Es kann profitabel sein, die Hypothek zu wechseln sprich ablösen

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Bleiben die Zinsen auf Hypotheken lange Zeit konstant oder steigen, freuen sich Hypothekarnehmer mit einer Festhypothek. Sinkt das allgemeine Zinsniveau jedoch stark, liegt oft der Gedanke nahe, die Hypothek zu wechseln. Aber auch Angebote mit besseren Konditionen in einer anderen Hypothekarform können sich bezahlt machen. Je nach Restlaufzeit, vertraglich vereinbartem Zinssatz und aktuellen Hypothekarzinssätzen lohnt sich zuweilen auch ein vorzeitiger Wechsel. Grundsätzlich gilt: Der Wechsel aus variablen Hypotheken ist am einfachsten, der Wechsel aus einer Libor-Hypothek heraus ist schon etwas schwieriger und der Wechsel bei einer Festhypothek muss gut überlegt sein, da mitunter hohe Strafzahlungen anfallen können.

Unterschiede beim Wechseln und vorzeitigen Ablösen der Hypothek

Die Hypothek zu wechseln ist unter Umständen mit einer vorzeitigen Ablösung verbunden, und kann mitunter ziemlich teuer werden. Je nach Hypothekarform fallen sogenannte Penaltys, also Strafzahlungen an, die von unterschiedlichen Faktoren bestimmt werden.


  • Der Wechsel aus der Festhypothek kann teuer werden

Der Wechsel aus einer Festhypothek heraus gestaltet sich oft am schwierigsten. Während Hypothekarnehmer normalerweise von festgelegten Konditionen und gleichbleibenden Zinsen profitieren, werden sie bei einem Wechselwunsch zum Fallstrick. Möchte man die Hypothek vorzeitig ablösen, fallen Strafzahlungen in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung an. Diese Penalty-Zahlungen können – je nach Vertrag und Restlaufzeit – sehr hoch ausfallen. Daher muss in diesem Fall genau errechnet werden, ob sich der Wechsel am Ende tatsächlich auszahlt und das Angebot der neuen Hypothek wirklich so verlockend ist. Die Höhe der Strafzahlung errechnet sich vor allem aus den Zinszahlungen, die in der Restlaufzeit noch angefallen wären, Bearbeitungszahlen und, beim Wechsel zu einer Konkurrenzbank, zusätzlichen Strafgebühren. Deshalb können bei Festhypotheken schnell Penaltys von mehreren zehntausend Franken zusammenkommen, was den Wechsel unattraktiv machen kann. Unterm Strich entscheidet, was vorher vertraglich festgelegt wurde.


  • Eine Libor-Hypothek vorzeitig ablösen

Bei den Libor Hypotheken kann man bei der vorzeitigen Kündigung mit einem blauen Auge davonkommen und Strafzahlungen vermeiden. Das liegt am eher kurzfristigen Charakter der Hypothekarform. Je nach Bank, Modell und Vertrag kann es allerdings auch hier zur Forderung von Strafzahlungen kommen. Hier entscheiden dann ebenfalls Vertragsdetails, Laufzeiten et cetera. Die Penaltys, wenn man die Hypothek wechseln möchte, fallen aber in der Regel nicht so hoch aus, wie es bei den Festhypotheken der Fall ist.


  • Der Wechsel aus einer variablen Hypothek

Die unproblematischste Form für einen Wechsel ist die variable Hypothek. Hier werden von vornherein flexible Konditionen und Fristen festgelegt, was die Kündigung der Hypothek deutlich einfacher gestaltet. Unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Frist kann diese Hypothekarform in der Regel jederzeit abgelöst und gewechselt werden.

Die beiden anderen Hypothekarformen werden zwar auch von den Entwicklungen am Geldmarkt beeinflusst. Allerdings ist die Zinszusammensetzung hier weniger transparent und für die Banken besteht keine Pflicht, die Hypothekarzinsen unmittelbar an die Konditionen am Geldmarkt anzupassen. Dementsprechend haben Banken bei der variablen und der Festhypothek auch die Möglichkeit, Zinssteigerungen abzufedern und nicht eins zu eins umzusetzen.

Wie sich der Hypothekarzins im Vergleich entwickelt hat, können Sie mit unserer interaktiven Grafik zur historischen Zinsentwicklung nachvollziehen.

Wechsel einer Hypothek

Wann es sich wirklich loht, die Hypothek zu wechseln

Der vorzeitige Wechsel der Hypothekarform aufgrund besserer Konditionen lohnt sich nur dann, wenn das Sparpotenzial unter den neuen Bedingungen tatsächlich höher ist als die Strafzahlung. Dieses Potenzial ergibt sich aus der Zinsdifferenz der beiden Hypotheken. Grundsätzlich sagt man: Beträgt der Zinsunterschied zwischen bestehender Hypothek und Marktzins mindestens 1,5 Prozent und die Restlaufzeit mindestens ein Jahr, können sich Ausstieg und Wechsel lohnen. Je nach Kanton lassen sich Vorfälligkeitsentschädigungen auch bei der Steuer geltend machen, was in die Rechnung einzubeziehen ist.

Beim Wechsel der Hypothek zahlt sich eine kompetente Beratung aus. Bei MoneyPark bieten wir Ihnen in unseren Filialen eine unabhängige Beratung, mit der wir Ihnen individuell auf Sie abgestimmte Konditionen vermitteln möchten und Ihnen den besten Hypothekarzins in der Schweiz suchen.

Aktuelle Hypotheken-Zinssätze

Libor-Hypothek ab 0.55%
Festhypothek 10 Jahre ab 0.68%
Festhypothek 5 Jahre ab 0.57%

Die angezeigten Zinssätze sind aktuelle Topkonditionen. Ihr persönlicher Zinssatz kann aufgrund von Belehnung, Tragbarkeit, Hypovolumen und Objektstandort abweichen.