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Entwicklung der Hypothekenzinsen

MoneyPark Hypothekarberatung

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Aktuelle Hypotheken-Zinssätze

LIBOR 3M Hypothek ab

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Festhypothek 5 Jahre ab

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Festhypothek 10 Jahre ab

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Alle Zinsen im Überblick

Die angezeigten Zinssätze sind aktuelle Topkonditionen. Ihr persönlicher Zinssatz kann aufgrund von Belehnung, Tragbarkeit, Hypovolumen und Objektstandort abweichen.

Zinsentwicklung

Mit Hilfe unseres Zinsentwicklungs-Tools können Sie sich die Zinsentwicklung verschiedener Hypothekenmodelle in der Vergangenheit anzeigen lassen. Die Daten stammen von der Schweizerischen Nationalbank und einem selbst berechneten Marktdurchschnitt. Berechnen Sie die Tragbarkeit für Ihre Hypothek
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Der Hypothekenzinssatz ist laufend Schwankungen unterworfen, die mitunter innerhalb kurzer Zeitperioden erheblich ausfallen können. Diese Schwankungen – bisweilen auch als Volatilität bezeichnet – lassen Personen, die planen eine Immobilie zu kaufen, nicht selten am richtigen Zeitpunkt der Kreditaufnahme zweifeln. Wann endet eine Niedrigzinsphase? Sinken die Zinsen möglicherweise weiter? Wie stark könnte ein Anstieg ausfallen? Fragen wie diese bezüglich dem Verlauf der Hypotheken Zinsen in der Schweiz hängen vor allem von den Entscheidungen der Schweizerischen Nationalbank, der Zinsgestaltung der Finanzinstitute aber auch von wirtschaftlichen Einflussfaktoren ab.

Mit unserer persönlichen Beratung helfen wir Ihnen dabei, die verschiedenen Faktoren einzuschätzen, die auf den Verlauf der Hypothekenzinsen einwirken. Klare Prognosen sind in der Regel aufgrund der vielen Variablen nur sehr schwer abzugeben, allerdings ist es durchaus möglich, Trends bei Hypotheken Zinssätzen vorherzusagen. In Kombination mit einem umfassenden Vergleich aus über 70 Anbietern und ihren verschiedenen Produkten zeigen wir Ihnen die besten Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten auf.

Die Mechanismen hinter der Zinsentwicklung am Hypotheken-Markt

Auch Banken sind darauf angewiesen, neues Geld für ihre Geschäfte zu erhalten. Ob und zu welchen Konditionen neues Geld auf den Markt gelangt, entscheiden die Zentralbanken der jeweiligen Währungen. In der Schweiz ist dies die Schweizerische Nationalbank, und ihr wichtigstes Instrument dafür ist das Zielband für den 3-Monats-Libor. Sie steuert dabei indirekt – indem sie dem Frankengeldmarkt Liquidität entzieht oder zuführt – das Zinsniveau.

Der Verlauf der Geldmarkt-Zinsen schlägt sich auch in der Zinsentwicklung für Hypotheken in der Schweiz nieder. Privatkunden bekommen höhere Zins-Levels am Geldmarkt zu spüren, profitieren aber auch, wenn diese sinken. Bei ihren Entscheidungen hat die Schweizerische Notenbank vor allem Preisstabilität im Blick. Ihr Ziel ist eine leicht steigende Inflationsrate von 2 Prozent. Auch die Wirtschaftslage und die Konjunkturaussichten spielen bei den Vorgaben des Zielbands eine Rolle.

Die Hypothekarzinsen ergeben sich ausserdem aus einer Marge der Finanzinstitute, schliesslich wollen diese an ihren Kreditgeschäften verdienen. Als weitere Faktoren gehen die Laufzeit sowie Form des Darlehens und die finanzielle Situation des Kreditnehmers in die Höhe des Hypothekenzinssatzes ein.

