den Endkunden?

Wir bieten vor allem sehr gute Zinskonditionen. Unsere Kunden profitieren ausserdem von einem lokalen Service und einer schnellen Entscheidungsfindung. Wir haben ausserdem unsere Vergabekriterien erweitert. Wir können jetzt viele Arten von Objekten finanzieren, und auch Forward-Hypotheken abschliessen. Unser Angebot ist besser als das einiger Finanzinstitute.

Wie sehen Sie dieses Geschäftsmodell auf lange Sicht? Und wie sehen Sie die Situation in Bezug auf den aktuellen wirtschaftlichen Kontext und den Immobilienmarkt?

Wir werden sehen, wie schnell wir das Portfolio aufbauen können. Je nach Zinsentwicklung kann es sich auch lohnen, die Anlageklasse Hypotheken noch weiter zu stärken, insbesondere im Hinblick auf den Spread gegenüber Staatsobligationen.

Derzeit sehen wir kein nennenswertes Risiko im Eigenheimmarkt für die nächsten Jahre und wir hoffen, dass sich der Markt behaupten kann. Angesichts des aktuellen Zinsniveaus und solange sich die Zinsen nicht erholt haben, was nicht vor 2023 zu erwarten ist, sollte es für Hausbesitzer keine Schwierigkeiten geben.

 

Valentin Bürki ist Leiter Kapitalanlagen bei der Pensionskasse des öffentlichen Dienstes in Neuchâtel. Nach seinem Universitätsstudium in Neuchâtel und Lausanne war er fast zehn Jahre lang in der Vermögensverwaltung der BCV tätig. Seine Karriere führte ihn danach nach Boston, wo er im Bereich Private Equity arbeitete. 2014 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er bei prévoyance.ne zunächst als strategischer Analyst tätig war und danach Leiter Kapitalanlagen wurde. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und liebt Sport, insbesondere Eishockey, das er seit seinem zehnten Lebensjahr spielt.


MoneyPark Partner

MoneyPark und key4 gehen Partnerschaft ein

Die Immobilienplattform key4 by UBS steht neu auch Kundinnen und Kunden von MoneyPark, dem schweizweit grössten unabhängigen Hypothekarspezialisten, zur Verfügung. Die Partnerschaft stärkt das Plattformbanking mit Hypotheken in der Schweiz. Gleichzeitig profitieren Hypothekarnehmer von steigender Transparenz im Markt.

Die offene Plattform key4 bündelt alle Services rund um Wohneigentum und -erwerb an einem Ort. Mit der neuen Partnerschaft erhalten Kundinnen und Kunden von MoneyPark erstmals Zugang zum Angebot von key4. Einzigartig daran ist, dass Kunden, welche sich für key4 entscheiden, für jede Hypothekar-Tranche das attraktivste Angebot von unterschiedlichen Schweizer Kreditgebern auswählen und so ihre Immobilienfinanzierung individuell zusammenstellen können. Dieses schweizweit einzigartige Angebot gibt es nun auch bei MoneyPark.

Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces: «Es freut mich sehr, dass ab sofort auch Kunden von MoneyPark die Vorteile unserer innovativen Plattform nutzen können. Diese Kooperation mit einem weiteren Finanzierungsvermittler ist integraler Bestandteil der Partnerschaftsstrategie von key4. Damit machen wir den nächsten Schritt im Ausbau unseres offenen Ökosystems rund um Home und Living.»

Die Partnerschaftsstrategie von key4 bietet den Kunden in allen Schritten im Lifecycle des Immobilienerwerbs und darüber hinaus ein umfassendes Angebot: von der Immobiliensuche, im Rahmen der unabhängigen Finanzierungsberatung, über den Immobilienkauf bis hin zum Unterhalt des Wohneigentums. Teil davon sind auch die bereits bekannt gegebenen Partnerschaften mit FinanceScout24, Houzy und Homegate. Weitere Partner folgen demnächst.

Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark: «Mit dieser neuen Partnerschaft erweitern wir das breiteste Hypothekarangebot der Schweiz von MoneyPark nochmals zusätzlich. Zugleich freut es uns als Begründer des technologiebasierten Hypothekarbankings in der Schweiz, dem Plattformbanking noch mehr Schub zu verleihen. Von der damit weiter steigenden Markttransparenz profitieren alle Teilnehmer im Markt.»

