Die Hypothek zurückzahlen

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Wer eine Hypothek aufnimmt, sollte sich nicht nur auf den Hypothekarzins konzentrieren. Für eine Hypothekenstrategie ist es auch wichtig, sich von Anfang an mit der Frage auseinanderzusetzen, wie und ob man die Hypothek zurückzahlen möchte. Für die Rückzahlung beziehungsweise Amortisation von Hypotheken gibt es verschiedene Optionen, die es durchzuspielen gilt.

Bei MoneyPark bieten wir Ihnen in unseren Filialen eine unabhängige und umfangreiche Beratung, erstellen mit Ihnen gemeinsam eine Hypothekenstrategie und beantworten auch allgemeine Fragen wie „Was ist Amortisation?“

Eine Hypothek zurückzahlen

Unterschied zwischen 1. und 2. Hypothek

Hypothekarnehmer haben die Option, bis zu 80 Prozent des Immobilienwertes mit einer Hypothek zu belehnen. 20 Prozent müssen mit eigenem Kapital finanziert werden. Die Belehnung von etwa 65 Prozent beziehungsweise knapp zwei Dritteln des Immobilienwertes müssen als so genannte 1. Hypothek nicht zwingend zurückgezahlt werden, während alles, was über diesem Anteil liegt, in die so genannte 2. Hypothek fällt und innert 15 Jahren (früher 20) oder spätestens zum Renteneintritt zurückgezahlt werden muss. Ob die gesamte Hypothek zurückgezahlt werden soll, entscheidet der Hypothekarnehmer anhand seiner finanziellen und persönlichen Situation. Für die Amortisation, zumindest der 2. Hypothek, gibt es zwei Optionen: die direkte Amortisation und die indirekte Amortisation.


  • Direkte Amortisation

Bei der direkten Amortisation wird die Hypothekarschuld in regelmässigen Tranchen beglichen. Dadurch sinken Hypothekarbetrag und -zinsen, während die Belastung durch die Steuern steigt.


  • Indirekte Amortisation

Bei der indirekten Amortisation zahlen Sie die regelmässigen Beträge nicht an den Hypothekargeber, sondern auf ein privates Altersvorsorgekonto der Säule 3a ein und zahlen den Hypothekarbetrag dann auf einen Schlag zurück. Die Zinsen und die damit verbundenen Kosten bleiben so zwar während der gesamten Laufzeit gleich, aber durch doppelte Steuervorteile – Hypothekarschuld und Einzahlungen in die Säule 3a – lohnt sich diese Amortisationsform häufig.

Hypothek zurückzahlen oder nicht?

Es kann sich lohnen, seine Hypothek auf einen Schlag zu tilgen – vorausgesetzt man verfügt über die finanziellen Mittel. Grundsätzlich gilt, dass sich eine Rückzahlung dann lohnt, wenn der Hypothekarzins nach Steuern höher ist als der Vermögensertrag nach Steuern. Vereinfachte Beispiele wären folgende:

Beispiel 1: Wer eine teure Hypothek aufnimmt und sein Geld sicher, aber mit wenig Rendite anlegt, kann von einer Rückzahlung profitieren, die dann meist über direkte oder indirekte Amortisation zustande kommt. Allerdings sollte nie das gesamte Vermögen eingesetzt werden. Gerade bei Rentnern mit einem niedrigen Einkommen und hohen Ausgaben ist das wenig sinnvoll. Hier kann sich der Hypothekarnehmer besser stellen, wenn er weiterhin Zinsen zahlt, dafür aber sein Kapital weiterhin zur Verfügung hat.

Beispiel 2: Wer eine günstige Hypothek aufnimmt und sein Kapital mit hoher Rendite anlegt, beispielsweise durch spekulative Aktiengeschäfte, sollte seine Hypothek nicht amortisieren. Er profitiert in dem Fall trotz regelmässiger Zinszahlungen. Einzige Voraussetzung ist die Akzeptanz, dass der Kurs der Anlagen schwanken kann.

Kompetente Beratung einholen

Egal, ob Sie eine Hypothek aufnehmen wollen oder bereits Hypothekarnehmer sind und Wechselgedanken haben: MoneyPark bietet Ihnen in der ganzen Schweiz unabhängige und kompetente Vor-Ort-Beratungen und hilft Ihnen bei der Aufstellung Ihrer Hypothekenstrategie.

Aktuelle Hypotheken-Zinssätze

Libor-Hypothek ab 0.55%
Festhypothek 10 Jahre ab 0.63%
Festhypothek 5 Jahre ab 0.48%

Die angezeigten Zinssätze sind aktuelle Topkonditionen. Ihr persönlicher Zinssatz kann aufgrund von Belehnung, Tragbarkeit, Hypovolumen und Objektstandort abweichen.