Verlauf der Hypotheken Zinsen abhängig von der Hypothekenform

Wie Zinssätze für Hypotheken aktuell aussehen, unterscheidet sich je nach Art der 3 am Markt erhältlichen Kreditformen:


  • Festhypothek
  • Variable Hypothek
  • LIBOR-Hypothek

Am transparentesten sind die Zinssätze bei LIBOR-Hypotheken nachvollziehbar. Wie der Name bereits andeutet, bezieht sich dieser auf den jeweils aktuellen LIBOR-Satz. Hinzu kommt die von der Bank errechnete Marge. Kunden können also einfach ablesen, welche Anteile die Marge und der LIBOR-Satz an den Hypothekenzinsen ausmachen. Die LIBOR-Hypothek wird je nach Vertrag alle 3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate an den aktuellen Stand des LIBOR angepasst. Sowohl bei der variablen als auch bei Festhypothek ist der tatsächliche Hypothekenzinssatz nicht an den LIBOR-Satz und das Zinsniveau am Geldmarkt gebunden. Es besteht für die Finanzinstitute keine Pflicht, diese direkt in den Hypotheken Zinsen umzusetzen.

Handlungsmöglichkeiten bei den verschiedenen Hypothekenformen

Die variable Hypothek ebenso wie die LIBOR-Hypothek passen sich während der Laufzeit dem Verlauf der Hypothek Zinsen an. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, von fallenden Zinsen zu profitieren, aber auch das Risiko höherer Finanzierungskosten bei steigenden Zinsen. Neben der Zinssatzberechnung liegt ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen LIBOR- und variabler Hypothek in der Laufzeit begründet. Die variable Hypothek wird meist in Verbindung mit einer Kündigungsfrist und ohne Mindestlaufzeit angeboten.

Die Laufzeiten von LIBOR-Hypotheken sind dagegen in der Regel festgeschrieben. Damit geht nicht zwangsläufig einher, dass Kreditnehmer keine Möglichkeit haben, bei steigenden Zinsen aus dem LIBOR-Darlehen zu wechseln bzw. sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Das geschieht über sogenannte Switch-Optionen und Caps, die oft auch als Zinsdach bezeichnet werden. Die zuvor vereinbarte Mindestlaufzeit bleibt bestehen.

Entwicklung_Hypothekenzinsen

Das MoneyPark Tool für Zinsentwicklung stellt den Verlauf von Hypothekenzinsen für Festhypotheken und variable Hypotheken grafisch dar. Die Daten basieren auf Informationen der Schweizerischen National Bank und einem von MoneyPark kalkulierten Marktdurchschnitt. Wie man der Grafik entnehmen kann, waren Hypothekarzinsen (Zinsen für Libor , Festhypothek und variable Hypothek) im beobachteten Zeitraum noch nie so niedrig wie Heute, weshalb zurzeit eine Finanzierung für das Bauen eines Eigenheimes oder das Kaufen einer Wohnung langfristig häufig günstiger sein kann als ein Mietverhältnis. So liegt der Hypothek Zins für eine Festhypothek aktuell bei niedrigen 1.42%, der Hypothekenzinssatz für eine variable Hypothek liegt momentan bei 2.63%. Da die Zinsentwicklung für Hypotheken Zinsen jedoch nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden kann, gehört auf der Suche nach der optimalen Hypothek mehr dazu, als das blosse Vergleichen der Hypozinsen diverser Anbieter. Vor dem Vergleich von Hypothekenzinsen sollten sie sich Gedanken machen über Belehnung und Tragbarkeit, was mit Hilfe unseres Hypothekenrechners möglich ist. Ebenfalls muss eine passende Hypothekenstrategie definiert werden, die genau auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Dabei sind zum Beispiel Fragen im Bezug auf die eigene Risikobereitschaft (entscheide ich mich für eine LIBOR Hypothek oder bevorzuge ich doch eher eine Festhypothek mit hoher Budgetsicherheit?) oder betreffend einer Tranchierung von entscheidender Bedeutung. Mit der falschen Hypothekenstrategie Zahlen Sie unter Umständen über die Jahre zehntausende Schweizer Franken zu viel. Die Hypothekenberatung von MoneyPark beschränkt sich deshalb nicht auf das Vergleichen von Hypozinsen, sondern definiert gemeinsam mit Ihnen eine Hypothekenstrategie, welche Ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht wird. Mit Hilfe des umfassendsten Hypothekennetzwerks der Schweiz findet jeder Kunde den optimalen Finanzierungspartner, die tiefsten Hypothekarzinsen und somit auch die besten auf dem Markt erhältlichen Konditionen. Die Vorteile eines Hypothekarzinsen Vergleichs von MoneyPark. Bei der Suche einer Hypothek ist es empfehlenswert, einen Vergleich von Hypotheken Zinssätzen durchzuführen, um am Ende ein Angebot zu erhalten, welches den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Der Vergleich verschiedener Offerten durch MoneyPark nimmt Ihnen zum Einen den Weg zu den einzelnen Finanzinstituten ab und spart dementsprechend Zeit und Nerven. Zum Anderen können wir von MoneyPark durch unsere unabhängige Hypothekarberatung auf Probleme und Fragen ohne Interessenkonflikte antworten und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn auch Sie sich in einer unserer Filialen unabhängig und persönlich über Hypothekarzinsen beraten lassen und so das beste Angebot finden wollen, zögern Sie nicht, uns unter 0800 220 440 anzurufen, um noch heute Ihren persönlichen Termin mit einem unserer Hypothekenberater zu vereinbaren. Profitieren auch Sie von der fortschrittlichsten Hypothekenberatung der Schweiz!