MoneyPark vereint auf seiner Plattform Finanzierungspartner mit den unterschiedlichsten Vergabekriterien und findet so für fast jeden Fall eine Lösung. Zudem bietet MoneyPark professionelle Unterstützung bei Kauf und Verkauf von Wohneigentum sowie neue digitale Services rund um die Immobilie, welche laufend weiterentwickelt und ausgebaut werden.


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Die Pensionskasse prévoyance.ne wird neuer Hypothekarpartner von MoneyPark

Die Pensionskasse des öffentlichen Dienstes des Kantons Neuenburg, prévoyance.ne, erhöht mit der Full-Service-Lösung von MoneyPark ihr Investment in der Anlageklasse Hypotheken und vergibt dadurch schweizweit Hypotheken auch an Nicht-Versicherte. Für den Vertrieb baut sie auf MoneyPark, dem schweizweit grössten unabhängigen Hypothekarspezialisten, und für die Bewirtschaftung der Hypotheken vertraut sie auf finovo, Teil der MoneyPark-Gruppe.

Prévoyance.ne gehört mit fast 28'000 Versicherten und fast 5 Milliarden Franken verwaltetem Vermögen zu den drei grössten Pensionskassen der Westschweiz. Nun bietet sie als erste Westschweizer Pensionskasse Hypotheken für ein breites und öffentliches Publikum über MoneyPark an. Dank des Vertriebsnetzes von MoneyPark ist dieses neue Angebot für Immobilienfinanzierungen in der ganzen Schweiz verfügbar. Von der Partnerschaft zwischen der MoneyPark-Gruppe und prévoyance.ne sowie dem attraktiven Hypothekarangebot profitieren somit auch Hypothekarinteressenten ausserhalb des Kantons Neuenburg.

«Es ist unsere erste Partnerschaft mit einer Pensionskasse in der Romandie. Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Meilenstein in der Westschweiz und darüber, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz ein weiteres attraktives Angebot aus der Romandie für ihre Eigenheimfinanzierung anbieten können», sagt Stéphan Mischler, Leiter Vertrieb Westschweiz bei MoneyPark. Valentin Bürki, Leiter Anlagen bei prévoyance.ne, betont: «Wir sind stolz, als erste Westschweizer Pensionskasse ein attraktives Hypothekenangebot via MoneyPark zu offerieren. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unser Hypothekenportfolio zu erweitern und unser Angebot auf alle Regionen der Schweiz auszudehnen. Sowohl beim Vertrieb der Hypotheken wie auch bei der Abwicklung profitieren wir von der Erfahrung und vom schweizweiten Netzwerk von MoneyPark und ihrer Servicing-Tochter finovo.»

Prévoyance.ne diversifiziert mit der Vergabe von Hypotheken via MoneyPark ihr bereits existierendes Investment in die Anlageklasse Hypotheken. Sie zeigt exemplarisch auf, wie sich der Markt für Pensionskassen verändert: Gerade im aktuellen Marktumfeld ist es schwer, mit vertretbarem Risiko eine gute Rendite zu erwirtschaften. Die Investition in die innovative Anlageklasse Hypotheken schafft hier Abhilfe. Denn das attraktive Hypothekarangebot bringt nicht nur den Hypothekarnehmenden, sondern auch den Versicherten Vorteile. Prévoyance.ne kann mit dieser Investition in Hypotheken ihr Anlageportfolio sicher und nachhaltig diversifizieren und im Unterschied zu Anleihen mit einer positiven Rendite rechnen, welche schlussendlich den Versicherten zugutekommt. MoneyPark unterhält mit über 100 Anbietern nicht nur das grösste Angebot an Hypothekarpartnern für Hyponehmer schweizweit, sondern auch das mit Abstand breiteste Angebot an attraktiven Pensionskassen und Anlagestiftungen als alternative Hypopartner zu klassischen Banken und Versicherungen.

 

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Die SARON-Hypotheken kommen

Eine Analyse der wichtigsten Hypotheken-Anbieter zeigt, dass bisher erst rund zehn Finanzinstitute eine SARON-Hypothek am Markt lanciert haben. Bislang nutzen nur vereinzelte Anbieter die Einführung des SARON für Produktinnovationen, während die meisten die Rahmenbedingungen ihrer auslaufenden LIBOR-Hypotheken übernehmen. In Zeiten von rekordtiefen Zinsen bei Festhypotheken dürfte dies nicht reichen, um den Rückgang der Geldmarkt-Hypotheken zu stoppen.

Nachdem die Glarner Kantonalbank als erste Schweizer Bank anfangs 2020 ihre SARON-Hypothek lanciert hat, folgen nun allmählich weitere Finanzinstitute. Bislang sind es die beiden Grossbanken, die Raiffeisenbanken, fünf Kantonalbanken und eine Bank, welche SARON-Hypotheken anbieten oder demnächst lancieren, während Regionalbanken, Sparkassen, Versicherungen und Pensionskassen noch auf ein entsprechendes Angebot warten lassen. Die Hypothekarinstitute haben aber noch bis Ende 2021 Zeit, die Umstellung zu vollziehen.

Meist alter Wein in neuen Schläuchen

Bei den meisten Anbietern von SARON-Hypotheken sieht man eine Kopie der «alten» LIBOR-Welt. Die Flexibilität des Hypothekarnehmers für einen Anbieterwechsel oder eine Amortisation wird durch einen mehrjährigen Rahmenvertrag von bis zu sechs Jahren eingeschränkt. Was vor über zehn Jahren bei LIBOR-Hypotheken eingeführt wurde, bleibt auch bei SARON-Hypotheken bestehen und nimmt dem neuen Produkt sehr viel Flexibilität. Auch die Preise bewegen sich nicht und so sind heute die günstigsten mittel- und langfristigen Festhypotheken mit bis zu zwölf Jahren Laufzeit gleich günstig wie Geldmarkt-Hypotheken. Zudem locken Festhypotheken mit weiterem Senkungspotenzial, während Geldmarkt-Hypotheken aufgrund des höheren Aufwandes für den Anbieter preislich den Boden erreicht haben dürften. «In Anbetracht von anhaltend sehr günstigen und immer flexibleren Festhypotheken sehe und erwarte ich keine stark steigende Kundennachfrage nach diesem Hypothekartyp», sagt Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark.

Vereinzelte Institute verzichten auf Rahmenlaufzeit und erhöhen damit die Flexibilität für den Hypothekarnehmer

Zur Steigerung der Attraktivität werden zwar vereinzelt SARON-Hypotheken ohne feste Vertragslaufzeit angeboten. Mit sechsmonatiger oder gar nur einmonatiger Kündigungsfrist bringen diese Anpassungen die einstige Flexibilität zurück. Diese Flexibilität wird aber in der Regel mit einer etwas höheren Marge bezahlt. «Damit wird womöglich ein erster Schritt in Richtung Ablösung der variablen Hypothek gemacht», schätzt Stefan Heitmann die Produktinnovation ein. Letztere kostet deutlich über zwei Prozent, während man bei einer SARON-Hypothek aktuell nur die Marge bezahlt, welche teilweise deutlich unter einem Prozent liegt. Ebenso wird versucht, mit einem Mindesthypothekarvolumen von CHF 25’000 positiv aufzufallen oder die Kunden mit einer einmonatigen Zinsperiode zu überzeugen. Dies sind aber bislang Einzelfälle, während sich bereits wie beim LIBOR eine dreimonatige Zinsperiode und ein Mindestvolumen von CHF 100'000 als Standard abzeichnen.