Mit Schweizer Niedrigzins zur eigenen Immobilie
Die Schweizer Nationalbank hält den Schweizer Leitzins auf einem historisch niedrigen Niveau, um exportschädigende Wertsteigerungen des Schweizer Franken zu vermeiden. Davon profitieren auch Immobilienerwerber in der Schweiz, denn die Hypothekarzinsen sind dort momentan äusserst günstig. Nicht selten ist deshalb kaufen schon billiger als mieten. Freilich gibt es immer noch grosse Unterschiede zwischen den Zinskonditionen der einzelnen Kreditinstitute. Vergleichen lohnt sich deshalb.

Die Situation bei Hypothekarzinsen in der Schweiz
Die Höhe der jährlichen prozentualen Zinsbelastung bei Hypothekenkrediten in der Schweiz hängt von mehreren Faktoren ab. Da ist zunächst einmal die Bonität, sprich Kreditwürdigkeit, des Kreditnehmers. Kreditnehmer mit guter Bonität erhalten leichter Hypothekenkredite zu einem niedrigen Zinssatz gewährt als Kreditnehmer mit mittlerer Bonität oder darunter. Auch die Laufzeit des Hypothekenkredites spielt eine grosse Rolle. Hypothekenkredite mit einer Laufzeit von nicht mehr als 10 Jahren sind teilweise in der Schweiz für weniger als 2 Prozent Jahreszins verfügbar. Beste Bonität des Kreditnehmers wie gesagt immer vorausgesetzt. Bei Hypothekenkrediten von mehr als 10 Jahren Laufzeit fangen die günstigsten Angebote bei etwa 2,3 Prozent Jahreszins an. Hypothekenkredite mit Laufzeiten von mehr als 15 Jahren sind in der Schweiz generell unüblich. Ferner von Bedeutung ist auch die Beleihungshöhe der Immobilie. Ist die Beleihungshöhe hoch, sprich der Eigenkapitalanteil des Käufers beim Immobilienerwerb niedrig, so fällt auch die prozentuale jährliche Zinsbelastung höher aus. Zu guter Letzt spielt auch die Örtlichkeit des Immobilienerwerbs eine Rolle. Bei einem Immobilienerwerb in Kantonen mit intakter Immobilienpreisentwicklung geben die Finanzinstitute eher günstige Immobilienkredite als für den Immobilienerwerb in Kantonen, in denen einen Immobilienpreisrückgang befürchtet wird. Eine wertbeständige oder sogar im Wert weiter ansteigende Immobilie ist schliesslich im Insolvenzfall eine bessere Sicherheit für die Bank als eine Immobilie, die Wert einbüsst.

Selten war der kreditfinanzierte Immobilienerwerb in der Schweiz günstiger als heute. Besonders Immobilieninteressierte mit höherem Eigenkapitalanteil, hinreichender Bonität, gut gewähltem Immobilienstandort und nicht allzu hohen Ansprüchen an die Länge der Kreditlaufzeit kommen deshalb in den Genuss exzellenter Kreditkonditionen und dürften folglich demnächst beim Immobilienkauf zur Tat schreiten.