Flexibilität kann sich auszahlen – aber nur in Einzelfällen

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Immobilie zu verkaufen oder ein Erbe erwartet und seine Hypothek rasch amortisieren möchte, sollte die neuen SARON-Produkte genauer anschauen. Auch für eine Bau- oder Überbrückungsfinanzierung könnte sich eine SARON-Hypothek ohne oder mit einjähriger Vertragslaufzeit eignen. Wer sich aber langfristig einen tiefen Zinssatz sichern möchte, für den eignen sich nach wie vor langfristige Festhypotheken. Denn auch Festhypotheken ermöglichen immer öfters eine gewisse Flexibilität: Mittlerweile gibt es Anbieter (z.B. Pensionskassen), welche insbesondere bei Festhypotheken mit langen Laufzeiten einen sehr kostengünstigen oder gar einen Gratisausstieg bei Verkauf des Eigenheims bieten. Andere Anbieter bieten bei Abschluss einer Festhypothek eine Switch-Option, welche während der Laufzeit der Festhypothek jederzeit den Umstieg in eine länger laufende Festhypothek ermöglicht, sofern der neue Zinssatz höher ist. Ein sorgfältiger Vergleich verschiedenster Angebote auf dem Markt ist empfehlenswert, um die auf die persönliche Situation zugeschnittene, optimale Finanzierung zu finden.

Die vollständige Analyse zu den SARON-Hypotheken finden Sie hier.

 

Das MoneyPark Empfehlungsschreiben

Das MoneyPark Empfehlungsschreiben

Zeigen Sie Kaufinteressenten schnell und einfach konkrete Finanzierungsmöglichkeiten für ein Objekt – mit einem Empfehlungsschreiben von MoneyPark. Für jedes Finanzierungsbeispiel werden die monatlichen Kosten detailliert in Zins-, Amortisations- und Unterhaltskosten unterteilt und übersichtlich dargestellt.

Wir verwenden zur Berechnung der verschiedenen Finanzierungsvarianten tagesaktuelle Top-Konditionen unserer über  100 Finanzierungspartner. Die Chancen stehen somit gut, dass der Kaufinteressent dank Ihnen eine bessere Finanzierung erhält als bei seiner Hausbank.

Wie erhalte ich ein Empfehlungsschreiben?

Um das MoneyPark Empfehlungsschreiben zu erhalten, senden Sie einfach die Verkaufsdokumentation des entsprechenden Objekts an Ihren Ansprechpartner bei MoneyPark. Er wird daraufhin die Berechnungen vornehmen und Ihnen das fertige Empfehlungsschreiben schnellstmöglich zurücksenden, damit Sie es bei jeder Besichtigung den Kaufinteressenten mitgeben können.

Wer profitiert wie von einem Empfehlungsschreiben?

Makler

  • Kann konkrete Finanzierungsbeispiele aufzeigen und so die Chance für einen Abschluss erhöhen
  • Verhältnis zum Kaufinteressenten wird verbindlicher, da er dank Ihnen mit grosser Wahrscheinlichkeit eine günstigere Finanzierung erhält

Kaufinteressent

  • Konkrete Finanzierungsbeispiele bieten einen grossen Mehrwert und ersparen viel Aufwand
  • Kann dank bester Konditionen im Schnitt mehrere tausend Franken sparen
  • Sieht auf einen Blick, was ihn die neue Liegenschaft monatlich kostet und kann so eine genaue Budgetplanung machen

 

Hier können Sie sich die Übersicht zum MoneyPark Empfehlungsschreiben bequem als PDF herunterladen.

Corona-Krise

 

MoneyPark: Der grösste unabhängige Hypothekarspezialist der Schweiz

MoneyPark wurde im Jahr 2012 gegründet und ist bereits jetzt der grösste unabhängige Hypothekarspezialist und eines der erfolgreichsten Fintech-Unternehmen der Schweiz. MoneyPark kombiniert persönliche Beratung mit der technologisch fortschrittlichsten Plattform für Hypotheken und Vorsorgeprodukte. Seit Juli 2017 gehört mit DL der Westschweizer Branchenführer im Hypothekarbereich zu MoneyPark.

MoneyPark gibt Ihrer Hypothek ein Zuhause

MoneyPark begleitet Sie auf dem gesamten Weg in die eigenen vier Wände: Von der Immobiliensuche über die Finanzierung der Immobilie bis hin zu einer späteren Anschlussfinanzierung. Mit persönlicher, unabhängiger und transparenter Beratung findet MoneyPark die optimale Kombination aus bester Finanzierung mit günstigsten Zinsen und umfassender Absicherung. So ist sichergestellt, dass Ihre Immobilie langfristig tragbar bleibt.

Mit MoneyPark haben Sie die grösste Auswahl der Schweiz

MoneyPark verfügt über ein Partnernetzwerk von über 100 Banken, Versicherungen und Pensionskassen und vermittelt jährlich ein Hypothekarvolumen von mehr als 3 Milliarden Franken. MoneyPark beschäftigt aktuell rund 200 Mitarbeiter.

Persönliche Beratung in einer Filiale oder bequem von Zuhause aus

Mit MoneyPark profitieren Sie von persönlicher Beratung durch unsere erfahrenen Hypothekarspezialisten – entweder in einer unserer über 25 Filialen in der ganzen Schweiz oder bequem von Zuhause aus per Telefon oder Videokonferenz. Wenn auch Sie bei der Finanzierung einer Immobilie jedes Jahr viel Geld sparen möchten, vereinbaren Sie am besten noch heute Ihren persönlichen Beratungstermin.


covid 19

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Hypothekar- und Immobilienmarkt

Das Corona-Virus hält die Welt in Atem. Rezessionsängste lösten den grössten Kurseinbruch an den weltweiten Börsen seit der letzten Finanzkrise aus. Wir rechnen damit, dass in der Schweiz die Nachfrage und mit Verzögerung auch das Angebot am Immobilienmarkt kurzfristig stark zurückgehen werden, um nach dem Abflachen der Krise vorerst wieder moderat und dann stark anzusteigen. Die verschiedenen Marktsegmente werden allerdings unterschiedlich stark betroffen sein. Wir gehen davon aus, dass die Hypothekarzinsen durch die Krise nun noch länger auf tiefem Niveau verharren werden. Beim Hypothekarangebot sehen wir vorerst kaum Auswirkungen, aber es kommt zu längeren Verarbeitungszeiten und wir sehen vereinzelte Preis-Anstiege bei den Top-Zinssätzen.

Weltkonjunktur schlittert auf eine Rezession zu

Land um Land beschliesst den Lockdown, was drastische Einbrüche im privaten Konsum und in der Wirtschaftsleistung bedeutet. Regionale und nationale Konjunkturstützungsprogramme in bis dato nie dagewesener Höhe erreichen aktuell die Märkte, um Marktzusammenbrüche zu verhindern und die Auswirkungen auf die globalen und nationalen Arbeitsmärkte zumindest abzufedern. Um die Unternehmungen, Banken und auch Private vor einem finanziellen Zusammenbruch zu bewahren, schnüren nun praktisch sämtliche Notenbanken bzw. Staaten massive Unterstützungspakete.

Die US-Notenbank Fed senkte am 15. März überraschend und zum zweiten Mal in kurzer Folge den Leitzins um nochmals 100 Basispunkte auf 0.00 bis 0.25 Prozent, was die Märkte weiter in Panik versetzte. Das Fed und die Regierung in den USA kündigten daher am 17. März ein umfassendes Rettungspaket von über 1 000 Milliarden USD an, welches das grösste aller Zeiten sein soll und auch Konsumschecks an amerikanische Haushalte beinhalten soll.

Am 12. März entschied die Europäische Zentralbank (EZB) zwar, (noch) keine Zinssenkung zu vollziehen, aber sie hat diverse Massnahmen eingeleitet, um die Wirtschaft zu stützen. Bereits am 18. März kündigte sie zudem an, ein Notkaufprogramm für Anleihen in der Höhe von 750 Milliarden Euro zu starten.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gab am 19. März bekannt, dass sie den Leitzins bei -0.75 Prozent belässt, aber den Freibetrag für die Banken reduziert sowie die Lockerung des antizyklischen Kapitalpuffers prüft. Damit würde der Spielraum der Banken bei der Vergabe von Krediten – und von Hypotheken – grösser. Die SNB wird diese Prüfung daher auch vor allem mit Blick auf die Risiken am Hypothekar- und Immobilienmarkt ausführen. Mutmasslich wird wohl auch der Schweizer Staat ein Hilfsprogramm, gefordert werden 100 Milliarden Franken, aufsetzen.

Situation und Auswirkungen am Immobilienmarkt

Wir rechnen aufgrund der Corona-Krise kurzfristig mit negativen Auswirkungen auf alle Segmente des Immobilienmarkts, aber die verschiedenen Marktsegmente werden unterschiedlich betroffen sein.