Der Referenzzinssatz bei bestehenden Mietverhältnissen
Seit dem 1. Januar 2008 gibt es eine neue Verordnung in Bezug auf die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen die erstmals 9. Mai 1990 in Kraft getreten ist. So gilt für Mietzinsanpassungen durch diese Änderungen des Hypothekarzinssatzes künftig der Referenzzinssatz. Für die jetzigen Anwendungen und Übergangsbestimmungen zu der Verordnungsänderung werden verschiedene Artikel angewendet und sind in diesem Fall massgebend.

Ab wann ist der Referenzzinssatz gültig?
Der Referenzzinssatz ist seit dem 10. September 2008 gültig das heisst, nach dem ersten Tag der Veröffentlichung. Die offiziell durch die Medien stattfand.

Wie entsteht der Durchschnittszinssatz
Er basiert auf dem durchschnittlichen volumengewichtigen Zinssatz der auf Schweizer Franken bezogenen Hypothekaranforderungen der Schweizer Banken. Davon sind alle Forderungen betroffen die von den Banken geltenden Rechnungslegungsvorschriften als Hypothekarforderungen angezeigt werden. Die Hypothekaranforderungen werden als inländisch geltend gemacht wenn sich das Grundpfandobjekt in der Schweiz befindet. Als Bank ist jede juristische wie auch natürliche Person geltend, die über eine Bewilligung verfügt die das Schweizerische Bankgesetz beinhaltet.

Wie ist der Referenzzinssatz festgesetzt worden?
Festgesetzt wird der Referenzzinssatz in Viertelprozenten. Bei der erstmaligen Ermittlung wurden die mathematischen Rundungsregeln angewendet. So wurde der Durchschnittssatz von 3,43 % zu dem Referenzzinssatz von 3,5 % aufgerundet.

Was sollte bei dem Übergang zu dem Referenzzinssatz beachtet werden?
Der Übergang vom Hypothekarzinssatz zum neuen Referenzzinssatz erfolgt über das jeweilige bisher massgebende Mietverhältnis. Insofern es keine Differenz zwischen diesen beiden Werten gibt, ist eine Anpassung problemlos. Das zeigt sich dahingehend, wenn der bisherige Zinssatz beispielsweise 3,25 % betragen und der Referenzzinssatz drunter gelegen hat. Bei 3,5 % besteht ein Erhöhungsanspruch in Höhe von 3 %. Es besteht allerdings ein Senkungsanspruch. Sind die beiden Werte gleichbleibend, dann entsteht erst ein Anpassungsanspruch wenn sich der Referenzzinssatz geändert hat.

Wie wird der Referenzzinssatz bekannt gemacht?
Der bestehende Durchschnittszinssatz sowie der Referenzzinssatz wird in einem Rhythmus von 3 Monaten durch das Bundesamt für Wohnungswesen mitgeteilt. Dies findet durch die Medien statt.

In welcher Form wird die Mitteilung bekannt gegeben?
Auf der Webseite des Bundesamtes wird der Referenzzinssatz veröffentlicht (www.bwo.admin.ch oder www.referenzzinssatz.admin.ch). Ausserdem findet eine Mitteilung durch die Medien statt. Die ist in der Regel in den Zeitschriften auf den Finanzseiten oder auch im Fernsehen oder Radio der Fall.

Wie wird die Datenerhebung durchgeführt?
Alle Banken bei denen die Schweizer Franken die Hypothekarforderungen einen Gesamtbetrag von 300 Millionen Franken übersteigen sind verpflichtet eine vierteljährliche Meldung der Basisdaten abzugeben. Sie müssen den Gesamtbetrag der am Quartalsende angezeigt wird nach Hypothekarforderungen gegliedert und nach dem Zinssatz melden. Mit dem Vollzug der technischen Datenerhebung wurde von dem Bundesamt die Schweizerische Nationalbank beauftragt.

Wann wird der Referenzzinssatz angewendet?
Der Referenzzinssatz wird überall da angewendet, wo die führenden Finanzinstitute massgeblich sind. In der Regel ist das die Kantonalbank.

Neben den Kostenveränderungen die sich in Form der Erhöhung oder der Senkung zeigen ist davon insbesondere die Überprüfung des Mietzinses anhand des Ertrages betroffen. Auch die Berechnung und die Überwälzung von wertvermehrenden Investitionen und energetischen Verbesserungen und auch die Berechnungen für die Kostendeckende Bruttorendite welche neuere Bauten betrifft, ist hier mit inbegriffen und wird ebenfalls angewendet.