Selbstgenutztes Wohneigentum

Ein makroökonomischer Stresstest nie dagewesenen Ausmasses in Verbindung mit fortschreitender individueller Verunsicherung wird die Nachfrage nach selbstgenutztem Wohneigentum einbremsen. In Zeiten grosser Verunsicherung, insbesondere wegen Ängsten um den Verlust des Arbeitsplatzes, sinkt die Bereitschaft der potenziellen Immobilienkäufer, gesparte Eigenmittel einzusetzen und Entscheidungen von grosser finanzieller Tragweite zu treffen. Auch wenn rational gesehen Immobilienbesitzerinnen und -besitzer mit den laufenden Kosten gegenüber der Mieterschaft erheblich Geld sparen, werden in unsicheren Zeiten grosse Entscheidungen gerne vertragt. Neben finanziellen Aspekten dürften auch Einschränkungen bei grundbuchamtlichen Leistungen und Besichtigungsterminen die Nachfrage verlangsamen und damit tendenziell auch zu Preisrückgängen führen. Das Angebot wird vorerst bestehen bleiben oder unter Umständen sogar kurzzeitig zunehmen, weil weniger Transaktionen stattfinden. Marktweite Preiskorrekturen bei selbstgenutzten Bestandsimmobilien erwarten wir erst im Falle langanhaltender, globaler Verwerfungen. Ansonsten dürfte sich nach der Überwindung der Krise rasch ein Gegeneffekt einstellen, sprich die Transaktionsvolumen dürften massiv ansteigen. Eine Ausnahme könnte allenfalls das Segment der Luxusobjekte bilden. Durch den sehr eingeschränkten Käuferkreis könnte sich auf längere Zeit ein Angebotsüberhang einstellen, welcher die Verkaufspreise entsprechend drückt.

Renditeliegenschaften

Fragiler präsentiert sich die Lage bei Wohnrenditeobjekten. Dieses Segment wird Federn lassen müssen, weil infolge der makroökonomischen Auswirkungen Umzüge zunächst ausbleiben und vor allem Mietzinssteigerungen nicht mehr durchsetzbar sind. Dies in einem Segment, das schon vor der Krise mit sehr tiefer Rendite zu kämpfen hatte. Parallel dazu verschärft die Krise den bestehenden Anlagenotstand, was institutionelle Anleger dazu verführen könnte, weitere Mietkapazitäten aufzubauen, welche zu noch höheren Leerständen führen würden.

Kommerziell genutzte Liegenschaften

Ein noch düstereres Bild zeichnet sich im Bereich der kommerziell genutzten Büro- und Ladenflächen ab. Geschlossene Läden dürften bereits kurzfristig Auswirkungen auf das Angebot haben und damit einen Preisrückgang einläuten, der sich mit andauernder wirtschaftlicher Krise oder gar einer Rezession verschärfen wird. In diesem Segment erwarten wir die grössten und auch schnellsten Auswirkungen.

Hypothekarzinsen weiterhin auf tiefem Niveau

Auf die Hypothekarzinsen in der Schweiz hatte das Corona-Virus bisher einen geringeren Einfluss als auf die Kapitalmarktzinsen, die aktuell mit jeder neuen Wirtschaftsmeldung stark schwanken.

Kapitalmarktzinsen

Die Kapitalmarktzinsen sind aktuell starken Volatilitäten unterworfen. Der Börsencrash, Zinssenkungsmassnahmen, Rettungspakete und Hilfsprogramme lassen die Zinsen derzeit täglich nach unten oder oben schnellen. Ein Blick auf die Entwicklung des 10-Jahres Swap in den letzten vier Wochen zeigt zuerst einen Rückgang um über 20 Basispunkte auf -0.61 Prozent (9. März), um bis heute um fast 60 Basispunkte
auf -0.04 Prozent zu steigen.

Corona-Krise

Quelle: Thomson Reuters, MoneyPark

Hypothekarzinsen

Die Hypothekarzinsen haben sich in den letzten Monaten kaum entlang der Entwicklung der extrem volatilen Kapitalmarktsätze verändert – eine Entkoppelung der Hypozinssätze ist vermehrt erkennbar. Dies hat mehrere Gründe: Erstens verträgt sich die aktuell hohe Volatilität des Kapitalmarktes immer weniger mit der auf Kontinuität ausgerichteten Strategie der meisten Hypothekaranbieter. Zweitens steigt der Konkurrenz- und Margendruck am Hypothekarmarkt laufend. Jeder Anbieter muss sich gut überlegen, was eine Anpassung der Zinssätze auf den Absatz bzw. die Marge für ihn bedeutet.

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Quelle: Datenbank MoneyPark

Daher beobachten wir in den vergangenen Wochen vorwiegend eine Volatilität bei den günstigsten Anbietern. Unser Top-Satz, der von uns nachverhandelte beste Hypothekarsatz für eine 10-jährige Festhypothek, liegt per heute wieder auf dem Niveau von Ende 2019, wies über die vergangenen Monate aber hohe Schwankungen auf. Der Richtsatz hingegen, der durchschnittliche Schaufenstersatz von über 100 Banken, Versicherungen und alternativen Kreditgebern, hat sich erst im Laufe dieser Woche um einige Basispunkte erhöht.

Krisensituationen können kurzfristig stärkere Reaktionen auslösen – mit einer vorübergehend grösseren Volatilität muss demnach nicht nur auf dem Kapitalmarkt, sondern zukünftig auch bei den Hypothekarzinsen, v.a. bei den Top-Sätzen der günstigsten Anbieter, gerechnet werden. Trotzdem werden sich die Hypothekarsätze innert Jahresfrist kaum signifikant erhöhen. Im Gegenteil könnten die massiven Eingriffe der Notenbanken und Regierungen Kredite verbilligen. Ein reines Abwarten ist aber nicht zwingend eine gute Strategie: Anbieter verknappen ihr Angebot, Home-Office-Szenarien verlängern die Bearbeitungsdauer. Wer in den nächsten Monaten seine Hypothek verlängern muss oder eine neue Liegenschaft kauft, sollte sich noch frühzeitiger um Offerten bemühen, um gute Aussichten auf attraktive Konditionen zu haben. Es lohnt sich in der aktuellen Zeit umso mehr, die Entwicklung der Zinsen eng zu beobachten und verschiedene Angebote von mehreren Anbietern miteinander zu vergleichen.

Hypothekarangebot bleibt praktisch unverändert

Die Corona-Krise hat bisher erst zu geringen Anpassungen seitens der Hypothekaranbieter geführt:

  • Prüfung und Abwicklung der Hypothekargeschäfte können derzeit bei den allermeisten Anbietern sichergestellt werden. Allerdings haben praktisch sämtliche Anbieter teilweise oder komplett auf Home-Office umgestellt, was die Prozesse verlangsamt. Es ist vermehrt mit längeren Antwortzeiten von bis zu einer Woche zu rechnen, bis ein Finanzierungsangebot eintrifft.
  • Einzelne Anbieter überarbeiteten aufgrund der flachen Zinskurve ihr Konditionenmodell und glichen die kurzen- und mittelfristigen Zinssätze an. So kann es sein, dass der Zinssatz für eine zweijährige Festhypothek nun demjenigen für eine Laufzeit von zehn Jahren entspricht.
  • Um eine Kapazitätsüberlastung zu verhindern, sehen wir bei einigen wenigen Anbietern temporäre Preis-Erhöhungen. Diese können durch einen breiten Anbietervergleich umgangen werden, wodurch die Bedingungen für Hypothekarnehmerinnen und -nehmer äusserst attraktiv bleiben.
  • Anbieter sind volatiler, sprich sie verändern ihre Angebote, aber auch ihre Bearbeitungsläufe schneller und unberechenbarer. Das wiederum macht einen möglichst breiten Marktvergleich so wichtig.

Beratung verschiebt sich auf digitale Kanäle

Bei der Informationsbeschaffung zum Thema Hypotheken über unsere Webseite registrieren wir in den ersten Tagen des Lockdowns einen Rückgang um rund 30 Prozent. Beratungsgespräche finden seit dem 16. März praktisch ausschliesslich via Videokonferenz oder Telefon statt. Gerade bei Verlängerungen und Ablösungen stehen diese Kanäle dem physischen Beratungsgespräch in der Filiale in nichts nach. Sämtliche Aspekte wie beispielsweise Vorsorge- oder Steuerthemen können ebenso berücksichtigt werden und entsprechend verzeichnen wir auch keinen signifikanten Rückgang der Nachfrage.

Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer, welche unter gewissem Zugzwang stehen, weil ihre Hypothek eine Fälligkeit aufweist, sollten in der jetzigen Zeit nicht einfach blind die bestehende Hypothek verlängern, sondern aufgrund der Krise und der damit verbundenen Volatilität der Angebote einen breiten Marktvergleich anstellen. Die entsprechenden digitalen Markt- und Immobilienbewertungstools sind vorhanden und erlauben ein einwandfreies Beratungserlebnis auch in Zeiten von «Social Distancing». Um von einem attraktiven Angebot zu profitieren, bleibt eine frühzeitige Gesprächsaufnahme für eine anstehende Ablösung ein wichtiger Schlüssel zur bestmöglichen Finanzierung. Von den historisch tiefen Zinsen können auch diejenigen profitieren, die erst in 18 bis 24 Monaten eine Fälligkeit haben.

Unsere Einschätzung gibt es auch als PDF.


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Pensionskasse: die günstige Alternative zur Bank-Hypothek

Wer beim Abschluss einer Hypothek nicht vergleicht, verschenkt sehr viel Geld. Im dritten Quartal 2019 hat die Preisspanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter einen neuen Höchststand erreicht. Es sind insbesondere Pensionskassen und Versicherungen, welche günstige Alternativen zur Bank-Hypothek offerieren und so für jährlich wiederkehrende Einsparungen von mehreren tausend Franken sorgen.Weiterlesen

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Zusammenziehen – ohne Probleme in die gemeinsame Wohnung

Wohnt der Partner in einer eigenen Wohnung, kann dies sehr hilfreich für die Beziehung sein. Denn so ein Rückzugsort bietet die Möglichkeit, zu zweit vollständig abzutauchen, ohne nervige Mitbewohner oder Familienmitglieder. Doch irgendwann vergeht meistens einem der beiden Partner die Lust auf das ständige Tasche ein- und auspacken und das Fahren von A nach B. An dieser Stelle tritt häufig der Wunsch auf, zusammenzuziehen. Damit dabei von vorneherein nichts schiefläuft, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Ein Gastbeitrag von MOVU.ch.  

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AHV 21 – Stabilisierung der AHV

Im Rahmen der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 nahm das Schweizer Stimmvolk die Vorlage «Steuerreform und AHV-Finanzierung» klar mit 66.4 Prozent Ja-Stimmen an. Der AHV fliessen so jährlich über zwei Milliarden Franken an zusätzlichen Einnahmen zu. An einer strukturellen Reform der AHV (AHV 21) führt allerdings kein Weg vorbei. Anfang Juli hat der Bundesrat nun bestimmt, welche Massnahmen die AHV 21 enthalten soll (vorgesehene Inkrafttretung: 1. Januar 2022) . Weiterlesen

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Pensionskassen: die attraktiveren Hypothekargeber?

MoneyPark zeigt in einer neuen Studie die Unterschiede zwischen Banken, Versicherungen und Pensionskassen als Hypothekargeber auf. Beleuchtet werden nicht nur die finanziellen Aspekte in Form des Hypothekarzinssatzes, sondern auch die für den Hypothekarnehmer wichtigsten Vor- und Nachteile jeder Anbietergruppe sowie deren Volumenentwicklung bei Hypothekarabschlüssen von MoneyPark.Weiterlesen

altersvorsorge2020

Wie gut wissen Sie Bescheid über die Altersvorsorge 2020?

Am 24. September 2017 steht die Volksabstimmung zur Altersvorsorge 2020 an. Mit der Reform ist ein erheblicher Umbau des Schweizer Rentensystems geplant. Haben Sie das Abstimmungsformular bereits ausgefüllt oder sind Sie noch unentschlossen und möchten sich erst noch ein bisschen besser informieren? Mit diesem Quiz erfahren Sie, wie gut Sie Bescheid wissen über die Altersvorsorge 2020. Weiterlesen

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