Der Verlauf der Schweizer Hypotheken Zinsen
Immobilien sind heute immer noch ein grosses Thema und beschäftigen viele Menschen. Eben die Zinsen, die mit Hypotheken verbunden spielen dabei meist eine wichtige Rolle. Deshalb gibt es hier einen Überblick über den Verlauf der Zinsen für Hypotheken der letzten Jahre.

Die allgemeine Zinsentwicklung
Die Zinsentwicklung machte in den letzten Jahren einen überraschenden Wandel und wenn die Zinsentwicklung der letzten 15 Jahre betrachtet wird, kann man feststellen, dass die beliebteste Laufzeit die fünf-jährige Festhypothek ist. In diesen vergangenen 15 Jahren betrugen die Zinsen für so eine Festhypothek im Durchschnitt 4,1%, während der Zinssatz in diesem Zeitraum für die LIBOR Hypothek gerade mal 2,1% betrug. Aus diesem Grund nahm bereits 2011 und 2012 die Attraktivität der LIBOR Hypotheken stark ab, was mit der Erhöhung der Marge bei Schweizer Finanzinstitutionen begründet wird. Diese Erhöhungen sollen vor allem bei den neuen und auch höheren Eigenmittelvorschriften nach Basel III ihren Ursprung gefunden haben. 2011 lagen die Zinssätze bei etwa 0,5 - 1%, wobei sie 2012 auf 0,8 - 1,3% angestiegen sind. Mittlerweile hat sich diese Zinshöhe gefestigt.

Inverse Zinsen waren in den Jahren 2011 und 2012 hoch angesehen. Der Begriff beschreibt, dass langfristige Laufzeiten gegenüber kurzfristigen Laufzeiten tiefere Zinsen aufweisen. Was heute definitiv von Vorteil ist, sind klar tiefere Zinssätze, da diese meist sehr attraktiv sind. Zu beachten ist auch, dass 10 jährige Hypotheken eine lange Dauer zu gleichen Konditionen bieten, denn bei einer Verdopplung der Zeit (also einer 5 jährigen Festhypothek) bleiben die Konditionen gleich. Das heisst, dass die verbundenen Zinsen in all den Jahren keinerlei Veränderung aufweisen und deshalb eine sichere Zahl vor den Augen steht.

Die Wichtigkeit der Individualität
Bei der Entscheidung zwischen mehreren Hypotheken ist wohl der Zinssatz das Wichtigste. Ein guter Vergleich der zeigt, wo man entsprechend die besten Zinssätze ergattern kann, ist unbedingt ratsam. Doch auch die individuelle Ausgangssituation spielt hierbei eine sehr grosse Rolle, weshalb die Bedürfnisse und ähnliches im Voraus schon geklärt sein sollten. Das ist vor allem wichtig, da die langjährige Kooperation zwischen dem Kunden und dem Finanzinstitut vertraglich geregelt ist. Deshalb sind die Zinsen immer ein Hauptaspekt, der besondere Informationsbeschaffung erfordert, da der Vertrag häufig für viele Jahre gilt. Der Vertrag kann dabei nur durch Strafzahlungen namens Vorfälligkeitsprämie aufgelöst werden oder auch an andere verkauft werden.

Fazit
Wenn man von der Entwicklung der Zinsen und dem aktuellen Markt ausgehend eine Entscheidung treffen müsste, wäre dabei definitiv eine langfristige Festhypothek empfehlenswert, da diese sichere Zinsen zu guten Konditionen bieten. Dies vor allem wegen der herrschenden tiefen Zinsen bei LIBOR Hypotheken, die von den Hypothekenzinssätzen mit langer Laufzeit und der entsprechenden inversen Tendenz geschlagen werden. Somit fallen diese langjährigen Festhypotheken günstiger aus. Zwar hatten die Zinssätze der LIBOR Hypotheken einen kleinen Vorsprung, doch dieser ging in der Entwicklung der Zinsen verloren und so sind heute niedrige Zinsen meistens entscheidend bei der Entscheidung. Die LIBOR Hypotheken sind zudem mit einem starken Anstieg in Sachen Zinsen verbunden und müssen bei Kauf eben auch verkraftet werden. Doch immerhin wird eine gewisse Flexibilität geboten.